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Stefanie Lasthaus

Frau Holles Labyrinth

Mit farbig gestaltetem Buchschnitt – nur in der gedruckten Ausgabe
Roman

Hardcover
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Mit farbig gestaltetem Buchschnitt

Als Mary zum einundzwanzigsten Geburtstag ihrer jüngeren Schwester Moira nach Hause aufs Land fahren muss, ist sie nicht gerade begeistert. Nach dem Tod der Eltern sind die beiden Schwestern bei ihrer strengen Tante aufgewachsen, die Moira immer bevorzugt hat. Als diese zum Geburtstag nun auch noch die Kette ihrer verstorbenen Mutter bekommt, ist Mary zutiefst verletzt. Die Schwestern geraten in einen Streit, bei dem das Amulett in den Brunnen im Garten ihrer Tante fällt. Mary bleibt nichts anderes übrig, als hinterherzuklettern. Doch als sie unten ankommt, ist sie nicht mehr in ihrer Welt, sondern in Frau Holles Labyrinth – einem düsteren, gnadenlosen Reich, in dem die Menschen keine Erinnerungen mehr an das haben, was ihnen einst lieb war. Für Mary beginnt ein brutaler Kampf ums Überleben ...

»Unbedingt lesen! Düstere Neuinterpretation!«

OK! Magazin (28. December 2022)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover, Pappband, 432 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-453-32253-0
Erschienen am  14. December 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Frau Holle mal anders

Von: kopfvollerzeilen

17.01.2024

⭐⭐⭐⭐ Die Autorin hat einen Schreibstil der sich angenehm und leicht lesen lässt. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, aber nach kurzer Zeit war ich komplett in der Geschichte drin und sie konnte mich wirklich packen. Die Erzählperspektive war nicht ganz mein Geschmack, aber es war okay. Mary ist eine starke und mutige Protagonistin, die ich sehr mochte. Und auch alle anderen Charaktere der Geschichte, egal ob gut oder böse, haben einfach perfekt gepasst. Das Ende konnte mich ebenfalls überzeugen, aber der Cliffhanger ist wirklich wirklich fies. Allerdings gibt es auch ein paar Kritikpunkte für mich: Zum einen finde ich, dass sich die Geschichte teilweise leider etwas in die Länge gezogen hat. Zum anderen waren mir die Kapitel für meinen Geschmack zu lang und haben kaum Zeit zum durchatmen gelassen. "Frau Holles Labyrinth" erzählt das altbekannte Märchen mal komplett anders und doch mit bekannten Komponenten. Es lohnt sich auf jeden Fall das Buch zu lesen. 🤎

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Sehr originell und überraschend!

Von: Aleshanee, Weltenwanderer

26.07.2023

Bei Märchenadaptionen bin ich immer neugierig und dieses wundervolle Cover hat mich sofort neugierig gemacht! Auch hatte ich von Stefanie Lasthaus schon "Frostmädchen" gelesen, das mir sehr gefallen hat! Die Geschichte beginnt in unserer Welt, als Mary sich zusammen mit ihrem Kater aufmacht, um ihre jüngere Schwester Moira zu besuchen. Die beiden haben nicht das Beste Verhältnis, denn seit ihre Mutter verschwand lebten sie zusammen bei Tante Eve, die Moira immer bevorzugt hat. Was aber an Moiras Talent liegt, denn dadurch mögen andere Menschen sie - auch wenn sie ein fauler und unsensibler Typ ist. Einzig Mary kann diesem Zauber widerstehen, aber trotzdem sie ihre Schwester liebt, hat sie dadurch nie eine gute Beziehung aufbauen können. Man merkt schon die Bezüge zu dem Märchen von Frau Holle - mit den beiden Schwestern, von denen eine geliebt, die andere schlecht behandelt wird. Auch die anderen Details wie den Brunnen, das Brot, die Äpfel und natürlich Frau Holle sind darin zu finden. Nebenbei eingeflochten oder auch mit einer starken Präsenz, denn die Welt, in die Mary "fällt" ist von Düsternis und Trostlosigkeit geprägt. Natürlich ist sie völlig verwirrt, bis sie tatsächlich begreift, dass sie tatsächlich in einer Welt gelandet ist und sucht verzweifelt nach einem Rückweg. Die Menschen hier sind verhärmt und ängstlich. Es scheint eine ständige Bedrohung über ihnen zu hängen, wie die dunklen Wolken, die Nacht und Tag kaum voneinander unterscheiden lassen. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Menschen hier keine besonderen Fähigkeiten haben. In Marys - also unserer Welt - hat jeder eine Begabung. Die Einfälle hierzu was jeder so speziell tun kann fand ich sehr originell. Hier aber, in der farblosen und tristen Welt, scheint alle Magie abhanden gekommen zu sein. Und was Mary besonders zu schaffen macht: ihre Erinnerungen verflüchtigen sich. Wie das alles mit Frau Holle zusammenhängt fand ich sehr spannend. Während anfangs noch der Zusammenhang mit dem Märchen sehr klar herauszulesen war, entwickelte es sich in eine andere, sehr interessante Richtung, die mit vielen einfallsreichen Elementen daherkam. Das dunkle, düstere wird hier sehr präsent, während oftmals der Schein trügt und Mary oft gar nicht mehr weiß, wem sie trauen kann. Mary war mir sympathisch, denn mit ihrer Vergangenheit zu leben hat aus ihr einen sehr vorsichtigen Menschen gemacht, der nur sich selbst vertraut. Es wirkt authentisch, wie sie langsam begreift, was ihr passiert ist und was in dieser seltsamen Welt passiert. Auch ihre Liebe zu ihrer Schwester war für mich glaubwürdig - auch wenn Moira wirklich ein sehr hässliche Charakterzüge hat, aber zum Glück hat sie auch nur wenige Auftritte bekommen. Die Handlung kam auch (fast) ganz ohne Liebesgeschichte aus, was mich sehr gefreut hat. Das muss einfach nicht immer sein und die Geschichte hat auch ohne super funktioniert. Es war auch genug los, so dass das gar nicht gefehlt hat. Die Idee, was die "Erinnerungen" betrifft, die hier eine zentrale Rolle spielt, fand ich sehr interessant. Was sind wir ohne sie? Ist es manchmal besser, zu vergessen oder sich zu entsinnen. Hilft es oder schadet es? Und was, wenn man die Hälfte plötzlich nicht mehr weiß - ist man dann noch derselbe Mensch? Ab und an gab es kurze, so eine Art Tagebucheinträge am Anfang der Kapitel. Die fand ich eigentlich überflüssig, da sich alles, was darin stand, eigentlich aus dem anschließenden weiteren Text eh ergeben hat. Aber das nur so am Rande :) Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen und mich von Anfang bis Ende gefesselt! Ein toller Schreibstil, der alles sehr anschaulich schildert und viele Rätsel, die am Ende ein rundes Bild ergeben. Auch der Schluss hält noch eine bittere Überraschung bereit - entdeckt man selten und fand ich sehr gut gelöst!

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Vita

Stefanie Lasthaus wuchs im Ruhrgebiet auf. Nach dem Studium zog es sie nach Australien, England sowie in die Schweiz. Zurück in Deutschland, widmete sie sich zunächst dem Dokumentationsfilm und schließlich ganz dem Schreiben – ob für Zeitungen, Zeitschriften, Onlinespiele, dem PR-Bereich oder als Autorin ihrer Romane. Da sie nur noch temporär durch die Welt reisen kann, besucht sie in ihren Büchern Gegenden, die sie faszinieren. Stefanie Lasthaus schreibt auch unter dem Pseudonym Hannah Luis und lebt in Essen.

Zur Autorin

Pressestimmen

»Wenn du also Märchenadaptionen liebst, die auch düsterer, brutaler und rauer sein dürfen, dann nimm dir dieses Buch zur Hand!«

instagram.com/readworlds (07. March 2023)

»Dem bekannten Märchen um Frau Holle hat Autorin Stefanie Lasthaus ein modernes und sehr schauriges Setting verpasst.«

Ostthüringer Zeitung (19. January 2023)

»Ein spannender Jugendroman, der sehr liebevoll gestaltet wurde und ihn somit zu einem besonderen Geschenk – auch für Fantasy-Fans der Jugendgeneration macht.«

Stadtrundschau (13. April 2023)

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