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Michaela Karl

"Ich brauche einen Liebhaber, der mich am Denken hindert"

Katherine Mansfield. Eine Biografie

(7)
Hardcover
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Das unangepasste Bohèmienne-Leben und der tragische Tod von Katherine Mansfield - Die neue große Biografie von Bestsellerautorin Michaela Karl

Heute von Leser*innen weltweit verehrt, war Katherine Mansfield (1888-1923) zu ihren Lebzeiten vor allem eins: unbeliebt. Anfang des 20. Jahrhunderts kommt die gebürtige Neuseeländerin nach London, mit dem Ziel, eine berühmte Schriftstellerin zu werden. Im Dunstkreis der legendären Bloomsbury Group sorgt sie für Furore – und Ärger. Virginia Woolf & Co empfinden sie als »literarische Unterwelt«, sie selbst hält sich für ein Genie. Gesegnet mit Kreativität, Talent und Humor schafft sie in kürzester Zeit ein herausragendes Werk und kämpft zugleich gegen ihre zahlreichen Dämonen. Doch der härteste Kampf ihres Lebens steht ihr erst noch bevor … Michaela Karl zeichnet ein umfassendes Bild dieser widersprüchlichen Künstlerin und wirbt zugleich für ihren Wahlspruch: Leben und leben lassen.

»Michaela Karl gelingt es, Katherine Mansfield uns heutigen Leserinnen und Lesern höchst spannend nahe zu bringen.«

Denis Scheck, ARD Druckfrisch (03. December 2023)

Hardcover mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
8 Seiten s/w-Bildteil
ISBN: 978-3-442-75876-0
Erschienen am  18. October 2023
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Biografie über vielschichtige Frauenfigur

Von: Buch_Zeit

14.02.2024

Allumfassende Biografien interessanter, rebellischer und ambivalenter Persönlichkeiten haben es mir seit langem angetan. Deshalb freue ich mich jedes Mal, wenn Michaela Karl zur Tinte greift. Bereits über Isadora Duncan und Dorothy Parker habe ich in diesem Zug aus Karls historischer Reihe gelesen. Schon die Titel laden zum Lesen ein sowas wie: "Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber“: Dorothy Parker oder ihr brandneuer Roman“: „Ich brauche einen Liebhaber, der mich am Denken hindert": Katherine Mansfield. Deshalb vorab schon ein herzliches Danke @bloggerportal und @btbVerlag für das Näherbringen der unangepassten und freigeistigen Persönlichkeit Katherine Mansfield. Heute ist die Boheme Katherine Mansfield (1888-1923) weltweit hochgeschätzt, doch zu ihren Lebzeiten war sie eine Außenseiterin. Mit dem festen Vorsatz, eine renommierte Schriftstellerin zu werden siedelt Mansfield in den frühen 10er von Neuseeland nach England über. In der einflussreichen Gesellschaft der Bloomsbury Group sorgt sie für Aufsehen, aber auch für Kontroversen. Bekannte Persönlichkeiten wie Virginia Woolf und ihre Kollegen betrachten sie als literarische Außenseiterin, während sie selbst sich als Genie sieht. Trotz ihres enormen kreativen Potenzials, ihres Talents und ihres Humors muss sie sich mit ihrer inneren Rastlosigkeit auseinandersetzen. Und dann schlägt das Schicksal erneut zu und es wird auf nicht nur auf intellektueller Ebene gekämpft sondern auch ihre Gesundheit zieht in den „Krieg“. Karl präsentiert ein umfassendes Porträt dieser gegensätzlichen Künstlerin und plädiert gleichzeitig für Toleranz und Akzeptanz im Umgang mit anderen Lebensentwürfen. Da ich bislang nicht mit den Werken von Katherine Mansfield vertraut war, hat mich die Neugierde auf die Pionierin der modernen englischen Kurzgeschichte gepackt. Im Verlauf des Buches kristallisierte sich das Bild dieser rebellischen, eigenwilligen neuseeländischen Londonerin immer deutlicher heraus. Michaela Karl widmet sich der neuseeländischen Herkunft Katherine Mansfield Beauchamp bis hin zu ihrer Londoner Schaffenszeit bis hin nach Avon, wo sie in einer alternativen Lebensgemeinschaft ihr Ende findet. Mansfield leidet ständig unter dem Gefühl als minderwertige Fremde zu gelten. Sie projiziert ihre Sehnsüchte stets dorthin, wo sie gerade nicht ist oder auf jeden der gerade nicht bei ihr ist. Karl hat mal wieder gründliche Recherchen betrieben und zahlreiche Briefe und Kurzgeschichten zitiert. Dies verdeutlicht, wie Mansfield persönliche Erfahrungen in ihrer schriftstellerischen Arbeit verarbeitet. Ihre treue Freundin Ida Baker, ihr Ehemann John Middleton Murry oder enge Bekannte wie D. H. Lawrence und Frieda von Richthofen waren Ziel ihrer schroffen Art und Herablassung. Doch trotzdem hielten sie meistens zu ihr. Murry hat sie regelrecht postum in den Heiligenstand gehoben. Am meisten Sympathien hege ich für die arme Ida, die sich regelrecht für ihre Freundin aufgegeben hat. Mansfields hoher Anspruch, perfekte Texte zu verfassen und auch nach schweren gesundheitlichen Rückschlägen ein selbstbestimmtes Leben zu führen ist beeindruckend. Mansfield hatte zweifellos viele Facetten und nicht alle rosig. Michaela Karl gelingt es jedoch Schicht für Schicht an Mansfield Essenz zu gelangen. Ich habe jetzt richtig Lust ein paar Kurzgeschichten von Mansfield zu lesen, gut, dass Murry sie nicht wie aufgetragen vernichtet hat.

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Tolle Biografie

Von: Seitenhinweis

04.01.2024

„Ich brauche einen Liebhaber, der mich am Denken hindert“ von Michaela Karl Ich kann gar nicht beschreiben, was genau es ist, das die Biografien von Michaela Karl für mich so einzigartig macht. Aber sie besitzt die Gabe, jegliches Leben so unterhaltsam zu beschreiben, wie einen Roman. Mit dieser Buch über Katherine Mansfield ging es mir wieder einmal so, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Natürlich bietet die rastlose neuseeländisch-britische Schriftstellerin auch reichlich Material für diesen Schmöker, der die biografischen Fakten mit zahlreichen Zitaten von Freund*innen und Verwandten sowie mit Worten der Schriftstellerin selbst ausschmückt. Und so folgen wir ihr ins Internat in London, zurück ins spiessige Neuseeland und auf ihrem Weg zurück nach England, wo sie sexuell freizügig und immer in Geldnot lebt und schreibt und Männer wie Frauen liebt. Dabei weist Michaela Karl auch immer wieder auf die damalige historische politische Situation hin, reflektiert Krieg und den Kolonialismus, mit dem Katherine Mansfield aufwuchs, die Sufragettenbewegung und den allgegenwärtigen britischen Rassismus, der auch Kolonisten wie Mansfield als minderwertig einstuft, sie als „Maori-Mädchen“ bezeichnet und sie sich niemals wirklich zugehörig im Club der Intellektuellen, insbesondere der Bloomsbury Group fühlen lässt. Insbesondere die Schilderung der ambivalenten Beziehung zu Virginia Woolf fand ich spannend, die von Respekt und anerkennendem Neid beiderseits geprägt war und von einem inneren Verständnis füreinander zeugte, für spröde, scharfzüngige Intellektualität und misanthrope Hypersensibilität mit all ihren Höhen und Tiefen. Durch regelmäßige Verweise auf das Werk der Schriftstellerin, die Autobiografisches immer wieder stark literarisch und / oder verfremdet in ihre Geschichten integrierte, hat Michaela Karl mich total angefixt, weitere der Short Stories Katherine Mansfields zu lesen, insbesondere die über die Familie Burnell/ Beauchamps. Eine wieder einmal extrem anregende Lesestunden und sehr zu empfehlen. Btb 2023

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Vita

Michaela Karl, geboren 1971, promovierte 2001 an der FU Berlin mit einer Arbeit über Rudi Dutschke. Ihre Biografien über Dorothy Parker, Zelda und F. Scott Fitzgerald, Unity Mitford, Bonnie & Clyde, Maeve Brennan und Isadora Duncan wurden vom Publikum geliebt und von der Presse hochgelobt. Michaela Karl ist Mitglied der Münchner Turmschreiber. 2020 erhielt sie den Kulturpreis Bayern, 2022 wurde sie mit dem Bayerischen Poetentaler ausgezeichnet.

Zur Autorin

Events

14. März 2024

Lesung mit Michaela Karl

Lesungen
Michaela Karl
"Ich brauche einen Liebhaber, der mich am Denken hindert"

10. Apr. 2024

Lesung mit Michaela Karl

Passau | Lesungen
Michaela Karl
"Ich brauche einen Liebhaber, der mich am Denken hindert"

Pressestimmen

»Mitreißend und inspirierend erzählt Bestsellerautorin Michaela Karl von diesem viel zu kurzen Leben.«

Myself (08. November 2023)

»Michaela Karl erzählt in ihrer Biografie farbig und mit vielen O-Tönen der Bohemienne.«

Madame (11. October 2023)

»Michaela Karl ist eine spannende Biografie gelungen, die uns die lange vergangene Zeit der Kolonialgeschichte vor Augen führt und daran erinnert, dass auch heute Zuwanderung mit Selbstzweifeln und Schwierigkeiten verbunden ist.«

Barbara Geschwinde, WDR5 Bücher (20. January 2024)

»Spannend ist die Suche der Mansfield nach ihrer Identität als Frau.«

Burghauser Anzeiger (01. December 2023)

»Michaela Karl lässt die Figuren selbst ihre Geschichte erzählen - und erzählt dabei auch immer spannend Geschichte mit.«

WDR 2 (26. October 2022)

»Michaela Karl schreibt Biografien, die so unterhaltsam wie fundiert sind.«

Myself (26. October 2022)

»Michaela Karls Bücher sind gespickt von klugen Sprüchen dieser außergewöhnlichen Gestalten. Und erzählen wie nebenbei höchst lebendig (Kultur-)Geschichte.«

Münchner Merkur (26. October 2022)

Weitere Bücher der Autorin