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Salman Rushdie

Knife

Gedanken nach einem Mordversuch. Deutsche Ausgabe

(2)

Bestseller Platz 15
Spiegel Hardcover Sachbücher

HardcoverNEU
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Das Weltereignis: Salman Rushdie erzählt die Geschichte des Attentats auf ihn und schafft daraus große Literatur

Im August 2022 wird Salman Rushdie während einer Lesung auf offener Bühne mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Mehr als dreißig Jahre nachdem das iranische Regime wegen seines Romans »Die satanischen Verse« eine Fatwa gegen ihn ausgesprochen hat, holt ihn die Bedrohung ein. Salman Rushdie überlebt den Anschlag und hält seinem Angreifer das schärfste Schwert entgegen: Er verarbeitet diese unvorstellbare Tat, die die ganze Welt in Atem hielt, zu einer Geschichte über Angst, Dankbarkeit und den Kampf für Freiheit und Selbstbestimmung.

»Knife« ist Salman Rushdies persönlichstes Werk, dringlich und unerschütterlich ehrlich. Eine lebensbejahende Hymne an die Macht der Literatur, dem Undenkbaren einen Sinn zu geben.

»Rushdie schreibt im meisterhaften Memoir ›Knife‹ über die erlebte Gewalttat und zugleich über das, was in der Ukraine, in Israel und auf der ganzen Welt zu verteidigen ist.«

Süddeutsche Zeitung (16. April 2024)

Aus dem Englischen von Bernhard Robben
Originaltitel: Knife
Originalverlag: Random House, New York 2024
Hardcover mit Schutzumschlag, 256 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-328-60327-6
Erschienen am  16. April 2024
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Knife

Von: Letteratura

05.06.2024

„Da bist du ja. Du bist es also.“ S. 17 Seitdem 33 Jahre zuvor Ayatollah Ruhollah Chomeini die Fatwa über Salman Rushdie verhängte, hatte der Autor sich immer wieder vorgestellt, wie er wohl sein würde, sein Attentäter. Und als es dann passierte, er ihn aus der Menge der Zuschauer auf die Bühne und auf ihn zulaufen sah, kamen ihm diese fast banalen Worte in den Sinn. Und gleich darauf folgend: „Warum heute? Echt jetzt?“ Diesen saloppen Ton, der doch etwas so Monströses und Ungeheuerliches beschreibt, finden wir zuweilen in Rushdies neuestem Buch „Knife“, doch wie so oft findet der Autor die Balance, schreibt er so elegant wie auf den Punkt. Das Buch lebt unter anderem vom Ton des Autors, hervorragend übersetzt von Bernhard Robben, vom leichten Humor, der trotz aller Schwere immer wieder durchscheint, von den stechend scharfen Beobachtungen, für die er eine Sprache findet, die oft so präzise ist, dass ich immer wieder staunen musste. Rushdie erzählt vom Tag des Attentats im August 2022, das er nur haarscharf überlebte, und das sein Leben in ein Vorher und ein Nachher teilt. Er erzählt von der ersten Zeit im Krankenhaus, von seiner Frau Eliza, die ihm eine so große Stütze war und doch auch selbst ein Opfer des Attentats ist. Dem Zuspruch von Freunden, aber auch von der Öffentlichkeit, vom Besuch der Söhne. Von den schweren Verletzungen, vom Verlust des rechten Auges, den er auch zu dem Zeitpunkt, als er „Knife“ schließlich beendet, noch nicht verwunden hat. Aber Rushdie wäre nicht Rushdie, wenn er sich auf eine Nacherzählung des Angriffs und seiner direkten Folgen beschränken würde (obwohl auch dies allein seine absolute Berechtigung hätte). Er beschäftigt sich mit seinem Angreifer; den Plan, ihn persönlich zu treffen, verwirft er, imaginiert stattdessen ein Gespräch mit ihm und nähert sich so einem Prototyp des islamistischen Attentäters an. Er sinniert über das Schreiben und sein Leben als Autor, am Ende steht noch ein persönliches Statement zur Religion, die für ihn eindeutig ins Private gehört, gegen die er sich aber nicht generell positionieren möchte. Rushdie erzählt, er habe eigentlich einen anderen Romanentwurf in der Schublade gehabt, doch bevor er daran denken konnte, etwas Fiktives zu Papier zu bringen, habe er über das Attentat schreiben müssen. Herausgekommen ist ein absolut lesenswertes Buch, menschlich, warmherzig und verletzlich auf der einen Seite (im Gegensatz zu seiner Autobiographie „Joseph Anton“ hat er hier in der Ich-Perspektive geschrieben), klug und scharfsinnig auf der anderen. Ich empfehle die Lektüre von „Knife“ unbedingt, und ich hoffe, dass Rushdie bereits an seinem im Buch angeteaserten Collegeroman schreibt, denn ich kann nicht erwarten, ihn zu lesen.

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"Gedanken nach einem Mordversuch"

Von: Marina Büttner

02.05.2024

„Und so begegnete mir an jenem Morgen in Chautauqua nahezu gleichzeitig das Schlimmste und das Beste am Menschen.“ Salman Rushdie hat über den Mordversuch an ihm am 12.8.22 in den USA zu Beginn eines Vortrags ein Buch geschrieben. Und das interessierte mich brennend. „Knife“ ist ein so starker und doch zarter Text, der mich zutiefst beeindruckt. Fast jeder weiß es: 1989 gab es eine Fatwa aus dem Iran, den bekannten und kritischen Schriftsteller, diesen „Ungläubigen“ zu ermorden. Ursache war damals sein Roman „Die satanischen Verse“. Ich erinnere mich noch gut daran. Damals war ich gerade frisch Buchhändlerin geworden und das Thema war in aller Munde. Wir fragten uns damals, ob wir Angst haben mussten, wenn wir das Buch im Schaufenster präsentierten. Rushdie schildert in dem Buch, wie er dieses Attentat nur knapp überlebte. Bereits auf den ersten Seiten erinnert mich Rushdies Schilderung an Philippe Lançons Roman „Der Fetzen“. Lançon ist Überlebender des Terroranschlags auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo und auch er schildert in seinem Roman, sein Er- und Überleben des Attentats mit vielen schweren Verletzungen und das Leben danach.. Das Buch hat mich ebenfalls sehr beeindruckt. Welche Kraft diese Menschen besitzen! Am 11. August bewundert Salman Rushdie noch den Mond über dem stillen Campus-Gelände. Am 12. wird er auf der Bühne kurz bevor er seinen Vortrag beginnen kann, mit mehr als 10 Messerstichen attackiert. Rushdie schreibt in der Ich-Form, was naheliegend ist und er beschreibt die 27 Sekunden, die der Mordversuch dauerte sehr genau aus seinem Fühlen und Denken heraus. Er erhält sofort Hilfe von Menschen rund um ihn herum, auch aus dem Publikum. Den Täter kann man stellen, er wird später von der Polizei abgeführt. Rushdie selbst wird mit schweren Verletzungen im Helikopter in ein spezielles Krankenhaus transportiert. „… Gewalt zerschlägt dieses Bild. Plötzlich kennt man die Regeln nicht mehr – weiß nicht, was man sagen, wie man sich benehmen, welche Wahl man treffen soll. Die Wirklichkeit löst sich auf und wird durch Unverständliches ersetzt. Furcht, Panik und Lähmung verdrängen das rationale Denken. „Klar denken“ wird unmöglich, denn wer mit Gewalt konfrontiert wird, weiß nicht mehr, was „klar denken“ heißen soll“. Mittels Augenzeugen und aus seiner Erinnerung heraus versucht er später sein Verhalten zu rekonstruieren. Er lief nicht davon, wehrte sich nicht, außer in dem er seinen linken Arm zur Abwehr hob. Dass Messer traf den Arm, die Hand. Es traf auch den Hals, das Auge, die Leber und noch mehr. Die Ärzte sagten hinterher, sie hätten nicht geglaubt, dass er diese schweren Verletzungen überleben würde. Gleichzeitig tun sie alles menschenmögliche, um ihn zu retten. Es gelingt. „Wissen Sie was ihr größtes Glück war? Ihr größtes Glück war, dass der Mann, der sie angriff, keine Ahnung davon hat, wie man einen Menschen mit dem Messer umbringt.“ Auf der Intensivstation, auf der Rushdie viele Wochen verbringt, anfangs beatmet, verklammert und mit Augenverband, teils mit Schmerzmitteln sediert, reflektiert er das Geschehen und beginnt auch sich mit dem Täter auseinanderzusetzen. Mithilfe seiner Frau Eliza, seiner großen, späten Liebe, der er ein ganzes Kapitel am Anfang des Buches widmet und mithilfe seiner Verwandten, die so bald wie möglich anreisen, schafft Rushdie die schwere und schmerzhafte Zeit zu bewältigen. Wir begleiten ihn durch die einzelnen Phasen seiner Genesung, erst auf der Intensivstation, dann bei der Reha, in der Wohnung von Bekannten (wegen der Paparazzi) und schließlich endlich wieder im eigenen Zuhause. Doch auch von zuhause aus geht es weiter mit Arztterminen, mit Bangen und Ängsten und natürlich bleibt das Trauma, das auch das Zusammensein schwerer macht. Doch als er sich entschließt, weiter ins Leben zu treten, lieber vorwärts als rückwärts zu schauen, sein Leben nicht von dem Attentäter bestimmen zu lassen, geht es aufwärts. Das Paar besucht wieder Freunde, geht in Restaurants essen und hat natürlich dennoch mit dem Gefühl zu kämpfen, wieder weniger frei zu sein, denn Security ist wieder, wie damals, immer dabei. Rushdie beschäftigt sich mit dem Täter, der, wie man weiß aus fanatischen religiösen Motiven heraus die Tat plante. Würde er ihn treffen wollen? Wie steht es mit der Wut auf ihn? Muss er vor Gericht aussagen und ihm gegenüber stehen? Aus diesen Gedanken heraus, lässt er eine fiktive Begegnung im Gefängnis stattfinden, die natürlich nur auf dem Papier stattfindet. Wir Leser dürfen daran teilhaben und es ist mit Sicherheit eine gute Möglichkeit, die Tat zu verarbeiten. Ein weiteres Aufarbeiten findet über ein Jahr später statt. Das Paar besucht die Orte des Geschehens in Chautauqua. Damit endet das Buch. Es endet mit Liebe, an einem Ort, an dem Gewalt und Hass war. Aber auch damit, dass sich das Leben durch etwas dunkles verändert hat. Eine ebenso wichtige Verarbeitung dürfte letztlich aber auch das Schreiben dieses Buches hier sein. „Ohne Kunst würde unsere Fähigkeit zu denken, die Welt mit frischem Blick zu betrachten und zu erneuern, verkümmern und vergehen. Kunst ist kein Luxus. Sie ist die Essenz unserer Menschlichkeit, und außer dem Recht, sein zu dürfen, verlangt sie keinen besonderen Schutz.“ Rushdie bedient sich auch in der Literatur, er verwendet Zitate, Auszüge aus Gedichten und er erzählt von befreundeten Schriftstellern, die dem Tod nah sind/waren. So ist es, obwohl es autobiographisches Erzählen ist, doch wieder nahe an die Literatur herangerückt. Es zeigt einen Menschen, der das Schlimmste überlebt, und doch nicht gebrochen ist. Ein gutes Statement zur Religion, welches ich so teile, hier als letztes Zitat: „Was man privat glaubt, hat meiner Meinung nach niemanden außer dem jeweiligen Menschen zu kümmern. Ich habe auch nichts gegen Religion, wenn sie diesen privaten Raum besetzt und nicht versucht, die Wertvorstellungen anderer Menschen zu beeinflussen. Wenn die Religion aber politisch wird, gar zur Waffe, dann geht sie uns alle etwas an, da sie solch enormes Schadenspotenzial hat.“

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Vita

Salman Rushdie, 1947 in Bombay geboren, ging mit vierzehn Jahren nach England und studierte später in Cambridge Geschichte. Mit seinem Roman »Mitternachtskinder«, für den er den Booker Prize erhielt, wurde er weltberühmt. 1996 wurde ihm der Aristeion-Literaturpreis der EU für sein Gesamtwerk zuerkannt. 2007 schlug ihn Königin Elizabeth II. zum Ritter. 2022 ernannte ihn das deutsche PEN-Zentrum zum Ehrenmitglied. 2023 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Zum Autor

Bernhard Robben

Bernhard Robben, geboren 1955, ist seit 1992 als Übersetzer tätig. Er übertrug und überträgt u.a. die Werke von Ian McEwan, John Burnside, John Williams und Salman Rushdie ins Deutsche. 2003 wurde er mit dem Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW ausgezeichnet, 2013 mit dem Ledig-Rowohlt-Preis für sein Lebenswerk geehrt. Er lebt in Brunne, Brandenburg.

Zum Übersetzer

Pressestimmen

»Der sonst durchaus streitlustige Rushdie zeigt sich von seiner verletzlichen Seite. Eines wird ganz deutlich: Der Angriff auf sein Leben, so viele Jahre nachdem er sich bereits als sicher gewähnt hatte, hat ihn zutiefst erschüttert – aber nicht gebrochen.«

ZDFheute (16. April 2024)

»›Knife‹ ist eine Festung aus Worten, für die Freiheit errichtet.«

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (21. April 2024)

»Ein großes Stück Literatur. Ich finde, die ganze Welt muss dieses Buch lesen, Sie auch! Es gibt zurzeit nichts Besseres und nichts Wichtigeres.«

Elke Heidenreich auf spiegel.de »Mehr Lesen mit Elke Heidenreich« (05. May 2024)

»›Knife‹ ist das bewegendste Buch, das Salman Rushdie je geschrieben hat. Man liest es mit Bewunderung und Bedrückung zugleich. Sein Witz, die gewohnte stilistische Brillanz, das erneut entschiedene Bekenntnis zur Freiheit des Wortes und der Literatur machen es zu einem literarischen Ereignis.«

Deutschlandfunk Kultur »Studio 9« (16. April 2024)

»Als habe es noch eines weiteren Beweises bedurft, zeigt Rushdie in ›Knife‹, dass er einer der besten lebenden (ja, lebend!) Schriftsteller ist. Gebt diesem Mann endlich den Nobelpreis!«

Der Freitag (23. May 2024)

»›Knife‹ mag Salman Rushdie selbst den Weg für andere Bücher freigemacht haben. Doch es ist auch ein wichtiges Buch für seine Leser, um zu verstehen: Er braucht kein Mitleid, sondern Mitstreiter; er ist ein Kämpfer und ein großartiger Autor.«

Berliner Zeitung (16. April 2024)

»Manchmal scheint es, als sei Rushdie heute einer der letzten orthodoxen Liberalen unter den Schriftstellern, jemand, der noch mit kompromisslosem Pathos die universellen Werte der Aufklärung beschwört und die Kraft der Literatur gegen ihre mörderischen Zensoren.«

Die Zeit (18. April 2024)

»Es ist [die] Selbstbehauptung, die den freien Geist für seine Widersacher so gefährlich macht. Ohne eine Begegnung mit dem Tod hätte es dieses Buch nicht gegeben. Es ist eine Feier des Lebens.«

Der Spiegel (20. April 2024)

»Rushdie ist zurück, vielleicht etwas melancholischer, aber mutig und witzig wie je.«

Neue Zürcher Zeitung (17. April 2024)

»Eine Lese-Erfahrung, die man nicht vergessen wird. […] Von dieser Freudschen Technik, das Vorbewusste sichtbar zu machen, ist Rushdies [...]Überlebenstext tief geprägt.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (16. April 2024)

»Salman Rushdie hat den Hass seines Attentäters überwunden – und dem Publikum ein packendes Plädoyer für die Freiheit geschenkt.«

WDR3 »Lesestoff« (16. April 2024)

»[E]in gedankenreiches und offenherziges Werk, eine präzise Chronik des Anschlags – und ein Nachdenken über Liebe und Lebensmut.«

Stern (25. April 2024)

»Bei diesem Buch möchte ich sagen: Sie müssen es lesen, weil es so ein wichtiges und wunderbares Buch ist. Es ändert Ihre Haltung zum Leben, es verwandelt Wut und Hass in Gelassenheit und Liebe, es setzt der gewalttätigen Welt, in der wir gerade leben, Frieden und Brillanz entgegen, eine Brillanz der Sprache, der Gedanken, die einzigartig ist.«

Elke Heidenreich im Kölner Stadt-Anzeiger (04. May 2024)

»[Man kann] Rushdies Humor in ›Knife‹ auch als den nachträglichen Versuch verstehen, den Angriff des Attentäters zu parieren. [...] Ein bemerkenswertes, ein berührendes, ein mutmachendes Buch.«

NDR Kultur (16. April 2024)

»‹Knife‹ [...] ist ein kämpferisches Buch, das sich gegen Ideologen und Despoten richtet, deren hasserfüllte Botschaften für viele Menschen derzeit immer bestimmender zu werden scheinen.«

Neues Deutschland (18. April 2024)

»›Knife‹ ist ein Überlebensbuch. Ein Buch, mit dem Rushdie nichts Geringeres unternimmt, als dem verblendeten Hass und dem Todeskult der Fundamentalisten das Leben und die Menschlichkeit entgegenzuhalten.«

Republik (16. April 2024)

»›Knife‹ schildert das Attentat, die Operationen, die den bereits Totgesagten wieder ins Leben zurückholten, die Reha und die Heimkehr in sein Zuhause und natürlich die Gedanken, die ihm in jeder dieser Phasen durch den Kopf gingen. Natürlich ist es ein großartig geschriebenes Buch.«

Frankfurter Rundschau (16. April 2024)

»Rushdie hat mit dem Schreiben dieses Buches seine Freiheit ein weiteres Mal wiedergewonnen. [...] Der Worte, die immer gewinnen, geht dieser bewundernswerte Schriftsteller nie verlustig.«

Der Tagesspiegel (16. April 2024)

»Ein Buch als Therapie, offen und bissig, aber auch ein Plädoyer gegen Verblendungen aller Art.«

Badische Zeitung (17. April 2024)

»[Rushdie] ist nach wie vor der grosse Erzähler, der er immer gewesen ist, der von Wundern erzählt, ohne an Wunder zu glauben. Abgesehen vom Wunder der Liebe [...]. Gut also, unschätzbar gut sogar, dass Salman Rushdie wieder zurück am Schreibtisch ist.«

SRF Kultur (16. April 2024)

»[E]in bewegendes Buch, eines, das in der Schilderung des Schmerzes und der Grausamkeit des Angriffs und seiner Folgen unter die Haut geht, das von Unbeugsamkeit und Standhaftigkeit berichtet und eines, das trotz allem eine Liebeserklärung an das Leben ist. «

General-Anzeiger (17. April 2024)

»[E]in Buch über [die] Arroganz der Dummen und Humorlosen, vor allem aber [...] über die Schönheit von Liebe und Solidarität. [...] Rushdie sinniert darin über die Möglichkeit des Glücks in einer im Großen und Ganzen schrecklichen Welt.«

taz (16. April 2024)

»[Rushdie antwortet] mit dem ihm zu Gebote stehenden, einzigartigen Repertoire des Erzählens, des immensen Wissens, des freien Assoziierens, des schon erwähnten lakonischen Humors. In Summe ist das ein Buch, dessen Lektüre man sicher nie vergißt.«

rbb radioeins (18. April 2024)

»Nachdenklich, traurig, sarkastisch, nur nicht wütend zeigt sich Rushdie in dieser literarischen Abrechnung, die sich dann aber vor allem wie eine große Liebeserklärung liest.«

Augsburger Allgemeine (17. April 2024)

»Salman Rushdie weiß noch immer – wie nur wenige – mit der Sprache umzugehen.«

BR24 "Die Welt am Morgen" (16. April 2024)

»Rushdie hat in seinen Büchern über das Dasein immer auch magisch-realistisch gespottet. Aber beim Humanismus versteht dieser Überlebende keinen Spaß.«

Südwest Presse (17. April 2024)

»Dieses Buch erzählt vom Weitermachen und macht Mut. Es handelt von der Liebe und wie sie hilft, die zweite Chance im Leben zu nutzen. Das ergibt viel mehr als einfach nur noch ein Buch.«

Leipziger Volkszeitung (23. April 2024)

»In ›Knife‹ pariert Salman Rushdie den Messerangriff nachträglich mit Worten – und triumphiert.«

Falter (17. April 2024)

»Ein sehr, sehr beeindruckendes Buch.«

WDR5 »Scala« (16. April 2024)

»[E]ine nachdenkliche und oft überraschend humorvolle Collage aus Erinnerungen.«

General-Anzeiger (22. April 2024)

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