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Fabio Genovesi

Vom Mut, das Glück zu suchen

Roman

(3)
Hardcover
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»Warum müssen wir etwas oder jemand werden? Sind wir das nicht schon? Warum müssen wir so schnell wie möglich einen Ort erreichen, von dem wir nicht einmal wissen, wo er liegt, und verpassen dabei die Aussicht, die wir bei jedem Schritt unseres holprigen Wegs genießen könnten?«

Als wäre die Tatsache, dass er Jura studiert, obwohl ihn das Fach gar nicht interessiert, nicht schon schlimm genug, wird Fabio auch noch in den Zivildienst berufen. Dabei wollte er nach Sevilla und ein Mädchen kennenlernen. Stattdessen soll er als Erzieher in die Apuanischen Alpen. Schon kurz nach seiner Ankunft merkt Fabio jedoch, dass es in dem (fast) menschenleeren Kloster schon lange keine Schule mehr gibt, sondern nur einen eigenwilligen 80-jährigen Priester im Jogginganzug …

Ein humorvoller und kluger Roman über eine ungewöhnliche Freundschaft, der Antworten auf die kleinen und großen Fragen des Lebens bereithält.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Italienischen von Mirjam Bitter
Originaltitel: Cadrò sognando di volare
Originalverlag: Mondadori, Mailand 2020
Hardcover mit Schutzumschlag, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-328-60315-3
Erschienen am  15. November 2023
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Zivildienst im Kloster und ganz viel Radsport

Von: annikaliest

01.02.2024

Fabio studiert Jura und will den Sommer eigentlich mit seinen Freunden in Sevilla verbringen. Stattdessen wird er aber für seinen Zivildienst in ein Kloster in den apuanischen Alpen geschickt, von dem er glaubt, dass er dort als Erzieher in der Klosterschule tätig sein soll. Doch bei seiner Ankunft muss er feststellen, dass es dort keine Kinder mehr gibt, sondern hauptsächlich einen mürrischen alten Priester, der gewaschen werden muss. Ansonsten gibt es eigentlich kaum etwas zu tun, sodass Fabio sich seiner Leidenschaft für den Giro d‘Italia in Radio und Fernsehen widmen kann. Nach und nach erfährt man, warum Fabio eigentlich Jura studiert, obwohl es ihn gar nicht zu interessieren scheint und weshalb er letztlich ganz froh ist, aktuell bei ein paar skurrilen Menschen in einem abgeschiedenen Kloster sein zu können… „Vom Mut, das Glück zu suchen“ war für mich eine ganz nette Geschichte, die für meinen Geschmack in vielen Aspekten aber zu sehr an der Oberfläche gekratzt hat und eine nicht sehr tiefsinnige Botschaft á la „folge deinen Träumen und lass dich nicht verbiegen“ transportiert. Darüber hinaus erzählt das Buch die tragische Erfolgsgeschichte des Radrennfahrers Marco Pantani, welche mich durchaus packen konnte. Allerdings bin ich selbst auch sehr Radsport-affin und bin zur großen Zeit von Pantani sowohl selbst Radrennen gefahren als auch habe ich mit meinem Vater vor dem Fernseher mit Pantani, Ulrich und Co. mitgefiebert. Für mich haben die im Buch beschriebenen Szenen diese Zeit wieder aufleben lassen und das Gefühl von damals zurückgeholt. Insbesondere hier zeigte sich für mich, dass Genovesi schreiben kann. Er schafft es, die Szenen so zu beschreiben, dass man das Gefühl hat, man sei hautnah dabei und wirklich mitfiebert. Ebenso kann ich mir aber auch vorstellen, dass Menschen, die weniger radsportbegeistert sind, die vielen Radsport-Passagen als langatmig empfinden… Insgesamt eine nette Lektüre für zwischendurch, aber nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Wo mich die Radsport-Thematik positiv überrascht hat, konnte mich die Geschichte um Fabio und den Priester leider nicht so ganz überzeugen. Hier hatte ich mehr etwas mehr Tiefgang gewünscht. Sehr überzeugt hat mich hingegen die Verpackung. Das Cover ist einfach sehr, sehr schön.

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Vom Mut auszubrechen

Von: Franziska_J

25.12.2023

„Und die Wirklichkeit ist die größte Schriftstellerin, die es gibt.“ Ein junger Mann der zum Zivildienst in die Einöde Italiens geschickt wird, ein fast menschenleeres Kloster, ein eigenwilliger alter Priester und eine besondere Freundschaft. Fabio Genovesi erzählt in seinem Roman „Vom Mut das Glück zu suchen“ nicht nur eine unterhaltsame, humorvolle Geschichte, sondern er stellt auch im genau richtigen Moment die richtigen Fragen an den Leser. Der 24-jährige Fabio war eigentlich im Begriff, zu seinen Freunden nach Sevilla zu reisen, doch stattdessen wird er als Erzieher zum Zivildienst in die Apuanischen Alpen geschickt. Statt auf Kinder trifft er dort aber nur auf einen alten, etwas seltsamen Priester, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Fabios Leben ganz schön auf den Kopf zu stellen. Was ist wichtiger: Der Weg oder das Ziel? Was soll ich werden oder bin ich vielleicht schon etwas? Was bedeutet Glück und wie findet man es? All diese Fragen muss sich nicht nur Fabio im Verlauf der Geschehnisse stellen, sondern auch der Leser wird genau so mit ihnen konfrontiert. Beinahe zwangsweise fragt man sich: Was will ich eigentlich vom Leben?

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Vita

Fabio Genovesi, 1974 in der Toskana geboren, ist am berühmten Badeort Forte dei Marmi aufgewachsen. Er hat als Bademeister, Radsporttrainer, Kellner und Übersetzer gearbeitet, bevor er sich höchst erfolgreich dem Schreiben widmete. Seit vielen Jahren gehört er zu den wichtigsten und beliebtesten Autoren Italiens und wurde mit dem renommierten Literaturpreis Premio Viareggio ausgezeichnet.

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