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Rezension zu
Uns gehört der Himmel. Die Flight Girls

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Starke Frauen – Dem Himmel so nah!

Von: Gitta
22.03.2021

Audrey Coltrane ist von Kindheit an begeistert vom Fliegen und von Flugzeugen. Sie möchte unbedingt Pilotin werden. Sehr zum Leidwesen ihrer Mutter, die sich für ihre Tochter aus gutem Hause ein anderes Leben gewünscht hätte. Aber Audrey setzt sich durch und verwirklicht ihren Traum. Zuerst arbeitet sie auf Hawaii als Fluglehrerin, verliebt sich dort in einen Lieutenant. Diese Liebe gestaltet sich aufgrund der gewünschten Lebensentwürfe der beiden als schwierig. Überschattet wird diese Traumwelt dramatisch durch die Bomben auf Pearl Harbor. Audrey ist traumatisiert. Sie hatte in dieser Zeit viele Freundschaften geschlossen und erlebt nun viel Leid. Sie möchte trotz dieser schrecklichen Erlebnisse weiter fliegen und schließt sich den Women Airforce Service Pilots in den USA an, die im zweiten Weltkrieg tätig sind. Ihr großer Traum ist es nach dieser schweren Zeit einen Flugplatz zu kaufen….Die Liebe zu ihrem Lieutenant lässt sie nicht los und sie muss einige Abenteuer überstehen. Wird sich ihr großer Traum erfüllen? Das ist der erste Roman der Autorin Noelle Salazar aus den USA Ich bin nach der Lektüre etwas zwiegespalten. Es reizt mich immer Bücher über starke Frauen zu lesen. Wenn die Lektüre dazu noch einen historischen Hintergrund hat, kann ich dabei auch etwas lernen. Das war bei diesem Buch leider nur zum Teil der Fall. Die Schilderungen über Pearl Habour waren gut recherchiert und in den Roman eingearbeitet. Die Verbindung von Emotionalität der freundschaftlichen Verbindungen zu den schrecklichen Ereignissen hat mir gut gefallen. Die Schilderungen über die Women Airforce boten mir dagegen zu wenig historisches Wissen. Einerseits wurde mir das Kriegsgeschehen etwas zu sehr verherrlicht, andererseits fehlten mir komplexere historische Details. Die teilweise Fokussierung auf die Äußerlichkeiten der Frauen, die zweite, etwas überflüssige, Liebesromanze während der Kriegszeit machen den Roman für mich etwas flach. Ich habe ihn trotzdem gerne gelesen. Er ist flüssig geschrieben und die Schilderungen über Freundschaften, über Liebe, das Zusammenhalten in schwierigen Lebenssituationen haben mir gut gefallen. Ebenso, dass der Roman aufzeigt, dass es sich immer lohnt für seinen Traum zu kämpfen. Auch wenn es, wie in diesem Fall, etwas zu glatt und aufpoliert wirkt.

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