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Rezension zu
The Hate U Give

Klare Buchempfehlung!

Von: eileen
15.08.2017

Videorezension: https://www.youtube.com/watch?v=9KBsjusimJE&feature=youtu.be schriftliche Rezension: Inhalt: Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen... (Quelle: Blggerportal) Meine Meinung: Ich habe das Buch angefangen auf Deutsch zu lesen, allerdings hat mir der Schreibstil gar nicht zugesagt. Ich hatte das Gefühl im Buch nicht voranzukommen und dadurch konnte ich nicht wirklich in die Geschichte eintauchen. Ich wollte das Buch auch nicht aufgeben, weil so viele Leute von diesem Buch schwärmen und es insgesamt ein sehr wichtiges Thema behandelt, welches mehr Aufmerksamkeit verdient. Daraufhin bin ich auf das englische Hörbuch umgestiegen und es hat mir sehr viel besser gefallen. Meiner Meinung nach kommt der Slang besser zur Geltung und ich konnte Starrs Empfinden und Gefühle besser nachvollziehen. Das Buch ist sehr realitätsgetreu: Das Thema 'Rassismus' wird nicht verschönert dargestellt, sondern genau auf den Punkt gebracht. Allerdings gehandelt das Buch nicht nur das Thema 'Rassismus', sondern auch Polizeigewalt. Kahlil, ein Freund von Starr, wird direkt vor ihren Augen von einem 'weißen' Polizisten erschossen. Aber auch (Un)Gerechtigkeit spielen eine Rolle. Z.B. bekommt der Leser einen Eindruck vom Leben im 'Ghetto' und wie Gangs die Viertel regieren und nicht vor Gewalt zurückschrecken. Das Buch behandelt also viele schwere Themen, die Starr in ihrem Leben verändern. Sie durchlebt eine starke (positive) Veränderung, die der Leser miterlebt. Diese Wandlung hat mir persönlich sehr gut gefallen. Viele Autoren schaffen es nicht einen Charakter vom grauen Mäuschen zur selbstbewussten und unabhängigen Person darzustellen. Dies ist Angie Thomas sehr gut gelungen und es hat ein bisschen Licht in die ganzen düsteren Themen gebracht. Ich denke, dass dieses Buch seinen Hype verdient. Manchmal ist es wichtig Themen wieder und wieder durchzukauen, um eine Änderung zu sehen und ich glaube, dass dieses Buch zu so einer Veränderung bei helfen könnte. (Vielleicht wäre es auch eine gute Schullektüre?) Es ist grauenvoll, dass manche Menschen sich ein Privileg durch die Hautfarbe geben und somit denken, sie hätten mehr Rechte oder wären etwas besseres. Denn das ist einfach nicht wahr. Wir sind alle gleich. Und wir leben (verdammt noch mal) im Jahre 2017, alles (und vieles unwichtige) ist so weit entwickelt... und die Menschheit schafft es trotzdem nicht die grundsätzlichen humanen Rechte zu verwirklichen. Durch dieses Buch kann man wahrscheinlich nichts komplett ändern, allerdings kann und wird es hoffentlich einige Augen öffnen und mehr Aufmerksamkeit zu den Themen: Rassismus, Polizeigewalt, Ungerechtigkeiten gegenüber Minderheiten bringen.

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