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Rezensionen zu
Juno und die Reise zu den Wundern

Judith Hoersch

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Wie vorne im Titel schon zu lesen ist, handelt es sich um eine fabelhafte Geschichte. Und das ist es auch, im eigentlichen Sinne des Wortes Fabel. Eine hübsche Erzählung mit belehrender Wirkung, in der es fliegende Häuser gibt, sprechende Kamele und einige magische Dinge passieren. Belehrend, weil dem Leser hier 10 Lektionen vermittelt werden. Diese sind aus dem Bereich Achtsamkeit und Buddhismus und damit per se schon einmal genau auf meiner Linie. Die Lektionen werden durch die Erlebnisse, die Juno im Verlauf ihrer Reise hat, umschrieben und erklärt. Die Reise führt durch verschiedene Länder, die hier alle mit Fantasienamen umschrieben sind, bei denen man sich aber denken kann, um welche realen Länder es geht. Im Vorsatz gibt es zudem eine Landkarte, auf welcher die Länder zu sehen sind und es ist auch eine Legende vorhanden mit den Symbolen und Namen der Länder. Die Beschreibung der einzelnen Länder erfolgt ein bisschen sehr klischeehaft, was aber nicht weiter tragisch ist. Ist ja eine Fabel und kein Tatsachenroman. Es gibt auch einige hübsche schwarz-weiß Illustrationen, die sehr gut zur jeweiligen Stelle des Buches passen. Die Lektionen finde ich wirklich sehr gut und jeder sollte sich diese zu Herzen nehmen. Die Art und Weise, wie sie vermittelt werden ist mal was anderes, doch fehlt mir hier etwas. Die Geschichte plätschert recht spannungsfrei vor sich hin und ist sehr einfach erzählt. Und man muss ich als Leser natürlich bewusst sein, dass es eine Fabel ist. Sonst erscheint einem so manches doch recht lachhaft. Dennoch: ein schönes, kleines Büchlein mit wichtiger Botschaft, „naiv“ erzählt.

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Juno und ihre Wunder

Von: Conny S.

03.12.2020

Das Buch „Juno und die Reise zu den Wundern“ der Autorin Judith Hoersch zeigt dem Leser, dass es sie noch gibt: Wunder. Juno ist ein ruhiges, eher in sich gekehrtes Mädchen. Von der Mutter verlassen und vom Vater eher ignoriert (seine Frauenbekanntschaften sind ihm wohl lieber, als sein einziges Kind) entwickelt Juno schon in jungen Jahren eine blühende Phantasie. Als Erwachsene zieht Juno in die schielende Stadt, um dort ihr Leben zu „leben“. Eigentlich verbringt sie es mit Tagträumen und Selbstzweifel. Erst als sie die Schatzkammer, einen kleinen Antiquitätenladen von Mr. James (der ursprünglich aus dem Land kommt, das eigentlich ein Ei ist) findet, beginnt ihr Abenteuer Leben. Mr. James schickt sie auf eine Reise. Eine Reise zu sich selbst und den Wundern des Lebens. So reist Juno ins Land der bunten Fahnen. Von dort aus geht es weiter in das Land der goldenen Geister, ins Reich der Mutter, ins Land der wilden Ponys oder auch zu den blinzelnden Kamelen (die übrigens nicht zur blinzeln können, sondern auch sprechen). Ihre Reiseroute überlässt sie dem Schicksal oder besser gesagt, zwei goldenen Ringen, die sie zu ihrem Seelenverwandten führen sollen. Auf ihrer Reise lernt Juno viele Menschen und Lektionen kennen. Diese Lektionen lassen sie reifen und machen aus ihr die Frau, die sie schon immer sein sollte. Wird sie am Ende der Reise am Ziel angekommen sein? Die Geschichte um Juno und ihre Wunder entführt uns in eine fabelhafte und bunte Welt. Die Bezeichnungen der Länder hat mir gut gefallen und man hat so seine Vermutungen, welches Land damit gemeint ist.

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Juno und die Reise...

Von: Clara

23.11.2020

Der Roman erzählt die Geschichte von dem kleinen Mädchen Juno, das auf seinem weiteren Lebensweg die Suche nach seinem eigenen Glück antritt. Dabei sieht Juno die Welt aus einer entrückten und sehr fantasievollen Warte aus. Ihr inneres Glück lernt sie mithilfe einiger Wegweiser nun nicht mehr in der äußeren Welt zu suchen, da sie sich in jener seit ihrer Kindheit fremd fühlt. Das Buch ist sehr einfühlsam und in sanftem Tonfall geschrieben. Die Handlung entwickelt sich dabei jedoch ohne einen größeren Spannungsbogen. Für Leser, die sich selbst auf der Suche nach dem eigenen Glück befinden, kann der Roman ein poetisch formulierter Hinweis sein.

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Träumen im Buch

Von: Mia

21.11.2020

Das Buch zu lesen war ein großer Traum. Man taucht sofort in die Traumwelt von Juno ein. Man muss allerdings das träumen mögen. Fällt es einem schwer in Träume einzutauchen ist auch dieses Buch eher schwere Lektüre.

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Juno ist ein fantasievolles Kind, das einsam in seinem Elternhaus aufwächst. Die Mutter ist nie zufrieden mit ihr und verlässt Mann und Kind, der Vater bleibt auf Distanz. Erwachsen geworden, träumt sich Juno weiterhin durch ihr Leben, erst die Freundschaft mit Mr. James und dessen plötzliches Verschwinden, regen die junge Frau an, auf eine Reise zu gehen, um den Richtigen zu finden. Doch vorher muss Juno lernen, wer sie selbst ist und was im Leben wirklich zählt. "Juno und die Reise zu den Wundern" von Judith Hoersch ist eine zauberhafte Geschichte voller Magie und Fantasie. In blumiger Sprache verpackt offeriert die Autorin ihre philosophischen Botschaften, in jedem Kapitel erfährt Juno eine neue Erkenntnis, erst wenn sie ihre Weltreise beendet hat und alle Lektionen entdeckt, ist sie bereit, auf ihren Traummann zu treffen. Am Ende der Geschichte sind die Weisheiten noch einmal der Reihe nach aufgezählt, eine Weltkarte im Buchdeckel hilft dem Leser, Junos Reiseroute nachzuvollziehen - was allerdings den Zauber, der Junos Reise durch die fantasievollen Ländernamen umgibt, beendet und den Leser hart auf den Boden der Realität aufschlagen lässt.. Obwohl das Buch farbenfreudig und märchenhaft erzählt war, hat sich die Geschichte für mich ein wenig in die Länge gezogen und ich habe einige Lesepausen eingelegt. Deshalb gebe ich nur vier anstatt fünf Sternen, empfehle Junos Reise aber dennoch gerne weiter. Vielleicht wäre es klüger gewesen, das Büchlein kapitelweise zu entdecken und mehr Zeit zum Nachdenken über die einzelnen Lektionen dazwischen zu lassen, damit sich die blumige Erzählung besser entfalten kann. Fazit: Judith Hoersch erzählt in ungewohntem, malerischen Schreibstil die liebenswerte Geschichte der fantasiebegabten Juno. Mit der Protagonistin kann sich der Leser in die verschiedenen Länder träumen und die einzelnen Lektionen entdecken. Trotz einiger Längen gebe ich dafür gern eine Leseempfehlung.

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Juno wächst mit einer lieblosen Mutter und einem Vater, der eigentlich nur mit sich selber beschäftigt ist, auf. Sie ist in der Schule eine Einzelgängerin und ist auf der Suche nach Freundschaft, Liebe und einem tieferen Sinn. Als junge Frau erkennt sie, dass der Umzug in die große Stadt zwar viele Möglichkeiten bietet, sie dort aber genauso einsam ist, wie sie es auch überall sonst wäre, und macht sich auf die Reise. Juno besucht verschiedene Länder, in denen sie jeweils wichtige Lektionen für sich und ihr Leben lernt und durch diese Erfahrungen wird sie sicherer und bereit ihr Herz zu öffnen für die Liebe und einen Mann, der ihr wirklich seelisch nahe kommen kann. Die Geschichte ist zwar märchenhaft erzählt, spielt aber dennoch in unserer realen Welt, weswegen ich es als überflüssig empfand, die Länder, die Juno bereist, nicht bei Namen zu nennen, sondern für jedes Land märchenhafte Synonyme zu erfinden (z.B. "Das Land der rauchenden Köpfe" für Deutschland), aber das ist nur eine persönliche Meinung, die Idee dahinter paßt zur Geschichte. Insgesamt ein gut lesbares Buch mit vielen netten Begebenheiten auf Junos Reisen und schönen Illustrationen. Für mich eine Lektüre mit dem bekannten Fazit, das Juno im Laufe der Geschichte lernt und verinnerlicht: Man kann nur jemanden lieben, wenn man sich selber liebt!

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Mit Juno träumen

Von: Sonja Haanraads

16.11.2020

… konnte man in dem wunder-baren, kurzen Roman von Judith Hoersch. Gerade das Richtige für trübe Herbsttage und einen auf den ersten Blick gar nicht so wunderbaren Alltag. Das Titelbild mit fliegenden Häusern, den roten Turnschuhe, und natürlich Juno im Ballon trug mich gleich mit auf eine wunderbare Reise – und direkt in ihre Geschichte. Wer keine phantasievollen Traumbegegnungen mag, sondern lieber realistische Alltagsgeschichten, der liegt bei diesem Roman falsch. Auch, wer Action und viel äußere Handlung bevorzugt, sollte sich vielleicht eher nach einem anderen Buch umschauen. Allen anderen lege ich Junos Geschichte ans Herz – den Träumern, jenen, die die Geschichte hinter der Geschichte suchen, den Wortspielern, den ‚Wohlfühllesern‘, den Sinnsuchern: Sie werden sich freuen, Juno auf ihrer Reise von der verunsicherten Wirklichkeitssucherin zur bewussten Träumerin zu begleiten, auf ihrem Weg aus dem Elternhaus in ein eigenes Leben. Selten saß ich über einem Buch und habe hin und her geblättert: Von der Geschichte zur Landkarte hinten im Buch und wieder zurück, um Juno auf ihrer Reise zu begleiten. Auf einer Landkarte, die der unseren gar so ähnlich schaut, auf der ich im „Land der qualmenden Köpfe“ wohne. Und dann schaue ich mich wieder um, in meiner Wirklichkeit, und sehe so manchen der qualmenden Köpfe. Wie gut so sprechende Namen zu merken sind – wir könnten darüber reden … Als Juno sich endlich aufmacht, nimmt sie auf ihrer Reise ihre ganz eigenen Erfahrungen mit und notiert sie in ihr Notizbuch; Lektionen, über die ich teils länger nachgedacht habe. Der Grund auch, warum ich mich entschieden habe, teils langsamer zu lesen, um länger träumen und denken zu können. Ein wirklich wunderschöner, traumhaft geschriebener Roman und ein Farbtupfer im grauen Alltag.

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Eine wahrlich fabelhafte Reise

Von: buecherfluesterin

12.11.2020

Kennt ihr das, wenn euch Cover und Titel mit dem Klappentext schon so faszinieren, dass ihr überhaupt keine Leseprobe wollt, sondern sofort das Buch lesen wollt? So erging es mir bei diesem Titel. Ich habe ihn hier als Vorschlag auf der Website vom Bloggerportal bekommen und wollte es unbedingt haben Im Nachhinein habe ich mir gedacht, hätte ich nur mal vorher mehr gelesen. Denn irgendwie habe ich eine lockere und entspannte Geschichte für Kinder erwartet, fragt mich nicht warum. Aber das ist es keineswegs! Vorab sei aber noch gesagt, dass es mich trotzdem sehr positiv überrascht hat. Das Buch hat knapp 150 Seiten und ich habe es auch innerhalb weniger Stunden verschlungen. Aber das Buch ist trotzdem nix für mal so schnell zwischendurch! Die Geschichte um Juno und ihre Entwicklung gräbt tief in einem selbst und den eigenen Blick auf manche Lebensbereiche anders werden. Es geht um das vergraben und leugnen der eigenen Fantasie, der eigenen Wunsch- und Traumvorstellungen und um den harten und steinigen Weg „zum Anfang zurück“. Es geht um die Liebe auf den ersten Blick (und dabei ist es keine klassische Liebesgeschichte!) Der Schreibstil war sehr angenehm, auch wenn die Land- und Stadtbezeichnungen zu Beginn gewöhnungsbedürftig waren. Am Ende werden auch alle 10 Erkenntnisse von Juno nochmal zusammengefasst und auch zwischen den Zeilen kann man immer wieder kleine Weisheiten herauslesen. Manche Stellen hätte ich mir jedoch etwas ausführlicher gewünscht und dafür andere nicht so ausgeschmückt. Auch das Ende kam sehr hoppladihopp und hätte durchaus ein paar mehr Sätze verdient. Für diese ganz besondere Reise bekommt Juno von mir 4 von 5 Sternen.

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