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Rezensionen zu
Eine kurze Geschichte der Digitalisierung

Martin Burckhardt

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Eine kurze Geschichte der Digitalisierung" von Martin Burckhardt ist ein spannendes Werk, das den Leser auf eine Reise durch die Entwicklungsgeschichte des Computers und des Internets mitnimmt. Burckhardt stellt die zentrale These auf, dass nicht die Mathematik, sondern menschliche Wünsche und Sehnsüchte die treibende Kraft hinter der Digitalisierung sind. Diese Perspektive bietet eine erfrischende Abwechslung zu den üblichen technikzentrierten Darstellungen der digitalen Revolution. Für Einkaufs- und Supply Chain Management-Professionals bietet dieses Buch interessante Hintergründe, einen interessanten Perspektivwechsel und ist damit eine erfrischende Abwechslung zu der üblichen technikzentrierten Wahrnehmung der digitalen Revolution.

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Das Buch ist wirklich sehr schön geschrieben. Ich möchte hier jetzt nichts verraten, aber kann es sehr empfehlen!

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Für „digital natives“ sind Smartphone, Internet und Laptop normale Gebrauchsgegenstände. Aber auch digitale Einwanderer haben sich daran gewöhnt, dass ihr Auto, Kühlschrank oder Hörgerät computergesteuert sind. Dass sich die Digitalisierung aller Lebensbereiche nicht von heute auf morgen durch eine zündende Idee entwickelt hat, scheint nachvollziehbar. Martin Burckhardt bietet in seinem neuem Buch einen kurzweiligen Streifzug durch die Enstehungsgeschichte des Computers und des www. Die Meilensteine der Entwicklung beginnen mit der Entdeckung der Elektrizität, die Wissenschaftler wie Galvani, Faraday bis hin zu Maxwell oder Einstein zu weiteren großen Erfindungen anspornten. Burckhardt versteht es die komplexen Zuammenhänge wie den Weg vom Morseapparat zur ersten Rechenmaschine bis zur ersten Programmiersprache anschaulich darzustellen und mit biographischen Randbemerkungen der jeweiligen Protagonisten leichter verdaulich zu machen. Mal waren es militärische Anwendungsgründe, die als Motor für weiteren Fortschritt bei der Entwicklung digitalen Kommunikation bestimmend waren. Aber auch die Weitsicht von Investoren, die große Summen an Fördermitteln für Pioniergeister wie Douglas C. Engelbart locker machten. In seinem Institut wurde die Computermaus erfunden und arbeiteten die Mitarbeiter über einen Vorläufer des Intranets zusammen. Der Autor resümert, dass die Geschichte seines Buches natürlich nur einer Momentaufnahme gleicht und keineswegs beendet sei. Er vergleicht den Weg zum derzeitigen Computer und den Möglichkeiten der digitalen Kommunikation mit dem Bau einer virtuellen Kathedrale, an der viele Baumeister gewirkt haben und dies auch weiterhin tun.

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