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Rezensionen zu
Die letzte Göttin

Lora Beth Johnson

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€ 7,99 [D] inkl. MwSt. | € 7,99 [A] | CHF 11,00* (* empf. VK-Preis)

Dystopie und Sci-Fi Elementen, dazu ein sehr schönes Cover und ich konnte nicht widerstehen. In einer fast schon apokalyptischen Welt, in der Technik als Magie und deren Nutzer als übermenschliche Wesen angesehen werden, erwacht Andra 1000 Jahre zu spät aus dem künstlichen Schlaf. Der Einstieg in die Geschichte ist mir etwas schwer gefallen, was sicherlich mit der an die Story angepassten Sprache zu tun hat. Hier wurden einige Wörter verändert, z.B. wurde aus "okay" das Wort "kayo". Leider gibt es in dem Buch keine Liste für die Wörter, was es manchmal etwas schwierig macht. Ehrlich gesagt dachte ich auch, dass es sich hierbei um ein Fantasy Buch handelt, aber der Schwerpunkt liegt bei Science Fiction. Nachdem mir das klar wurde, konnte ich mich auch besser auf die Geschichte einlassen. Erzählt wird zum größten Teil aus der Sicht von Andra. Mit ihr kam ich von Anfang an gut klar, da sie genau wie ich, erstmal in der neuen Welt zurechtkommen musste. Ihre Handlungen waren nachvollziehbar und ihre neugierige, aber auch sture Art, machten sie sehr sympathisch. Mit Zhade wurde ich leider nicht so ganz warm, da ich ihn immer so schlecht einschätzen konnte. Der Weltenbau in Kombination mit moderner Technik hat mir wirklich gut gefallen. Es gab viel zu entdecken und auch die Spannung kam besonders zum Ende hin nicht zu kurz. Von Geheimnissen, Intrigen und Überraschenden Wendungen, war alles vertreten. Die Lovestory kam bei mir zwar nicht so an, was ich aber überhaupt nicht schlimm finde. Das schockierende Finale endet mit einem Cliffhanger, wie solls auch anders sein. Fazit: Eine Interessante Geschichte mit vielen Sci-Fi Elementen und einem etwas gewöhnungsbedürftigen Schreibstil. Für Dystopien und Science Fiktion Fans zu empfehlen.

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𝐊𝐮𝐫𝐳𝐦𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: + spannende Wendungen, interessante Idee mit gut anschaulicher ausgearbeiteter Zukunftswelt - Anfang sehr zäh, neue Sprache nirgends erklärt und reißt aus dem Lesefluss 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Cover gesehen. Klappentext gelesen. Zack war mein Interesse geweckt. Kaum hatte ich das Buch, war ich bereit mich mit Andra in die neue Zukunftswelt zu stürzen. Die ersten 100 Seiten waren aber nicht leicht für mich. Einmal hatte ich das Gefühl ich müsste die Technologie (oder auch Magie) in der Welt verstehen, und das fiel mir schwer. Im weiteren Verlauf im Buch wird das aber verständlicher. Ich vermute, das liegt nicht am Buch, sondern eher daran, dass ich noch nie was in der Sci-Fi Richtung gelesen habe und für mich das alles komplett neu war. Die Autorin erklärt es aber wirklich gut und so hatte ich später keine größeren Verständnisprobleme mehr. Dann war da noch die neue Sprache. Die Idee, dass sich auch die Sprache in der Zukunft weiter entwickelt finde ich super und logisch. So wurden in Sätzen immer Wörter aus der neuen Zeit eingebaut. Manche Wörter wie "kayo", "Kiddun" und "sorries" haben schnell Sinn ergeben. Andere wie "Certe" oder "Marah" sind weniger verständlich. Das hat mich immer wieder aus meinem Lesefluss gebracht und irgendwann ein bisschen genervt. Ein kleines Wörterbuch am Ende hätte hier mich wirklich gefreut. ABER ich habe durch gehalten und wurde belohnt. Denn irgendwann löst sich der Knoten und man fängt an, die Welt zu verstehen und begibt sich auf ein spannendes Abenteuer mit Intrigen und spannenden unerwarteten Wendungen. Durch den spannenden Plot, war nicht viel Raum für die "Lovestory". Es ist nett, dass sie vorhanden ist. Für mich waren die Gefühle, die sich zwischen Andra und Zhade entwickeln aber nicht greifbar. Tja und wie war es anders zu erwarten - das Buch endet mit einem gut gewähltem Cliffhanger. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. Final kann ich sagen, dass mir das Buch wirklich richtig gut gefallen hat, auch wenn es kein Jahres- oder Monatshighlight für mich ist. Fazit: Eine spannende Fantasy - Sci-Fi Dilogie, die ein wenig holprig startet und sich dann zu einem spannenden Abenteuer entwickelt.

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𝐊𝐮𝐫𝐳𝐦𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: + spannende Wendungen, interessante Idee mit gut anschaulicher ausgearbeiteter Zukunftswelt - Anfang sehr zäh, neue Sprache nirgends erklärt und reißt aus dem Lesefluss 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Cover gesehen. Klappentext gelesen. Zack war mein Interesse geweckt. Kaum hatte ich das Buch, war ich bereit mich mit Andra in die neue Zukunftswelt zu stürzen. Die ersten 100 Seiten waren aber nicht leicht für mich. Einmal hatte ich das Gefühl ich müsste die Technologie (oder auch Magie) in der Welt verstehen, und das fiel mir schwer. Im weiteren Verlauf im Buch wird das aber verständlicher. Ich vermute, das liegt nicht am Buch, sondern eher daran, dass ich noch nie was in der Sci-Fi Richtung gelesen habe und für mich das alles komplett neu war. Die Autorin erklärt es aber wirklich gut und so hatte ich später keine größeren Verständnisprobleme mehr. Dann war da noch die neue Sprache. Die Idee, dass sich auch die Sprache in der Zukunft weiter entwickelt finde ich super und logisch. So wurden in Sätzen immer Wörter aus der neuen Zeit eingebaut. Manche Wörter wie "kayo", "Kiddun" und "sorries" haben schnell Sinn ergeben. Andere wie "Certe" oder "Marah" sind weniger verständlich. Das hat mich immer wieder aus meinem Lesefluss gebracht und irgendwann ein bisschen genervt. Ein kleines Wörterbuch am Ende hätte hier mich wirklich gefreut. ABER ich habe durch gehalten und wurde belohnt. Denn irgendwann löst sich der Knoten und man fängt an, die Welt zu verstehen und begibt sich auf ein spannendes Abenteuer mit Intrigen und spannenden unerwarteten Wendungen. Durch den spannenden Plot, war nicht viel Raum für die "Lovestory". Es ist nett, dass sie vorhanden ist. Für mich waren die Gefühle, die sich zwischen Andra und Zhade entwickeln aber nicht greifbar. Tja und wie war es anders zu erwarten - das Buch endet mit einem gut gewähltem Cliffhanger. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. Final kann ich sagen, dass mir das Buch wirklich richtig gut gefallen hat, auch wenn es kein Jahres- oder Monatshighlight für mich ist. Fazit: Eine spannende Fantasy - Sci-Fi Dilogie, die ein wenig holprig startet und sich dann zu einem spannenden Abenteuer entwickelt.

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Das Buch ist eine absolute Schönheit. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu Lesen. Der Start war fließend und hat mir sehr viel Spaß bereitet. Der Spannungsbogen beginnt hoch und verliert dann aber an Spannung. Für mich hätte das Buch auch 100 Seiten kürzer sein können. Ich mochte die Idee und Gestaltung von der Zukunft, jedoch hat sie mich an einige Filme erinnert. Die Protagonisten sind schön und detailliert ausgearbeitet. Da das Buch in der Erzähler-Perspektive geschrieben ist, fehlt mir manchmal der Zugang zu den einzelne Charaktere. Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Sterne.

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Andra hat sich ihr Leben lang auf eine Reise ins Unbekannte vorbereitet. Sie sollte zusammen mit einer Millionen Menschen auf einen neuen Planeten namens Holymyth umgesiedelt werden. Doch als sie erwacht sind nicht 100 Jahre vergangen, sondern 1.000 Jahre und sie wacht auch nicht auf einem neuen grünen Planeten auf, sondern befindet sich mitten in einem Wüstenreich. Es hat sich in den letzten 1.000 Jahren viel verändert. Früher konnten die Menschen mittels Implantate die Technik kontrollieren. Heute gilt Technik als Magie und Andra wird wir als Göttin verehrt, weil sie eben genau diese Technik beherrschen kann. Zhade, der sie gefunden hat und sie in die Hauptstadt bringt, verfolgt jedoch seine eigenen Pläne mit der Göttin. Das Cover gefällt mir richtig gut. Es sieht richtig stilvoll aus und gefällt mir auch im Vergleich zum englischen Buch deutlich besser. Der Schreibstil ist sehr detailliert. Jedoch ist der Lesefluss nicht immer flüssig. Gerade wenn die Wortneuschöpfungen wie „kayo“ oder „Kiddun“ erscheinen, muss man erst einmal überlegen, was es bedeuten könnte. Leider werden die Wortneuschöpfungen nämlich nicht erklärt. Das eine oder andere Wort ist mir leider immer noch nicht klar. Um die Geschichte jedoch zu verstehen, braucht man die Wörter nicht unbedingt zu kennen. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Andra erzählt. Dazwischen gibt es auch vereinzelnd Kapitel, die aus Zhades Sicht geschrieben sind und somit mehr Einblicke in seine Machenschaften geben. Jedoch reichen sie nicht aus, um sein Handeln zu verstehen und vorhersagen zu können. Ich finde die Idee, dass wir der Zivilisation in 1.000 Jahren begegnen und sich diese teilweise weiterentwickelt und teilweise rückentwickelt hat, echt gut. So finde ich die Idee mit der Sprache sehr gelungen. Sie klingt und wirkt auf mich wie Jugendsprache, die sich etabliert hat. Jedoch hätte ich es gut gefunden, wenn man diese kurz erklärt hätte oder eine kurze Tabelle mit den Begriffen. Dann wäre der Lesefluss nicht unterbrochen gewesen. Andra als Hauptcharakter hat mir sehr gut gefallen. Sie ist sehr neugierig und manchmal auch stur. Sie wirkt sehr sympathisch und ist sich auch im Grunde für nichts zu schade. Sie will einfach nur ihre Familie wiederfinden. Zhade hingegen ist die gesamte Geschichte hindurch sehr undurchschaubar. Ich war mir zu keiner Zeit sicher, was er plant und welche Ziele er wirklich verfolgt. Die Wendungen, die sich daraus ergeben, sind einfach nur großartig. Ich wurde so oft positiv überrascht und konnte auch zu keiner Zeit irgendwas vorhersagen. Mir wurde nur irgendwann klar, was es mit dem Planeten auf sich hat. Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um einen Einzelband handelt. Jedoch macht das Ende schnell klar, dass noch ein weiterer Band folgen wird. Ich bin schon sehr gespannt. Im Englischen ist der zweite Teil bereits erschienen. Daumen drücken, dass der zweite Teil übersetzt und auf dem deutschen Markt erscheinen wird.

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Magie oder hochentwickelte Technik?

Von: Alice

15.10.2021

Zu Beginn hatte ich große Mühe in das Buch rein zu finden, mehrfach war ich kurz davor, es komplett abzubrechen. Ich weiß nicht ob der holprige Beginn der Tatsache geschuldet ist, dass dieses Buch ein Debütroman ist oder ob es vielleicht von der Autorin so geplant war, damit der Leser sich besser in Andra hineinversetzen kann, die sich in einer für sie komplett fremden Welt orientieren muss. Doch der Leser wird für sein Durchhaltevermögen belohnt: nach den ersten Kapiteln liest sich das Buch wesentlich angenehmer, man findet schnell in die Geschichte hinein, gewöhnt sich an die veränderten Wörter, freundet sich mit den Charakteren an - das Buch entwickelt sich zu einem richtigen page-turner. Die Autorin hat mit einem Reichtum an Ideen und Wörtern eine tolle Welt erschaffen, die der unseren vielleicht gar nicht so unähnlich ist, wie es im ersten Moment scheinen mag. In gewisser Weise verbindet sie die Zukunft mit der Vergangenheit - die "Nanos" sind unserer Zeit deutlich voraus, die Fehlinterpretation von moderner Technik als Magie entspringt eher dem Mittelalter. Die Autorin hat ein Händchen dafür, die überraschenden Wendungen stets an den richtigen Stellen zu platzieren und so ist es auch keine Überraschung, dass das Buch mit einem großen Cliffhanger endet.

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Durch das wirklich sehr hübsche Cover und die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Neuinterpretation des Dornröschen-Märchens handeln soll, bin ich auf den Auftakt dieser interessanten Reihe aufmerksam geworden. Dass es sich hier um einen Auftakt handeln muss, habe ich jedoch erst erfahren, als ich am Ende angelangt war, was ich negativ anmerken möchte. Als ich mich für die Geschichte entschieden habe, bin ich nämlich davon ausgegangen, einen Einzelband zu lesen, da ich nirgends einen Hinweis für eine Reihe finden konnte. Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig, sehr detailliert, atmosphärisch und zuweilen etwas nüchtern. Leider muss ich zugeben, dass mich die Wortneuschöpfungen bzw. die abgewandelte Sprache des Öfteren ins Stocken gebracht haben/hat, da Worte wie "kayo", "kristall" oder "Kiddun" nicht erklärt wurden. Die Idee, einer neuen Zivilisation auch eine andere Sprache zu geben, fand ich durchaus gut, allerdings raubte sie der Geschichte an einigen Stellen die Ernsthaftigkeit und zog sie eher ins Lächerliche, was ich schade fand. Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus Andras Sicht, die in mehrere Abschnitte unterteilt wurde. Jedoch gibt es auch Kapitel, die aus Zhades Perspektive geschrieben wurden, was mir gut gefallen hat. Zu Andra konnte ich recht schnell eine Bindung aufbauen, da mir ihre neugierige und manchmal etwas sture Art sehr sympathisch war. Zhade wiederum fand ich die meiste Zeit eher unsympathisch, da ich immer das Gefühl hatte, er würde nur eine Rolle spielen. Er war für mich nicht greifbar, da ich nie wusste, wann er mir sein wahres Gesicht und wann nur eine Maske gezeigt hatte. Zudem war er sehr egoistisch - bei ihm hatte ich einfach eine gewisse Tiefe vermisst. Es ist zwar toll, dass manche Kapitel aus seiner Sicht erzählt wurden, allerdings waren diese oft nicht nur kurz, sondern offenbarten auch sehr wenig über seine Gefühlswelt. Die restlichen Charaktere waren gut durchdacht und waren mir mal mehr und mal weniger sympathisch. Sie alle hatten Ecken und Kanten und bei einigen von ihnen hätte ich gerne noch tiefer gegraben, um mehr über ihre Hintergrundgeschichte zu erfahren. Vor allem hat mir aber das Worldbuilding gefallen. Die Autorin zeichnet hier eine utopische, dem Untergang geweihte Welt, die von einer Gesellschaft besiedelt wird, die moderne Technologie für Magie und Zauberei hält. Hinzu kommt auch eine große Prise Science-Fiction, die der Geschichte das gewisse Etwas verleiht. Im ersten Drittel passierte leider nicht viel, sodass ich zwischenzeitlich die Motivation verloren hatte, weiterzulesen. Einzelne Charaktere und der Planet, auf dem Andra gelandet war, wurden hier hauptsächlich vorgestellt. Dabei waren mir die Beschreibungen manchmal eine Spur zu detailliert. Sobald man das erste Drittel jedoch geschafft hat, nimmt die Handlung an Fahrt auf und beginnt endlich spannend zu werden. Ein undurchsichtiges Spiel aus Intrigen, einer gewissen Hoffnung und lebensbedrohlichen Situationen beginnt, und ebendiese Mischung macht auch einen Großteil der Spannung aus. Es gab einige Twists, die mich oft positiv überrascht und gleichzeitig auch schockiert hatten. Vor allem gegen Ende hat sich die Lage dramatisch zugespitzt und ein Aha-Erlebnis (Twists, Enthüllungen und Überraschungen) jagte das nächste. Das Ende ist denkbar schockierend, zugleich aber auch unglaublich spannend, sodass ich am liebsten direkt weitergelesen hätte. Lediglich ein paar kleinere Ungereimtheiten und Andras drastische Veränderung (in Hinblick auf ihren Charakter) haben mir weniger gut gefallen. 🤖 Fazit: Keine Götter, dafür Bots und Technologie, jede Menge Intrigen und ein Spiel um Leben und Tod. Vor allem das letzte Drittel konnte mich von sich überzeugen, sodass ich mich nach anfänglichen Schwierigkeiten schon sehr auf eine Fortsetzung von Andras Abenteuer freue. 3,75/5 Sterne 🤖 Vielen Dank an das Bloggerportal und den Penhaligon Verlag, die mir das Rezensionsexemplar freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

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Rezension „Die letzte Göttin“ von Lora Beth Johnson Meinung „Die letzte Göttin“ ist der Auftakt einer dystopischen Sci-Fi Dilogie von Lora Beth Johnson. Aus dem Klappentext konnte ich bereits erfahren, dass mir kein magisches Fantasy Abenteuer bevorstehen sollte, denn der Kern dreht sich um Technologie und Wissenschaft, in einer utopischen Welt. Diese Tatsache, diese Andersartigkeit, machte mich auch so neugierig. Obschon wir nicht von Göttern oder zauberhafter Magie lesen, lag der Handlung etwas magisches zugrunde. Die Skizzierung der dystopischen Welt war nicht nur aufregend, spannend und bildhaft beschrieben, sie fesselte mich auch extrem, denn die Autorin lässt den Leser einiges entdecken. Seien es die Technologien oder Menschen, die Welt war überraschend vielschichtig, wenngleich man sich ein wenig an die Erklärungen und das Wordbuilding gewöhnen musste. Ist man aber einmal drin, trifft man auf einen derartigen Sog, dass man nur noch mehr will. Protagonistin Andra mochte ich wahnsinnig gern. Sie auf ihrem Weg zu begleiten weckte zahlreiche Gefühle in mir und ich fühlte mich ihr schon nach kurzer Zeit nahe. Zhade hingegen bleibt ein Mysterium, was ich einerseits zwar aufregend und spannend finde, doch waren seine Ziele bis zum Ende hin nicht wirklich klar. Andra gerät in ein Spiel aus Intrigen, welches zumeist undurchsichtig bleibt. Dabei bietet ihr neues Leben doch wahrlich genug Herausforderungen. Durch die Intrigen wird eine kontinuierliche Spannung geschaffen, auch wenn hierdurch so manche Emotion verschluckt wurde, insbesondere in Punkto Liebesgeschichte. Im letzten Drittel des Buches ging es Schlag auf Schlag zu und die Autorin warf mit Überraschungen, Plottwists und Enthüllungen geradezu um sich, was mich wiederum zutiefst beeindruckte und flashte. Mit einigen Fragen im Kopf lässt die Autorin mich zurück und macht Hoffnung auf einen fulminanten zweiten Band, besonders nach dem schockierenden Finale. Fazit „Die letzte Göttin“ präsentiert sich mit Wissenschaft und Technologie, statt Göttern und Magie. Obgleich dieser Tatsache punktet die Geschichte durch Abwechslung, Intrigen, Spannung und zahlreiche Überraschungen. Die dystopische Welt besticht durch Facetten Vielfalt und die Protagonisten habe ich gebannt begleitet. Hier und da war es noch nicht perfekt rund, besonders mit Zhade und dem zu gewöhnenden Wordbuilding, aber das Ende macht Hoffnung auf einen grandiosen Abschluss, welchen ich sehnsüchtig ersehne. 🌟🌟🌟🌟 4/5 Sterne

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