Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Rezensionen zu
Der Teufel von Dundee

Oscar de Muriel

Ein Fall für Frey und McGray (7)

(11)
(2)
(1)
(0)
(0)
€ 12,00 [D] inkl. MwSt. | € 12,40 [A] | CHF 17,50* (* empf. VK-Preis)

Inhalt Ian Frey weilt mittlerweile eigentlich nicht mehr in Schottland, er und Adolphus McGray gehen seit dem letzten Band unterschiedliche Wege. Doch dann steht plötzlich Caroline Ardglass an seiner Tür und bittet ihn um Hilfe – denn es geht um niemand geringeres als Pansy, die Schwester von McGray, die seit über zehn Jahren in einer Nervenklinik in Edinburgh sitzt, nachdem sie ihre Eltern ermordet und McGray um einen Finger gebracht hat. Der letzte Fall beginnt. Adieu, geliebtes Schottland Hach. Während ich diese Rezension schreibe, blicke ich immer wieder wehmütig auf den letzten Band dieser famosen Reihe. Ich bin unfassbar traurig, dass es sein Ende gefunden hat. Dabei war ich über so viele Jahre so gern Teil dieses ungleichen Inspektorenpaars, bestehend aus dem schnöseligen Ian Frey, einem Engländer, den eher Unwille nach Schottland brachte, und Adolphus McGray, den bärbeißigen, schnell hochfahrenden Schotten, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, hinter den Fall seiner geliebten Schwester zu kommen. Alle Fälle hatten eines gemeinsam: Sie waren immer irgendwie mystisch angehaucht, hätten beinahe ins Unwirkliche abdriften können – und sind es hier und da vielleicht sogar auch. Da gab es bluttrinkende Fledermäuse, mordende Hexen, verzauberte Geigen und herumschleichende Banshees zu untersuchen und zu stellen. Doch nun liegt der letzte Schritt vor uns: die endgültge Aufklärung, warum Amy – Pansy – McGray ihre Eltern ermordet hat. Das Ganze beginnt mit einem grausigen Mord in der Nervenanstalt, in der Pansy untergebracht ist. An der Wand prangt eine große Teufelsfratze, die später auch auf Leichen gefunden wird. Und irgendwer will Pansy auf den Fluren herumschleichen gesehen haben. Das Buch gipfelt in einem großartigen, actiongeladenen, dramatischen, herzzerreißenden Finale, das mich immer schneller die Seiten umschlagen ließ, auch wenn ich eigentlich gar nicht wollte, dass es jemals endet. Die Aufklärung fand ich sehr gelungen, die losen Fäden sind verwoben. Und trotzdem zürne ich dem Autor, dass er mir meine geliebten Ermittler entreißt, und hoffe sehr, dass wir noch viel von ihm lesen und hören werden. Fazit Für mich eine der besten Reihen, die ich jemals gelesen habe, mit so wunderbaren Charakteren, durchdachten Fällen, mit so viel Charme und historischem Flair – Chapeau, Oscar. Chapeau! ♥

Lesen Sie weiter

OH MEIN GOTT! Das Warten auf dieses Buch hat sich sehr gelohnt. Das Cover ist mal wieder sehr schlicht und dennoch passend zur Geschichte gehalten. Man kann einzelne Elemente der Handlung ausmachen, was mir natürlich wieder sehr gefällt. Auch der Schreibstil konnte mich wieder einmal von sich überzeugen. Alles wurde mit so viel Liebe zum Detail beschrieben, sodass ich mir selber vorkam, als würde ich auf diese waghalsigen Abenteuer mit Frey und McGray gehen. Er war zudem leicht und flüssig zu lesen, wodurch ich regelrecht durch das Buch geflogen bin. Nun etwas zur Handlung, wobei ich hier nicht allzu genau auf alles eingehen werde, da ihr mit so wenig Vorwissen wie möglich an dieses Buch rangehen sollt. Dieser hier umschreiben Fall ist ein sehr persönlicher für mcGray. Aus diesem Grund habe ich noch mehr als sonst mit den beiden mitgefeiert, da es praktisch eine Herzensangelegenheit für den Schotten war. Der Fall hatte es ganz schön in sich und ich war überrascht und auch schockiert von der Auflösung am Ende. Ich hatte schon ein paar kleine Vermutungen, doch letztendlich hatten sich diese nur teilweise bestätigt. McGray musste sich nochmal ziemlich doll mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen und musste isch auch leider viele Beschimpfungen und Gehässigkeiten im Verlauf der Handlung anhören. Auch Frey musste einige male vor Überraschung oder vor Bestürzung schlucken, wobei er mir echt leitgetan hat (Weswegen genau, müsst ihr schon selber herausfinden - lasst euch jedoch gesagt sein, dass es auch MICH sprachlos zurückgelassen hat). Ich habe jede einzelne Sekunde beim lesen damit verbracht, mit den beiden mitzufiebern und zu -hoffen. Es war von Anfang bis Ende unfassbar spannend und hatte ich ein paar humorvolle Elemente, die so manche Situationen ein wenig aufgelockert haben. Die Bücher rund um Frey und Mcgray haben sich einen Riesen Platz in meinem Herzen sichern können und ich hoffe nun sehr, dass es eventuell noch ein paar mehr Bücher zu diesen beiden geben wird… Insgesamt mal wieder ein klasse Buch, dass für ein paar sehr spannende und witzige Lesestunden gesorgt hat. Ich bin ein absoluter Fan von Frey und McGray und vermisse die beiden schon jetzt schrecklich. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung, gerade für die kalte Jahreszeit (lese solche Bücher einfach super gerne im Winter). Daher kann ich nicht weniger als 5/5 Sternen geben.

Lesen Sie weiter

Im viktorianischen Edinburgh hat der Handel mit Leichen Hochkonjunktur werden immer wieder auf dem Greyfriars Kirkyard die kürzlich bestatteten Leichname bei Nacht und Nebel ausgegraben und verhökert. Adolphus „Nine Nails“ McGray soll diesem Spuk ein Ende bereiten und legt sich deshalb auf die Lauer. Er kann zwar die Leichenfledderer nicht dingfest machen, aber sie lassen bei ihrer Flucht ihre Beute zurück, an der ein schockierendes Detail ins Auge fällt. Im Gesicht des weiblichen Leichnams prangt das Zeichen des Teufels. Kurz darauf wird in der Königlichen Irrenanstalt ein Insasse ermordet und zeitgleich wird dort an einer Wand das mit Blut gemalte Zeichen des Teufels entdeckt. Hauptverdächtige in dem Mordfall ist Nine-Nails Schwester Pansy, die seit Jahren in dieser Anstalt verwahrt wird. Als der mittlerweile nach Gloucestershire zurückgekehrte Ian Frey von seinem ehemaligen Kollegen um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten wird, ist er zwar nicht begeistert, möchte ihn aber nicht hängen lassen, gilt es doch, Pansys Unschuld zu beweisen und das Rätsel um das Zeichen des Satans zu lösen. In den vergangenen Jahren war das Erscheinungsdatum der Frey & McGray Neuerscheinung einer meiner Fixpunkte im Lesejahr. Aber manchmal muss man sich leider von liebgewonnenen Gewohnheiten verabschieden. So auch jetzt, denn „Der Teufel von Dundee“ schließt diese Reihe ab. Und bei allem Bedauern muss ich eingestehen, dass dies ohne Frage ein würdiger Abschluss ist, denn neben einer eigenständigen Story in gewohnter Qualität wird auch der Bogen zu den vorherigen Bänden geschlagen. Fragen, die im Verlauf der Vorgänger am Rande auftauchten und unbeantwortet blieben, obwohl sie der Klärung bedurft hätten, werden hier zufriedenstellend beantwortet. Mission accomplished, und zwar nicht nur höchst spannend und unterhaltsam, sondern auch absolut zufriedenstellend.

Lesen Sie weiter

Wir stellen nicht sicher, dass Rezensent*innen, welche unsere Produkte auf dieser Website bewerten, unsere Produkte auch tatsächlich gekauft/gelesen haben.