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Rezensionen zu
Gut Friesenhain - Zwischen Liebe und Skandal

Lotte Grünewald

Münsterland-Saga (3)

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€ 13,00 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,50* (* empf. VK-Preis)

Gut Friesenhain geht in die dritte Runde. "Zwischen Traum und Wirklichkeit" "Zwischen Hoffnung und Vernunft" waren die Vorgänger von diesem mit dem Untertitel: "Zwischen Liebe und Skandal" Man steigt, das vorweg, sofort verständlich in die Handlung ein und findet sich wieder in dieser zurecht und auch die Charaktere werden sofort wieder lebendig. Diese Geschichte ist die perfekte Fortsetzung, wir befinden uns im Münsterland des Jahres 1896. Clara würde gern das Gut übernehmen. Ihrer Meinung nach hat das Gut eine glanzvolle Zukunft vor sich. Aber es kommt anders, Wilhelm, Claras Bruder, erbt das Gut. Schön für sie ist lediglich, dass sie sich hin und wieder mit Baron Richard von Thebe treffen kann. Sie mag ihn sehr. Es ist sozusagen eine Romeo-Julia-Geschichte, beide Familien sind verfeindet - Clara weiß nicht genau, ob sie Richard vertrauen kann. Dann ist da noch der Charakter des kaiserlichen Rittmeisters Georg von Hofberg, der auf das Gut kommt - plötzlich scheint sich alles zu fügen ... oder ... ??? Nein, mehr verrate ich nicht, lest das Buch über die mehr als 700 Seite, ihr werdet begeistert sein, es ist absolut spannend und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert und magisch in die Handlung gezogen. Ich mag den Stil der Autorin sehr, er ist so richtig zum Wohlfühlen und genießen. Prima !!!

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Im Roman "Gut Friesenhain" steht Clara von Scheweney im Zentrum der Handlung, die das Familiengut Friesenhain übernehmen möchte, aber nach dem Tod ihres Vaters ihrem Bruder Wilhelm weichen muss. Sie findet Trost in heimlichen Treffen mit Baron Richard von Theben, obwohl ihre Familien verfeindet sind. Kaiserlicher Rittmeister Georg von Hofberg bringt zusätzliche Komplikationen, als er Interesse an Clara zeigt. Während sie zwischen Liebe und Pflicht schwankt, kämpft sie auch mit den finanziellen Schwierigkeiten des Guts. Parallel dazu durchlebt Luise, angehende Tierärztin, Vorurteile in ihrem Studium, während Marie, zukünftige Gräfin, sich um ihren erblindeten Bruder Wilhelm kümmert. Die Geschichte bietet einen fesselnden Einblick in die Lebenswelten dieser Frauen des späten 19. Jahrhunderts, unterstrichen durch historische Details und die thematische Vertiefung der Frauenbewegung. Der Roman zeigt eindrucksvoll Claras Mut und Entschlossenheit, gesellschaftliche Barrieren zu überwinden. Die wechselnden Perspektiven von Clara, Luise und Marie verleihen der Geschichte emotionale Tiefe und ermöglichen es, die Herausforderungen und Träume der Frauen jener Zeit intensiv nachzuvollziehen. Mit seinem flüssigen Schreibstil und den lebendigen Charakteren bietet das Buch ein spannendes und bereicherndes Leseerlebnis, das historische Einblicke mit menschlichen Dramen gekonnt vereint.

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Clara, jüngste Tochter derer von Scheweneys, darf das Gut nicht übernehmen, denn nur männlichen Nachkommen steht dies zu. Ihr beeindruckendes Fachwissen rund um die Pferdezucht hat zur Rettung ihrer Heimat beigetragen, doch nun soll sie verheiratet werden. Unerwartet findet sich ein Freier, aber eigentlich hat sie schon ihre Liebe gefunden, wenn auch nur heimlich. Ihr Schicksal scheint besiegelt, aber was wäre es ohne neue Wendungen. Auch das weitere Leben der Protagonistinnen der ersten beiden Bände spielt eine Rolle, denn sie sind enge Freundinnen. Wie in den ersten beiden Bänden ist die Sprache auch hier angenehm zu lesen und äußerst lebendig. Die Charaktere, und nicht nur die Protagonistinnen, sind allesamt authentisch entwickelt. Weitere Themen der damaligen Zeit fließen nachvollziehbar in die Geschichte ein. Die Zeichnung der Gutshofumgebung im Inneren des aufklappbaren Umschlags sowie das Namensregister fand ich wieder hilfreich. Ich habe die drei Frauen gerne begleitet, mit ihnen mitgelitten und mitgefiebert. Auch den Abschluss der Trilogie empfehle ich gerne weiter, denn er hat mir gut gefallen. Es ist sinnvoll, die Bände in der Reihenfolge zu lesen, da sie aufeinander aufbauen.

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Ich freute mich so sehr auf den Abschlussband dieser mitreissenden Münsterland-Saga, die auf dem Gut Friesenhain spielt. Es geht nahtlos 1886 weiter mit den Erlebnissen der drei jungen Frauen Clara, Luise und Marie. Die Kapitel wechseln immer die Perspektive, so dass jede der drei Frauen im Fokus steht. Dieses Mal steht Clara im Mittelpunkt. So fühlte ich mich ihnen näher, es hat die Spannung erhöht und konnte mich prima in sie hineinversetzen. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und lebendig. Auch der Abschlussband dreht sich um die Erhaltung des Guts und es war interessant zu sehen, wie sich die drei weiterentwickelt haben in Anlehnung an die gesellschaftliche Stellung der Frau in dieser Zeit. Sie sind mutig und kämpfen für ihre Träume und Wünsche. Ich spürte wieder die Verbundenheit der Autorin zu ihren Protagonisten und ich war begeistert vom Abschluss und auch ein bisschen traurig, dass es nun endet. Unbedingte Leseempfehlung von mir. Fazit: Ich vergebe 5/5⭐️🫶

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Münsterland, vor der Jahrhundertwende: Die Zeiten stehen im Umbruch, das spüren auch die Gutsbesitzer von Friesenhain und so manche Veränderung steht an. Die hochschwangere Luise verfolgt ihr Studium als angehende Tierärztin trotz allem Argwohn der Kommilitonen und Lehrer. Mit einer neuen Freundin an der Seite wagen sie sich in die Höhle des Löwen, was zu manchem Schmunzler geführt hat. Auch Marie muss sich mit ihrer neuen Rolle als künftige Gräfin anfreunden, was nicht immer einfach ist, war sie doch bislang eigentlich nur Stallmeistertochter und enge Freundin der beiden Grafentöchter. Zudem macht ihr die Gemütsverfassung ihres geliebten Wilhelm große Sorgen, der bei dem großen Brand seine Sehfähigkeit verloren hat und nun gemeinsam für die Möglichkeit kämpfen, das Augenlicht wieder herstellen zu können. Und zuletzt das Nesthäkchen Clara, die durch ihre kluge, zuverlässige Art das Gut am Laufen hält und jetzt in die Situation kommt, sich zwischen Liebe und Vernunft entscheiden zu müssen. Denn um das Gut Friesenhain steht es nicht gut und während ihre Eltern begeistert über die sich anbahnende Verbindung zum Rittmeister des Kaisers sind, gerät Clara in ein großes Gefühlschaos. Die Kapitel wechseln immer zwischen den drei Frauen hin und her, dadurch bleibt der Spannungsbogen sehr hoch, fiebert man doch den weiteren Entwicklungen und Entscheidungen ständig entgegen. Es gibt viele Veränderungen für die Welt der Frauen, der Modernisierung und der Denkweise, was ihnen zugutekommt, wenn auch teilweise immer noch hart umkämpft. Während Luise in der Frauenbewegung weitere Kontakte knüpft, versuchen sie wirklich alles, um das Gut behalten zu können, sich für die Liebe ihrer Freundin und Schwester, aber auch das Wohl drei kleiner bezaubernder Mädchen aus der Nachbarschaft einzusetzen, auch wenn es eigenen Verzicht und so manches große Risiko bedeutet. Auch die Ursache der Brandstiftung wird weiter erforscht und dabei stürzt Clara in eine große Krise, ihre wachsenden Gefühle für den Sohn des Nachbarguts, Richard von Theben werden durch die erdrückende Beweislage und so manche verdächtige Äußerung überrollt. Wieder mal hat es die Autorin geschafft, trotz der vielen Seiten ein Gut und die Geschichte der friesischen Pferde zum Leben zu erwecken, mit vielen Wendungen, spannungsgeladenen Situationen, die einem teilweise die Tränen in die Augen treiben. Eine Familie, die einem mittlerweile ans Herz gewachsen ist und die auch mit ihrem Personal so toll harmonieren und gemeinsam versuchen, das Überleben des Gutes zu sichern und den Menschen um sich herum mit Freundlichkeit, Wärme und Hilfsbereitschaft zu begegnen. Selbst die größte Krise lässt sie zusammenwachsen, Freundschaften und Zusammenhalt stärken. Der Ideenreichtum hierbei ist großartig und auch die Liebesgeschichte, die sich ja schon seit Band 1 anbahnte, hat mich gefühlsmäßig am meisten berührt, auch wenn ich zeitweise ganz schön bangen musste. Ein lesenswerter Abschluss mit einem großartigen Finale. Ich hab diese Münsterland-Saga wirklich gern verfolgt und empfehle sie daher wärmstens weiter.

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