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Rezensionen zu
Kinder des Aufbruchs

Claire Winter

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€ 22,00 [D] inkl. MwSt. | € 22,70 [A] | CHF 30,50* (* empf. VK-Preis)

Auf die Fortsetzung von „Kinder ihrer Zeit“ habe ich mich schon riesig gefreut. War dieses Buch ja schon ein richtiger Pageturnen. In „Kinder des Aufbruchs“ begegnen wir wieder diesen vier jungen Menschen, die zwischen Verrat, Spionage und dem Kampf um Demokratie stehen. Der Inhalt: Sechs Jahre nach dem Mauerbau lernt die erfolgreiche Dolmetscherin Emma in West-Berlin die aus dem Ostteil der Stadt geflohene Sängerin Irma Assmann kennen. Als sie ihrer Zwillingsschwester Alice davon erzählt, reagiert diese beunruhigt. Alice schreibt als Journalistin über die Studentenbewegung und steht in Kontakt mit verschiedenen Fluchthilfe-Organisationen. Ist Irma mit ihren ehemaligen Beziehungen zum KGB als Informantin im Westen? Oder sind die Schwestern und deren Männer Julius und Max durch ihre Verbindungen zur DDR zu Zielscheiben geworden? Kurz darauf wird die Sängerin ermordet, und die vier geraten inmitten der Studentenunruhen zwischen die Fronten der Geheimdienste. Wow! Noch jetzt nach Beendigung dieser spannenden und beeindruckenden Lektüre habe ich Gänsehautfeeling und bin total beeindruckt und berührt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach herausragend und sie bringt uns in diesem Roman vergangene Geschichte (bestens recherchiert) wieder nahe. Und ich bin wirklich sehr beeindruckt. Wir begegnen wieder den vier jungen Leuten, den Zwillingen Emma und Alice, Max und Julius und dürfen sie ein ganzes Stück auf ihrem Lebensweg begleiten. Sie habe eine schwierige Zeit hinter sich und haben endlich ihren Platz gefunden. Doch sie werden von der Vergangenheit eingeholt und plötzlich stehen die Flucht und alle schrecklichen Erlebnisse mit aller Deutlichkeit vor ihren Augen. Und kaum zu glauben, welche große Rolle die Geheimdienste im Berlin von 1967 gespielt haben und welchen Einfluss sie auf die Menschen hatten. Ich werde beim Lesen von zahlreichen Emotionen übermannt und die Geschichte geht mir wirklich unter die Haut. Der Spannungsbogen ist einfach fantastisch und ich konnte diese sensationelle Lektüre nicht mehr aus der Hand legen. Mein Puls ist von Seite zu Seite gestiegen und am Ende des Buches ist eine große Last von mir abgefallen. In meinen Augen ein absolutes Meisterwerk. Ein Lesehighlight, das ich von der ersten bis zur letzten Seite regelrecht verschlungen habe. Auch das Cover ist wieder ein echter Hingucker- beeindruckend. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne.

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Kinder des Aufbruchs -- Claire Winter Sechs Jahre nach dem Mauerbau lernt die erfolgreiche Dolmetscherin Emma in West-Berlin die aus dem Ostteil der Stadt geflohene Sängerin Irma Assmann kennen. Als sie ihrer Zwillingsschwester Alice davon erzählt, reagiert diese beunruhigt. Alice schreibt als Journalistin über die Studentenbewegung und steht in Kontakt mit verschiedenen Fluchthilfe-Organisationen. Ist Irma mit ihren ehemaligen Beziehungen zum KGB als Informantin im Westen? Oder sind die Schwestern und deren Männer Julius und Max durch ihre Verbindungen zur DDR zu Zielscheiben geworden? Kurz darauf wird die Sängerin ermordet, und die vier geraten inmitten der Studentenunruhen zwischen die Fronten der Geheimdienste. Bei diesem Buch handelt es sich um den Folgeband von "Kinder ihrer Zeit", den ich schon mit großer Begeisterung gelesen habe. Titelbild verraten, dass wieder Berlin der Schauplatz ist. Man kann den Band getrennt vom ersten lesen, aber lasst euch diesen nicht entgehen, denn vieles versteht sich dann einfacher. Diese Buch ist wieder einfach nur spannend geschreiben und ließ mich wieder kaum los. KGB und Stasi - ein Thema, das mich immer wiedr fasziniert, aber auch schockiert. So ist Geschichte für mich erlebbar!

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Durch Zufall bin ich auf die Fortsetzung zu „Kinder ihrer Zeit“ gestoßen, welchen ich seinerzeit total gerne gelesen habe und so was ich sehr gespannt darauf, wie die Geschichte um die zwei Schwestern Emma und Alice weitergeht. Der Schreibstil von Claire Winter hat mich auch in diesem Buch wieder von sich überzeugen können. Dennoch fühlte ich mich zeitweise ein wenig verloren in diesem Buch. Es gab so viele Geschehnisse und Ereignisse, welche alle für sich meines Erachtens nach sehr wichtig sind für die deutsche Geschichte, dennoch führte dies in meinem Kopf zeitweise zu einer gewissen Überforderung alles so genau „auf die Kette zu bekommen“. Auch wenn ich mittlerweile schon viele historische Romane gelesen habe und da vor allem Deutsch-Deutsche Geschichte bevorzuge, so hat es dieses Buch geschafft mir wieder Dinge nahe zu bringen, die ich zuvor noch nicht wusste, hier beispielsweise wie viele über die Kanalisation aus dem Osten in den Westen geflohen sind, da es nun einfach mal nicht so einfach ist unterirdisch auch eine Mauer zu erichten. Am Ende jedoch muss ich sagen, dass jeder dieser Handlungsstränge am Ende ein Großes und Ganzes ergab und je weiter ich in dem Buch voran kam umso mehr stellte sich eine Sogwirkung ein. Dafür sorgten auch die recht kurz gehaltenen Kapitel, welche einen einfach nahezu dazu einluden immer weiter zu lesen, ganz nach dem Motto „ach ein Kapitel geht noch“. Ich hatte die beiden Schwestern schon im ersten Band sehr in mein Herz geschlossen und hatte ein wenig das Gefühl auf alte Bekannte zu treffen. Sie sind so authentische und warmherzige Protagonisten, die sich mit sehr viel Geduld und Herzblut für ihre Mitmenschen einsetzen und denen man deutlich anmerkt, dass sie Ungerechtigkeit nicht ertragen können. Doch auch die Unterschiede zwischen den beiden Schwestern machen beide für mich interessant. Claire Winter versteht es einfach wahre Begebenheiten mit Fiktion zu umstricken und daraus eine so spannende Geschichte zu machen, welche einen so schnell nicht los lässt. Dabei erklärt die Autorin auch im Nachgang noch welche Begebenheiten auf wahren Tatsachen beruhen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und den Hinweis, dass die Bücher per se auch unabhängig voneinander gelesen werden können um aber das Große und Ganze der beiden Schwestern kennenzulernen, würde ich schon beim ersten Band anfangen.

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losgelöst gelesen werden !!! Die Geschichte von Emma und Alice geht weiter, juchu, ich war hoch erfreut, weil ich den Vorgänger schon verschlungen habe, dementsprechend ging ich mit großer Erwartung in diesen Roman, die bestens erfüllt wurde. Auch dieses Buch hat mich zu 100 Prozent überzeugt. Es geht gleich spannend in die Handlung hinein, man fühlt sich sofort wieder wohl. Wir befinden uns in der Zeit sechs Jahre nach dem Fall der Mauer. Emma ist Dolmetcherin, erfolgreich - lebt in Westberlin. Sie lernt Irma Kennen - die Sängerin, die aus dem Osten geflohen ist. Emma erzählt Alice von dieser Bekanntschaft .... mehr möchte ich dazu erst einmal nicht sagen. Alice ist Journalistin, sie schreibt aktuell über die Studentenbewegung und hat Kontakte zu Fluchthilfe-Organisationen. Könnte es sein ??? .... Lest selbst !!! Dann passiert das Unfassbare, was auch wiederum nicht wirklich unfassbar ist, Irma wird ermordet. Alle Hauptcharaktere geraten in die Studentenunruhen hinein und die Welt der Geheimndienste wird zum offiziellen Thema, ich hatte es ja schon vermutet ... Mehr möchte ich aber nicht verraten, das Buch ist extrem spannend, ich empfehle es für ein verregnetes Wochenende, an dem man nichts weiter zu tun, hat weil es so fesselnd ist, dass ich persönlich es nicht aus der Hand legen konnte. Sehr real geschrieben - sehr lebendig und detailliert bildhaft, die Charaktere kann man sich in ihren Gefühlen und in ihrem Tun sehr gut vorstellen, man nimmt der Autorin die Geschichte komplett so ab, wie sie sie konstruiert hat. Auch ist der historische Hintergrund, vor dem die eigentliche fiktive Geschichte spielt, sehr gut recherchiert, alles rundherum gelungen, daher von mir gern absolute Leseempfehlung.

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Ja und was soll ich sagen - es war wieder mal ein Highlight. Ich liebe bisher alle Bücher, die ich von der Autorin gelesen habe und es werden definitiv weitere folgen. Wer hätte gedacht, dass die Zeit nach dem Mauerbau so krass spannend sein kann. Meine Familie wohnte damals in der DDR, daher kenne ich davon natürlich genug Geschichten, aber aus West-Berlin und der BRD eher weniger. Umso erschreckender was da ablief! Die Zwillingsschwestern und deren Männer sind mit total ans Herz gewachsen. Ich konnte bei allem richtig mitfühlen und mitfiebern. Alice begibt sich richtig in Gefahr und das nur, weil sie glaubt was gut machen zu müssen. Nur, wenn man zu gewissen Taten gezwungen wurde, muss man sie dann wirklich wieder gut machen? Emma hingegen tat mir anfangs ein wenig leid. Sie hat eine harte Zeit durchleben müssen und wie alle anderen auch, dachte ich zu Anfang sie macht sich etwas vor. Sie kümmert sich regelrecht verbissen um einen Jungen aus einem Heim - was aber niemand weiß ist, dass der Junge in Schwierigkeiten geraten ist. Er hat was gesehen.. und der rote Faden nimmt weiter seinen Lauf. Ich habe an jeder einzelnen Seite geklebt und kann es wärmstens empfehlen.

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Ich habe wenig Ahnung von der Zeit damals. Trotzdem empfand ich das Buch als ein bisschen Deutsch, deutsche Zeitgeschichte. Ich fand das Buch absolut realistisch geschrieben.

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„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor „Kinder des Aufbruchs“ von Claire Winter Berlin Juni 1967 – Dezember 1968 "Sechs Jahre nach dem Mauerbau lernt die erfolgreiche Dolmetscherin Emma in West-Berlin die aus dem Ostteil der Stadt geflohene Sängerin Irma Assmann kennen. Als sie ihrer Zwillingsschwester Alice davon erzählt, reagiert diese beunruhigt. Alice schreibt als Journalistin über die Studentenbewegung und steht in Kontakt mit verschiedenen Fluchthilfe-Organisationen. Ist Irma mit ihren ehemaligen Beziehungen zum KGB als Informantin im Westen? Oder sind die Schwestern und deren Männer Julius und Max durch ihre Verbindungen zur DDR zu Zielscheiben geworden? Kurz darauf wird die Sängerin ermordet, und die vier geraten inmitten der Studentenunruhen zwischen die Fronten der Geheimdienste.“ Fazit: Nach dem ersten Teil „Kinder ihrer Zeit“ der von 1945 – 1961 spielte, nun also der Fortsetzungsroman von Claire Winter (Pseudonym für Claudia Ziegler) „Kinder des Aufbruchs“. Die Geschichte geht zeitverzögert fünf Jahre später weiter und erzählt erst einmal was aus den Zwillingen Alice und Emma, sowie ihren Partnern Max und Julius geworden ist, bevor die schmerzliche Vergangenheit – Ost-Berlin und die Stasi – einzelne Protagonisten wieder einholt und die Erzählung dadurch rasant an Spannung und Dynamik zunimmt. Dabei spielt die aufkommende Studentenbewegung, die durch den Tod von Benno Ohnesorgs zunehmend politischer wird, eine wichtige Rolle. Hier muss man der Autorin ein dickes Lob aussprechen, denn sie hat hervorragend recherchiert und mir die politischen 60er Jahre wieder bildhaft vor Augen geführt. Auch wenn geschichtlich das meiste bekannt war, so habe ich die Zeitreise als sehr kurzweilig erlebt und manche Fakten erschienen mir durchaus präsenter. Zudem gelang es Claire Winter wunderbar die unterschiedlichen Stimmungen der verschieden Charaktere und das damit verbundene Lebensgefühl authentisch darzustellen. Allerdings finden sehr schnelle Perspektivwechsel statt, sodass wir anfangs viele lose Erzählstränge haben; dadurch wurde die Geschichte aber auch nie langatmig und die Spannung blieb wirklich bis zum Schluss erhalten. Der Erzählstil ist sehr flüssig, unterhaltsam und spannend, wie ich es von Claire Winter aber auch nicht anderes gewohnt bin. Die Handlungen sind leicht und verständlich beschrieben, sodass man der Geschichte – trotz vieler Erzählperspektiven – gut folgen kann. Claire Winter versteht es meisterhaft Fiktion und Realität miteinander zu verbinden! Besten Dank an den „Diana Verlag“ für das Rezensionsexemplar.

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Schon den ersten Band über die beiden Zwillingsschwestern Emma und Alice habe ich mit großer Begeisterung verschlungen. Genauso ging es mir auch mit dem zweiten Band. Obwohl ich das erste Buch schon vor längerer Zeit gelesen hatte und mich nicht mehr an Details erinnern konnte, war ich ganz schnell wieder mitten in der Geschichte. Claire Winter schafft es hervorragend, wichtige Informationen aus der Vorgeschichte, die hier zum Verständnis notwendig sind, in die Geschichte einzuflechten, ohne aber zu viel wiederholen zu müssen. Und wieder hat sie sich eine geschichtsträchtige Epoche der deutschen Geschichte herausgegriffen und ihre Protagonisten dort hineinversetzt: Denn in Berlin brodelt es an den Universitäten. Die Studenten protestieren gegen den Besuch des Schahs und werden bei ihren Demonstrationen von der Polizei gewaltsam zurückgedrängt. Als sogar ein Student ums Leben kommt, wird nicht etwa der Polizist angeklagt, sondern die Schuld wird bei den Studenten gesucht. Die Situation wird immer brenzliger, und Alice ist als Journalistin immer an vorderster Front dabei. Ihre Schwester Emma dagegen kümmert sich liebevoll um einen Jungen aus einem Waisenhaus, den sie zufällig kennengelernt hat. Der Direktor des Waisenhauses warnt sie vor ihm, weil er lügen und stehlen würde. Doch Emma glaubt dies nicht und versucht, eine Beziehung zu dem Jungen aufzubauen. Sie ahnt, dass er Schlimmes erlebt hat. Denn immer wieder verschwindet er grundlos und versteckt sich vor einem großen Mann mit Hut. Kurze Kapitel, die in Ostberlin spielen, weisen den Leser darauf hin, dass die beiden Schwestern wieder einmal in das Visier der Geheimdienste geraten sind, ohne es bereits zu ahnen. Und auch Alices Mann befindet sich unbewusst in großer Gefahr. Die Situation spitzt sich immer mehr zu und die Story wird dadurch immer spannender. Hautnah dabei Die Autorin schafft es hervorragend, ihre Leser in die Zeit der Studentenunruhen zu versetzen und sie an den geschichtlichen Ereignissen teilhaben zu lassen. Viele der handelnden Personen hat es wirklich gegeben, auch wenn die Haupthandlung natürlich rein fiktiv ist. Dennoch gewinnt die Story durch den historischen Hintergrund an Reiz und wird dadurch noch spannender. Claire Winter gelingt es auch erneut, ihre Figuren lebendig werden zu lassen, sodass man sie nicht nur genau vor Augen hat, sondern auch stets mit ihnen fühlen kann. Mich hat das Buch von Anfang an mitgerissen und in eine andere Welt versetzt. Beim Lesen konnte ich komplett alles andere ausblenden und vergessen und mich voll auf die Geschichte von Alice und Emma einlassen. Auch „Kinder des Aufbruchs“ hat mir großartig gefallen, sodass ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

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