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Brigitte Benkemoun

Das Adressbuch der Dora Maar

(7)
Taschenbuch
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»Eine kunstvolle Schatzsuche« – L‘Express

Dora Maar, lange Zeit nur als »Muse und Geliebte« von Pablo Picasso bekannt, erhält mit dieser außergewöhnlichen Künstlerbiografie endlich ein eigenes Gesicht. Brigitte Benkemoun rekonstruiert während ihrer zwei Jahre andauernden Recherche anhand eines zufällig entdeckten Adressbüchleins das Leben und Lieben dieser rätselhaften Frau, die zu den großen Fotografinnen ihrer Zeit gehörte. Unterwegs erfährt man nicht nur von Dora Maars ereignisreichem und geheimnisvollen Lebensweg, sondern erhält auch intime Einblicke in eine der spannendsten Epochen der Kunstgeschichte.

»Das Buch dokumentiert einen spannenden Kunstkrimi, der so unglaublich ist, dass der Leser lange nicht glauben will, was er da liest.«

Reinhard Brembeck, Süddeutsche Zeitung (07. February 2022)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Französischen von Alexandra Baisch
Originaltitel: Je suis le Carnet de Dora Maar
Originalverlag: Editions Stock
Taschenbuch, Klappenbroschur, 288 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-77012-0
Erschienen am  09. August 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Faszinierend

Von: Frank Menden

18.02.2023

Als die Journalistin Brigitte Benkemoun auf eBay ein Adressbuch für ihren Mann ersteigert ahnt sie nicht , dass daraus ihr nächstes Buchprojekt entstehen wird. Denn das Adressbuch entpuppt sich als benutzt - voller Adressen und Telefonnummern der berühmtesten Künstler der französischen Nachkriegszeit. Eine Fälschung ist ausgeschlossen, doch wem gehörte dieses Buch ? Brigitte Benkemoun begibt sich auf Spurensuche und wird dank ihrer Hartnäckigkeit fündig: das Adressbuch gehörte Dora Maar. Der Künstlerin, die viel zu lange im Schatten Picassos stand , der sie als „weinende Frau“ portraitierte und ihr somit einen höchst unpassenden und abwertenden Stempel aufdrückte. Denn Dora Maar ist so viel mehr als nur die ehemalige Frau an seiner Seite . Sie ist eine Wegbereiterin des Surrealismus, eine vollkommen eigenständige Malerin und Fotografin, eine Frau mit vielen Facetten. Benkemoun macht etwas, das mich immer schon fasziniert hat . Sie nähert sich einer Person durch die Augen derer, die ihr nah waren - und daraus entsteht ein vielstimmiges Bild einer vielschichtigen Frau. „Das Adressbuch der Dora Maar“ @btb_verlag übersetzt von Alexandra Baisch ist nicht nur für Kunstinteressierte spannend , sondern zeigt auch sehr erhellend, wie stark die Wahrnehmung von weiblichen Kunstschaffenden von ihren männlichen Kollegen überschattet und verdrängt wurde. Dazu ist dies ein äußerst spannender und höchst willkommener abwechslungsreicher Blick auf eine der bedeutendsten Epochen der Kunstgeschichte . Und es ist Brigitte Benkemoun hoch anzurechnen , dass sie Dora Maar ihre Geheimnisse und Widersprüche lässt . Ein faszinierender Lesegenuss!

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Sage mir wen Du kennst und ich sage Dir wer Du bist

Von: Raeubertochter76

16.01.2022

Vielen ist der Name Dora Maar als Muse und Geliebte von Picasso ein Begriff. Ich muss gestehen, dass ich sie gar nicht kannte. Und wieder einmal steht eine Frau im Schatten eines Mannes, ohne den sie zu weit größerem hätte werden können. Brigitte Benkemoun fiel nun unverhofft das Adressbuch der Dora Maar in die Hände und sie begibt sich auf eine interessante Spurensuche. Geschickt setzt sie die Adressen zu einem Mosaik der Künstlerin zusammen. Dabei geht sie nicht alphabetisch vor, sondern springt von Name zu Name. Jeder Eintrag wird hinterfragt: was hat er hier zu suchen? In welcher Beziehung stand er zu Dora Maar? Sie recherchiert in Biografien und Telefonbüchern, kontaktiert Augenzeugen und zieht sogar einen Grafologen zu Rate. Mit den zusammengetragenen Informationen ergänzt um eigene Vermutungen und Interpretationen erweckt Brigitte Benkemoun Stück für Stück ihre Biografie zum Leben. Auch wenn ich das Buch ungeheuer gern gelesen habe, schwirrte mir schon ein ums andere Mal der Kopf angesichts der vielen Personen und Interviewpartner:innen. Ich musste nebenbei viel recherchieren, um das Leben von Dora Maar wirklich in Gänze zu erfassen. Hier hätte vielleicht ein kleines Personenregister im Anhang geholfen. Wenn man sich jedoch in der damaligen Künstlerszene auskennt, ist es toll, all den großen Namen wieder zu begegnen. Das Adressbuch der Dora Maar gewährt uns einen tiefen Einblick in das Leben und Lieben der Surrealisten der Pariser Kunstszene und liefert gleich noch Anregungen für eine mögliche Romanografie. Ich kann es daher kaum erwarten, im Anschluss „Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe“ zu lesen und herauszufinden, ob sie in Bettina Storks Interpretation schwanger wurde, zur Abreibung gezwungen, durch mangelhafte medizinische Versorgung steril und damit für immer schuldig.

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Vita

Brigitte Benkemoun, geboren 1959 in Oran/Algerien, ist eine französische Schriftstellerin und Journalistin. Sie war lange Zeit Chefredakteurin eines großen französischen Radiosenders und arbeitet regelmäßig für das französische Fernsehen. Als Autorin beschäftigte sie sich mit dem Leben eindrucksvoller Frauen und Künstlerinnen. Bei btb ist von ihr bereits «Das Adressbuch der Dora Maar« erschienen. Brigitte Benkemoun lebt in Paris und in Arles.

Zur Autorin