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Isabella Hammad

Der Fremde aus Paris

Roman

Taschenbuch
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Montpellier, zu Beginn des Ersten Weltkriegs: Als der junge Palästinenser Midhat von Bord eines Dampfers aus Alexandria geht, ist das für ihn der Aufbruch in eine strahlende Zukunft. Begierig wirft er sich in sein Medizinstudium, saugt die französische Kultur auf, verliebt sich in die emanzipierte Jeannette. Doch in den vom Krieg aufgeschreckten bürgerlichen Salons bleibt Midhat ein Fremder - und muss lernen, wie zerbrechlich alles ist: aus Freunden werden Feinde, aus Liebe wird Verrat. Er flüchtet sich in das exzessive Treiben in Paris und von dort zurück in die strenge väterliche Obhut nach Palästina. Aber auch aus seiner Heimat ist im Kampf um Unabhängigkeit mittlerweile ein Pulverfass geworden...

Virtuos erzählt Isabella Hammad vom Leben eines Grenzgängers und Wurzellosen. Der Roman einer Liebe zwischen den Kulturen und das Epos einer Zeitenwende – von klassischer Brillanz und unerhörter Aktualität.


Aus dem Englischen von Henning Ahrens
Originaltitel: The Parisian
Originalverlag: Luchterhand Literaturverlag
Taschenbuch, Klappenbroschur, 736 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-77155-4
Erschienen am  09. May 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Der Fremde aus Paris

Von: Stormykitchen

28.09.2020

Scheherazade wäre neidisch! Isabelle Hammad gelingt es, eine Familiengeschichte vor vielschichtigem historischen Tableau so zu erzählen, dass man das Buch trotz 1300 Seiten kaum weglegen kann. Als Fan der französischen Kultur mit einem Faible für alles Orientalische hat mich dieses Buch gepackt wie schon lange keines vorher. Ich werde es zahlreich empfehlen und weiterverschenken an alle, die gern mal über den Tellerrand hinausblicken. Historische und politische Hintergründe der verworrenen und aussichtslos erscheinenden Situation im Nahen Osten werden nachvollziehbar durch ans Herz gehende Einzel- oder Familienschicksale. Hammad schreibt in wunderschönen Bildern, aber nie zu blumig. Ihre Sprache und auch die Übersetzung schafft einen farbigen Rahmen und bleibt trotzdem prägnant. Gerade für Neulinge von arabischer Lektüre ist das Glossar sehr hilfreich. Ein Höhepunkt des Lesejahres 2020!

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Von: Sandra

15.09.2020

„Vorsicht Spoiler!" Kurz vor Beginn des 1. Weltkriegs reist der Palästinenser Midhart nach Frankreich, um Medizin zu studieren. Zunächst kommt er in Marseille bei einer Gastfamilie unter und ist zunächst begeistert vom europäischen Lebensgefühl. Nachdem er sich mit der Gastfamilie überworfen hat und die Liebe zu dessen Tochter nicht erwidert wird, zieht er nach Paris weiter. Einige Jahre später hat er zwar einen Studienabschluss erlangt, fühlt sich aber genau, wie vorher in Marseille immer noch wie ein Fremder. Also kehrt er zurück nach Palästina, gründet eine Familie und steigt in das väterliche Geschäft ein, fühlt sich aber auch hier eigentlich fremd. Mich hat dieses Buch wirklich begeistert, da vor allem der Teil in Palästina einen geschichtlichen Aspekt aufzeigt, mit dem ich mich bis jetzt wenig beschäftigt habe. Die Autorin schafft es, die Geschichte von Midhart anschaulich in den jeweiligen geschichtlichen Zeitrahmen einzuspannen. Dadurch kann man sich gut in dessen Gefühlswelt hineinversetzen. Alles ist detailreich beschrieben, ohne dabei langatmig zu werden. Das Buch läßt sich gut lesen und ich würde es jeder Zeit weiterempfehlen.

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Vita

ISABELLA HAMMAD wuchs in London auf, lebt in London und New York. Ihr Debütroman »Der Fremde aus Paris« ist angelehnt an die Geschichte ihres eigenen Urgroßvaters. Der Roman wurde weltweit in 16 Länder verkauft und ist für den Observer eines der wichtigsten Debüts sowie für die New York Times einer der wichtigsten Romane 2019. Er wurde nominiert für den Walter Scott Prize for Historical Fiction sowie den Edward Stanford Fiction Award und ausgezeichnet mit dem Betty Trask Award.

Zur Autorin

Henning Ahrens, geb. 1964, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in der niedersächsischen Provinz. Für seinen Lyrikband "Lieblied was kommt" (1998) erhielt er einen der Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise beim Literarischen März 1999 sowie den Pro Litteris-Preis 1999 der Märkischen Kulturkonferenz und den Hebbel-Preis (2001). Er übersetzte u.a. J. C. Powys, Jonathan Safran Foer, Jonathan Coe und Hugo Hamilton. Zuletzt erschien sein Lyrikband "Kein Schlaf in Sicht" und der Roman "Tiertage".

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