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Eva Meijer

Die Grenzen meiner Sprache

Kleine philosophische Untersuchung zur Depression

(4)
Taschenbuch
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Über die heilende Kraft der Sprache, der Kunst, des Laufens, über Hunde und Katzen, über das Schweigen und Bäume im Winter.

Depression gilt in Deutschland inzwischen als Volkskrankheit, über 5 Millionen Menschen erkranken jährlich daran. Die Philosophin Eva Meijer erzählt von ihrer eigenen Erfahrung mit Depression und kommt dabei zu erstaunlichen neuen Erkenntnissen. Mit den Mitteln der Philosophie, mit Verweisen auf Wittgenstein, Camus, Foucault u.v.a. erklärt und untersucht sie das Phänomen, nimmt der Depression den Schrecken und zeigt, wie die Beziehung zwischen Individuum und Welt, die bei der Krankheit verloren geht, auf vielfältige Weise wiederhergestellt werden kann und was das Leben lebenswert macht.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Niederländischen von Hanni Ehlers
Originaltitel: De grenzen van mijn taal
Originalverlag: Uitgeverij Cossee B.V.
Taschenbuch, Klappenbroschur, 144 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-77228-5
Erschienen am  09. May 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Ein Leben mit Depressionen

Von: Bumblebee_Library

30.06.2022

⭐️⭐️⭐️⭐️,5 Ich beschäftige mich gerne immer wieder mit Büchern, die vom Thema etwas ernster sind, da man aus solchen Büchern was lernt und das gelernte ein Leben lang begleitet. Das Thema Depressionen ist ein superwichtiges Thema, vor allem in der heutigen Gesellschaft, sollte man über gewisse Krankheiten etwas wissen, egal ob es einen betrifft oder nicht. Wir leben nach dem Motto „Solange es mich oder meine engsten nicht betrifft, brauche ich mich damit nicht auseinanderzusetzen“ und leider kann man solche Sachen nicht schon voraussehen, jeder der selbst mit Depressionen zu kämpfen hat oder jemanden kennt, gerade dann sollte man nicht die Augen verschließen und wegschauen. Umso interessanter fand ich das Buch von @evameijer man hat einen kleinen Einblick von jemanden gezeigt bekommen, die selbst immer wieder mit wiederkehrenden Depressionen zu kämpfen hat. Mit dem Buch zeigt sie nicht nur, dass die Welt schwarz und weiß ist, sondern dass es auch gute Momente gibt und das es sich lohnt weiter zu kämpfen. Was mich zum Nachdenken angeregt hat, obwohl ich es schon davor wusste, dass Depressionen zurückkommen können, als würden sie hinter der Ecke lauern und auf den perfekten Moment warten, um wieder einen ins tiefe Wasser zurückzuziehen und einem das Atmen zu erschweren und den ganzen Spaß am Leben zunehmen, es war auf jeden Fall was anderes es aus der Sicht zu lesen, der selber Jahre lang damit zu kämpfen hat. Ich fand das Buch sehr interessant und kann es nur weiterempfehlen, mal in das Buch reinzulesen.

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Depressionen ein Gesicht geben

Von: Franziska_J

24.06.2022

„Am Ende. In einer Kapsel, einer Welt in der Welt, […] ein immer gegenwärtiger Schatten, […] schwerer Sand am Übergang zwischen Sand am Übergang zwischen Strand und Meer, ein Grau, das jegliche Farbe schluckt, bis nur noch die Erinnerung an Farbe bleibt.“ Alleine in Deutschland erkranken jedes Jahr mehr als 5 Millionen Menschen an Depressionen. Längst ist die Krankheit zur Volkskrankheit geworden und doch ist es für viele Betroffene, aber auch für Angehörige noch immer schwer, darüber zu sprechen und Außenstehenden verständlich zu machen, wie es sich anfühlt an dieser Krankheit mit den tausend Gesichtern zu leiden. Eva Meijer wirft in ihrem essayistischen Buch 'Die Grenzen meiner Sprache' (erschienen im Mai 2022 bei btb) einen Blick in die Philosophie und versucht der Krankheit mit den Worten von Camus, Wittgenstein, Sartre, Derrida und vielen weiteren zu erklären. Doch die Autorin, die selbst mit Depressionen zu kämpfen hat, bringt ebenso eigene Gedanken und Erfahrungen ein, so dass sie es letztlich schafft, dieser Krankheit ein Gesicht zu geben und ihr damit auch ein Stück weit ihren Schrecken zu nehmen. „Eine Depression macht still – dich selbst und die Welt. Schmerz kann zwar etwas von einem Schrei haben, doch was sich aufdrängt ist die Leere.“ Doch die Autorin versucht nicht nur zu erklären, was Depressionen bedeuten und wie sie sich für Betroffene anfühlen, sondern sie zeigt auch auf, wie es gelingen kann, mit dieser Krankheit zu leben und wie es möglich ist, wieder neue Hoffnung zu schöpfen. Die Mischung aus Philosophie, eigenen Gedanken, Erfahrungen und zu Teil auch medizinischen und biologischen Fakten macht das Buch sehr vielfältig und mit seinen kurzen Kapiteln ist es wirklich angenehm zu lesen. Auf nur 140 Seiten schafft es Meijer, einen ganz neuen Blick auf die Krankheit zu werfen und zugleich aber auch Worte zu finden, die den meisten Menschen fehlen, wenn es um das Thema Depressionen geht. Sie nimmt der Krankheit ein wenig ihre Schwere und schenkt Hoffnung, was das Buch schon alleine deswegen lesenswert macht.

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Vita

Eva Meijer, geboren 1980 in Hoorn, Niederlande, ist Philosophin und Schriftstellerin. Sie hat Romane, Kurzgeschichten, Gedichte und Essays veröffentlicht und wurde zu einem Thema über die Sprachen der Tiere promoviert; die Dissertation erschien bei der New York University Press. Ihr Roman »Das Vogelhaus« gewann den Leserpreis des BNG-Literaturpreises und wurde für den Libris- und den ECI-Literaturpreis nominiert. 2017 wurde Eva Meijer für ihr Gesamtwerk mit dem Halewijn-Preis ausgezeichnet, und »Was Tiere wirklich wollen« erhielt den Hypatia-Preis für das beste philosophische Buch, das von einer Frau geschrieben wurde. Eva Meijer forscht an der Universität von Wageningen.

Zur Autorin

Hanni Ehlers

Hanni Ehlers, geb. 1954 in Ostholstein, studierte Niederländisch, Englisch und Spanisch am Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg und ist die Übersetzerin von u.a. Joke van Leeuwen, Connie Palmen und Leon de Winter.

Zur Übersetzerin

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