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Brandon Sanderson

Das Herz der Sonne

Ein Kosmeer-Roman

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Achtung: Der neue große Brandon-Sanderson-Fantasy-Blockbuster!

Ein Mann, der sich seit Langem nur noch »der Nomade« nennt, wacht in einer ihm fremden Welt auf. Noch ehe er herausfinden kann, wo er ist, wird er mit anderen Menschen in der grauen Morgendämmerung draußen angekettet, wo er gleich unter den Strahlen einer alles verbrennenden Sonne sterben soll. Doch noch ist etwas von der Magie seiner Heimatwelt Roschar in ihm. Mit letzter Kraft kann er sich befreien – aber damit hat sein Schicksal als Held dieser Welt gerade erst begonnen …

Brandon Sanderson ist mit internationalen Fantasy-Bestsellern wie seiner epischen »Sturmlicht-Chroniken«-Saga berühmt geworden. 2022 hat er mit vier neuen Büchern einen Crowdfunding-Rekord gebrochen und die größte Kickstarter-Kampagne aller Zeiten erreicht. »Das Herz der Sonne« ist einer dieser sagenhaften Romane – lupenreine Sanderson-Fantasy und perfekter Lesestoff für alle seine Fans! Die anderen drei Bände der Kampagne erscheinen in den anderen beiden Sanderson-Verlagen Piper und Droemer-Knaur.


Aus dem Amerikanischen von Michael Siefener
Originaltitel: The Sunlit Man
Originalverlag: Tor Fantasy
eBook epub (epub), ca. 464 Seiten (Printausgabe)
ISBN: 978-3-641-30831-5
Erschienen am  11. January 2024
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Flieht vor der Sonne!

Von: Lenaliebtlesen

18.02.2024

•Buchrezi• 🫠 Zum Inhalt: Nomad wacht in einer fremden Welt auf. Schnell wird klar, die Sonne auf diesem, ihm fremden Planeten, zerstört alles, was ihr in die Quere kommt. Die Menschen sind sonderbar, teilweise schwer verbrannt und somit befindet sich Nomad schneller in einem Kampf, als ihm lieb ist. Doch er hilft der richtigen Seite und kann somit auf einem der Schiffe fliehen, die diesen Planeten und ihre Bewohner*innen besiedeln. Denn die alles verbrennende Sonne zwingt die Menschen permanent auf der Flucht zu sein. Zwischen einem ihm unbekannten Volk, die hoffen der tödlichen Sonne entfliehen zu können, wird ihnen klar, dass Nomad eventuell die langersehnte Rettung sein könnte. Oder möchte er einfach nur sich selbst retten…? Mein Fazit: Der Einstieg in die Geschichte, wow! Nomad wird direkt in einen Kampf katapultiert, der an eine Gladiatorenarena erinnert. Und so geht es direkt weiter, die Gegner*innen wirken wie Zombies und werden angeführt vom Zunderkönig. Was ist hier passiert? Und wieso lebt überhaupt jemand auf einem Planeten, auf dem die Sonne alles gnadenlos verbrennt? Ich mochte die Geschichte sehr, ABER das Buch ist nicht als Queereinstieg geeignet. Und deswegen fällt mir eine Bewertung super schwer, die Geschichte ist super rasant erzählt, Nomad ist sympathisch, hat seine ganz eigene Story und er hat einen Begleiter… warum er diesen hat und woher dieser kommt… tja, dafür hätte auch ich vorher tiefer ins Sandersonuniversum einsteigen müssen, bislang bin ich erst beim zweiten Teil der Sturmlicht-Chroniken und stand somit oft auf dem Schlauch 🤷🏼‍♀️ und ich vermute, ich hab mich auch gespoilert… schade 😕. Ich hab gedacht, dass es sich endlich mal um ein Buch von Sanderson handelt, wo man kein Vorwissen braucht und nicht gleich in eine mehrteilige Reihe einsteigen muss. Falsch gedacht 🤷🏼‍♀️. Somit fällt mir eine abschließende Bewertung echt schwer, die Story ist rasant und super cool! Das Setting, die Bewohner*innen, Nomad und ja auch der Zunderkönig sind interessant und spannend zu verfolgen. Bei vielem fehlte mir Vorwissen… Ich vergebe trotzdem volle ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️, Sanderson kann einfach Bücher schreiben und alles andere wäre unfair 🤷🏼‍♀️

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Temporeicher Sci-Fi Western

Von: Buecherbriefe

09.02.2024

Das Herz der Sonne von Brandon Sanderson stellt einen weiteren Band der erfolgreichsten Kickstarter-Kampange aller Zeiten (Secret Projects) dar und richtet sich vor allem an Fans der Sturmlicht-Chroniken. Doch ist dieser Band darüber hinaus auch für Neueinsteiger geeignet? Gestrandet auf einem lebensfeindlichen Planeten Der Weltenwanderer Nomad befindet sich auf der Flucht vor der mächtigen Nachtbrigade und strandet auf dem Planeten Canticum. Zu geschwächt, um den Planeten sofort wieder verlassen zu können, wird er schon nach kurzer Zeit in einen Konflikt zwischen dem örtlichen Tyrannen und der fliegenden Rebellen-Stadt Biike hineingezogen. Und als wäre dies alles noch nicht genug, entpuppt sich Canticum als absolut lebensfeindlicher Planet. Die Sonnenstrahlen auf diesem Planeten löschen bei der kleinsten Berührung sämtliches Leben aus, und so befindet sich der ganze Planet ununterbrochen auf der Flucht vor der Sonne. Wird Nomad die Flucht von diesem tödlichen Planeten gelingen? Und auf welche Seite des Konflikts muss er sich dazu schlagen? Für Fans der Sturmlicht-Chroniken Nachdem ich mich vor wenigen Wochen mit „Weit über der smaragdgrünen See“ an einen Brandon Sanderson Roman gewagt hatte und dafür mit einer überaus unterhaltsamen Lektüre belohnt wurde, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich mich erneut einem Werk dieses überaus produktiven Schriftstellers widmen sollte. „Das Herz der Sonne“ entstammt ebenso wie sein Vorgänger dem erfolgreichsten Kickstarter Projekt aller Zeiten (Secret Projects). Und ebenso wie sein Vorgänger ist auch dieser Band im Kosmeer-Universum angesiedelt – einem umfangreichen und mehr oder weniger stark verbundenen Romanuniversum, in dem Sanderson die meisten seiner Erzählungen ansiedelt. Während „Weit über der smaragdgrünen See“ jedoch auch für Neueinsteiger problemlos geeignet ist, stellt „Das Herz der Sonne“ Sanderson-Neulinge vor einer Reihe von Problemen. Nicht nur, dass die zahlreichen Anspielungen und Easter Eggs wohl nur Fans der Sturmlicht-Chroniken verstehen dürften. Noch viel mehr fällt ins Gewicht, das sich Sanderson zahlreicher wichtiger Elemente der Sturmlicht-Chroniken bedient und diese beim Leser als bekannt voraussetzt. Dies gilt insbesondere für das Magiesystem, dass eine tragende Rolle in der Handlung einnimmt. Natürlich handelt es sich dabei um keine Raketenwissenschaft und ein geübter Fantasy-Leser wird sich das System in groben Zügen selbst erschließen können. Aber bis das geschieht, vergehen einige Seiten, die das Lesevergnügen doch deutlich trüben. Unterhaltsame und überzeugende Welt Dass wir den Roman nach und während dieser Eingewöhnungsphase dennoch genießen können, liegt vor allem daran, dass dieser Roman in einer futuristischen Version seiner Welten angesiedelt ist – und damit zu einer Zeit, in der noch nicht einmal die Hauptserie angelangt ist. Der Vorsprung der Stammleser ist demnach nur begrenzt. Und wie schon bei meiner ersten Begegnung mit Sanderson erinnert mich sein Ideenreichtum ein Stück weit an Jack Vance. Dieser Vergleich scheitert eigentlich schon an der Tatsache, dass Jack Vance seine Welten niemals erklären würde, während Sanderson seinen Lesern jedes Detail erläutert. Dennoch teilen die beiden ihre Vorliebe für das Ersinnen von im wahrsten Sinne des Wortes phantastischen Welten, die an jeder Ecke mit interessanten Aspekten locken. Dazu reicht es alleine schon, sich die Ausgangssituation zu vergegenwärtigen: Sanderson wirft uns unvermittelt auf einen absolut lebensfeindlichen Planeten, in dem Sonnenstrahlen den sofortigen Tod verheißen und auf dem sich dennoch viele verschiedene Lebewesen und Gruppierungen tummeln. Natürlich haben sich die Bewohner des Planeten so einiges einfallen lassen, um diesem lästigen Umstand trotzen zu können. So leben alle Menschen rund um die Uhr auf Raumschiffen, die sich bei Bedarf zu größeren Städten zusammenschließen lassen und haben darüber hinaus eine Möglichkeit gefunden, Nahrungsmittel anzubauen. Sanderson verwendet dabei relativ viel Zeit darauf, die technischen und physikalischen Hintergründe der tödlichen Sonne und des menschlichen Erfindungsgeistes zu erläutern. Ob das alles dabei wirklich nachvollziehbar ist oder ob es sich nicht doch um hanebüchenen Unsinn handelt, kann ich leider nicht beurteilen – das sollen in dieser Hinsicht besser beschlagene Leser entscheiden. Und auch wenn die Science-Fiction Elemente eindeutig überwiegen, kommt auch der Fantasy-Anteil nicht zu kurz – etwa, wenn es um die grausame Gewinnung von Energie (Sonnenherzen) oder das Magiesystem geht. Kurzum – es handelt sich um eine überaus interessante Welt, bei der man sich als Leser wünscht, noch länger dort verweilen zu dürfen und die zahlreichen Abzweigungen zu betreten, die der Autor immer wieder andeutet– und das erinnert wiederum doch stark an das Worldbuilding eines Jack Vance. Western mit Sci-Fi Elementen Da fällt es auch nicht allzu schwer ins Gewicht, das der Plot nicht sonderlich innovativ wirkt: Ein abgehalfterter Held kommt in ein heruntergekommenes Dorf, freundet sich mit den Bewohnern an und hilft ihnen beim Kampf gegen den örtlichen Tyrannen. Lässt man die Science-Fiction Elemente weg, so fühlt man sich nicht von ungefähr an einen alten Western erinnert. Ein angenehmer Nebeneffekt dieser vertrauten Struktur ist, dass sie hilft, den Roman trotz aller Schwierigkeiten und Anspielungen genießen zu können. Hohes Erzähltempo … Die Geschichte weist dabei ein geradezu absurd hohes Erzähltempo auf. Nicht nur, dass die Handlung nur wenige Tage umfasst. Sanderson gibt uns als Leser keinerlei Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen. Nahtlos reiht er Actionszene an Actionszene und in den seltenen Pausen wird man mit Informationen überhäuft. So vergeht die Zeit wie im Fluge – erstaunlich für ein Buch, dass nicht außergewöhnlich viele Dialoge aufweist. … unter dem die Charaktere leiden Opfer dieses Erzähltempos und des begrenzten Zeitraums sind in erster Linie die Charaktere. Wir haben einfach zu wenig Zeit, um sie alle kennenlernen zu können und noch viel weniger, um Entwicklungen oder Ähnliches feststellen zu können. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Figur Nomad. Nomad besitzt magische Kräfte und ist theoretisch dazu in der Lage, ganze Welten zu durchqueren. Dummerweise hat er mit seinem Sprung auf den Planeten all seine Kräfte verbraucht und steht nun vor einer schwierigen Entscheidung: Soll er eine Kraftquelle suchen und einfach verschwinden oder den hilfsbereiten Bewohnern der Stadt Biike helfen? Dabei werden beständig Anspielungen auf seine Person gemacht, die man als Neueinsteiger gar nicht verstehen kann und die demnach zumindest bei mir ins Leere laufen. „Gerettet“ wird diese Figur durch eine interessante Eigenschaft. Aufgrund der (nicht erläuterten) Besonderheiten des Magiesystems ist er weder dazu in der Lage, Menschen zu verletzen noch Waffen zu benutzen. Für einen Außenseiter, der in einen bewaffneten Konflikt gerät ein äußerst ungünstiger Umstand – der aber für uns als Leser einige unterhaltsame Situationen bereithält. Begleitet wird Nomad von Auxilium, eine Art Werkzeug, das in Nomads Verstand wohnt und sich äußerlich zu jedem beliebigen Gegenstand manifestieren kann. Auxilium ist aber nicht nur Werkzeug, sondern besitzt auch eine eigene und eigenwillige Persönlichkeit. So kommt es immer wieder zu höchst humorvollen Buddy-Szenen, die das ganze Geschehen auflockern. Nebenfiguren sind en masse vorhanden, erhalten aber in den seltensten Fällen so viel Raum, dass sie einer Erwähnung wert wären. Auch der Antagonist dieses Bandes – der Zunderkönig – ist nicht wirklich gut ausgearbeitet und wirkt so, als sei er einem B-Movie entnommen worden. Aber auch hier gilt: Wirklich wichtig wäre eine genaue Ausarbeitung so oder so nicht geworden, von daher kann man diesen Umstand getrost verkraften. Fazit Das Herz der Sonne von Brandon Sanderson ist ein solider Roman, der sich in erster Linie an Fans der Sturmlicht-Chroniken richtet. Wer bereits Vorkenntnisse besitzt, wird mit einer temporeichen und actionreichen Geschichte belohnt, die die Wartezeit zum nächsten Sanderson-Abenteuer verkürzt. Neueinsteiger können die Geschichte ob des gefälligen Schreibstils und Ideenreichtums auch genießen, müssen aber einige Abstriche beim Verständnis machen und sich erstmal in der Welt von Sanderson zurechtfinden.

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Vita

Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Mit den »Sturmlicht-Chroniken«, seinem großen Epos um das Schicksal der Welt von Roschar, erobert er regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten und begeistert auch in Deutschland viele Zehntausende Fans. Er wird bereits als der J. R. R. Tolkien des 21. Jahrhunderts gepriesen. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.

www.brandon-sanderson.de

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