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Beate Maxian

Die Frau im hellblauen Kleid

Roman

eBook epub
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Wien. Marianne Altmann, einst ein gefeierter Filmstar, ist schockiert, als sie von Plänen ihrer Tochter Vera erfährt. Diese möchte einen Film über ihre Familie drehen. Marianne fürchtet, dass nun auch die Abgründe der Familie ans Tageslicht kommen könnten, und mit ihnen ein lange zurückliegendes Vergehen. Es reicht zurück ins Jahr 1927, als ihre Mutter Käthe in einem geliehenen Kleid am Theater vorsprach. Der Beginn einer beispiellosen Karriere – und einer verhängnisvollen Bekanntschaft mit Hans Bleck, der zum mächtigen Produzenten der Ufa aufsteigen sollte ...

»Beate Maxian nimmt uns mit in die glanzvolle Welt der UFA.«

Bunte (11. January 2018)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-21053-3
Erschienen am  13. November 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Packende Geschichte einer Schauspielerinnen-Dynastie

Von: Susanne Edelmann

08.01.2019

Das Buch erzählt von vier Generationen einer Wiener Schauspielerinnen-Dynastie: Den Anfang macht 1927 Käthe Schlögel, die in einem selbst genähten hellblauen Kleid heimlich zum ersten Vorsprechen im Theater geht. Tatsächlich gelingt ihr eine große Karriere. Nach dem Zweiten Weltkrieg tritt ihre Tochter Marianne in ihre Fußstapfen. Deren Tochter Vera hingegen kämpft vergeblich gegen die übermächtigen Schatten ihrer beiden Vorfahrinnen, ihr gelingen als Schauspielerin nur kleinere Erfolge. Ganz im Gegensatz zu ihrer Tochter Sophie, 20 Jahre jung, die nun ihrerseits am Anfang einer vielversprechenden Karriere steht. Vera sehnt sich nach der Anerkennung ihrer Mutter und beschließt, ein Drehbuch zu einer Dokumentation über ihre Eltern zu schreiben, denn Marianne hat seinerzeit den Filmstar Fritz Altmann geheiratet, gemeinsam waren sie das Film-Traumpaar der 1960er und 70er Jahre. Marianne reagiert jedoch ablehnend auf Veras Pläne, sie will ihr Privatleben nicht öffentlich machen. Erst nach und nach öffnet sie sich der Idee, stellt für ihre Zustimmung zu dem Projekt aber eine Bedingung: Die Dokumentation soll sich nicht allein um sie und Fritz drehen, sondern vielmehr schon mit ihrer Mutter Käthe beginnen. Das Projekt wird zu Mariannes Abrechnung mit der Vergangenheit. Im Zuge ihrer Recherchen stößt Vera, von Marianne geführt, auf etliche bis dato wohlgehütete Familiengeheimnisse. Erschütternd sind vor allem Käthes Erlebnisse während der Nazi-Zeit: Von Kollegen wegen ihrer Liebe zu dem jüdischen Drehbuchautor Jakob erpresst, gibt sie ihren geliebten Schauspielerberuf zunächst ganz auf. Dann aber wird sie von dem mächtigen Produzenten Hans Bleck gezwungen, Filme zu drehen, die ins Propaganda-Schema der Nazis passen. Zudem verlangt er von ihr, Kollegen anzuschwärzen, die sich dem Widerstand angeschlossen haben. Leider weiß er so einiges über Käthe, was zu dieser Zeit ihr sicheres Verderben bedeuten könnte – und nicht nur ihres. Fast neunzig Jahre später verliebt sich Sophie in Berlin in einen jungen Regieassistenten und ist entsetzt, als sie seinen Namen erfährt: Es ist Fabian Bleck, der Urenkel jenes Hans Bleck, der dafür verantwortlich ist, dass die stolzen Altmann-Frauen seit damals nie wieder mit der Bleck-Produktionsgesellschaft gearbeitet haben und überhaupt der Name Bleck im Hause Altmann nicht mehr erwähnt werden darf. Was wird Sophies Großmutter Marianne dazu sagen, dass sie sich nun ausgerechnet in einen Bleck verliebt hat? Und auch Vera kommt bei der Suche nach Produzenten für ihre Doku nicht an der Firma der Familie Bleck vorbei. Marianne zeigt sich unversöhnlich und ihre Tochter und Enkelin ahnen: Da muss noch mehr passiert sein zwischen ihr und Hans Bleck. Wird das Projekt, das Vera so wichtig ist, nun im allerletzten Moment gekippt? Von der ersten Seite an hat mich dieser Roman vollkommen in seinen Bann gezogen. Die Geschichte spielt abwechselnd in der Gegenwart, erzählt aus der Sicht von Marianne, Vera und Sophie, und in der Zeit zwischen 1927 und 1946, wenn es um Käthe geht. So endet beinahe jedes Kapitel mit einem Cliffhanger. Dabei ist jede Szene so anschaulich erzählt, dass ich das Gefühl hatte, ich sei mittendrin. Vor meinem geistigen Auge entstanden Theaterbühnen in Wien, Prag und München, Filmsets in Berlin, das Weingut und die Villa der Familie Altmann in Österreich und viele andere Schauplätze mehr. Witzig: Sogar eine Bar Edelmann in Berlin kommt vor, das fand ich natürlich besonders amüsant. Einen sehr guten Einblick bekam ich beim Lesen auch in die Arbeit beim Film: Vom Schreiben des Drehbuchs über die Verhandlungen mit Produzenten, die Besetzung der Schauspieler und die Dreharbeiten bis hin zu den Testscreenings vor ausgewähltem Publikum wurde alles sehr spannend und meiner Einschätzung nach authentisch erzählt. Und natürlich sind da die geschichtlichen Ereignisse, geschildert vor allem aus österreichischer Sicht, die meinem Wissen über die damalige Zeit noch so manchen neuen Aspekt hinzugefügt haben. Gerade die Künstler in der Zeit des Nationalsozialismus lebten ja besonders gefährlich, ihre Arbeit glich oftmals einem Drahtseilakt. Kurzum: Ein ausgesprochen packender Roman, der mich Nächte lang wach gehalten hat, weil ich das Buch einfach nicht mehr weglegen konnte. Eine ganz klare Leseempfehlung, nicht nur für Filmfans und Liebhaber historischer Romane.

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Leidernicht überzeugend

Von: Ponine T.

18.07.2018

Wien. Marianne Altmann, einst ein gefeierter Filmstar, ist schockiert, als sie von Plänen ihrer Tochter Vera erfährt. Diese möchte einen Film über ihre Familie drehen. Marianne fürchtet, dass nun auch die Abgründe der Familie ans Tageslicht kommen könnten, und mit ihnen ein lange zurückliegendes Vergehen. Es reicht zurück ins Jahr 1927, als ihre Mutter Käthe in einem geliehenen Kleid am Theater vorsprach. Der Beginn einer beispiellosen Karriere – und einer verhängnisvollen Bekanntschaft mit Hans Bleck, der zum mächtigen Produzenten der Ufa aufsteigen sollte ... Es ist immer doof, wenn man ein Rezensionsexemplar bestellt und dann beim Reyensionsschreiben verlautbaren muss, dass einem das Buch so gar nicht gefallen hat. Es fühlt sich wirklich undankbar an, aber leider muss ich bei diesem Buch von Anfang an zugeben, dass es mich absolut unbedeindruckt zurückgelassen hat. De Grund dafür ist ein sehr mieses Zusammenspiel aus drei Komponenten: mangelhafte Charakterisierung, flacher Aufbau der Geschichte und ein Erzählstil, als würde man das Neue Blatt auf 370 Seiten lesen. Fangen wir erst einmal mit dem Aufbau der Geschichte an. Der Roman setzt sich aus verschiedenen Zeitebenen zusammen. In der Gegenwartshandlung erleben wir Vera, die ihr Drehbuch schreibt und verkaufen will, dann noch die Liebesgeschichte ihrer Tochter Sophie und zuletzt Margarete, die sich öffnet und ihre Familiengeschichte ausbreitet. Diese nimmt den zweiten Rahmen ein und streckt sich grob von den End-Zwanziger Jahren über die ersten Kriegsjahre und die Sechziger Jahre, wobei nicht alle Jahre beleuchtet werden, sondern man eher sprunghaft von Ereignis zu Ereignis hüpft. Dabei springt man natürlich ziemlich herum und um ehrlich zu sein, es hat mich ziemlich gestört, von einer Szene zur nächsten gejagt zu werden, ohne mal die Aussicht zu haben, das Buch zu genießen. Jede Szene ist handlungstragend, jede Szene enthält mindestens eine Offenbarung - ich komme kaum zum Luftholen und kann mich nicht mehr auf die Handlung einlassen, so viel muss ich gleichzeitig verarbeiten. Bedingt durch diese Erzählstruktur wirken diese ganzen Familiengeheimisse so zusammengeschustert, dass die ganze Geschichte immer unglaubhafter wird. So oft wie sich hier innerhalb von achtzig Jahren alle Wege kreuzen, ist mir einfach viel zu viel. Dass das ganze Filmbuisness hier wirkt, wie aus dem Set einer Derrick-Folge abgezogen und mit österreichischem Dialekt versehen, war dann noch das i-Tüpfelchen. Die schwache Erzählstruktur spiegelt sich wieder in einer sehr oberflächlichen Charakterisierung und Darstellung der Figuren. Während zumindest Käthe noch einigermaßen in wechselnde Gefühle gestoßen wird, erfahren wir von den übrigen Figuren eigentlich nur plakative Zuschreibungen. Einmal mehr noch "betagt" oder "Diva" in Mariannes Beschreibung, und ich hätte losgeschrien. Sophie mit ihrem verzickten Teenager-Liebesgedönse nervt schon nach wenigen Seiten wirklich extrem, und Vera? Mal ehrlich, wenn ich als Autor nicht zeigen will, wie jemand auf all diese Familiengeheimisse reagiert, warum erzähle ich sie dann überhaupt? Vera zeigt für mich keine wirklich greifbare Gefühlsregung. Da wird zwar mal kurz gesagt, dass sie sich irgendwie fühlt, aber im nächsten Satz ist das schon wieder vergessen und hat keine spürbare Auswirkung auf den weiteren Handlungsverlauf. Auch Mariannes geziertes "hach, das erzähl ich dir, wenn es so weit ist" wirkt eher wie ein typisches Versatzstück des Genres als dass es in ihrem Charakter liegt - sonst plaudert sie nämlich einfach munter drauf los, da ist das plötzliche Abbrechen eigentlich nur Zeilenschinderei. Eigentlich hätte man sich diese gesamte Gegenwartshandlung schenken können mit ihren "höchstdramatischen" Ausflügen. Man merkt dem Buch durchaus an, dass die Autorin intensiv recherchiert hat - okay, außer diesem Eva-Braun-Schnitzer, aber Schwamm drüber - und warum hat sie dann nicht einfach diese Handlung ausgebaut und mich etwas mehr Luft drum herum schnuppern lassen, statt stur von A nach B zu gehen? Das wäre allemal besser gewesen, als es einzubetten in dieses seichte Gesülze übers österreichische Filmbusiness. Da hatte man nämlich eher das Gefühl, dass die Autorin schon ein wenig auf die ARD-Verfilumg spekuliert als auf das Erzählen ihrer Geschichte. Alles in allem also leider wirklich kein überragendes Buch. Wenn man es in einer Bibliothek findet, kann man es klar mal mitnehmen für den Urlaub, aber ein Meisterwerk ist es wahrlich nicht.

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Vita

Beate Maxian lebt mit ihrer Familie in der Nähe des Attersees und in Wien und zählt zu den erfolgreichsten Autorinnen Österreichs. Ihre Wien-Krimis um die Journalistin Sarah Pauli stehen dort regelmäßig an der Spitze der Bestsellerliste. Auch »Ein tödlicher Jahrgang«, Auftakt ihrer Krimireihe um die Feinkosthändlerin Lou Conrad, wurde auf Anhieb ein Bestseller.

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