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Louise Glück

Marigold und Rose

Eine Erzählung

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»Es ist wahr, dachte Marigold; es ist bloß nicht real.«

Getragen von unendlicher Neugierde, traurig und komisch zugleich und anders als alles, was Nobelpreisträgerin Louise Glück je geschrieben hat: die erstaunliche Chronik des ersten Jahres im Leben von Zwillingsmädchen.

Rose bezaubert mit ihrem Lächeln, sie ist abenteuerlustig, mutig und kommt ganz nach der Mutter. Marigold beobachtet, ist so zurückhaltend wie der Vater. Und sie will ein Buch über sich und ihre Zwillingsschwester schreiben – natürlich erst, wenn sie sprechen und lesen kann. Zwischen Badezeit und Mittagsschlaf, dem Kennenlernen mit der einen Großmutter und dem Abschiednehmen von der anderen versuchen Marigold und Rose, der Fragen in ihrem Kopf Herr zu werden. Warum ist meine Schwester so anders als ich? Ob Mutter mich lieber hat? Oder Vater? Darf ich denken, was ich denke? Und wie nur kann ich mich ohne Worte ausdrücken? Anhand dieses kleinsten Kosmos des ersten Lebensjahres beschreibt Louise Glück das, was uns zu Menschen macht, untersucht das große Geheimnis der Sprache und das der Zeit, dessen, was ist und was war und was sein wird.

»Glück evoziert auf brillante Weise die Zeitlosigkeit der frühen Kindheit.«

The Guardian (10. August 2023)

Aus dem Amerikanischen von Eva Bonné
Originaltitel: Marigold and Rose
Originalverlag: Farrar, Strauss & Giroux
eBook epub (epub), ca. 64 Seiten (Printausgabe)
ISBN: 978-3-641-31603-7
Erschienen am  24. April 2024
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Die Gedankenwelt zweier Babies

Von: YukBook

01.06.2024

Wer sich fragt, was wohl in den Köpfen von Babies vorgeht, ist nach der Lektüre dieser Geschichte vielleicht etwas schlauer. Louise Glück lässt die titelgebenden Zwillingsmädchen abwechselnd aus ihrer jeweiligen Sicht erzählen, welche Erfahrungen sie in ihrem ersten Lebensjahr machen. Marigold ähnelt eher ihrem Vater, ist nachdenklich, still und kann es kaum erwarten, Wörter zu lernen und ein Buch zu schreiben. Rose dagegen ist gesellig, extrovertiert und abenteuerlustig. Der Reiz liegt in dem Gegensatz zwischen ihren kindlichen Entwicklungsschritten und den existenziellen Fragen, die sie sich stellen. Während sie lernen zu krabbeln und zu sprechen, sinnieren sie über ihren gegensätzlichen Charakter, die mysteriöse Welt der Erwachsenen, die ihnen trotz ihres Alters noch sehr unwissend erscheinen, und ihre eigenen Gefühle. Die Vorstellung, dass ein Baby, das noch keine Wörter beherrscht, bereits an die Schriftstellerei denkt, brachte mich zum Schmunzeln und machte mich auch nachdenklich. Der Versuch, die Welt zu verstehen, scheint bei Marigold den Drang auszulösen, sich schriftlich damit auseinanderzusetzen. Was vermutlich auf alle, aber besonders auf Säuglinge zutrifft, ist wohl die Tatsache, dass man erst etwas vermisst, wenn es nicht mehr da ist. Die stetige Erweiterung von Kenntnissen und Fähigkeiten geht einher mit Verlusterfahrungen – dies war für mich eine der vielen Weisheiten, die uns Louise Glück in dieser ungewöhnlichen Erzählung vermittelt.

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Vita

Louise Glück veröffentlichte dreizehn Gedichtbände, zwei Essaysammlungen und ein Prosakurzstück. 2020 wurde sie mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Glück erhielt u. a. auch den Pulitzerpreis, den Bollingen Prize und den National Book Award. Sie lehrte an der Yale und der Stanford University. Louise Glück starb am 13. Oktober 2023 im Alter von 80 Jahren.

Zur Autorin

Eva Bonné

Eva Bonné übersetzt Literatur aus dem Englischen, u.a. von Rachel Cusk, Anne Enright, Michael Cunningham und Abdulrazak Gurnah. Sie wurde mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet.

Zur Übersetzerin

Pressestimmen

»Fantasievoll, scharfsinnig, schlau und urkomisch. Prägnant und provokant beleuchtet Glück die Launen des menschlichen Daseins, den Zauber der Sprache und die geheimnisvolle Behauptung des Selbst.«

Booklist (10. August 2023)

»Das schmale Buch strotzt nur so vor kleinen Weisheiten und klingt wie ein Wiegenlied.«

Vogue (10. August 2023)

»Dieses kleine Juwel von einem Buch hat es in sich, denn es handelt von Familie, dem Vergehen der Zeit und der Macht der Worte.«

Oprah Daily (10. August 2023)

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