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Jesper Juul

Schulinfarkt

Was wir tun können, damit es Kindern, Eltern und Lehrern besser geht

(1)
eBook epub
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Dieses Buch bringt Jesper Juuls Analysen, Vorschläge und Provokationen zum Thema Schule auf den Punkt. Er bezieht darin vor allem Position für die Schüler, dabei aber nicht gegen die Lehrer. In seinem Plädoyer, die bestehenden Zustände an Schulen nicht mehr länger hinzunehmen, beschreibt der bekannte Konfliktberater und Familientherapeut die Bausteine, die eine neue Schule braucht – damit sie nicht länger eine Institution ist, die Kindern und Jugendlichen die natürliche Freude am Lernen austreibt.

Jesper Juul hat selbst Lehramt für Religion und Geschichte studiert und viele Weiterbildungen mit Lehrern geleitet. Mit seinem Buch ermutigt er

• Schüler, Eltern und Lehrer, sich als Leidtragende am überkommenen Schulsystem zu verbünden.

• Nicht länger darauf zu warten, dass die Politik dafür sorgt, dass sich etwas ändert.

• Die Schüler als gleichwürdige Gesprächspartner und Mitspieler in diesem System einzubeziehen.

• Als wichtigsten ersten Schritt die Beziehungsqualität zwischen Lehrern und Schülern zu verändern.

Und er zeigt ganz konkrete Wege auf, um heute damit anzufangen.

»Jesper Juul, bekannt geworden als Erziehungsratgeber, postuliert mit seinem Buch eine Diagnose der Zustände in der deutschen Schule und einen bereits eingetretenen Zusammenbruch.«

Andreas Gruschka in Frankfurter Allgemeine Zeitung (18. July 2013)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-09893-3
Erschienen am  01. April 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Mehr Beziehung in allen Ebenen

Von: thats.new.life

23.05.2021

Seit meiner Ausbildung zur Erzieherin kenne ich die Bücher von Jesper Juul, der Familientherapeut und Autor verstarb leider 2019, aber seine Bücher werden viele Menschen noch Jahrhunderte begleiten. Jesper Juul baut in vielen seiner Bücher auf das Wichtigste auf, wenn es um Kinder und Jugendliche, sowie Familien und das ganze Umfeld dass wichtig für die Kinder ist, und das ist Beziehung. Auch in Schulinfarkt geht es um Beziehung. Beziehung führt zu Kommunikation, es führt dazu das individuelle Kind zu entdecken und ihm als Individuum eine Chance zu geben. Schule ist in den Köpfen der Kinder und Jugendlichen wie ein Zwang auf die Arbeit zu gehen um überleben zu können, jedoch geht es auch anders möchte Jesper Juul und hier nahe bringen. Dazu Bedarf es mit Eltern gemeinsam eine Beziehung zwischen Lehrern und Schülern aufzubauen und es soll ermöglicht werden dass Schüler dadurch dass sie ihre Lehrer schätzen und mögen, gerne zur Schule gehen. Schule soll nicht mehr als Pflicht, die sich wie ein Zwang anfühlt, wahrgenommen werden, sondern um ein motivierender Gang dorthin um eine individuelle Entwicklung zu erleben. Genauso sollen Lehrer, die selbst kaum noch motiviert sind, Schüler schätzen und mögen, damit eine beiderseitige Motivation erlebt wird und man gegenseitig die individuellen Seiten voneinander kennen und mögen lernt. Der Ansatz von Jesper Juul ist wunderbar, er hat völlig Recht . Die Umsetzung in diesem festgefahrenen System ist jedoch fast unmöglich und sehr schwer. Jeder sollte gleichzeitig anfangen etwas zu ändern, das fängst an bei Regierungen, Gesetzen, Regeln, Schulen, Lehrern, Familien und dann bei Schülern. Es Bedarf an kleineren Klassen, mehr Lehrern, besseren Konzepten, weniger Druck und mehr Individualität. Warum resigniert zur Schule gehen, wenn es auch motiviert gehen könnte.

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Vita

Jesper Juul (1948-2019) war einer der bedeutendsten und innovativsten Familientherapeuten Europas, Konfliktberater und Gründer des Elternberatungsprojekts familylab international. Durch zahlreiche Seminare, Vorträge, Medienauftritte und erfolgreiche Elternbücher wurde er international bekannt. Seine respektvolle, gleichwürdige Art, mit Menschen umzugehen, beeindruckt Fachleute wie Eltern auch heute noch immer wieder neu.

www.familylab.de

Zum Autor

Pressestimmen

»Juul belässt es nicht bei seiner vernichtenden Diagnose, er verspricht auch Aufschluss darüber, was „wir tun können“.«

Joachim Feldmann in Die Welt (09. March 2013)

»Endlich gibt´s Klartext zur Schulmisere.«

Abendzeitung (30. March 2013)

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