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Martin Österdahl

Silvester

Psychothriller
Ein klaustrophobischer Psychothriller aus Schweden

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Drei Paare, eine Silvesterparty – tödliches neues Jahr! Ein packender klaustrophobischer Psychothriller aus Schweden!

Es sollte ein schöner Silvesterabend werden. Die frisch verliebten Teenager Ebba und Marlon wollen, dass sich ihre Eltern bei dem feierlichen Anlass endlich kennenlernen. Doch schnell wird klar, dass sich ihre Eltern längst kennen und sie etwas Furchtbares verbindet. Auch wenn sie versuchen, ihren Kindern zuliebe, das Beste aus der Situation zu machen, lange gelingt es ihnen nicht. Im Laufe des Abends steigert sich die angespannte Stimmung. Ein schrecklicher Verdacht erhärtet sich und schließlich wird ein Geheimnis gelüftet, das den Abend in einer Katastrophe enden lässt ...


Aus dem Schwedischen von Leena Flegler
Originaltitel: Parmiddagen
Originalverlag: Bookmark Förlag, Stockholm 2022
Paperback , Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-0848-7
Erschienen am  29. November 2023
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Spannender Psychothriller über eine Silvesterparty die völlig aus dem Ruder gerät

Von: Storytellerchristina

28.01.2024

Erster Eindruck: Der Klappentext klang nach einer spannenden und geheimnisvollen Geschichte. Jeder von uns kennt die Situation wie nervös man war, als man den eigenen Eltern den ersten „Freund“ vorgestellt hat. Aber was noch viel schlimmer ist, ist das Aufeinandertreffen der Eltern. Dementsprechend war ich sehr neugierig, was für ein Geheimnis die beiden Familien haben, was sie miteinander verbindet und was in der Vergangenheit Schreckliches vorgefallen ist. Schreibstil: Das Buch ist mehrere große Abschnitte unterteilt, die sich nach den „Gängen“ am Silvesterabend gliedern. So gibt es beispielsweise den Aperitiv, oder die Vorspeise. Eingeleitet wird die Geschichte jedoch mit dem vermeindlichen „Ende“ des Silvesterabends, was ich höchst interessant fand. Man kennt also den Ausgang dieses ereignisreichen Abends als schon, ehe man dann „zurück“ zurück zum Silvesterabend springt und erfährt, wie es zum Ausgang des Abends kommen konnte. Der Autor erzählt die Geschichte abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven. So lernen wir Lisa kennen, die Mutter von Ebba, die als Pflegeleitung in einer Einrichtung arbeitet, wo Todkranke bestmöglich versorgt werden. Ebba, die sehr nervös ist, wenn es auf das Zusammentreffen ihrer Eltern mit denen ihres Freundes Marlon geht. Ebbas Vater, der anscheinend ein nicht zu unterschätzendes Drogenproblem hat und Camilla und Sören – Marlons Eltern. Jeder von ihnen hat gewissermaßen ein Geheimnis, dass im Laufe des Abends gelüftet wird. Dabei springt der Autor auch immer mal wieder in die Vergangenheit, was dem Leser ermöglicht einen sehr guten Überblick über die jeweilige Situation der beiden Familien zu bekommen. Der Autor beschreibt das angespannte Verhältnis der Figuren wirklich gut, sodass man oft das Gefühl hat selbst am Tisch dieser skurillen Runde zu sitzen. Die Beklemmung ist greifbar, ebenfalls die Abneigung, die einzelne Personen füreinander empfinden. Inhalt: Inhaltlich handelt Silvester von einer klassischen Party, die völlig aus dem Ruder gerät, weil die Gastgeber und Gäste sich ganz und gar nicht leiden können. Man merkt deutlich, wie gewzungen die Atmosphäre ist und wie die unausgesprochenen Worte die Atmosphäre verpesten. Durch die Rückblenden bekommt man als Leser Stück für Stück die Tragweite der Situation geschildert und als Ebba und Marlon die Silvesterfeier ihrer Eltern später am Abend, nach einigen peinlichen Vorfällen verlassen, um mit jüngeren Menschen zu feiern, läuft die Party endgültig aus dem Ruder. Lisa ist sowieso den ganzen Abend schon sehr angespannt, weil ein Vorfall auf ihrer Arbeit dazu führt, dass sie am Silvesterabend Besuch von der Polizei bekommt und auch die gemeinsame Vergangenheit von ihr und Marlons Eltern belasten sie und ihren Ehemann sehr. Die Auflösung des „Twists“ kam nicht überraschend, streut der Autor doch gute Hinweise, die diesen Höhepunkt der Geschichte vorbereiten. Das fand ich jedoch gerade gut, denn ein „WTF-Moment“ der völlig unvorbereitet kommt, schreckt mich meistens eher ab. So hat der Autor feinsäubliche Puzzleteile gesät, die man als Leser aufsammeln und zusammensetzen konnte. Fazit: Silvester ist ein spannender und gut konzipierter Psychothriller, der mich gut unterhalten konnte und den ich gerne weiterempfehle. Trotz der großen Überraschung am Ende der Geschichte fand ich die Auflösung gelungen. Wer gerne Thriller mit starken Frauenfiguren liest, wird mit diesem garantiert Freude haben!

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Leider kein Spannungsfeuerwerk

Von: 3lesendemaedels

25.01.2024

Sie sind sich sicher ihren Seelenverwandten gefunden zu haben. Die Teenager Ebba und Marlon können keinen Moment miteinander verbringen, ohne sich zu berühren. An Silvester soll es passieren, nachdem ihre Eltern sich kennengelernt haben, möchten sie sich zurückziehen und zum ersten Mal miteinander schlafen. Doch der Abend verläuft absolut anders als geplant. Als ihre Eltern sich gegenüberstehen ist das Erstaunen und der Schreck riesig. Die beiden Paare waren vor der Geburt ihrer Kinder beste Freunde. In Rückblenden wird erzählt, welche gravierenden Ereignisse zum Bruch der Freundschaft führten. Doch leider zündet keiner dieser Vorkommnisse ein Spannungsfeuerwerk an. Die Dialoge sind fade und auch die Nebenhandlungen dümpeln an der Oberfläche. Ich kämpfte mich etwa 200 Seiten durch, bis ich aufgab und nur noch das Ende des Romans las, um wenigstens von der Auflösung des Falles überrascht zu werden.

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Vita

Martin Österdahl, aufgewachsen in Stockholm und London, hat BWL, Zentral- und Osteuropäische Geschichte sowie Russisch (Master of Science) studiert. Er arbeitete über zwanzig Jahre für TV-Produktionen und war gleichzeitig Programmdirektor eines schwedischen Fernsehsenders. Mit seiner deutschstämmigen Frau und den drei gemeinsamen Kindern lebt er in der Nähe von Stockholm.

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