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Margrit Stamm

Angepasst, strebsam, unglücklich

Die Folgen der Hochleistungsgesellschaft für unsere Kinder

(7)
Hardcover
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Erwarten wir zu viel von unseren Kindern? - Geht es immer nur um Leistung?

Besonders fleißig, gute Noten und beliebt – ein solches Kind hat scheinbar beste Aussichten. Unsere Hochleistungsgesellschaft setzt auf leistungsstarken Nachwuchs, auf hohe Bildungsabschlüsse und auf Väter und Mütter, die nach Kräften fördern und so den Erfolg ihrer Kinder möglich machen.

Das erzeugt Stress, bei den Eltern, vor allem aber bei den Kindern. Mit oft traurigen Folgen:

»Überleister« sind Kinder, die permanent mehr leisten, als man von ihnen erwarten dürfte.

Sie sind angepasst, unauffällig und erfolgreich, doch ihre Erfolge erzielen sie nicht in erster Linie wegen ihres IQs oder ihrer Talente, sondern durch Fleiß, Elternunterstützung und Druck. Der muss gar nicht explizit von den Eltern ausgeübt werden – die Kinder spüren die Erwartungen an sie. So setzen sich schon junge Schulkinder selbst unter Druck.

Die Überleister-Kultur ist ein unterschätztes Problem und schuld an mangelnder Lernfreude sowie der Zunahme emotionaler Probleme bei Kindern. Für ihr Buch hat Margrit Stamm intensiv zu der bisher noch zu wenig beachteten Überleistung bei Kindern geforscht.

Ihr Ziel ist es, das gesellschaftliche Bewusstsein für dieses Problem zu schärfen und Eltern sowie Erziehungsexperten neue Wege aufzuzeigen.

  • Leistungsdruck macht schon Kinder krank

  • Basierend auf neuesten Forschungsergebnissen

  • Autorin mit hoher Absenderkompetenz

  • Wichtiges Debattenthema


Hardcover mit Schutzumschlag, 192 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-466-37285-0
Erschienen am  31. August 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Denkanstöße

Von: buch.und.kaffeequeen98

28.02.2023

In "Angepasst, strebsam, unglücklich: Die Folgen der Hochleistungsgesellschaft für unsere Kinder" wird offen über unsere Leistungsgesellschaft diskutiert. Margrit Stamm ist es in diesem Buch gelungen, verschiedene Denkanstöße zu geben, unsere Hochleistungsgesellschaft kritisch zu beleuchten und sich dabei nicht in Fachsprache zu verlieren. Gegliedert ist das Buch in mehrere Kapitel, die sich jeweils mit einem Aspekt der Hochleistungsgesellschaft und den Anforderungen an unsere Kinder richten. Dabei wird jeder neue Aspekt eingeleitet und Fachbegriffe werden erläutert. Für eine bessere Veranschaulichung werden häufig Grafiken oder Fallbeispiele angeführt. Eine gelungene Abwechslung aus Erläuterung, Diskurs und Anschaulichkeit. Der Fokus wird auf die Kinder und dessen Dasein in unserer Hochleistungsgesellschaft gelegt. Probleme werden dabei aufgezeigt und lösungsorientiert betrachtet. Ich konnte einige Denkanstöße mitnehmen und mir wurden neue Sichtweisen eröffnet. Ein gut strukturierter roter Faden lässt sich erkennen, der einen Lesefluss ermöglicht. Da weitestgehend auf Fachvokabular und komplexe Satzgefüge verzichtet wird, liegt der Fokus auf dem Inhalt. Insgesamt kann ich dieses Buch nur empfehlen. Ich konnte einige Denkanstöße mitnehmen. Eine Leseempfehlung für Eltern und andere Personen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

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Leistung - Hochleistung - Überweisung und der Verfall der Individualität

Von: iqra_bibliophilie

18.02.2023

In einer Gesellschaft, in welcher das Indiz von Kompetenz und Können grundsätzlich sehr oberflächlich an guten Schulnoten und akademischen Leistungen gemessen wird und zugleich individuelle Aspekte, Talente oder soziale Kompetenzen in den Hintergrund rücken und immer mehr an Relevanz verlieren, läuft man nicht selten zwangsläufig Gefahr, in die Spirale der Überleistungsgesellschaft zu fallen. Wenngleich auch ein gewisses Maß an Fleiß und Disziplin selbstverständlich grundlegende Voraussetzungen für Erfolg sind, muss das Ausmaß dessen doch immer individuell abgewogen und auf jeden Menschen und jedes Kind angepasst werden. Wir sind keine Roboter und unsere Kinder sind es auch nicht. Doch genau das ist das Ziel einer Hochleistungsgesellschaft wie der hiesigen. Viele Kinder werden nicht nur gefördert sondern überfordert, sie werden in Schulen gesteckt, die ihren natürlichen Kompetenzen nicht entsprechen, was zwangsläufig zu Stress bei den Eltern aber auch explizit bei den Kindern führt - mit teilweise gravierenden Folgen des daraus resultierenden, dauerhaften Leistungsdrucks. Schüler werden dazu erzogen, sich anzupassen, ihre Individualität möglichst in den Hinuntergrung zu stellen, beliebt zu sein, die eigene Meinung der, der anderen anzupassen und nirgends anzuecken, um überall reinzupassen, beliebig ausgetauschbar zu sein und der Wirtschaft stets uneingeschränkt zur Verfügung stehen zu können. 》Überleister sind Kinder, die permanent mehr leisten, als man von ihnen erwarten dürfte.《 Die Folgen sind zahlreich, von mangelnde Freude am Lernen und Unzufriedenheit bis hin zu einer merklichen Zunahme emotionaler Probleme und Schwierigkeiten bei Kindern. Die Autorin und zweifache Mutter, geht, in ihrer Position als Professorin für Pädagogische Psychologie und Erziehungswissenschaften, auf die Problematik und ihre Ursachen ein und beleuchtet hierbei analytische Grundlagen in verschiedenen Bereichen wie unter anderem die der Gesellschaft, des Bildungssystems und der Erziehung, bevor sie anschließend praktische Anleitungen zur Änderung nennt. Ein empfehlenswerter Ratgeber, fachlich prägnant und dabei dennoch ausführlich und zugleich gut verständlich.

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Vita

Margrit Stamm ist Professorin em. für Pädagogische Psychologie und Erziehungswissenschaften an der Universität Fribourg-CH und Direktorin des Forschungsinstitut Swiss Education. Sie war Gastprofessorin an diversen Universitäten im In- und Ausland sowie in verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten von nationalen und internationalen Organisationen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Frühkindliche Bildung und Familie, Begabungsforschung und Talententwicklung über die Lebensspanne, Chancengerechtigkeit und Berufsbildungsforschung. Margrit Stamm ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern.

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