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Paul Celan

Mohn und Gedächtnis

Gedichte

(1)
Hardcover
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Ein Schlüsselwerk der deutschen Nachkriegslyrik jetzt in bibliophiler Neuausgabe

1952 erschien der schmale, in schwarzes Leinen gebundene Gedichtband „Mohn und Gedächtnis” bei der DVA. Der Autor, eigentlich als Paul Antschel 1920 in Czernowitz/Bukowina geboren, war damals der literarischen Öffentlichkeit unbekannt. Heute zählen diese 56 Gedichte, darunter »Todesfuge«, sein berühmtestes, zu den bedeutendsten des 20. Jahrhunderts; auch weil sie zu den frühesten Zeugnissen einer dichterischen Auseinandersetzung mit der Shoa in der Bundesrepublik gehören. Diese Thematik wie Celans disziplinierte und dabei magisch assoziative Sprache ermöglicht es uns heute noch, „Mohn und Gedächtnis” wie eine Neuentdeckung zu lesen. Nun, zum 60. Jahrestag, liegt dieser Band in einer der Erstausgabe nachempfundenen, bibliophilen Ausstattung wieder vor.

»Die 55 Gedichte des Bandes haben auch heute noch ihre Aussagekraft bewahrt – und nicht nur die „Todesfuge“ verdient es, neu gelesen zu werden.«

Fränkische Nachrichten, 26.03.2012

Hardcover, Leinen, 104 Seiten, 12,5 x 20,0 cm, 4 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-421-04550-8
Erschienen am  26. March 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Celans Werk ein fortlaufender Prozess

Von: petraellen

13.04.2023

Paul Celan (1920-1970) war ein rumänisch-deutscher Dichter und Übersetzer, der auf Deutsch schrieb. Er gilt als einer der bedeutendsten Dichter des 20. Jahrhunderts und ist bekannt für seine tiefgründigen und komplexen Gedichte, die Themen wie Sprache, Erinnerung, Trauma und Identität erforschen. Als einer der bekanntesten Lyriker des 20. Jahrhunderts hinterließ Paul Celan ein umfangreiches Werk von Gedichten, die eine breite Palette von Themen und Motiven abdecken. „Mohn und Gedächtnis“ deckt einen Querschnitt von 56 seiner Gedichte ab. Sein Gedicht „Corona“ an Ingeborg Bachmann gerichtetet, behandelt das Thema Liebe und Verlust, Empfinden für die Vergänglichkeit des Lebens und die Schwierigkeiten, Liebe und Nähe inmitten von Trauer und Verlust zu erfahren. "Todesfuge" (1945) ist wohl eines von Celans bekanntesten Gedichten, das oft als sein Meisterwerk betrachtet wird. Es thematisiert den Holocaust und die Grauen des Konzentrationslagers und verwendet eine reiche Symbolik, um die entsetzliche Brutalität und die unaussprechlichen Schrecken der Nazi-Verfolgung darzustellen. Die Gedichte im Abschnitt „Gegenlicht“ und „Halme der Nacht“ weisen auf Trauma, Erinnerung, Sprache und Identität hin und behandeln Themen von Vergänglichkeit, Identität und Sprache, die in Celans Dichtung oft präsent sind. Celans Gedichte sind anspruchsvoll und komplex, er verwendet häufig Symbolik und Bildsprache in seinen Gedichten, um komplexe Themen darzustellen. Ein Nachwort, Anmerkungen und eine editorische Notiz runden den Band ab. Fazit Obwohl der Dichter wundervolle Gedichte schrieb, fällt es sehr schwer sie zu interpretieren. Das Verstehen von Paul Celans Werken kann eine Herausforderung sein, da seine Gedichte oft metaphorisch und sprachlich anspruchsvoll sind. Schließlich ist es wichtig zu betonen, dass Celans Gedichte oft eine Herausforderung bleiben können und dass vollständiges Verstehen möglicherweise nicht immer möglich ist. Die Mehrdeutigkeit, Offenheit und Komplexität in seinen Werken sind Teil seines künstlerischen Schaffens. Daher ist es akzeptabel, dass Leser/Leserinnen unterschiedliche Interpretationen haben und das Verständnis von Celans Werk ein fortlaufender Prozess ist. Es ist eine lohnende Erfahrung, die es ermöglicht, die Vielschichtigkeit und Bedeutung seiner Poesie zu schätzen.

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Vita

Paul Celan, (1920-1970), eigentlich Paul Antschel, wurde als Sohn deutschsprachiger Juden in Czernowitz/Bukowina geboren. Seine Eltern wurden 1942 während der deutschen Besatzung deportiert und ermordet. Er selbst überlebte den Krieg in einem Arbeitslager. Danach gelangte er über Bukarest und Wien nach Paris, wo er bis zu seinem Tod als Dichter, Übersetzer und Lektor an der École Normale Supérieure lebte und arbeitete. Seine ersten Gedichte erschienen 1947 in Bukarest. 1952 verlegte die DVA den Gedichtband »Mohn und Gedächtnis«, in dem eines seiner wichtigsten Gedichte, »Todesfuge«, enthalten ist. Paul Celan zählt zu den bedeutendsten Lyrikern der deutschen Nachkriegsliteratur und wurde u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Zum Autor

Pressestimmen

»Gedichtkunst in schmerzlich schöner Sprache.«

Wilhelmshavener Zeitung, 18.05.2012

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