Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Octavia E. Butler

Die Parabel vom Sämann

Das Meisterwerk in neuer Übersetzung
Roman

(5)
Paperback
15,00 [D] inkl. MwSt.
15,50 [A] | CHF 21,50 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Octavia Butlers Meisterwerk in neuer Übersetzung und mit einem Vorwort von N. K. Jemisin

Wir schreiben das Jahr 2024. Klimawandel, Wirtschaftskrisen und ein politischer Rechtsruck haben das Leben in den USA von Grund auf verändert. Lauren Olamina lebt mit ihrer Familie in Kalifornien, relativ sicher vor Plünderern hinter hohen Mauern. Wer überleben will, muss Stärke zeigen, deswegen hütet Lauren ihr Geheimnis sorgfältig: Sie leidet an Hyperempathie – sie empfindet die Emotionen eines anderen Menschen so tief, als wären es ihre eigenen. Doch wenn sie will, dass ihre Stimme gehört wird, darf sie sich nicht länger hinter den Mauern verstecken. Also macht sich Lauren auf die Reise nach Norden, wo es noch Sicherheit und Jobs gibt. Was als Kampf ums Überleben beginnt, wird schnell zu sehr viel mehr: Der Geburt einer neuen Religion – und einer atemberaubenden Vision für die Zukunft der Menschheit.


Aus dem Amerikanischen von Dietlind Falk
Originaltitel: Parable of the Sower
Paperback , Klappenbroschur, 448 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-53492-6
Erschienen am  12. July 2023
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein unglaublicher Klassiker

Von: Selin

16.02.2024

In Die Parabel von Sämann folgen wir ein junges Mädchen, das in einem korrupten Staat lebt, in dem die Ressourcen völlig erschöpft sind. Es gibt keine Schulen, Autos, Benzin, Wasser, Lebensmittel, fast keine Arbeitsplätze, stattdessen gibt es Junkies, die es lieben, Feuer zu legen und Menschen zu töten. Als ich anfing, dieses Buch zu lesen, war ich etwas eingeschüchtert, da es ein Science-Fiction-Klassiker ist, und um ehrlich zu sein, hatte ich erwartet, überhaupt nichts zu verstehen. Aber als ich es las, änderte sich meine Meinung völlig. Es ist äußerst zugänglich, da es aus der Perspektive eines Teenagers geschrieben wurde und der Text auch sehr leicht verständlich war. Ich konnte nicht wirklich so viele Seiten am Stück lesen, da die Themen des Buches extrem düster waren und auch meine Stimmung etwas runterzog. Das Interessante zu Beginn dieses Buches war, dass die Handlung, obwohl sie 1993 geschrieben wurde, im Jahr 2024 beginnt und die Tatsache, dass die Handlung durchaus auch in unserer Zeit stattfinden kann, ziemlich unglaublich ist. Damit dieses Buch in die Realität umgesetzt werden kann, müssten lediglich alle Staaten korrupt und die Ressourcen völlig erschöpft sein, wovon wir eigentlich gar nicht so entfernt sind.

Lesen Sie weiter

Brandaktuell!

Von: Lenaliebtlesen

23.09.2023

•Buchrezi• 😰 Zum Inhalt: Laura Olamina wächst hinter gesicherten Mauern in Kalifornien auf. Der Klimawandel hat die Welt fest im Griff. Lauren leidet unter Hyperempathie, fühlt die Emotionen und Gefühle ihrer Mitmenschen so, wie sie selber. Hinter den Mauern ihrer Stadt herrscht das absolute Chaos. Die Menschen sind verzweifelt, sind ständig auf der Suche nach etwas ess- und trinkbarem. Denn trinkbares Wasser ist das höchste Gut geworden, es regnet fast nie. Lauras Vater, ein Prediger, bereitet seine Kinder auf den Ernstfall vor. Lehrt ihnen den Umgang mit Waffen, denn niemand weiß, wie lange der Frieden noch anhält. Laura fängt an, am Glauben ihres Vaters zu zweifeln. Hält in ihrem Tagebuch eigene Glaubenssätze fest. Als Diebstähle und Einbrüche sich häufen, kommt es zum Äußersten und Laura muss fliehen… Mein Fazit: Auf dem Klappentext steht: „Dieses Buch sollte jeder Mensch einmal im Leben gelesen haben“ - John Green. Dem brauche ich gar nicht viel hinzuzufügen. Wie kann ein Buch, das 30 Jahre alt ist, so brandaktuell sein? Hier werden so viele Themen aufgegriffen. Klimawandel, Rassismus, Pandemien, Unterschiede zwischen arm und reich, Sklaverei, Drogenprobleme, sexuelle Gewalt, Kriminalität… um nur einige zu nennen. Ein wahnsinnig intensives Buch, aus der Sicht einer jungen Protagonistin. Mich hat das Buch zutiefst beeindruckt. Werft einen Blick rein, es lohnt sich! Es ist drastisch, ja! Aber so so wichtig. Nicht umsonst wird es auch als „Klassiker“ bezeichnet. Von mir gibt es volle ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️! Über dieses Buch werde ich noch lange nachdenken. Ganz große Leseempfehlung!

Lesen Sie weiter

Wir stellen nicht sicher, dass Rezensent*innen, welche unsere Produkte auf dieser Website bewerten, unsere Produkte auch tatsächlich gekauft/gelesen haben.

Alle anzeigen

Vita

Octavia Estelle Butler (22. Juni 1947 – 24. Februar 2006) kam in Pasadena, Kalifornien zur Welt. Obwohl bei ihr als Kind Dyslexie festgestellt wurde, machte sie einen Abschluss am Pasadena City College und schrieb sich an der California State University in Los Angeles ein. Schon als Kind verfasste sie erste Kurzgeschichten, und 1969/70 besuchte sie zwei Autoren-Workshops, bei denen sie unter anderem mit Harlan Ellison in Kontakt kam, der ihr half, 1976 ihren ersten Roman bei einem Verlag unterzubringen. In ihrem mehrfach mit dem Hugo und dem Nebula Award ausgezeichneten Werk geht es immer wieder um Genderfragen und kulturelle Identität. Sie lebte und arbeitete bis zu ihrem Tod in Seattle, Washington.

Zur Autorin

Dietlind Falk

Dietlind Falk wuchs im Ruhrgebiet auf. Sie studierte literarische Übersetzung an der Universität Düsseldorf und arbeitet seit 2010 als freie Übersetzerin aus dem Englischen und dem Französischen.

Zur Übersetzerin

Weitere Bücher der Autorin