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Rezensionen zu
Die wundersame Geschichte der Faye Archer

Christoph Marzi

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€ 11,99 [D] inkl. MwSt. | € 11,99 [A] | CHF 16,00* (* empf. VK-Preis)

Aufmachung des Buches In großer, regenbogenfarbener Schreibschrift steht der Buchtitel „Die wundersame Geschichte der Faye Archer“ von Christoph Marzi auf dem Buchdeckel. Unterhalb des Titels ist eine Zeichnung von einer Straße in Brooklyn. Die linke Straßenseite zeigt eine winterliche und die rechte eine frühlingshafte Szene. Die Buchgestaltung gefällt mir sehr gut und passt auch zum Inhalt der Geschichte. Inhalt „Geschichten sind wie Melodien!“ Diese Worte hört Musikerin Faye in der Buchhandlung, in der sie arbeitet, von einem unbekannten Mann. Leider sieht sie ihn nur noch den Laden verlassend. Doch dieser Satz erweckt in Faye Gefühle und sie muss den Mann unbedingt finden. Glücklicherweise hat dieser sein Notizbuch vergessen in dem auch sein Name steht: Alex Hobdon. Faye sucht ihn übers Internet und wird fündig. Ein Mailaustausch mit Alex beginnt. Es scheint, dass sie sich bald treffen werden, wenn Alex von einer Messe in Chicago zurück ist. Doch dann kommen Faye plötzlich Zweifel, denn merkwürdigerweise glaubt sie Alex gesehen zu haben, obwohl er doch in Chicago ist. Faye wird zunehmend misstrauisch und versteht nicht, welches Spiel Alex spielt… Meine Meinung Faye Archer lebt seit ein paar Jahren in Brooklyn und ist eigentlich Musikerin. Derzeit arbeitet sie in der Buchhandlung von Mica, den sie beim Yoga kennengelernt hat. Fayes Leidenschaft zur Musik wird in der Geschichte sehr deutlich. Es steht ein Konzert für sie bevor, doch ihr fehlen noch Songs mangels Einfälle. Bald bekommt sie Inspirationen für Lieder, denn durch einen einzigen Satz, den sie in der Buchhandlung von einem Unbekannten hört, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. „Geschichten sind wie Melodien“ sagt Alex Hobdon und um Faye ist es geschehen. Sie muss ihn unbedingt kennenlernen und versucht durch ein liegen gebliebenes Notizbuch Kontakt zu ihm aufzunehmen. Hier beginnt eine wundersame Geschichte für Faye. Alex und sie verstehen sich in den Mails fabelhaft und so steht einem Treffen auch nichts im Wege. Alex ist für ein paar Tage aber verreist und möchte Faye danach kennenlernen. Diese ist glücklich, doch dann meint sie Alex in New York gesehen zu haben, obwohl er doch angeblich in Chicago ist. Ihre Zweifel und Misstrauen scheinen sich auch zu bestätigen. Doch welches Spiel treibt Alex? Faye fällt von einem Glücksmoment in ein tiefes Loch. Das einzig Gute dabei ist, dass sie hierbei inspiriert wird, neue Songs zu entwickeln. Als Leserin litt ich mit Faye und überlegte, was mit Alex los sein könnte. Ich war gespannt, auf was es hinaus laufen wird und war über das Ergebnis sehr überrascht. Es wird auf jeden Fall „fantastisch“… Faye wird erkennen müssen, dass nicht jeder Mensch in ihrem Leben es ernst mit ihr meint. Es ist traurig mitzuerleben, dass in ihrem Freundeskreis jemand ist, der falsch mit ihr spielt. Das ist schon hart, denn eigentlich hofft man ja immer über wahre Freundschaften und keine unechten. Als Charakter hat mir Mica sehr gut gefallen. Er liebt sein Yoga, aber auch Comics. Er gibt Faye auch immer mal wieder lehrreiche Weisheiten oder Ratschläge aus denen man nicht immer schlau werden kann. Dana ist Fayes „beste“ Freundin. Durch ihre unterschiedlichen Charaktere hätten sie sich wohl nie angefreundet. Doch durch einen stecken gebliebenem Aufzug, lernen die beiden sich kennen und werden Freundinnen. So braucht Faye in ihrer jetzigen Situation immer wieder Hilfe von Dana. Diese ist allerdings oft höchstbeschäftig und findet während ihrem Job nicht immer die Zeit. Bei Dana wusste ich lange nicht, was ich von ihr halten soll. Am Ende war meine Meinung klar. Die Handlung hat mir gut gefallen. Ich war gespannt, wie sich die Geschichte mit Faye und Alex entwickelt. Das Ende des Buches ging mir etwas schnell. Ich finde, ein Epilog hätte den Roman abgerundet. Die Beschreibung von Brooklyn hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir den New Yorker Stadtteil sehr gut vorstellen, vor allem kennt man ihn auch aus Film und Fernsehen. Hier muss ich irgendwie an die Häuser aus How I met your mother denken ;-). „Frühstück bei Tiffany“ ist auch ein Thema in diesem Buch. Natürlich hab ich den Film schon gesehen, aber das Buch kenne ich nicht. Ein bisschen neugierig bin ich nun doch geworden, es vielleicht irgendwann mal zu lesen. Mein Fazit „Die wundersame Geschichte von Faye Archer“ ist ein guter Roman mit wundervollen Momenten im wahrsten Sinne des Wortes. Die Handlung bewegt sich in eine Richtung mit der ich zu Beginn nicht gerechnet habe. Von mir bekommt das Buch vier Sterne.

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Meinung Dieses Buch war ein voller Covertausch. Dies und der Klappentext machten mich neugierig und ich mußte es unbedingt haben. Vorallem habe ich ja schon einige Bücher des Autors gelesen und fand sie recht gut. „Manche Geschichten sind wie Melodien“......dieser Satz kommt mehrmals im Buch vor und zieht sich durch, wie ein roter Faden. Ich wurde in eine Welt katapultiert, die so fantastisch auf mich wirkte, das ich das Taschenbuch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Zwar begann die Geschichte etwas zögerlich, nahm aber dann rasant an Fahrt an und begeisterte mich restlos. Gefühle und Emotionen dominieren im Buch und der Herr Marzi baut eine Atmosphäre auf, die nicht zu toppen ist. Das Werk selbst kann man nicht in romantische Liebesgeschichte oder zum Genre Fantasy-Roman einordnen. Es ist eine Mischung aus beiden und sehr gut umgesetzt. Deswegen wirkt es auch nicht kitschig und übertrieben. Ich spürte einfach vom Autor die Liebe zu den Büchern und nur so kann man einen solchen fantasievollen Roman schreiben. Die Charakteren wurden sehr gut ausgearbeitet. Sie kommen sympathisch und ziemlich real rüber. Faye ist eine wundervolle Person mit nur guten Eigenschaften. Sie wirkte auf mich besonnen und einfach liebenswert. Alex dagegen kommt geheimnisvoll und nicht durchschaubar rüber. Ich stellte mir oft die Frage, wer er eigentlich ist. Aber auch die Nebencharakteren wie Fayes Freundin Dana und ihr Chef Mica wurden vom Autor sehr gut in Szene gesetzt. Ganz besonders gut fand ich die Umgebungsbeschreibungen. Gekonnt hat Herr Marzi diese wunderbar dargestellt. Teilweise meinte ich, mitten im Buch mit dabeizusein. Deswegen hatte ich das Buch auch ganz schnell durch. Die 383 Seiten ließen sich super schnell lesen, was natürlich am zwar schlichten und einfachen, aber vorallem bildgewaltigen Schreibstil lag. Die E-Mails zwischen Faye und Alex wurde zudem auch noch in einer anderen Schrift gedruckt und setzten sich somit von der Gesamtheit ab. Tja, nun zum Schluß. Für diesen bekommt „Die wundersame Geschichte der Faye Archer“ leider einen Punktabzug. Das Ende kam mir zu abrupt und mir blieben viele Fragen offen. Mir fehlte die Erklärung, warum Faye soetwas einfach erlebt hatte. Diesbezüglich erfuhr ich gar nichts. Eigentlich schade. Cover Ein Cover das einfach im Kopf hängen bleibt. Ganz in bunt mit geschwungener Schrift und am unteren Buchrand eine Straße, bei der auf der linken Seite Winter und auf der rechten Seite Sommer ist. Ein absoluter Eyecatcher. Fazit Soweit konnte mich „Die wundersame Welt der Faye Archer“ überzeugen. Mit viel Gefühl und Fantasie hat Herr Marci die Geschichte um Faye beschrieben. Leider gibt’s einen Punktabzug für das Ende, das mir so gar nicht gefallen hat. Fantasievolle 4 von 5 Buchherzen und eine Leseempfehlung gibt’s dennoch.

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