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Rezensionen zu
Das Mädchen, das Geschichten fängt

Victoria Schwab

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€ 11,99 [D] inkl. MwSt. | € 11,99 [A] | CHF 16,00* (* empf. VK-Preis)

Zuerst einmal muss ich von dem Cover schwärmen: Es ist sooo hübsch. Besonders gefallen mir die Vögel im Obmré-Look. Das Cover war auch der Hauptgrund, dass ich das Buch gekauft habe. Zumal sehr viele englische Booktuber von Victoria Schwab schwärmen, weshalb ich sehr hohe Erwartungen an das Buch hatte. Allerdings finde ich, dass das Cover nicht so sehr zur Geschichte passt. Das englische Cover ist zwar nicht ganz so schön wie das deutsche, aber passiger. An dem Titel habe ich aber nichts auszusetzen, da er genau den Inhalt der Geschichte wiedergibt. Die Geschichte wird von Mackenzie aus der Ich-Perspektive in der Gegenwart erzählt und spielt in den USA und den Narrows, einem fiktiven Ort, in der Gegenwart. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten ohne viel Schnickschnack. Die Orte an denen die Geschichte spielt werden gut beschrieben ohne zu sehr ins Detail abzudriften. Allerdings war er nichts besonderes, sondern eher durchschnittlich. Mackenzie ist eine junge Wächterin im Teenageralter. Sie hat gerade ihren kleinen Bruder verloren, der von einem Auto überfahren wurde. Ihre Eltern ziehen mit ihr in ein altes Hotel, um einen Neuanfang zu starten. Ich bin die gesamte Geschichte über nicht mit Mackenzie warm geworden. Dass die mit zwölf Wächterin wurde, anstatt mit 16, wie es sonst üblich ist, da sie etwas ganz besonderes sein soll, konnte ich nicht nachvollziehen, da sie weder ihren Job ernst nimmt, noch sehr gut kämpfen kann. Sie hat über viele ihrer Handlungen und deren Auswirkungen nicht wirklich nachgedacht, weshalb sie sich öfter in Schwierigkeiten begeben und dumme Fehler begangen hat. Auch war sie etwas leichtgläubig und blauäugig, was die Jungen in dem Buch angeht. Obwohl man sie die gesamte Geschichte über begleitet, erfährt man über sie ziemlich wenig. Sie bleibt farblos und flach. Wesley ist Mackenzies Nachbar und auch in ihrem Alter. Er hat schwarze Haare, trägt schwarze Klamotten, Eyeliner und Nagellack. Sein Äußeres täuscht aber, denn er ist ein echter Sonnenschein, der für meinen Geschmack manchmal etwas zu fröhlich war. Auch er konnte mich nicht so recht von sich überzeugen, obwohl er mir schon etwas lieber als Mackenzie war. Er wirkte teilweise überspitzt und etwas zu jung für sein Alter. Die Autorin hätte mit dem Alter der Charaktere etwas runter gehen sollen, da sie sich oft nicht altersgerecht verhalten haben und einfach zu jung wirkten, eher wie 14 oder 15. Somit richtet sich das Buch auch eher an das jüngere Publikum, denn auch die "Liebesbeziehung" befand sich eher auf Grundschulniveau und konnte mich deshalb überhaupt nicht überzeugen. Aus diesem Grund bleibt die Geschichte auch von der emotionalen Seite her flach. Sehr gut finde ich allerdings, dass der Verlag nicht Worte wie zum Beispiel "Narrows" übersetzt hat. Mit Spannung konnte das Buch leider erst ganz am Ende aufwarten, da es dort eine unerwartete Wendung gab und viele Geheimnisse über das Archiv aufgedeckt wurden. Ansonsten ist die Geschichte eher vor sich hingeplätschert. Teilweise kam ich mir wie in einem Detektivroman vor, da Mackenzie in dem Hotel bestimmte Dinge suchen musste, was die Geschichte aber trotzdem nicht spannender machte. Schade fand ich es, dass man so wenig über die Narrows erfahren hat. Zum Beispiel wie sie entstanden sind. Der Grund, weshalb es sie gibt, wurde zwar kurz erläutert, leuchtet wir aber überhaupt nicht ein. Erste Teile sollten ja bekanntlich in die Geschichte eínführen und viel erklären, was dieses Buch leider nicht gemacht hat. Das Ende fand ich nicht wirklich befriedigend, das das große Problem für meinen Geschmack zu einfach gelöst wurde. Man kann das Buch als Einzelband stehen lassen, da das Ende keinen Chliffhanger hat und genau das werde ich auch tun, da es viele andere Reihen gibt, die es mehr wert sind, sie zu lesen. Bewertung: Aufmachung: 4/5 Schreibstil: 3/5 Charaktere: 2/5 Logik: 2/5 Spannung: 3/5 Emotionale Tiefe: 2/5 2,5/5 ♥ Leider konnte dieses Buch aufgrund von unsympathischen, flachen Charakteren, wenig Spannung und nicht überzeugenden Fantasy-Elementen meine hohen Erwartungen nicht erfüllen, weshalb ich die Reihe nicht weiter verfolgen werde.

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// Worum es geht // Unendlich lange Gänge und Abermillionen von Regalen, auf denen die Lebensgeschichten der Toten aufbewahrt werden. Das ist das Archiv und die Welt von Mackenzie Bishop, denn sie ist eine Wächterin, die erwachte Geschichten zurück an ihren Platz bringen muss. Als jedoch immer mehr Geschichten aufwachen und versuchen, in die Welt der Lebenden zurückzukehren, kommt Mac einer unglaublichen Verschwörung auf die Spur. // Was ich davon halte // Das Buch wurde mir von einer sehr guten Freundin empfohlen und mir dann durch das neue Bloggerportal von randomhouse zugeschickt worden. Vielen Dank dafür! Ich weiß nicht wieso aber irgendwie habe ich keinen richtigen Zugang zu diesem Buch gefunden. Vielleicht lag es daran, dass ich unbedingt wollte, dass mir dieses Buch gefällt. Ich kann es nicht genau sagen. Die Geschichte an sich klingt wunderbar. Es ist etwas ganz anderes, was ich in dieser Art noch nicht gelesen habe. Das Archiv bewahrt die Lebensgeschichten, sogenannte Chroniken, in ihren Millionen von Regalen auf und immer wenn eine dieser Chroniken erwacht und versucht in die Welt der Lebenden zurückzukehren müssen sie durch die Narrows. Genau dort kommt Mackenzie ins Spiel, die eine Wächterin ist und als solche die entflohenen Chroniken wieder zurück ins Archiv bringen muss. Eigentlich ist die Aufgabe nicht allzu schwer, doch plötzlich erwachen immer mehr Chroniken und das junge Mädchen kommt mit ihrer Arbeit kaum mehr hinterher. Sie bringt zwei Chroniken zurück und vier neue erscheinen in ihrem Revier. Als sie einen anderen Wächter, Wesley Ayers, kennen lernt machen sich die beiden gemeinsam auf die Suche nach Antworten. Wie können so viele Chroniken plötzlich erwachen? Was ist der Grund dafür? Und wieso ausgerechnet in Macs Revier? Was ist dort geschehen? All diese Fragen versuchen Wesley und Mackenzie zu beantworten doch immer wieder Stoßen sie auf widerstand seitens des Archivs. Es gibt so viele Geheimnisse, dass Mac irgendwann nicht mehr weiß, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Immer dann, wenn sie sich keinen Rat mehr weiß erinnert Mac sich daran, wie ihr Großvater sie in die Welt der Wächter eingeführt hat. Er hat ihr Ratschläge erteilt, Unterricht gegeben und sie auf das vorbereitet, was nun auf sie wartet. Er ist ihr großes Vorbild und durch diese schönen Rückblenden erfährt man mehr über die Arbeit der Wächter und das Archiv ohne von den vielen Informationen überschüttet zu werden. Es ist eine gute Lösung, damit man nicht erschlagen wird und gleichzeitig eher Häppchenweise Infos erhält, was das Interesse eigentlich wach hält. Gerade diese Rückblenden waren etwas, was mir am besten gefallen haben. Mac selbst ist mir an sich nicht unsympathisch gewesen aber viel zu oft hat sie Dinge getan und gesagt, die ich nicht nachvollziehen konnte. Irgendetwas hat mich immer gestört und dadurch hat mir der Kontakt zu der Protagonistin gefehlt. Sie hat mich irgendwann einfach nur noch genervt, weil sie sich so verschlossen und zurückgezogen hat, anstatt zu versuchen Hilfe, die ihr angeboten wird, auch anzunehmen. Sie verstrickt sich selbst in Schwierigkeiten die nicht so gekommen wären, hätte sie sich richtig entschieden und das hat mich beinahe durchweg genervt. Ich habe mehr als einmal meine Augen verdreht. Trotzdem ließ sich das Buch leicht und recht schnell lesen, denn der Schreibstil ist angenehm und die Geschichte hat keinerlei Längen. Trotz dass ich nicht mit Mac warm geworden bin, habe ich Seite um Seite lesen können. Das Ende war, ganz anders wie der Rest des Buches, wirklich fesselnd. Ich wollte wirklich wissen wie es ausgeht, was noch geschehen wird und was die Lösung des Ganzen ist. Gerade das Ende hat Victoria Schwab wirklich sehr gut hinbekommen und ich bin mit einem sehr guten Gefühl durch die letzte Seite gegangen. Die letzten Kapitel haben mir im Vergleich zum Rest des Buches sehr gut gefallen und dort war ich dann auch in der Geschichte angekommen. // Fazit // Ein Buch mit einem sehr interessanten und andersartigen Thema, welches den Tod so ganz anders darstellt als man es sich vorstellt. Im gesamten Buch gibt es eine etwas düstere und geheimnisvolle Stimmung, die aber nicht unangenehm ist. Einzig mit der Protagonistin hatte ich so meine Probleme, weshalb ich mit diesem Buch einfach nicht zurecht gekommen bin. Das Ende war trotzdem sehr zufriedenstellend und hat mir gut gefallen. 3 / 5 Sterne für dieses Buch.

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Erster Satz "Die Narrows erinnern mich an heiße Augustnächte im Süden." Gestaltung Vom Cover bin ich leider ziemlich enttäuscht, denn es hat so viel mit der Geschichte zu tun, wie ich Ahnung von Molekularbilogie habe. Nämlich gar nicht. Es ist viel zu verspielt und hell um die Atmosphäre des Buches widerzuspiegeln. Ebenfalls erinnere ich mich an keinen wichtigen Baum auf dem Vögel gesessen und der Bedeutung für die Geschichte gehabt hätte. Ich hätte wohlmöglich, ohne das Wissen um das englische Original, niemals zu diesem Buch gegriffen, denn es erinnert mich an einen etwas nobleren Chick-Lit-Roman. Auch der Titel fügt sich perfekt in das Bild ein. Klar, er spiegelt wieder, was Mackenzies Aufgabe ist, aber in Verbindung mit den Cover erweckt es defintiv den falschen Eindruck. Auch wenn mir das englische Cover ebenfalls nicht 100%ig gefällt, so wäre es doch die bessere Wahl gewesen. Ich finds immer schade, wenn es Bücher nur als Taschenbuch gibt, aber das ist eine persönliche Vorliebe und diese Klappenbroschur ist qualitativ gut, so dass sie sich nicht allzu schnell rundlesen lässt. Im Inneren gefällt mir die Gestaltung optisch gut. Man hat das Thema von Außen weitergeführt. Allerdings passt es, wie gesagt, immernoch nicht zur Geschichte, ist aber schön anzusehen. Flashbacks werden in kursiv geschrieben, wodurch die Unterscheidung zwischen Jetzt und Damals sehr einfach fällt, wobei dies auch durch das direkte ansprechen Mackenzies in diesen Szenen mit Du an ihren Großvater mehr als deutlich wird. Zusammenfassend eine wunderschöne Gestaltung, welche aber wenig mit der Geschichte an sich zu tun hat. Meine Meinung Die Grundidee von "Das Mädchen, das Geschichten fängt" war für mich ganz neu und das hat mir gut gefallen. Ich fand einfach in Mackenzies Welt hinein und konnte mir auch die Narrows sowie das Archiv ziemlich gut vorstellen. Das Setting hatte etwas an sich. Das alte Hotel in dem die Protagonistin nun mit ihren Eltern lebt, hat ein gewisses Flair, allerdings ist es schade, dass man dies abgesehen von Aufträgen in den Narrows und im Archiv nie verlässt. Ich denke, dort hätte deutlich mehr Potenzial bestanden. Mackenzie hat mir teilweise etwas zu lange gebraucht um zu verstehen, was eigentlich gerade vorgeht. Das mag an ihrer Nostalige liegen, oder aber auch einfach daran, dass die Autorin versucht die Spannung länger aufrecht zu erhalten. Möglicherweise liegt es aber auch daran, dass ich soviel lese und daher einiges schon vorher erahnen konnte. Die Rückblicke zu ihrem Großvater und ihr gefielen mir ziemlich gut und ich hoffe, dass diese auch im zweiten Teil noch fortgesetzt werden. Als Person fand ich sie ganz nett. Ihre Eltern hingegen bleiben ziemlich farblos. Von der Mutter weiß man nur, dass sie sehr sprunghaft ist und der Vater glänzt eigentlich mehr durch Abwesenheit. Dass sie so gut, wie nie Fragen stellen, wo ihre Tochter so lange war, irritiert mich im Anbetracht der gegebenen Umstände. Wes war eigentlich, mit Roland, mir der sympathischste Charakter, allerdings würde ich auch über Wes Hintergrundgeschichte und familiäres Umfeld gerne mehr wissen, als das was angerissen wurde. Ebenso Roland, er bleibt mir bis jetzt noch ein Rätsel, denn nicht alle Entscheidungen, welche er trifft, passen zu seinem Charakter. Leider besaß das Buch auch einige Längen und Bruchstücke, welche nicht aufgeklärt wurden oder teilweise wirklich unnötig gewesen wären. Nach dem dritten Mal hatte ich auch endlich verstanden, wie Chroniken ticken und wie Mackenzie sie zurückbringt. Dort hätte man die Szenen teilweise doch um einiges kürzen können. Der Schreibstil von Victoria Schwab konnte mich allerdings packen, so fiel es mir teilweise schwer das Buch wegzulegen. Besonders toll fand ich die Rückblicke auf die Momente mit Mackenzies Großvater. Sie hatten ihren eigenen Charme und im Wesentlichen erhielt man die Informationen über Wächter, Crew und Archiv aus diesen Momenten, welche sich problemlos in den Lauf der Geschichte einfügten. Insgesamt überzeugt "Das Mädchen, das Geschichten fängt" mit einer orginellen Idee und einem wunderbaren Schreibstil, muss aber noch deutlich an der Dimension von Schauplätzen und Charakteren arbeiten.

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