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Rezensionen zu
Zapfig

Felicitas Gruber

Krimiserie Die Kalte Sofie (4)

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Zuerst einmal möchte ich mich ganz herzlich bei Felicitas Gruber bedanken, die mir liebenswürdiger Weise ein Reziexemplar zur Verfügung gestellt haben. „Zapfig“ ist Band 4 der Reihe „Die kalte Sofie“. Für mich allerdings war es das erste Mal, das ich mit der kalten Sofie, Joe, Charly und Dr. Iglu Bekanntschaft gemacht habe. Dementsprechend war ich neugierig in wie fern sich das Buch lesen lässt, ohne die vorherigen Bänder gelesen zu haben. Und was soll ich sagen? Es war einfach traumhaft. Ich bin hin und weg. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht und der Schreibstil ist einfach herrlich leicht, flüssig und locker. Der Spannungsbogen hielt sich von der ersten Seite bis zum Schluss, ohne ein einziges Mal einzureißen. Neben dem gut aufgebauten Spannungsbogen gibt es auch einiges zu lachen! Immer wieder gab es Stellen, wo ich herzlich gelacht habe. Wie zum Beispiel, als Mick an einem Tatort so einen Hunger hatte, dass er vom Braten im Ofen genascht hat. Als er dann erfuhr, was der Braten in Wirklichkeit war, hätte ich zu gern sein Gesicht gesehen. Einfach zu köstlich. Auch wenn es bereits Band 4 der Reihe ist, kann ich als Neueinsteiger sagen, dass die Ausarbeitung der Charaktere in diesem Band ziemlich gut ist. Es fiel mir nicht schwer, die einzelnen Charaktere zu unterscheiden, mit ihnen zu fühlen oder sie nicht zu mögen, weil sie einem, auf Grund des Charakters, unsympathisch waren. Klar, es gibt Kleinigkeiten zu den Protagonisten, die in den anderen Bändern Thema waren und hier dann aufgegriffen bzw. weiter „gelebt“ werden. Ich persönlich fand das jetzt nicht schlimm, da es ja auch Sinn einer Reihe ist, dass das Leben der Hauptprotagonisten weiter geht. Das die Protagonisten untereinander bayrisch sprechen, hat mich in keinster Weise gestört. Ich finde, es peppt das Buch damit sogar noch etwas mehr auf. Wäre es anders, ich weiß nicht, ich glaube, dann hätte es mir nicht ganz so gut gefallen. Auch die Beschreibung von München und der Umgebung fand ich klasse und gut gemacht. Man konnte sich alles sehr gut vorstellen, auch wenn man bis jetzt noch nie die genannten Stellen selbst gesehen hat. Felicitas Gruber ist das Pseudonym der Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch. Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und begeistert seit vielen Jahren mit ihren historischen Romanen ihre zahlreichen Leserinnen und Leser. Gesine Hirsch ist Kunsthistorikerin und entwickelte die erfolgreiche Serie »Dahoam is Dahoam« für das Bayerische Fernsehen mit. Beide Autorinnen leben in München, wo auch ihre Krimireihe mit der sympathischen Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth spielt. Fazit: Was soll ich noch groß dazu sagen??? Ja, also, ich bin so hin und weg und total begeistert von „Zapfig“ und der kalten Sofie, dass ich mir auf jeden Fall noch die ersten 3 Bänder der Reihe kaufen werde und Band 5 entgegenfiebere. Ich kann „Zapfig“ nur empfehlen. Hatte schon lange keinen solchen Spaß mit einem Krimi. Daher vergebe ich 5 von 5 Sternen. Vielen lieben Dank an die Gruberinnen für das tolle Lesevergnügen.

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Zapfig ist es in diesem Februar in München – und damit ist nichts anderes als „eiskoid“ gemeint. Bei Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth und ihrer Kollegenschar geht es trotzdem heiß her: Erst werden sie in die Wohnung einer jungen Frau gerufen, die tot in ihrem Badezimmer liegt. Nur kurz darauf wird deren Schwiegermutter in spe ertrunken in einem Braukessel aufgefunden. Auffällig: Beide Todesfälle sind mit der Münchner Brauerei „Rößlbier“ verknüpft. Die Tote aus dem Bad, Nathalie Grimm, war die Sekretärin, während es sich bei der Leiche aus dem Braukessel um keine Geringere als „Rößlbier“-Chefin Uschi Roßhaupter handelt. Und obwohl die Kripo um Großstadtcowboy Joe Lederer ohnehin schon genug mit ihren Ermittlungen zu tun hat, ahnt noch niemand, dass die mysteriöse Mordserie im Münchner Braugewerbe so schnell kein Ende nehmen wird … Dr. Sofie Rosenhuth geht in „Zapfig“ schon zum vierten Mal gemeinsam mit ihrem On-Off-Ex-Mann Joe Lederer auf Mördersuche – sehr zur Freude ihrer zahlreichen Fans. Das Autoren-Duo Felicitas Gruber, bestehend aus den beiden Münchner Schriftstellerinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, lässt auch mit ihrem vierten Krimi aus dieser Reihe die Herzen ihrer Leserinnen und Leser höher schlagen. Die liebenswürdig-chaotische Dr. Sofie Rosenhuth präsentiert sich einmal mehr in Bestform. Aber auch mit den anderen lieb gewonnenen Figuren gibt es ein Wiedersehen: Macho Joe Lederer gibt sich alle Mühe, um in der Gunst seiner Sofie ja nicht zu sinken, Tante Vroni kuriert am Chiemsee unter zig Araberinnen ihr kaputtes Knie aus, während Sofies Assistent Spike Vaterfreuden entgegensieht. Auch Mops Murmel und die eisige „Dr. Iglu“ Elke Falk, ihres Zeichens Chefin der Rechtsmedizin, fehlen nicht. Aber nicht nur die wieder einmal in den schillerndsten Farben erstrahlenden Charaktere machen „Zapfig“ zu einem humorvollen Krimivergnügen, sondern auch der überzeugende Plot. Bis zum Ende darf geknobelt werden, wer hier wen auf dem Gewissen hat. Langweilig wird es schon wegen der vielen kleinen Nebengeschichten nicht, die den Puls der Zeit wiedergeben: Sofie und Joe suchen eine bezahlbare Wohnung (was in München ein nahezu aussichtsloses Unterfangen ist), während der aus Aleppo geflüchtete Faris mit Ablehnung und einem gewalttätigen Übergriff zu kämpfen hat. Doch trotz dieses ernsten Themas kommt der Humor in „Zapfig“ nicht zu kurz. Gleiches gilt für den bayerischen Dialekt. Aber keine Sorge: Es braucht kein Glossar, um die Dialoge ins Hochdeutsche zu übersetzen. Die Krimis um Dr. Sofie Rosenhuth sind nicht allein wegen ihrer herzallerliebsten Figuren, des Frohsinns, des federleichten Schreibstils von Felicitas Gruber und der typisch bayerischen Machart etwas Besonderes, sondern auch, weil die beiden Autorinnen dank fachkundigem Rat wieder einmal mit viel rechtsmedizinischem Know-How aufwarten. Da „Zapfig“ erst am 13. Februar 2017 erschienen ist, wird Band fünf wohl noch ein wenig auf sich warten lassen. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude …

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Dr. Sophie Rosenhuth ist sowohl beruflich als Rechtsmedizinerin als privat stark gefordert. Mit ihrem Ex-Mann und Polizeikommissar Joe Lederer nähert sie sich zwar wieder an, doch so schnell wie der wieder mit ihr zusammenziehen will, ist Sophie skeptisch. Und die Wohnungssuche in München ist bekanntlich auch nicht einfach. Zeitgleich sind beide eingebunden in die Ermittlungen in einem Mordfall: Die Verlobte des Brauereierben Tobias Roßhaupter und gleichzeitig Sekretärin im Betrieb wird nach ihrem Junggesellenabschied tot in der Wohnung gefunden. Und so nett wie die Kolleginnen am Anfang noch alle getan haben, fand sie wohl doch keiner, wie sich bei den Ermittlungen schnell herausstellt. Denn der gut situierte Erbe hat allen Damen in der Firma schon einmal schöne Augen gemacht. Da ist der Mörder oder die Mörderin nicht leicht zu finden. „Zapfig“ von Felicitias Gruber ist zwar nicht der erste Fall für die Kalte Sophie, aber der erste den ich gelesen habe. Dennoch ist der Einstieg schnell und einfach gelungen und man war sofort mittendrin in der Story. Das liegt auch an den tollen Figuren, denn Sophie ist unglaublich sympathisch und ihren Freund Joe mochte ich gleich, auch wenn manchmal ein bisschen eifersüchtig ist. Doch ebenso all die Nebenfiguren wie Spike, der Helfer in der Rechtsmedizin oder die Chefin von Sophie (genannt Dr. Iglu), die an Ignoranz und Kälte kaum zu überbieten ist, sind sehr detailliert beschrieben und machen die Geschichte richtig lebendig. Obwohl ich zu München eigentlich keinen Bezug habe, hat mir das Lokalkolorit sehr gut gefallen und der bayrische Dialekt war für mich als Nordlicht sehr gut zu verstehen. Mir hat „Zapfig“ von Felicitas Gruber ausgesprochen gut gefallen, die Geschichte ist humorvoll und gleichzeitig spannend geschrieben und die Zeit flog bei Lektüre nur so dahin. Blitzschnell hatte ich das Buch durch, zum Glück kann ich die noch die vorhergehenden Bände der Kalten Sophie nachholen.

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"Zapfig" stammt aus der Feder von Felicitas Gruber, dem Synonym der beiden Münchner Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch. Schauplatz der Handlung ist somit natürlich auch die Stadt München, in der es zur Zeit winterlich kalt ist. Kurz vor ihrer Hochzeit mit Tobias Roßhaupter, dem Juniorchef des Rössle-Bräus, wird Nathalie Grimm tot aufgefunden. Schnell stellt sich heraus, dass die schwangere Nathalie eines gewaltsamen Todes gestorben ist. Damit gerät zuerst die resolute Uschi Roßhaupter unter Verdacht, denn diese war so gar nicht damit einverstanden, dass ihr einziger Sohn seine Sekretärin heiratet. Als die Brauereichefin jedoch tot in ihrem eigenen Braukessel schwimmt, hat sich dieser Verdacht erledigt. Aber auch die vier Kolleginnen von Nathalie scheinen nicht das zu sein was sie vorgeben, ist doch jede von ihnen eine abgelegte Freundin des Juniorchefs. Die Charaktere sind durchwegs sympatisch, allen voran die Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth. Im Berufsleben sehr auf Sorgfalt bedacht, ist sie privat eher etwas chaotisch und ein kleiner Schussel. Da brennt auch schon mal die Suppe beim Aufwärmen an, die Wäsche wird rosa verfärbt oder beim Bügeln gar mit Brandflecken ruiniert. Zudem kämpft Sofie (wie bestimmt viele von uns) ständig mit ihrem Hüftgold. Durch die Bank weg eine sympathische und wunderbar unperfekte Frau! Mit von der Partie ist auch Kriminalkommissar Joe Lederer, Sofies ständig eifersüchtiger Exmann, mit dem sie wieder zusammen ist. Beide wollen eine gemeinsame Wohnung beziehen, was sich im überteuerten München als gar nicht so einfach erweist. Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir die Rolle der Dr. Elke Falk - alias Dr. Iglu - Sofies immer etwas unterkühlter Chefin. Die private Geschichte um Sofie und Joe fügt sich sehr gut in das Krimi Geschehen ein. Allerdings ist für einen Krimi, die Handlung eher weniger von extremer Spannung geprägt, da die Fälle sich eigentlich so ganz nebenher auflösen. Dennoch besitzt "Zapfig" einen sehr hohen Unterhaltungswert, denn das Autoren-Duo kombiniert in ihrer Geschichte richtig viel Herz mit einer gehörigen Prise Humor. Gerade diese witzigen Passagen machen "Zapfig" zu einem gelungenen Lesevergnügen. Im Buch wird mit der Geschichte des jungen Syrer Faris, zudem ein Bezug zum aktuellen Geschehen und der damit verbundenen Problematik eingebaut. Ich würde mich durchaus freuen, mehr von der Kalten Sofie zu lesen, denn insgesamt hat mich diese abwechslungsreiche und vielschichtige Story äußerst gut unterhalten! Obwohl ich Band Eins bis Drei dieser Krimi Reihe nicht gelesen habe, gelang mir der Einstieg in die Geschichte ohne weiteres. Jeder Fall ist in sich abgeschlossen und lediglich die Beziehung zwischen den beiden Hauptprotagonisten Sofie und Joe entwickelt sich durch alle Bände hinweg. Dabei wird immer wieder bayerischer Dialekt eingesetzt, was viel vom Reiz dieses Buches ausmacht. Für mich als Nicht-Bayer ist es gerade noch im Rahmen dessen, was ich als angenehm empfinde um den Text flüssig lesen zu können. Wer große Probleme mit bayerischer Mundart hat, wird das Buch jedoch rasch zur Seite legen.

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"Zapfig" ist der vierte Band aus der Reihe der Sofie Rosenmuth von Felicitas Gruber (dem Pseudonym der Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch). Passend aktuell zur Starkbierzeit war das Lesen dieses Buches ein Genuss. Wird zwar nicht am Nockherberg gemordet, aber gleich in unmittelbarer Nähe in der Giesinger Brauerei. Gelungen die Schauplätze und agierenden Protagonisten, ich hatte ständig beim Lesen passende Orte und Personen im Kopf, auf die alles passen würde. Natürlich ist für mich als Münchner dies vielleicht einfacher, aber die bodenständige Sofie ist mir mittlerweile schon ein wenig ans Herz gewachsen. Auch ihre Liebe zum alten Giesing, für mich als Löwenfan sowas von nachvollziehbar. Speziell diese Mischung aus Urmünchnerischem und Kriminalfall ist den beiden Autorinnen wieder hervorragend gelungen. Joe läuft wieder zu Bestform auf bzgl. Fettnäpfchen und stetigem Bemühen um Sofie, aber auch als ermittelnder Kommissar. Eine gelungene Mischung aus Humor und Kriminalfall, die mich nur so durch die Seiten fliegen hat lassen. Ich freue mich schon auf den fünften Fall der kalten Sofie.

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Klasse!!!

Von: Numinala

05.03.2017

Am Morgen nach seinem Junggesellinnenabschied sollte man nicht tot aufgefunden werden. Doch genau das passiert Nathalie Grimm. Und wie sich herausstellt, starb sie keines natürlichen Todes - da hat jemand nachgeholfen. Dr. Sofie Rosenhuth - Rechtsmedizinerin ihres Zeichens - hat recht schnell die nun-nicht-mehr- zukünftige Schwiegermutter des Opfers als Täterin auserkoren: Uschi Roßhaupter, Eigentümerin der Privatbrauerei Rößlbier. Es sieht nämlich fast so aus, als ob Nathalie nicht aus Liebe, sondern eher wegen der Brauerei ein Auge auf ihren Sohn, den Tobias, geworfen hat. Doch Kommissar Lederer schaut sich auch in andere Richtungen um. Und bei dem, was dort alles ans Tageslicht kommt, ergeben sich noch ganz andere Motive... Fazit Dieses ist der vierte Fall um die kalte Sofie - die aber eigentlich alles andere als kalt ist. Bei Lichte besehen ist sie eher eine ganz Nette mit gesundem Appetit und dem ein oder anderen winzig kleinem Gewichtsproblemchen. Das stört aber weder ihren Freund Joe, noch ihren Bewunderer Charly (der mir persönlich viel sympathischer ist ;0)... aber ich schweife schon wieder ab. Felicitas Gruber ist das Pseudonym der Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch und den beiden merkt man ihrer Liebe zu München - besonders zum Stadtteil Giesing - an. So entsteht beim Lesen ein heimeliges Bild von der Umgebung in dem sich die Charaktere, die man mittlerweile natürlich ins Herz geschlossen hat, bewegen. Dazu kommt eine gut ausgearbeitete spannende Geschichte und man hat einen packenden Wohlfühlkrimi in der Hand, den man nur schlecht beiseitelegen kann. Sehr gut gefallen hat mir dieses Mal auch, dass die beiden Autorinnen das aktuelle Zeitgeschehen mit eingearbeitet haben. Das passt einfach. Das einzig Dumme an dieser Serie ist jetzt nur, dass dieses Buch gerade erst im Februar erschienen ist, dass man es ganz schnell gelesen hat und man nun eine Weile auf den nächsten Teil warten muss... seufz... da hoffe ich einfach mal ganz egoistisch, dass es nicht so lange dauert! Meine Empfehlung für die Reihe habt ihr auf jeden Fall zu 100%! Reihenfolge: 1. Die Kalte Sofie 2. Vogelfrei 3. Blaues Blut 4. Zapfig Viele Grüße von der Numi

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In Giesing dahoam

Von: Ulrike Günkel-Kohl aus Fulda

04.03.2017

Mit "Zapfig" setzt Felicitas Gruber ihre erfolgreiche Reihe von verschmitzten Kriminalromanen mit Lokalkolorit um die Giesinger Gerichtsmedizinerin Sofie Rosenhuth, nun bereits im vierten Band, fort. Freunde der sympathischen Münchnerin mit dem großen Herzen kommen, wie kann es anders sein, voll auf ihre Kosten. Aber auch Leser, die die Vorgängerbände nicht kennen, werden Sofie rasch liebgewinnen - und mit ihr die übrigen Protagonisten, die den Anhängern von Sofie seit Band eins vertraut sind: schrullige, liebenswerte, alltägliche, nicht ganz alltägliche, aber auf jeden Fall anrührende, glaubwürdige, unvergessliche Charaktere. Zu denen sich im vorliegenden Band natürlich neue hinzugesellen, von denen man eine ganze Reihe nicht unbedingt ins Herz schließen möchte. Aber sie alle spielen eine Rolle bei den Todesfällen, die sich im zapfigen, dem eiskalten München zur Faschingszeit zutragen. Schon im Prolog geht es, nichts anderes ist man von der Gruberin gewohnt, gleich richtig zur Sache: Die junge Nathalie verstirbt auf zunächst sehr eigentümliche Art nach der Feier ihres Junggesellinnenabschieds – durch Unfall? Durch Mord? Und wenn es kein natürlicher Tod war – wer hätte ein Interesse daran, dass sie stirbt? Wollte jemand die bevorstehende Hochzeit mit dem Juniorchef der Rössl-Brauerei verhindern? Verdächtige gibt es genug... Da es aber bei dem einen Todesfall nicht bleibt, ist Sofies Spürsinn gefragt – und der ihres ehemaligen und vielleicht wieder zukünftigen Gatten Joe Lederer, seines Zeichens Hauptkommissar bei der Münchner Mordkommission. Aber bis zur Aufklärung der Morde – wenn es sich denn um solche handelte – tun sich, wie das bei Felicitas Gruber zu erwarten ist, mehrere Seitenstränge auf, die für zusätzliche Spannung, für Überraschungen und jede Menge vergnügliche Leseerlebnisse sorgen: Sofies unklare Beziehung zu dem feschen Charlie Loessl, Polizeireporter und Sofies Verehrer aus gutem Hause, dem Joe, trotz aller Beteuerungen seiner Angebeteten, dass ihre Liebe nur ihm gehört, mit misstrauischer Eifersucht begegnet. Eine sich im teuren München schwierig gestaltende Wohnungssuche des Paares Sofie und Joe, die immer wieder für höchst amüsante Einlagen sorgt. Probleme eines jungen Flüchtlings aus Aleppo mit Neonazis, womit die Gruberin ein heißes Eisen mutig angeht. Ein denkwürdiger Kuraufenthalt von Sofies patenter und dem informierten Leser längst ans Herz gewachsener Tante Vroni, bei dem wir gemeinsam mit der Tante selbst tiefere Einsichten in unsere Gesundheitspolitik gewinnen, die einen nur staunen lassen! Neue Perspektiven für Sofies Chefin Elke Falk, die hinter ihrem Rücken auch Dr. Iglu genannt wird – ein Name, der für sich spricht... Neue Perspektiven auch für den resozialisierten Obduktionsassistenten und Paradiesvogel Spike und seine schöne und bezaubernde Freundin Shirin. Mehr soll hier nicht verraten werden! Nur eines noch: Am Ende findet natürlich alles seine Auflösung, wie das in einem guten Krimi sein sollte! Und das ist "Zapfig" ganz gewiss! Man möchte dem charmanten Buch, das man kaum aus der Hand legen mag, ganz viele Leser und treue Freunde wünschen....

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Zapfig ist der vierte Band der Krimireihe um die Rechtsmedizinerin Sofie Rosenhuth des Münchner Autorenduos Brigitte Riebe und Gesine Hirsch. Nur wenige Autoren gelingt es über so viele Romane einer Buchreihe die Spannung aufrecht zu erhalten, Felicitas Gruber gelingt dies aufs Beste. Neben der Krimistory lassen die Autorinnen auch privates aus dem Leben der Protagonistin einfließen, was ihr die notwendige Tiefe verleiht. Ein besonderer Genuss, auch für Nichtbayern, ist der Dialekt in den meisten Dialogen. Schon mit den wenigen Seiten des Prologs haben die beiden mich abgeholt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. So spannend es mit dem Prolog begann, so spannend geht die ganz Geschichte weiter. Es fiel mir wirklich sehr schwer das Buch aus den Händen zu legen. Auch dieses Mal besonders schön die Beschreibung der Figuren und Schauplätze. Besonders die Schauplätze haben für mich inzwischen fast schon einen besonderen Reiz, denn ich fühle mich schon fast in München heimisch. Die Liebe der Autorinnen zu ihrer Heimatstadt lassen sich aus nahezu jeder Zeile herauslesen. Wie schon in den ersten drei Teilen dieser Buchreihe ist es den beiden gelungen mich durch geschickte Wendungen aufs Glatteis zu führen. Nur wenigen Autoren gelingt es, dass ich nicht vor der letzten Seite auf den oder die Täter komme. Hier stand ich bis zum Schluss im Dunkeln und hatte nicht die geringste Ahnung wer es sein könnte. Ich hatte zwar zwischendurch eine Ahnung, doch habe ich das dann auch wieder schnell verworfen, weil die Entscheidende Wendung mir jede Chance genommen hat auf die richtige Spur zu kommen. Das war, wieder einmal ganz großes Kino und so kann ich einfach nicht umhin hier zum wiederholten Male für diese Buchreihe, eine Kaufempfehlung auszusprechen. Mich hat das Buch wieder sehr gut unterhalten und so vergebe ich 5 von 5 Sternen.

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