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Rezensionen zu
Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen

Cornelia Franke

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Inhalt Jessica liebt Filme und verbringt auch viel Zeit im Kino. Als im Medienunterricht der Lehrer ein Projekt vorschlägt, bei dem die Gruppen Blogs für verschiedene Themen erstellen, ist klar, dass sie über Filme schreiben will. Zusammen mit ihrer besten Freundin Lisa stürzt sie sich aufgeregt ins Projekt. Dabei erfährt sie zufällig, dass auch ihre Mutter in Filmen mitgespielt hatte. Begeistert von der Nachricht will sie von ihrem Vater die ganze Geschichte hören, doch dieser reagiert abweisend und bremst sie immer weiter aus. Auch Marvin verhält sich ihr gegenüber immer seltsamer. Plötzlich wünscht sich Jessica das Drehbuch ihres Lebens zu kennen, denn irgendwas läuft scheinbar falsch. Meine Meinung Wer Filme mag, dürfte hier so einige Reverenzen und Verweise finden. Ich selbst kannte nicht alle Filme, doch so kann man sicherlich neue Dinge entdecken. Wir haben hier Jess, die sich jedes Jahr eine Kinojahreskarte wünscht. Mit dieser verbringt sie jeden Donnerstag im Kino, um sich den neusten Blockbuster anzusehen. Die Mitarbeiter kennen sie inzwischen sehr gut und auch ihre Freunde sind keine unbekannten Gesichter. Manche ihrer Mitschüler halten sie deshalb für einen Freak, doch das macht ihr nicht viel aus. Als für den Unterricht ein Blog zu einem beliebigen Thema erstellt werden soll, ist klar, dass sie über Filme schreiben will. Begeistert stürzt sie sich in die Arbeit, das auch einiges in ihrem Leben verändern soll. An ihrer Seite hat sie Lisa, ihre beste Freundin, und Tom, Lisas Freund und begeisterten Science-Fiction Fan. Zusammen graben sie sich durch die Welt der Filme. Manchmal mischt auch Marvin mit, der viel von Technik versteht und eindeutig Gefühle für Jess hat, die sie aber nicht wahrzunehmen scheint. Da Jess erfahren hat, dass ihre Mutter in Filmen mitspielte, versucht sie mit ihren Freunden alle Filme aufzutreiben. Zwar waren es zumeist kleine Rollen, doch Jess ist es egal, denn sie kann sich kaum an sie erinnern und glaubt sie durch ihre Rollen etwas kennen lernen zu können. Die Jagd nach den Filmen wird zu einer kleinen Schnitzeljagd, die sehr an den Gefühlen zehrt. Denn jeder Film rührt Jess und scheint die Beziehung zu ihrem Vater weiter zu zerrütten, will dieser doch vehement nichts sagen und sie weiter von ihrer Leidenschaft entfernen. Weshalb dieses Thema für den Vater Tabu ist, hängt mit schmerzhaften Erinnerungen zusammen. Cornelia Franke lässt dies sehr, sehr emotional wirken. Da ist viel Schmerz dahinter und irgendwann versteht man sein Schweigen. Dadurch hat er aber auch seine Tochter auf Abstand gehalten und auch diese Beziehung in Gefahr gebracht. Klar, er hat gelitten, doch dadurch auch Jess leiden lassen. Sie konnte nicht mit ihm reden, dadurch vergrub sie sich umso mehr in der Welt des Films. Wie bereits erwähnt, ist Marvin in Jess verliebt. Neben dem Schmerz der Vergangenheit gibt es daher auch das Glück der Gegenwart. Es ist süß dieser Liebesgeschichte zu folgen, die sich ja gerade erst entwickelt. Man merkt ihm sofort seine Gefühle an, doch die Blindheit von Jess lässt einen manchmal einfach verzweifeln. Daher sind die Kommentare von Lisa und Tom einfach nur der Hammer, schließlich sehen sie nur all zu gut was vor sich geht. Die Autorin schreibt über Familiengeheimnisse, über Freundschaft und Liebe, aber auch über die Schule und das ganz normale Leben. Natürlich gibt es die typischen Merkmale eines Jugendbuches. Es gibt die Zicke, die gerne im Mittelpunkt steht. Es gibt den Nerd, der an alles mögliche denkt und sich mit vielem auskennt. Vieles wäre leichter, wenn die Charaktere mehr miteinander reden würden, was allerdings selten der Fall ist. Cornelia Franke gelingt es daraus trotzdem ein ganz eigenes Paket zu schnüren, welches sowohl fesselnd als auch berührend ist. Sie zeigt uns anhand von Jesse und ihrer Filmleidenschaft, dass wir alle gerne mal der Realität entfliehen und unangenehmen Sachen aus dem Weg gehen. Sie zeigt, dass keine Familie perfekt ist, doch Kommunikation vieles vereinfachen kann. Und sie zeigt uns, dass in jedem von uns irgendwie ein Nerd steckt, denn sonst würde man die vielen Filmverweise wohl nicht verstehen können. Fazit Jeder von uns hat sich schon mal wie im falschen Film gefühlt, so geht es auch Jesse. Sie erfährt neue Sachen über ihre Mutter, sieht sich mit der Liebe konfrontiert und muss auch noch ein Schulprojekt schmeißen. Da wünscht man sich einfach mal die Rolle tauschen zu können. Gut und fesselnd geschrieben, bekommt man hier nicht nur viele Emotionen und Humor geboten, sondern auch ein Jugendbuch, das irgendwie sympathisch nerdig ist.

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Jess ist sechzehn und hat auch die typischen Probleme eines Teenagers. Stress mit dem Vater, Zicken in der Schule und der beste Freund will auf einmal mehr als nur Freundschaft. Ihre Freizeit verbringt sie oft im Kino und ihre Leidenschaft sind auch Filme und alles was damit zusammenhängt. Ich fand Jess war zwar auf der einen Seite dieser typische Teenager mit all den Problemen, aber trotzdem noch ein Charakter in dem man sich hineinversetzen kann. Wer hat nicht zwischendurch den Drang einfach in Tagträume zu fliehen und ein Teil des letzten Filmes zu werden, den man gesehen hat? Jess fände ihr Leben definitiv leichter, wenn sie ein Teil der Filme wäre, die sie immer schaut. Sie ist unsicher, aber auch sehr stur und möchte mehr über ihre Mutter erfahren, die schon sehr früh verstorben ist. Dadurch wird der Streit mit ihrem Vater, der durch seine Arbeit kaum Zeit für sie hat, nur noch mehr angestachelt. Der Vater wirkte aber nicht desinteressiert am Leben seiner Tochter, sondern schon wie ein liebender Vater, der aber nicht so viel mit der Filmleidenschaft seiner Tochter anfangen kann. Die Geschichte zwischen Marvin und Jess fand ich sehr süß, aber auch etwas zu rosa. Die Sache zwischen den beiden ging mir etwas zu schnell. Auch wenn es die Filme, die zum Teil genannt wurden, nicht so gibt, konnte man sich schon vorstellen, welche Filme sie darstellen. Auch die ganzen Filmbezüge, wie die Schals von Harry Potter und die Zitate fand ich echt toll und haben das Buch zu etwas ganz besonderem gemacht. Ein Hit für jeden Filmfreak. Man kam sofort in die Geschichte hinein, da der Schreibstil sehr angenehm zum lesen ist. Aber ich muss zugeben, dass ich mich doch etwas zu alt für das Buch gefühlt habe. Ich finde dass es eher für eine jüngere Zielgruppe geschrieben wurde, ist aber dennoch süß für zwischendurch.

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Mit „Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen“ erscheint Cornelia Frankes erstes Jugendbuch ab 12 Jahren beim cbt Verlag. Die 27-jährige studierte Kulturwissenschaften in Berlin und engagiert sich seit 2011 für Schreibworkshops an Schulen. In dem pinken Eyecatcher mit leckerem Popcorn geht es um Jess, die ein absoluter Filmjunkie ist – genau wie ihre besten Freunde Lisa, Tom und Marvin. Als sie für ein Schulprojekt einen Blog über ein Lieblingsthema erstellen soll, stellt sich hierbei keine Frage, welches das sein soll. Scheinbar ist das doch nicht ganz so einfach wie gedacht und ihr Freund Marvin scheint sich auch immer merkwürdiger zu verhalten. Jess wird klar, dass sich ein Gefühlschaos anbahnt und es im Leben oft schön wäre, wenn man sich einfach in seinen Lieblingsfilm verkriechen könnte. Die Geschichte spielt im Winter und obwohl ich es schon im Sommer als locker-leichte Lektüre empfand, finde ich doch, dass es in der kalten Jahreszeit noch besser aufgehoben ist. Sitzt man nicht lieber vor der Flimmerkiste und im Kino, wenn es draußen kalt, stürmisch und ungemütlich ist? Mit einer frischen und warmen Tüte Popcorn, versteht sich? Besonders positiv aufgefallen ist mir selbstredend das Thema Film und Kino, denn ich könnte mich nicht erinnern in der Vergangenheit ein Jugendbuch gelesen zu haben, in dem das Hauptaugenmerk darauf lag. Jess ist ein nettes Mädel und macht dem Klischee als kleiner Nerd ein bisschen Ehre, denn die Infos zu Serien, Filmen & Co braucht sie sich quasi nur aus dem Ärmel zu schütteln, da das Kino ihre zweite Heimat ist. Dabei wird auch deutlich, dass sie damit nicht in die klassischen Mädchencliquen passt, sich schwer tut mit ihnen ins Gespräch zu kommen und wohl auch lieber dabei bleibt, sich auf ihre besten Freunde zu verlassen. Kumpel Marvin ist der EDV-Nerd, auf den jederzeit Verlass sowie der treue Freund, mit dem man eben nur befreundet ist. Oder? Klar, dass man bereits beim Lesen des Klappentextes seine Spekulationen hat, aber ich persönlich habe auch kein total tiefsinniges Jugendbuch erwartet, bei dem man zwischen den Zeilen lesen muss. Ein bisschen dramatisch wird es trotzdem. Das Verhältnis von Jess und ihrem Vater ist seit dem Tod ihrer Mutter recht angespannt und wo die Jugendliche alle Infos über ihre Mutter in Erfahrung bringen will, versucht der Vater dies zu verhindern. Es ist einer dieser Handlungsstränge, der eine gewisse Würze reinbringt und verhindert, dass man schon bei den ersten Seiten weiß, wie die Geschichte genau verlaufen wird. Cornelia Frankes Buch ist für begeisterte jugendliche Filmnerds, die etwas Schönes und Lockeres zum Weglesen suchen. Die Freundschaft in allen ihren Facetten schätzen, auch wenn es mal turbulenter zugeht.

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Kurzbeschreibung Jess große Leidenschaft sind Filme und seit dem Tod ihrer Mutter ist das Kino ihr zweites Zuhause. So scheint es ein Leichtes, für ein Schulprojekt einen Blog über ihr Lieblingsthema ins Leben zu rufen. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Und dann ist da auch noch Marvin, der plötzlich mehr von ihr will, als nur der hilfsbereite Freund zu sein. Langsam merkt Jess, dass sich das Leben durchaus nicht immer wie im Film abspielt ... (Quelle und Bildcopyright liegen bei cbt) Äußere Erscheinung Das Buch ist pink! Es ist einfach nur schweinchenrosa-quietschpink mit Popcorn und einer rosa Kinokarte drauf. Man sieht also auf der Stelle, dass es um Kino und Filme im allgemeinen geht und dass dieses Buch definitiv jüngere Leserinnen ansprechen soll. Nun bin ich schon kein kleines Mädchen mehr, aber trotzdem hat mich diese süße, niedliche Aufmachung auf der Stelle angesprochen. Süß und niedlich geht eben immer und wenn dann auch noch der Titel Lust auf mehr macht, dann kann man doch gar nicht anders, als sich darauf zu stürzen. Meine Meinung Vom ersten Moment an ist klar: Das hier ist ein Kinderbuch. Man merkt es an der Aufmachung und natürlich auch am Alter der Protagonisten. Ein weiterer wichtiger Punkt in dieser Hinsicht ist der Schreibstil, denn es ist verdammt schwierig, ein Kinderbuch zu schreiben, an dem sich die Zielgruppe und gleichzeitig auch ältere Leser erfreuen können. Cornelia Franke ist das jedoch einwandfrei gelungen. Die 16-jährige Ich-Erzählerin wirkt genau so wie sie ist. 16. Nicht älter, aber auch nicht Jahre jünger und der Schreibstil spiegelt das klasse wieder. Es gibt spritzige Dialoge zwischen Jessica und ihren Freunden und genauso interessant gestaltete Beiträge zum Thema Film. Außerdem kann man sich auf etwas Romantik freuen, aber dazu später mehr. Kurz und knapp geht es in dem Buch um Jessica. Jessica verbringt ihre Zeit gerne im Kino, schwänzt gerne mal den Unterricht, um sich donnerstags die neuen Filme reinzuziehen und besitzt sogar eine Kinojahreskarte. Als bei ihr an der Schule eine Art Wettbewerb gestartet wird, wer in seiner Gruppe von 2-3 Personen den aktivsten Blog gründen und führen kann, bietet sich ihr die Chance, ihre Leidenschaft publik zu machen. Der Blog »moviesonmymind« ist schnell gegründet, aber bei der Führung brauchen sie dann doch Hilfe von Marvin, dem liebenswerten Nerd ihrer Klasse … Man möge denken, alles ist vorhersehbar. So wie es in jedem Kinderbuch ist, aber … okay, zum Teil ist es das auch, aber wie schon gesagt, es ist ein Kinderbuch. Und ein richtig süßes noch dazu, da will ich also nichts sagen. Trotz der Tatsache, dass es stellenweise für mich offensichtlich erschien, hielten die letzten 20 Seiten noch so einige Überraschungen für mich bereits, so dass der Begriff »vorhersehbar« eigentlich doch nicht mehr passt. Für das Ende jedenfalls nicht. Mittendrin schon. Das nur so als kleiner Manko. Ein wichtiger Part des Buches nimmt ganz klar das Thema »Film« ein und das zu Recht. Neben bekannten Klassikern gibt es eine Reihe von erfundenen Filmen, die sich die Filmindustrie schnell sichern sollte, einfach weil sie richtig cool beschrieben werden. Die Filmkritiken, die Jessica im Laufe des Buches verfasst und mit ihrem Leben verknüpft, lockern die Handlung immer wieder auf und passen einfach handlungstechnisch richtig gut rein. So bekommt man einen schönen Eindruck inwiefern man die Kinorealität mit der Wirklichkeit verknüpfen kann. Das ist der Autorin gelungen. Fazit Das ganze Buch ist ein Lesespaß für Groß und Klein. Und für Kino- und Filmliebhaber natürlich. Trotz kleinerer Schwächen konnte es mich daher überzeugen und ich vergebe guten Gewissenes 4 Schmetterlinge. Bewertung 4/5

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Inhalt: Jess' große Leidenschaft sind Filme und seit dem Tod ihrer Mutter ist das Kino ihr zweites Zuhause. So scheint es ein Leichtes, für ein Schulprojekt einen Blog über ihr Lieblingsthema ins Leben zu rufen. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Und dann ist da auch noch Marvin, der plötzlich mehr von ihr will, als nur der hilfsbereite Freund zu sein. Langsam merkt Jess, dass sich das Leben durchaus nicht immer wie im Film abspielt. Meine Meinung: Der Schreibstil ist auf die Altersklasse abgestimmt, schön locker, einfach und jugendlich frisch. Das Lesen war so unheimlich leicht, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die Idee, die vielen Anspielungen auf die Filme fand ich wirklich toll, auch wenn ich nicht alle erkannt habe. Dazu schaue ich einfach zu wenige Filme. Bei manchen Filmmeinungen musste ich schmunzeln, andere sagten mir gar nichts und ich bin dadurch über einige Stellen etwas gestolpert. Die Handlung hat mich wirklich überrascht, da doch viel mehr Tiefe darin zu finden war, als ich zuerst erwartet habe. Hier geht es nicht nur um die Liebe zum Film, sondern um ein junges Mädchen, auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und auf dem Weg zu sich selbst. Die Beziehung zu den Eltern, Freundschaft, die erste Liebe, Verlust und Mobbing werden thematisiert. Dennoch war die Auflösung, weshalb der Vater sich so in Schweigen hüllte, was die verstorbene Mutter betraf, für mich vorhersehbar. Die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte hält sich mehr im Hintergrund. Sie ist sehr zart und wirklich süß, passend zur Altersklasse erzählt. Jess ist eine nicht ganz so leichte Protagonistin. Sie lebt nur fürs Kino, für Filme, sie interessiert sich ansonsten für nichts, was normalerweise Mädels in dem Alter anspricht. Als Mutter fand ich das schon etwas erschreckend und auch traurig, dass Jess sich ansonsten für wirklich gar nichts interessierte. Die Beziehung zwischen Vater und Tochter war sehr angeschlagen. Er verschwieg Jess viel, erzählte nichts über die verstorbene Mutter. Jess kann sich kaum an sie erinnern, da ist es natürlich,d ass sie versucht, so viel wie möglich über sie herauszufinden. Sie steckten beide in einer schwierigen Situation. Ich konnte sowohl die Beweggründe von Jess, als auch von ihrem Vater nachvollziehen. Und weil diese Probleme noch nicht genug waren, gibt es natürlich noch Antonia, die Gegenspielerin, die ich am liebsten aus dem Buch geworfen hätte. Fies, hinterhältig, geht sie bei jeder Gelegenheit auf Jess los. Die vier Freunde sind ein tolles Gespann. Marvin mochte ich sehr gern, ein süßer und liebevoller junger Kerl, der mein Herz erobern konnte. Eine schöne Geschichte für junge Mädchen, die einiges zu bieten hat, humorvoll und unterhaltsam ist. Fazit: Ein schönes Buch für junge Mädchen und Filmliebhaber, eine Geschichte, die mich mit ihrem Tiefgang doch überrascht hat. Leseempfehlung.

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Meinung Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen war für mich ein leichter, aber sehr emotionaler Jugendroman über das Erwachsen werden und seine Tücken. Es ging viel um Freundschaft und Familie und wurde von der Autorin wie im richtigen Leben dargestellt. Die Handlung begann schon ganz amüsant. Ich wurde in das Leben von Jess eingeführt und betrat mit ihr ihren Weg ins Erwachsen werden. Die erste Liebe, ihre Suche nach Antworten über ihre verstorbene Mutter und die Streitigkeiten mit ihrem Vater waren nur ein paar „Probleme“ die in diesen tollen Jugendroman einflossen. Gefühle und Emotionen standen an erster Stelle und die Bedeutung von Freundschaft und Familie wurde sehr groß geschrieben. Natürlich blieben im Laufe der Geschichte einige Schmunzler nicht aus und ich musste immer wieder an meine Tochter denken und wie dieses Erwachsen werden bei ihr war. Trotz dass ich schon etwas älter bin, habe ich dieses Werk genossen und finde die Zielgruppe ab 12 Jahren genau richtig. Aber auch etwas „Ältere“ haben bestimmt Spaß an diesem Buch. Durch den natürlichen und einfachen Schreibstil war ich ganz schnell fertig, die Seiten flogen nur so dahin und hinterließen am Schluss ein wohliges Gefühl bei mir. Klar, das Ende war schon etwas vorhersehbar, bei den meisten Jugendromanen gibt’s ja immer ein Happy End, aber für mich war es ausreichend und zufriedenstellend. Die Charaktere erschienen mir gut durchdacht und wurden perfekt in Szene gesetzt. Egal ob Zicke, nettes Mädchen von Nebenan, bester Freund, Lehrer oder Vater, alle hatten einen bestimmten Part zu erfüllen und taten dies auch hervorragend. Sie kamen authentisch und real rüber und war mir eigentlich alle sehr sympathisch. Die Umgebungsbeschreibungen waren auch klasse. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Vor allem die Szenen im Kino und dessen Beschreibungen waren einfach irre. Fazit „Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen“ ist ein toller Jugendroman mit vielen Gefühlen und den Schwierigkeiten beim Erwachsen werden. Tolle Charaktere, ein toller Plot und ganz viel Emotionen runden das Ganze ab. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

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Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen von Cornelia Franke Zum Inhalt: Jess liebt Filme und besonders liebt sie es jede Woche mit ihren Freunden ins Kino zu gehen. Als sie für ein Projekt in der Schule einen Blog starten soll ist natürlich sofort klar worüber sie schreiben will. Doch niemals hätte Jess gedacht, dass dieses Projekt ihr Leben so ins Chaos stürzen könnte. Was hat ihr Vater nur plötzlich so gegen ihre Filmleidenschaft? Und was sollen die Anspielungen ihrer besten Freundin Lisa, bezüglich Marvin, ihrem besten Freund? Natürlich ist er nur so hilfsbereit, weil er ein guter Freund ist! Oder könnte er vielleicht doch mehr von ihr wollen? Wieso ist das Alles nur im echten Leben so viel komplizierter als im Film? Meine Meinung: "Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen" hat mich allein schon durch den tollen Titel angesprochen, denn geht es nicht jedem von uns manchmal so, dass wir lieber eine andere Rolle spielen würden? Unserer Protagonistin Jess geht es in dem Buch jedenfalls öfters mal so, denn ihr Leben beginnt langsam aber sicher im Chaos zu versinken und dabei würde sie doch am liebsten einfach entspannt im Kino sitzen und sich mit einer Tüte Popcorn in der Hand zusehen wie jemand anderes versuchen muss scheinbar unmögliche Aufgaben zu lösen.  Wie man schon am Titel und dem richtig gelungenen Cover erkennen kann spielen Film in dieser Geschichte eine wichtige Rolle, denn Jess ist ein kleiner Filmnerd und versinkt am liebsten in fiktionalen Welten, besonders wenn es im realen Leben mal wieder nicht ganz so läuft wie es sollte. Und dies ist bei ihr in letzter Zeit öfters mal der Fall, nicht nur muss sie sich in der Schule mit ziemlich kindischen Oberzicken herumschlagen, auch mit ihrem Vater läuft es nicht so gut. Zudem sorgt eine erste Liebe bei Jess, die sich bis anhin eigentlich kaum für Jungs interessiert hat, weiter für Verwirrung. Einerseits mag sie den Jungen total, andererseits ist sie sich nicht ganz sicher, ob sie wirklich mit ihm zusammen sein will. Was wenn es doch nicht funktioniert? Auch ihre geliebten Filme können Jess hier leider nicht weiterhelfen und so muss sie sich vollständig ins Gefühlschaos hineinstürzen.  In solchen Momenten vermisst sie ihre verstorbene Mutter schrecklich, nur leider erinnert sie sich kaum mehr an sie und ihr Vater weigert sich Jess von ihr zu erzählen. Das Thema Verlust spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte und Cornelia Franke behandelt dieses sehr feinfühlig ohne Dinge schön zu reden. Man kann sehr gut mit Jess und ihrem Vater mitfühlen, auch wenn es ein bisschen an meinen Nerven zerrte wie dickköpfig sich beide verhalten haben, am Schluss kann man beide Seiten auch irgendwie verstehen.  Zum Glück hat Jess jedoch noch ihre besten Freunde Lisa, Tom und Marvin. Die vier sind echt eine super sympathische Gruppe aus Nerds, die nicht nur gerne zusammen ins Kino gehen, sondern auch in jeder sonstigen Lebenssituation füreinander da sind. Besonders Lisa und Tom sorgen zudem für einige der lustigsten Momente in der Geschichte, man kann eigentlich gar nicht anders als die vier ins Herz zu schliessen und mit ihnen mitzulachen und mit zu fiebern.  Fazit: Wer ein richtig süsses und humorvolles Sommerbuch sucht (welches man natürlich auch in anderen Jahreszeiten lesen kann) der ist hier absolut richtig. Die Geschichte hat einiges zu bieten Freundschaft, erste Liebe und Familie spielen alle eine grosse Rolle und auch ernstere Themen wie Verlust werden angesprochen. Eine besondere Empfehlung gibt es zudem für Filmfans und Blogger, ihr werdet in Jess eine Gleichgesinnte finden.

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