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Rezensionen zu
Die Frauen von Troja

Emily Hauser

Die Frauen von Troja (3)

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 9,99 [A] | CHF 13,00* (* empf. VK-Preis)

Inhalt: In diesem Buch geht es um die Griechin Admete und die Amazonenkönigin Hippolyta. Admete macht sich gemeinsam mit Herkules, der als letzte seiner Aufgaben den Kampfgurt der Hippolyta erringen soll, auf den Weg zu den Amazonen, um ein Heilmittel für ihren kranken Bruder zu finden. Zwei Kulturen prallen aufeinander und es kommt zum Kampf. Sowohl Admete, als auch Hippolyta, die mit beiden Kulturen verbunden sind, müssen entscheiden, auf wessen Seite sie stehen. Meine Meinung: Das Cover des Buches spricht mich durch das Gold und die Orange und Gelbtöne sehr an, es wirkt in sich stimmig und macht sofort neugierig auf den Inhalt. Das Buch ist abwechselnd aus Hippolytas und Admetes Sicht erzählt, teils unterbrochen durch Kapitel aus Sicht der Götter, die über alles wachen, beziehungsweise zu ihren Gunsten eingreifen. Die Kapitel der beiden Frauen sind in der Vergangenheit erzählt, während die der Götter in der Gegenwart geschildert werden, was ich sehr interessant fand. Der Schreibstil an sich ist modern, und leicht zu lesen. Besonders die Kapitel der Amazonen habe ich gerne gelesen, da man so in die Bräuche und die Gewohnheiten des berühmten Volkes eingeführt wurde und sie kennenlernte. Hippolyta ist eine starke und mutige Königin, die ihr Volk mit allen Mitteln schützt. Doch sie hat Geheimnisse, die sie belasten. Admete dagegen ist ein sehr sanfter Charakter. Auch ihre Vergangenheit ist eng mit der der Amazonen verwoben und auch sie trägt eine Last mit sich, leider fehlte mir hier ab und zu die Tiefe. Bei ihren Kapiteln war es spannend, mehr über die Heilkunst herauszufinden. Wen ich gar nicht leiden konnte, war Admetes Begleiter Herkules - er wurde sehr egoistisch, arrogant und aufgeblasen dargestellt und ich konnte ihn oft nicht nachvollziehen. Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen, man merkt, dass sich die Autorin mit der Thematik eingehend beschäftigt hat und es war spannend in die Welt der Griechen und der Amazonen einzutauchen. Manchmal habe ich mir gewünscht, dass ein paar Kapitel noch detaillierter beschrieben worden wären, da sie zum Teil etwas schnell abgehandelt wirkten, dennoch hat es mir besonders gegen Ende viel Spaß gemacht, zu lesen und auch die ein oder andere Wendung hat mich sehr überrascht.

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Die Frauen von Troja – Tochter des Himmels von Emily Hauser Band: 3 von 3 Seiten: 432 Meine Lesezeit: 3 Std. 15 min. Bewertung: 4/5 Meine Meinung: Und wieder eine starke Geschichte. Und zwar die der Hippolyta, der Amazonenkönigin. Und die der Königstochter und Griechin Admete. Leider bin ich nicht ganz mit Admete warm geworden. Sie hat sich zwar über die Diskriminierung gegenüber Frauen aufgeregt, aber kaum was gesagt oder getan. Während Hippolyta eine starke Anführerin ist, die allerdings auch Schwächen hat, was mir gefallen hat. Der Schreibstil ist gleichbleibend absolut überzeugend. Anders als hier die männlichen Charaktere. Der Konflikt zwischen Mann und Frau war mehr als deutlich, aber mir erschienen die Männer nicht komplett ausgereift und durdacht. Alles in allem aber ein toller Abschluss der Reihe, wenn auch der Schwächste Teil.

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Man braucht Zeit

Von: Carmen

14.05.2019

Jetzt nachdem ich mich doch dazu entschlossen habe den dritten Band zu lesen konnte er mich wieder mit der Reihe versöhnen. Obwohl einige Schwachstellen und auch sehr viele langatmige Abschnitte enthalten sind war es noch gut zu lesen und als gelungener Abschluss zu werten.

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Im Vergleich zu den vorherigen Bänden hatte ich beim dritten und finalen Band der Troja Trilogie kleinere Startschwierigkeiten und auch die Amazonennamen waren teilweise sehr verwirrend. Aber ab einem bestimmten Punkt war ich auch dieser Geschichte verfallen und konnte mich von dem grandiosen Schreibstil der Autorin mitreißen lassen. Auch wenn ich sehr gern noch mehr über die griechische Mythologie durch die Autorin erfahren würde, hat die Trilogie einen wirklich gelungenen Abschluss gefunden und es wurden raffinierte Bögen zu den vorherigen Teilen geschlagen. Das Ende selbst überraschte mich teils sehr und ließ mich die vielen Emotionen der Charaktere selbst durchleben. Im Allgemeinen ist die Autorin sehr talentiert, wenn es darum geht, die Emotionen der Charaktere und die Stimmung im Buch einzufangen. Auch wenn ich traurig bin, dass die Reihe nun vorbei ist, war es ein gelungener und emotionaler Abschied, denn ich nicht missen möchte!
Ich kann die Buchreihe nur empfehlen! 8,5/10 Buchstapel

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Sehr gelungen!

Von: Vicky

22.04.2019

>> Inhalt << Admete ist begandete Heilerin und kennt sich hervorragend mit Kräutern aus. Als ihr Bruder Alexander erkrankt, steht sie jedoch vor einer Sackgasse: Sie kann ihn nicht heilen. Zusammen mit einem Freund, Alkides, welcher später nur noch als Herkules bekannt sein wird, macht sie sich auf den Weg zum Amazonenvolk ihrer verschollenen Mutter, um dort nach den legendären Heilkräutern zu suchen. Das ganze nicht ganz uneigennützig - sie hofft, ihre seit langem vermisste Mutter, welche gebürtige Amazone ist, wiederzufinden. Herkules stimmt dieser Reise zu, da er als eine seiner zwölf Heldenaufgaben, den Kampfgurt der Amazonenkönigin Hippolyta steheln soll. >> Charaktere << Die Protagonisten sind vielfältig und unterschiedlich gestaltet, jeder auf seine Weise individuell und tiefgreifend, sowie detailliert beschrieben. Admete als Heilerin, die sich um ihren Bruder und die Zukunft ihres Königreiches sorgt; sowie Herkules, welcher die zwölf Aufgaben nur antritt, um seinem Vater Zeus zu gefallen; und Hippolyta, die sich ebenfalls nur nach Anerkennung und Liebe sehnt. >> Fazit << Wie die beiden Vorgänger mochte ich dieses Buch auch sehr gerne. Die unterschiedlichen Welten (Amazonen und Griechen), die hier aufeinandertreffen, waren sehr spannend zu beobachten. Emily Hausers Erzählweise gefällt mir wahnsinnig gut und sie schafft es jedesmal, den Leser mitzureißen. Auch die einzlenen Sprünge zwischen den Kapiteln, die die unterschiedliche Sicht der Amazonen und Griechen darstellen, haben mir sehr gefallen.

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Also ich bin wirklich froh dass ich diese Trilogie gelesen habe. Emily Hauser hat da wirklich was gezaubert, was einen mitfühlen und mitleiden lässt, man sich alles so richtig vor Augen führen kann und sogar durch die Sicht der Frauen auch z.T. eine andere Denkweise bekommt. Aber das reichte der Autorin noch nicht, denn sie legte noch einen drauf und tut noch was für unsere Bildung. Das packt sie so geschickt in die Geschichte, dass man sehr interessiert ist und es nicht als Lehrstunde ansieht. Ich war wieder hin und weg und suchtete auch die Geschichte mit Admete und Hippolyta einfach so weg. Es wird auch aus der Sicht der beiden Amazonen erzählt, so wie aus der Sicht der Götter. Welche ich diesmal leider etwas schwach fand im Vergleich zu den anderen beiden Bänden. Zwischendurch zog es sich auch mal in die Länge, aber dafür gibt es eine Überraschung mit der garantiert keiner rechnet. Ihr solltet die Trilogie wirklich lesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4 von 5⭐️⭐️⭐️⭐️

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Die Frauen von Troja, Tochter des Himmels - Emily Hauser Reiheninfos: 1. Tochter des Sturms (Troja 1) 2. Tochter des Meeres (Troja 2) 3. Tochter des Himmels ( Troja 3) Beschreibung des Verlages: Vor dreitausend Jahren tobte ein Krieg, der die damalige Welt in ihren Grundfesten erschütterte: Der Trojanische Krieg hat viele Helden hervorgebracht. Hier erzählen die Frauen von Troja die Legende aus ihrer Sicht. Dies ist die Geschichte der Griechin Admete und der Amazonenkönigin Hippolyta. Um ein Heilmittel für ihren kranken Bruder zu finden, begibt Admete sich mit Herkules, der als letzte seiner zwölf Aufgaben den Kampfgurt der Hippolyta erringen soll, zu den Amazonen. Die Kultur der Griechen und die der Amazonen prallen aufeinander, es kommt zur bewaffneten Auseinandersetzung. Und Admete und Hippolyta, die emotional mit beiden Kulturen verbunden sind, müssen sich entscheiden, auf wessen Seite sie stehen ... Meine Meinung: Es hat mich sehr gefreut, dass ich auch diesen dritten Band der Reihe zugestellt bekommen habe und weil ich in anderen Büchern gerade ein wenig feststecke (und die trotzdem noch bis Sonntag beenden möchte), habe ich mir dieses Buch, das die sagenumrankten Amazonen thematisiert, gegönnt. Es ist wirklich erstaunlich, wie spannend, verständlich und vor allem sehr, sehr kurzweilig Geschichte sein kann und um so mehr ziehe ich meinen Hut, weil Emily Hauser als Fachfrau nicht nur historisch fundiert erzählt, sondern auch sämtliche Quellen nennt, weiterführende Literatur aufzählt, Zitate selber übersetzt und im Anhang auch noch ein enormes Personenverzeichnis und ein Verzeichnis der thematisierten realen und fiktiven Orte, ein paar Anmerkungen zum Umgang mit der Sprache der Amazonen sowie zu den unterschiedlichen Schreibweisen von Personen und Orten auflistet. Dies ist zwar in allen Bänden der Fall, in diesem dritten und letzten Band der Reihe ist der Anhang aber am umfangreichsten und dies habe ich als sehr nützlich und wissenswert empfunden. Dieser dritte Band der Reihe spielt übrigens von der zeitlichen Abfolge her vor dem ersten Band und nimmt Bezug auf die Ereignisse von "Tochter des Sturms". Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ich den dritten Band der Reihe nicht sogar zuerst hätte lesen sollen, die Geschichte macht aber in dieser umgekehrten Reihenfolge wirklich viel mehr Sinn und auch die Eingliederung des zweiten Bandes dazwischen, dessen Handlung nur lose als Nebenstrang in die anderen Bände passt, ist perfekt gelungen. Inhaltlich und sprachlich hat mir auch dieses Buch wieder sehr gut gefallen. Ich wurde sehr gut unterhalten, konnte die einzelnen Figuren fassen und war wirklich gespannt auf den Fortgang der Handlung, weil ich mich bisher noch nicht sehr auführlich mit den Amazonen befasst habe. Lediglich die Intermezzen um die Götter auf dem Olymp fand ich diesmal ein wenig zu ausführlich gestaltet. Schreibstil und Handlung: Packend, berührend und flüssig ist die Sprache, mit der Emily Hauser voller Leidenschaft für Geschichte und die Sagen und Mythen der Antike auch diesen dritten Band der Trilogie erzählt. Die Frauen Admete, eine Griechin, die sich mit der Heilkunst auskennt und verzweifelt nach einem Heilmittel für ihren schwerkranken Bruder, den Königssohn Alexander, sucht und Hippolyta, die Amazonenkönigin, welche bereit ist, ihr Leben für das Schicksal ihres Volkes zu riskieren, werden in diesem Band der Reihe ins Zentrum gestellt. Besonders spannend ist, dass die Geschichte - wie auch schon im ersten Band der Reihe - aus der Sicht beider Frauen erzählt wird, was natürlich gerade in diesen Handlungsmomenten, in denen die Griechen auf die Amazonen treffen, für bewegende Eindrücke in die unterschiedlichen Erlebnisse der Frauen sorgt. Dazwischen werden auch noch die Mythen um die Götter auf dem Olymp erzählt, was mir insgesamt ein wenig zu ausführlich und eigentlich nicht notwendig für die Handlung war, wenn auch natürlich von den Sagen her eben genau die Handlungen und Entscheidungen der Götter überhaupt erst zu den Kriegen geführt haben. Ansonsten aber hat mir vor allem der Aufbau und die inhaltliche Verbindung mit den anderen Bänden sehr gut gefallen, auch wenn ich denke, dass die drei Bände unabhängig voneinander oder sogar einzeln gelesen werden können, was aber eigentlich sehr schade wäre, weil man dann ganz viele Seiten voller Unterhaltung, Wissen, Romantik, Spannung und Emanzipation verpassen würde. Meine Empfehlung: Dieser dritte Band der Reihe schlägt inhaltlich und sprachlich einen Bogen zu den beiden anderen Bänden und sorgt so nicht nur für einen packenden Abschluss der Trilogie, sondern für noch viel mehr Wissen, Vorgeschichte und Einblicke in das Schicksal weiterer Frauen und Völker und dies erst noch sehr kurzweilig und einfühlsam erzählt. Von mir gibt es deshalb eine sehr deutliche Leseempfehlung und zwar für die ganze Trilogie. Zusätzliche Infos: Titel: Die Frauen von Troja, Tochter des Himmels Originaltitel: For The Immortal Autorin: Emily Hauser wurde in Brighton geboren und ist in Suffolk aufgewachsen. Sie hat in Cambridge und Harvard Altphilologie studiert und in Yale promoviert. In ihrer Trilogie über die Frauen von Troja erzählt sie den großen Mythos des Trojanischen Kriegs in moderner Sprache und aus weiblicher Sicht. Sprache: Deutsch Originalsprache: Englisch Übersetzt von: Sonja Hauser Paperback, Klappenbroschur: 432 Seiten Verlag: Goldmann Erschienen am: 18. März 2019 ISBN: 978-3-442-48504-8

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