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Rezensionen zu
Das Licht der Insel

Jean E. Pendziwol

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Die Autorin kennt die Insel, den Leuchturm. Das Leben der Leuchturmwärter und ihrer Familien zu erzählen ist ihr wichtig. Wunderbar einfühlsam werden wir durch die Geschichte geführt. Sie beginnt im Jetzt und reicht 70 Jahre zurück. Das Leben der Zwillingsschwestern Elisabeth und Emily kreuzen sich mit der aufmüpfigen Jugendlichen Morgan. Ein Geheimnis führt zu immer tieferen Verknüpfungen. Menschen schweigen - ein Leben lang. Wendungen drehen den Lebenslauf der Zwillinge immer wieder in eine andere Richtung. Ihr Leben erfüllt leben, kann wahrscheinlich nur Emily, oder doch nicht? Sie kann es uns nicht verraten. Jean Penziwol schreibt gut, sehr gut sogar. Die Charaktere sind realistisch dargestellt, entwickeln sich im Laufe der Jahre, wachsen oder zerbrechen. Sie wechselt gekonnt zwischen dem Hier und der Vergangenheit. Ich mag dieses Buch, ich mag die Geschichte und auch, dass es den Leuchtturm wirklich gibt. Ich bin durch die Zeit gereist und durfte einer wohldurchdachten und gut erzählten Geschichte lauschen. Fazit: Absolut lesenswert für alle, die gerne Zeit-Geschichte eingebunden in einer Familiengeschichte lesen.

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Das Cover ist wundervoll detalliert und nostalgisch gestaltet, weshalb es perfekt zur Geschichte passt. Das Licht der Insel erzählt die Geschichte der Zwillingsschwestern Elizabeth und Emily, deren Vater Leuchtturnwächter ist und wie ihr Leben bereits früh eine unschöne Wendung hinnimmt, bevor sie das auch nur realisieren können. Einerseits wird aus der Perspektive der mittlerweile im Altenheim lebenden Elizabeth und der Jugendlichen Morgen erzählt, die dort Sozialstunden ableistet. Die beiden treffen aufeinander und Morgan soll ihr die Tagebücher ihres Vaters vorlesen. Damit hofft Elizabeth Antworten auf ihre Fragen zu bekommen, aber dass die beiden Frauen, die zunächst nicht unterschiedlicher sein könnten, mehr verbindet als ein tägliches Treffen, wird im Laufe des Buches klar. Auch entsteht zwischen Morgan und Elizabeth eine Freundschaft, die man so anfangs nicht erwartet hätte. Bei Elizabeths Perspektive wechselt man zwischen der Vergangenheit und Gegenwart hin und her, was einen tollen Eindruck von den Schicksalsschlägen vermittelt, mit denen Elizabeth und ihre Familie umgehen müssen. Auch wenn mir der Einstieg in das Buch recht schwer fiel, konnte ich mich gut in Morgan einfühlen und mochte ihre etwas rebellische Art. Doch kaum fielen die ersten Hinweise auf Familiengeheimnisse, nahm es an Spannung zu, sodass mich das Buch vor allem gegen Ende fesseln konnte. Ich wollte unbedingt wissen, was in Elizabeths Vergangenheit vorgefallen war und was all die Hinweise zu bedeuten hatten. Der Schreibstil der Autorin war sehr erzählerisch, was leider dazu führte, dass es teilweise langatmig und ohne direkte Rede war. Aber gleichzeitig hat Jean E. Pendziwol die Umgebung der Insel, das Wetter und die Gefühle der Charaktere so tiefgründig, authentisch und auch melancholisch beschrieben, dass der Schmerz an die Vergangenheit sehr gut verdeutlicht wurden. Fazit: Der Anfang gestaltete sich etwas langatmig, aber je mehr man über Elizabeths Vergangenheit erfährt und je mehr Geheimnisse gelüftet werden, desto spannender wird es. Das Ende war überhaupt nicht durchschaubar und bis zur letzten Seite werden immer noch Geheimnisse aufgedeckt. Alles in allem sehr dramatische, melancholische Geschichte, deren Schmerz greifbar ist.

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Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Morgan schildert die Ereignisse der Gegenwart und Elisabeth bzw. die Tagebücher ihres Vater erzählen die Vergangenheit. Der Perspektivenwechsel hat den Roman sehr abwechlungsreich und angenehm leserlich gestaltet. Morgan war mir trotz ihres naiven Verhaltens ziemlich sympathisch und auch mit Elisabeth konnte ich mich identifizieren. Die Beziehung der Beiden zueinander fand ich etwas weit hergeholt und ein wenig kitschig. Die Tagebucheinträge haben viel von dem Alltag der Familie berichtet und waren aber trotzdem nicht langweilig. Ich fand es gut dass die Einträge recht kurz gefasst waren. Das Ende bzw. die Auflösung fand ich nicht vorhersehbar und gut gemacht. Irgendwie hat mir nur das gewisse Etwas gefehlt. Die Story war okay aber nicht übermäßig spannend und auch teilweise etwas langatmig. Trotz der Aufklärung am Ende hatte ich noch einige offene Fragen, was mir nicht so gut gefallen hat. Der Schreibstil von Jean E. Pendziwol war angenehm einfach gehalten und auch die kurzen Kapitel haben dazu beigetragen, dass sich das Buch schnell lesen ließ. Fazit: Ein netter Roman mit sympathischen Protagonisten. All zuviel Spannung darf man hier nicht erwarten, dennoch war die Geschichte unterhaltsam.

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Vergangenheit: Emily und Elizabeth sind Zwillingsschwestern und leben mit Ihren beiden Brüdern und Eltern auf der Insel Porphyry. Der Vater ist dort Leuchtturmwärter und alle lieben die raue Einsamkeit. Doch Emily ist anders. Sie spricht nicht und ist ganz in Ihrer eigenen Welt gefangen. Elizabeth fühlt sich für Ihre Schwester verantwortlich und weicht nicht von Ihrer Seite. Bis eines Tages ein schreckliches Ereignis alles auseinander reißt. Gegenwart: Morgan lebt in einer Pflegefamilie und wird in einem Seniorenheim zu Sozialstunden verurteilt. Dort trifft Sie auf Elisabeth. Auf eine Ihr unbekannte Art fühlt sie sich zu der Dame hingezogen. Als eines Tages alte Tagebücher zum Vorschein kommen, soll Morgan Elisabeth daraus vorlesen. Was verbindet die beiden zusammen? Und wieviel Erinnerung kann ein Herz ertragen? In diesem Buch erlebt der Leser rückblickend die Geschichte von Emily und Elizabeth aber auch das Leben von Morgan. Das vorgelesene Tagebuch sind alte Logbücher des Leuchtturmwärters. Die Ausschnitte fand ich gut gelungen. Durch die intensiven Beschreibungen konnte man sich das Leben damals sehr gut vorstellen. Man erlebt die Schwierigkeiten, das das Leben mit sich brachte aber auch den familiären Zusammenhalt und die Veränderungen. Elisabeth als auch Morgan fand ich als Protagonisten sehr gut gelungen. Morgan ist manchmal etwas naiv und weiß nicht wirklich was Sie mit Ihrem Leben anfangen soll, da sie sich niemals irgendwo zuhause gefühlt hat. Elisabeth ist die liebevolle, eine Frau die alles auf sich nimmt um andere zu beschützen. Durch die Tagebücher kommen viele Erinnerungen zurück. Mit einem Schreibstil der die Gefühlswelt so real beschreibt, erlebt der Leser alles was man sich vorstellen kann: Liebe , Trauer, Verachtung aber auch Hilflosigkeit. Eins haben sie alle aber nie: Die Hoffnung aufgegeben. Immer wieder fragt man sich: Wieviel Erinnerungen kann ein Herz ertragen?

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Die Zwillingsgeschwister Emily und Elizabeth wachsen mit ihren Brüder Peter und Charlie auf Porphyry Island auf. Ihr Vater ist der dortige Leuchtturmwärter. Emily ist eher in sich gekehrt und spricht kein einziges Wort, während Elizabeth die Verantwortung für sie übernimmt. Die beiden sind unzertrennlich und ihr Bruder Charlie gibt ihnen ein Gefühl der Sicherheit. Bis eines Tages ein fürchterliches Ereignis dazu führt der wunderbaren Idylle ein jähes Ende zu setzen. Siebzig Jahre später und immer noch kein Wortwechsel zwischen Elizabeth und ihrem Bruder Charlie. Sein Boot wurde angeschwemmt und die inzwischen alte Dame geht davon aus, dass er sicher auf dem Weg nach Porphyry war. Doch was wollte er dort nach all den Jahren? "Das Licht der Insel" ist ein Roman, der mir persönlich aufgezeigt hat, dass ich in meinem Lieblingsgenre nicht immer willkommen bin. Der Schreibstil der Autorin hat mich regelrecht überrannt und ich konnte manchmal gar nicht den niedergeschriebenen Worten folgen. Auch habe ich die Warmherzigkeit vermisst, welches gerade in solchen Romanen sehr oft zu finden ist. Die Geschichte selbst konnte mich auch nicht überzeugen, mir kamen viele Ungereimtheiten in den Sinn. Vor allen aber die Gefühlskälte der Eltern gegenüber ihren Kindern. Das Tagebuch des Vaters war ebenso voller Emotionslosigkeit, dass ich schon fast keine Lust mehr verspürte weiter zu lesen. Morgan, das Mädchen ohne Perspektiven, die im Altersheim Elizabeth kennen lernt und urplötzlich herausfindet, dass sie indirekt mit ihr verwandt ist, verhielt sich meiner Meinung nach auch nicht regelkonform. Elizabeth selber verhielt sich nicht wie eine alte Dame, die ihr Leben lang fast nur Trauer empfand. Ich wurde mit keinen der Protagonisten wirklich warm, niemand von ihnen konnte mich überzeugen und auch die Autorin leider ebenso wenig. Ein geschwollener Schreibstil, der zu weit abdriftet und Erzählungen, die mich langweilten. Sehr schade, denn ich fühle mich ansonsten sehr heimisch in diesem Genre. Fazit: Geschwollener, kaum überzeugender Schreibstil, ebenso wenig die Protagonisten, welche mir persönlich eher gefühlskalt herüberkamen. Das große Geheimnis kam erst zum Schluss und wer gleich zu Anfang Spannung erwartet, wird meiner Meinung nach eher enttäuscht zurück gelassen. Für mich ein kleiner Fehltritt, der mich kaum überzeugen konnte und deswegen kann ich auch nur 2 Sterne vergeben !

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Die Autorin hat mir ihrem Debütroman ein kleines Meisterwerk erschaffen. Ihr Schreibstil ist fesselnd und leicht zu lesen. Sie hat das Talent alles sehr detailreich zu beschreiben, sodass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Das Buch hat mich wirklich begeistert und wird definitiv eines meiner Jahreshighlights 2018 werden. Von Anfang an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Ich wollte einfach alles über die Geheimnnisse wissen und was mit der Familie geschehen ist. Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven und Zeiten erzählt. Einmal hätten wir die Perspektive von der Teenagerin Morgan, die Sozialstunden im Altersheim ableisten muss und dann noch die Perspektive von Elizabeth, die mittlerweile eine alte Frau ist. Zwischen den beiden entsteht eine wunderschöne, berührende Freundschaft, da Morgen Elizabeth aus den Tagebüchern von Elizabeth' Vater vorliest. Darüber hinaus erzählt Elizabeth auch noch sehr viel aus ihrer Vergangenheit was nicht in den Büchern steht. So erfährt man nach und nach alles über die Vergangenheit von Elizabeth und ihrer Zwillingsschwester Emily. Besonders gut und faszinierend fand ich an dieser Handlung, dass es bis zum Ende hin so viele Geheimnisse gibt, die erst ganz zum Schluss aufgedeckt werden und den Leser total überrascht zurück lassen. Ich konnte dieses Buch auf jeden Fall nur schwer aus der Hand legen. Ich kann dieses Buch einfach jedem empfehlen, der gerne Romane über Familiengeheimnisse liest. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne!

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,Mit ihrem Roman-Debut schafft es Jean E. Pendziwol den Lake Superior in Kanada in einer wunderschönen Bildersprache nachzuzeichnen. Man kann sich wunderbar vorstellen, wie Elizabeth and Emilys Kindheit und Jugend aussieht und ich habe mir die ganze Zeit gewünscht bei ihnen sein zu können. Das Buch ist unglaublich fesselnd und ich konnte es kaum abwarten zu erfahren, was genau passiert ist und wie Morgan in Elizabeths Welt passt.

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(0) Cover: Es passt perfekt zu der Story. Der Leuchtturm begleitet einen von Anfang bis Ende in dem Buch mit und die Covergestaltung ist durch ihre detailreiche Arbeit wirklich wunderschön. Schreibstil: Die Autorin hat einen wirklich sehr angenehemen Stil zu schreiben. Ich konnte flüssig lesen und geriet nicht ins stocken. Teilweise war es vlt etwas langatmig und ohne viel wörtliche Rede, allerdings ist es auf die Erinnerungen zurückzuführen und darauf das eine der beiden Schwestern taubstumm ist. Meine Meinung: Das Buch hat mich umgehauen! Von Anfang an möchte man einfach wissen was dieser Familie passiert ist und man muss wirklich gar nicht lange warten. Viele Schicksalschläge mussten sie erleiden und doch haben sie es überlebt. Teilweise war es auch wirklich erschreckend wie skrupellos eine Mutter sein kann und wie grausam die Menschheit ist. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen weil es so spannend war und ich unbedingt alles erfahren musst. Das Buch springt dabei immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, da die alte Frau ihre Geschichte einem jungen Mädchen erzählt. Die Figuren waren wirklich super ausgearbeitet und der Leser konnte sich in alle Personen sehr gut reinversetzen. Am Anfang der Story hatte ich kurz ein kleines Problem die Namen zu sortieren, aber das hat sich sehr schnell wieder gegeben. All zu viel über die Handlung möchte ich gar nicht erzählen. Nur so viel: Bis zur letzten Seite gibt es Geheminisse die sich erst dann wirklich aufklären. Ganz besonders hervorheben möchte ich noch das man die Handlung wirklich nicht erahnen kann. Sehr oft hat man es in Büchern das man genau weiß was passiert und wie alles endet, aber das ist hier definitiv Fehlanzeige! Wirklich einfach beeindruckend dieses Buch. Fazit: Für alle die Geschichten über Geheimnisse lieben ist dieses Buch ein absolutes MUSS! Ich bin immer noch hin und weg...

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