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Rezensionen zu
Die Tochter der Hexe

Paula Brackston

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Ich hatte dank des Klappentexts sehr hohe Erwartungen an das Buch, da es sich genau nach meinem Geschmack anhörte. Man wird durch die Tagebucheinträge der fast 400 Jahre alten Elizabeth Hawksmith im Jahr 2007 in die Geschichte eingeführt, als sie die ein junges Mädchen aus dem Dorf kennen lernt. Schnell freunden die beiden sich an, obwohl Bess eigentlich immer auf der Hut ist und keinem Menschen traut, da in ihrer Vergangenheit schlimme Dinge passiert sind. Bis sie aber von diesen Dingen erzählt und der Leser erfährt, wieso sie ist, wie sie ist, vergeht eine ganze Weile in dem Buch, die einfach nur - sorry dafür - sterbenslangweilig war. Bess baut einen Kräutergarten an, fährt auf Märkte, vertraut keiner Seele und so weiter und so fort. Das alles hat aber nicht viel mit der eigentlichen Geschichte zu tun. Als es dann endlich an die Vergangenheit der Hexe geht, wird man auch erst einmal wieder mit Klischeehaftigkeit überschüttet, die einen fast ebenso langweilt. Zudem konnte ich mich absolut nicht mit Bess anfreunden. Ich konnte einfach im gesamten Buch keinen Bezug zu oder gar Sympathie zu ihr entwickeln, da sie für mich selbst auf der letzten Seite noch sehr flach blieb und ich im Grunde nichts über sie wusste, obwohl ich so viel von ihrer Vergangenheit erfahren habe. Aber irgendwie wurden in diesem Buch mit dem Schreibstil der Autorin meine Emotionen nicht angesprochen. Ich habe erwartet, richtig mit Elizabeth mitzufühlen, mich mit ihr zu verlieben, ihre Ängste zu teilen etc, aber leider konnte ich das aufgrund des Schreibstils nicht. Insgesamt waren die einzelnen Epochen in denen die Geschichte spielt, immer nur kleine Fragmente, die größtenteils sehr langatmig waren, dann aber doch abrupt mit dem finalen Showdown endeten. Auch das Ende des Buchs konnte das ganze nicht wieder rausreißen, da man nur von dem hinterbliebenen jungen Mädchen den Ausgang der finalen Schlacht erfährt und auch das nur oberflächlich blieb. Mir hat das Buch leider nicht so zugesagt, da ich mehr Erwartungen in die Geschichte hat. Natürlich ist das nur subjektiv, aber ich erwarte einfach, dass ich mich mit den Charakteren identifizieren kann, was aber leider durch den Schreibstil in meinen Augen nicht wirklich möglich war. Die Geschichte hatte sehr viel Potenzial, das aber nicht voll ausgeschöpft wurde, da die einzelnen Episoden sehr abgehackt rüber kamen. Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. Dennoch möchte ich dem Verlag dafür danken, mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt zu haben.

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Das Buch hat mich aufgrund des Covers sowie des Klappentextes sehr angesprochen. Auch die Idee, dass die Erzählung zeitlich hin und her springt, fand ich reizvoll. Also begann ich es zu lesen ... Ich muss zugeben, zu Beginn war es mir ein bisschen zu viel Gartenarbeit, aber nicht wirklich langweilig. Man lernt die Protagonistin ausgiebig kennen. Das Haus, in dem sie zu Beginn des Buches einzieht, konnte ich mich sehr gut vorstellen. Tegan fand ich ein bisschen zu naiv und dadurch nervig, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Was dann im Jahr 1627 passiert, hat mich absolut mitgerissen. Jedes Gefühl konnte ich super nachvollziehen, der Beschreibung hat nichts gefehlt. Die Dramatik war für mich sehr mitgenommen und ich habe mich in die Geschichte hineinversetzt gefühlt. Dann kam wieder ein Sprung ins Jahr 2007 und das Tempo nahm ab, was okay war. Dann ging es weiter im Jahr 1888 mit London als Schauplatz. Auch hier ging es gewohnt spannend weiter, aber wie die Autorin dann derart plump und fantasielos historische Ereignisse einbauen konnte, entbehrt jeder Logik. Ab da musste ich mich durch die Seiten quälen, bis zum Schluss. Da konnte auch Flandern nichts rausreißen ... Was ich nicht verstehe ist, warum die Protagonistin über die Jahrhunderte zwar ihren Vornamen abwandelt, aber immer den gleichen Nachnamen trägt. Nicht gerade klug, wenn man verzweifet auf der Flucht vor jemandem ist, weil ...? Ja, weswegen eigentlich? Und immer wieder "Greensleeves"! Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin vom Leser erwartet, dass alleine beim Erwähnen des Wortes man eine Gänsehaut bekommt. Tja, Pustekuchen! Der Anfang des Buches war echt stark, aber das ist auch alles. Ich kann hier leider keine Leseempfehlung aussprechen.

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Fantasy auf Trashniveau

Von: Savian_lesefuchs

26.03.2019

Inhalt: England im Jahre 1628- Nachdem ihre ganze Familie von der Pest dahingerafft würde, muss die junge Bess Hawksmith mitansehen, wie ihre Mutter der Hexerei angeklagt und hingerichtet wird. Als auch ihr der Prozess gemacht werden soll, sucht sie Zuflucht bei dem geheimnisvollen Hexer Gideon Masters. Tatsächlich beginnt Gideon damit, Bess in der Hexerei zu unterweisen. Als sie jedoch merkt, dass er sie zu einem Pakt mit dem Teufel zwingen will, ergreift sie die Flucht. Im Jahr 2007 hat Bess nun ein neues Leben begonnen und nach Jahrhunderten, auf der Flucht vor Gideon, scheint nun alles gut zu werden...doch die Vergangenheit holt sie erneut ein. Meine Meinung: Das Buch beginnt mit einigen Kapiteln aus dem Tagebuch von Bess aus dem Jahr 2007. Auf den ersten 40 bis 50 Seiten passiert eigentlich nichts interessantes. Sie berichtet von ihrer Gartenarbeit, von ihren Besuchen in der Ortschaft, wieder von der Gartenarbeit, davon wie sie das Mädchen Teagen kennenlernt und dann Mal wieder ein bisschen von Gartenarbeit. Bereits hier habe ich mich gefragt, welches Lektorat, eine Autorin nicht darauf aufmerksam macht, dass 40 Seiten Gartenarbeit in einem Fantasy-Roman, einen Leser nicht wirklich fesseln!? Als Bess dann beginnt aus ihrer Vergangenheit zu erzählen, wird das Buch meiner Meinung nach jedoch richtig gut. Die Pest, die Hexenprozesse, die Ausbildung in den schwarzen Künsten und das Leben im Jahr 1628 wurde so spannend und fesselnd erzählt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Leider kam dann jedoch ein erneuter Sprung in das Jahr 2007 gefolgt von Erzählungen aus den Jahren 1888 und 1917. Mit jeder Erzählung, wird die Geschichte etwas lächerlicher und man fragt sich nach dem Sinn des ganzen. Gideon findet Bess in jedem Jahrhundert, weil er sie verführen möchte. Dafür ermordet er unter anderem, als Jack the Ripper im historischen London einige Prostituierte und man fragt sich, was das eine mit dem anderen zu tun hat!? Meiner Meinung nach gar nichts! Ein wirres und unnötiges Szenario jagt das nächste, bis wir dann zum großen Showdown im Jahr 2007 kommen, welches einen dann an eine trashige Fantasy-TV-Serie aus den 90ern erinnert. Auch der Schreibstil war für mich, wie der Inhalt sehr schwankend. Der Charakter der Bess Hawksmith macht über die Jahrhunderte keine sonderlich nachvollziehbare Entwicklung durch und bleibt relativ flach. Außerdem fragt man sich, warum Bess nicht auf die Idee kommt, ihren Nachnamen zu ändern, wenn sie es doch schon seit mehreren hundert Jahren mit einem übernatürlichen Stalker zu tun hat! Fazit: Insgesamt leider ein sehr enttäuschendes Buch....ich hatte mehr erhofft... Ich gebe 2 von 5 ⭐

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