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Rezensionen zu
Veranda zum Meer

Debbie Johnson

Comfort Food Café-Reihe (4)

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In „Veranda zum Meer“ lädt Debbie Johnson erneut ins behagliche Comfort Food Café an die wunderschöne Küste Dorsets ein. Wer Debbie Johnsons Romane kennt, wird schnell merken, dass wir auch in „Veranda zum Meer“ wieder zu Besuch im Comfort Food Café sind. Bereits in drei anderen Büchern lernt der Leser das Café an der Küste Dorsets und vor allem die Bewohner des kleinen Dörfchens kennen – und lieben. Im vierten Teil der Reihe dreht sich alles um Willow Longville. Geschichte „Ich heiße Willow Longville. Ich lebe in einem Dorf namens Budbury an der umwerfenden Küste Dorsets, zusammen mit meiner Mutter Lynnie, die manchmal vergisst, wer ich bin. Ich arbeite als Kellnerin im Comfort Food Café, was tatsächlich so viel mehr als nur ein Café ist … es ist mein Zuhause.“ Willow liebt ihr Leben. Zumindest war das bisher immer so. Auch wenn die 26-Jährige mit ihrer Mutter, die an Alzheimer erkrankt ist, viel zu tun hat, ist die quirlige Frau stets optimistisch und hat sich perfekt in ihrer kleinen Welt eingefunden. Dass manchmal wenig Zeit zum Leben übrig bleibt – geschenkt. Willow liebt ihr Leben und einen Freund kann sie derzeit da genauso wenig gebrauchen, wie ihre drei anderen Geschwister, die weit über alle Länder verstreut leben. Willow hat allerdings nicht mit Tom gerechnet, der auf einmal Briarwood, ein altes, verfallenes Haus, das früher als Kinderheim diente, gekauft hat und es wieder herrichten möchte. Gemeinsam mit seinem Hund Rick Grimes ist Tom nun ins das Dörfchen Budbury gekommen, allerdings trägt auch er sein Päckchen mit sich mit. „Wir haben alle unsere Geschichten – insbesondere die Menschen, die in unserer kleine Ecke hier an die Küste gespült werden -, wollen sie aber nicht unbedingt sofort teilen.“ S. 43 Natürlich findet Willow trotzdem heraus, woher Tom kommt, weshalb sie ihn sogar schon mal gesehen hat und warum seine Anwesenheit so gar nicht in ihre geordneten Pläne passt. Meine Meinung Debbie Johnson entführt uns mit ihrem Roman „Veranda zum Meer“ wieder ins das beschauliche Budbury. Durch die drei anderen Bände kennen wir die Dorfbewohner*innen bereits und so verwebt sich auch die Geschichte von Willow mit der, der anderen Bewohner*innen. Wir treffen wieder auf Cherie, die Besitzerin des Comfort Food Cafés, auf Laura, die mit ihren zwei Kindern in Budbury neu angefangen hat und auf viele andere liebgewonnenen Personen. Es ist ein bisschen, wie nach Hause kommen. Neben Willow steht vor allem auch Lynnie, ihre Mutter, im Fokus dieses Romans. Lynnie ist an Alzheimer erkrankt und hat gute, aber auch schlechte Tage. Manchmal erinnert sie sich nicht daran, wer Willow ist. Auch ein Grund, warum sich Willow ihre Haare pink gefärbt hat. Johnson beschreibt feinfühlig die Tücken, die diese Krankheit mit sich bringt. Sie beschreibt, wie schnell sich der Alltag unvorhergesehen verändern kann und was das für die Angehörigen bedeutet. Alzheimer ist wie ein Radiosender, hat man mir mal erklärt – manchmal ist der Empfang völlig klar und manchmal nicht. Dann klingt alles verzerrt und unscharf. Manchmal springt die Krankheit zwischen diesen beiden Möglichkeiten hin und her. Alzheimer ist völlig unberechenbar, was es so schwer macht, damit umzugehen.“ S. 241 Neben diesem einfühlsamen Blick auf die tückische Krankheit ist es natürlich auch die Geschichte zwischen Tom und Willow, die den Leser / die Leserin begeistert: Es ist die sanfte Annäherung zwischen den beiden. Die Hartnäckigkeit, mit der Willow sich gegen die Anziehung wehrt. Und gleichzeitig das gesammelte Dorf, das Willow begreiflich macht, dass sie auch an sich denken darf. Und an die Liebe. Und vielleicht wird am Ende dann ja doch alles gut. Fazit Ein Wohlfühlroman, der nicht nur durch die lauten, sondern vor allem auch durch die leisen Töne besticht.

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Willow und ihre Freunde brauchen nur wenig Zeit, bis man sie ins Herz geschlossen hat. Jeder Charakter in Budbury hat seine Ecken und Kanten, aber genau das macht sie so unglaublich sympathisch. Auch Tom ist ein interessanter Charakter, vor allem, da er nicht so stereotyp ist - genau wie Willow. Besonders gut gefallen haben mir die vielen Anspielungen auf aktuelle Serien, Filme und andere Dinge - da kam es mir vor, als wären Willow und Tom Freunde von mir. Einen kleinen Abzug gibt es für die Vorhersehbarkeit im Roman, aber manchmal muss es auch nicht unendlich spannend sein. Insgesamt ist "Veranda zum Meer" eine lockerleichte Lektüre, die das Thema Alzheimer/Demenz aufgreift, ohne rührselig zu werden - sehr schön!

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"Veranda zum Meer" von Debbie Johnson hat mein Interesse aufgrund des hübschen Covers und des Klappentexts geweckt. Dies ist nun nach "Frühstück mit Meerblick" der zweite Roman der Autorin, den ich lese. Bei "Veranda zum Meer" handelt es sich um den 4. Band der Comfort Food Café - Reihe der Autorin. Ich muss gestehen, dass ich Band 2 und 3 nicht gelesen habe, was für mich den Einstieg etwas schwierig macht, da die Handlung aus Sicht der weiblichen Hauptfigur Willow erzählt wird und sie auch direkt zu Beginn von Personen spricht, die im Roman zwar eine Rolle spielen, allerdings in der Handlung noch nicht aufgetaucht sind. Im Mittelpunkt des Romans steht die 26-jährige Willow, die zusammen mit ihrer an Alzheimer erkrankten Mutter Lynnie lebt und hauptsächlich als Kellnerin im Comfort Food Café, welcher in der Romanreihe der Dreh- und Angelpunkt ist, arbeitet. Nebenbei führt sie noch eine Reinigungsfirma. Als sie damit beauftragt wird ein altes Herrenhaus für seinen neuen Besitzer zu reinigen, lernt sie am ersten Tag direkt diesen kennen. Es handelt sich um den etwas nerdigen und zurückhaltenden Tom kennen lernt. Zwischen den beiden sprühen sofort die Funken, auch wenn beide sich zunächst nicht aus unterschiedlichen Gründen nicht auf eine Beziehung einlassen wollen. Willow und Tom harmonisieren die meiste Zeit sehr gut miteinander, da sie zwar äußerlich beide sehr verletzliche, innerlich jedoch sehr charakterstarke Persönlichkeiten sind, denen das Wohl der Menschen um sie herum sehr wichtig ist. Beide stehen jedoch auch nicht gerne im Mittelpunkt, sondern ziehen lieber die Fäden im Hintergrund. Gleichzeitig hatte ich aber auch immer wieder das Gefühl, dass sie beiden bzw. insbesondere Willow sich selbst viel zu oft auf den eigenen Füßen treten und so nicht vorankommen. Insgesamt hatte ich zwischendurch leichte Probleme die einzelnen Figuren immer so ganz auseinander zuhalten, obwohl Willow diese Tom sogar in einer Art Fibel genau erläutert. Die Einzigartigkeiten, die Willow in ihrer Fibel en detail herausstellt, kamen beim Lesen leider nicht so ganz heraus. Zwar fand ich die Figuren gut durchdacht und und zum Teil auch wunderbar skurril. Allerdings kamen manche Eigenheiten nicht so recht raus. Des Weiteren wurde manche Themen nur leicht angerissen und verliefen dann sehr schnell im Sande bzw. waren plötzlich aus dem Weg geräumt, ohne dass eine komplette Auseinandersetzung mit diesem stattgefunden hat. In diesem Roman spielt das Thema Alzheimer eine zentrale Rolle. Wie selbstverständlich wird Lynnies Erkrankung und deren Auswirkungen auf die nahestehenden Personen (insbesondere Willow) in die Handlung mit eingewebt, so dass das Thema brutal ehrlich behandelt werden kann. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gefühlvoll und abwechslungsreich. Die Handlung ist in der Ich-Perspektive von Willow geschrieben. Dies fand ich einerseits gut, da man sich so sehr gut in Willow hineinversetzen konnte und so insbesondere die Auswirkungen von Alzheimer auf ihre familiären Beziehungen besser verstehen konnte. Anderseits kommen so die Gedanken und Gefühlswelten der anderen Personen ein wenig zu kurz. Insbesondere bei Tom hatte ich manchmal leichte Probleme sein Verhalten immer so ganz nachzuvollziehen. Am Anfang muss man sich zwar ein wenig durch die ersten Seiten kämpfen, da zunächst nicht ganz klar ist, in welche Richtung der Roman sich wendet. Wenn man diese allerdings überwunden hat, erwartet einen als Leser ein überaus gefühlvoller, emotionaler, aber auch sehr unterhaltsamer Roman. Fazit: "Veranda zum Meer" von Debbie Johnson hat einen etwas schwachen Start, wird dann aber auf emotionale Weise mehr als unterhaltsam. Der Roman lebt von seinen teils skurrilen Figuren und der Auseinandersetzung mit dem Thema Alzheimer und dessen Auswirkungen auf die Beteiligten. Für mich ein Lesemuss, vor allem, wenn man die vorherigen Bände der Comfort Food Café - Reihe bereits gelesen hat! Note: 2 (💗💗💗💗)

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Meine Zusammenfassung: Willow lebt mit ihrer Mutter Lynnie schon eine Weile allein. Ihre älteren Geschwister, Van, Auburn und Angel, sind über die Lande verstreut. Wo genau, vermag sie gar nicht zu sagen. Das macht ihr aber nichts aus. Sie war schon immer das Nesthäkchen und hat ihr trautes Heim nie verlassen. Was vermutlich auch daran liegt, dass ihre Mutter an Alzheimer leidet. Die Diagnose liegt noch nicht allzu lange zurück, daher befindet sie sich noch im Anfangsstadium, aber auch das ist nicht immer leicht. Lynnie vergisst gerne mal, wer sie überhaupt ist. Doch ihre Tagebücher helfen ihr dabei, sich immer wieder zu erinnern. Eine positive Form der Therapie. Auch Willow hat sich angewöhnt, solche Tagebücher zu schreiben, sollte sie selbst einmal an dieser Krankheit leiden, aber auch, um sich an die schönen Dinge im Leben zu erinnern, denn sie liebt ihr Leben. Zusätzlich zu ihrer Arbeit im Café, bietet sie noch ihren eigenen Reinigungsservice an. Doch als ihr nächster Auftrag sie nach Briarwood, The House on the Hill, führt, ist sie etwas nervös. Das letzte Mal, als sie diesen Ort betreten hat, haben ihr ihre Geschwister eingeredet, dass es dort spukt. In einem Zimmer ganz besonders. Damals war es für sie ein Riesenschreck, als sie das Zimmer betrat, diesen Jungen dort sah und schreiend weglief. Sie vermochte gar nicht daran denken, was es in diesem Jungen ausgelöst hat. Gemeinsam mit ihrer Hündin Bella Swan wagt sie sich jedoch auch nach so vielen Jahren in dieses uralte Haus. Womit sie jedoch nicht gerechnet hat ist, dass plötzlich Edward Cullen vor ihr steht. Naja, nun ist es nicht wirklich Edward Cullen, er sah nur einen kurzen Moment so aus, tatsächlich handelt es sich hier um Tom. Tom, den Jungen von vor so vielen Jahren, den sie mit ihrem Schrei wahrscheinlich genauso zu Tode erschreckt hat, wie er sie. Zwischen den beiden entwickelt sich in kürzester Zeit eine intensive Freundschaft. Der schüchterne Tom erweist sich als ziemlich kluger Kopf, doch als eher menschenscheu. Willow hilft ihm dabei, sich in die Gemeinschaft einzufügen und sich an die Leute zu gewöhnen. Dabei entwickelt sich jedoch auch mehr zwischen den beiden. Doch das geht nicht, denn sie muss sich um ihre Mutter kümmern, für Männer hat sie keine Zeit. Und der Beweis dafür folgt schnell, als ihre Mutter plötzlich spurlos verschwindet … Meine Meinung: Niedlich. Ich habe mich etwas schwer damit getan, dieses Buch zu lesen. Was aber nicht am Buch selbst lag, sondern an meiner Leseflaute. Ich hatte leider nicht so die Lust zu lesen, weswegen ich mich circa zwei Wochen mit diesem Buch beschäftigt habe. Mit 430 Seiten ist leider auch nicht das dünnste, sodass ich leider ziemlich lange gebraucht habe. Nichtsdestotrotz fand ich das Buch ganz nett. Die Geschichte um die etwas verrückte WIllow mit ihren rosa Haaren und ihrer an Alzheimer erkrankten Mutter, die in ihrer Vergangenheit stecken geblieben ist, war ziemlich amüsant zu lesen. Zum Glück hat mir das Buch nicht viel abverlangt. Ich konnte das Geschehen weiterhin verfolgen, obwohl ich mehrere Tage nicht ins Buch geschaut hatte. Natürlich hatte alles seine Vorhersehbarkeit, aber dennoch habe ich mich von der Geschichte berieseln lassen. Sie war angenehm und entspannt und auch die Protagonisten haben mir gut gefallen. Ich könnte diesmal nicht behaupten, dass mich jemand extrem genervt hat. Die Beziehung zwischen WIllow und Tom fand ich wirklich prickelnd. Das war mal etwas anderes, als immer diese Macho Männer und ihre Barbie Puppen. Zwei freakige Nerds, die sich ineinander verlieben und dessen Hunde sogar perfekt zusammen passen, ist mal was Neues und angenehmes. Veranda zum Meer ist zwar kein Buch, das ich ein zweites Mal lesen würde, aber ich freue mich, diese Geschichte ein einziges Mal gelesen zu haben. Sie war herzerwärmend und lustig, manchmal albern und hin und wieder auch spannend. Irgendwie goldig. Mein Fazit: Manchmal ist Vertrauen die Lösung. 4 von 5 Sternen.

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Das Cover finde ich wirklich schön gewählt. Man verbindet es gleich mit dem Meer. Das Buch ist Teil einer Reihe. Allerdings muss man die Vorgängerbände nicht gelesen haben um in diesem Buch der Geschichte folgen zu können. Der Schreibstil hat mir sofort gefallen. Willow ist eine außergewöhnliche Person und das konnte man sofort merken. Außerdem ist einem sofort klar, wie sehr Willow ihr Leben mag. Die Geschichte gewinnt durch Willow eine tolle Person als Hauptcharakter. Gerade den Umgang mit Alzheimer finde ich sehr gut beschrieben. Ich habe selber diese Erfahrung mit einem nahen Angehörigen machen müssen und kann deswegen Willow sehr gut verstehen. Auch ihre Zweifel und Fragen verstehe ich. Die Autorin schafft es so dem Leser diese Krankheit vorsichtig näher zu bringen und lässt die Krankheit aber nicht das ganze Buch einnehmen. Gesehen habe ich das Buch zuerst als Sommerroman. Durch die Einbringung des Themas Alzheimer wird das Buch aber tiefgründiger und bringt den Leser auch zum nachdenken und reflektieren. Ich vergebe 4 Sterne.

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Das Buch beginnt mit einem Rückblick auf das Jahr 2000 und der Leser erfährt, dass Willow noch Geschwister hat. Genau in diesem Jahr hat sie nunmehr ein Erlebnis, welches sich in ihr Gedächtnis eingeprägt hat. Heute ist Willow sechundzwanzig Jahre, hat einen eigenen Reinigungsdienst und eine Hündin, Bella Swan. Nebenbei hilft sie auch noch als Bedienung im Comfort Food Café.. Ihr neuer Auftrag führt sie zu The House on the Hill. Das ist der Ort, wo sie als Achtjährige dieses besagte angsteinflößende Erlebnis hatte. Dort macht sie die Bekanntschaft mit dem Käufer des Hauses und Bella Swan freundet sich sogleich mit Rick Grimes an, dem Hund des Besitzers. Die beiden sind unzertrennlich. Tom Mulligan heißt der neue Eigentümer und bald wird klar, er ist der Junge von damals aus dem Haus. Er ist ein Universalgenie, hat durch Erfindungen viel Geld gemacht und nunmehr dieses Haus gekauft. Hieraus soll eine High School für Erfinder werden. Tom lebt sehr zurückgezogen in London, ist menschenscheu. Willow und er führen ein aufschlussreiches Gespräch. Bis hierhin liest sich die Handlung gut, dann allerdings flacht die Story ab, leider. Wie gesagt, als ich mit dem Lesen begonnen hatte, dachte ich, das mir die Geschichte gefallen wird. Doch dann zog es sich mehr denn je in die Länge. Mir kam es so vor, als ob ich auf einer Stelle stehen bleiben würde und nur ab und an der Kreis sich dreht. Das hat meine Lesefreude doch ein wenig gemindert. Zum Verständnis der weiteren Handlung sei gesagt, dass die Geschwister von Willow alle weit weg wohnen. Für Willow lag es nah, sie kümmert sie um Lynne. Doch nur gut, dass Familie dann doch da ist, wenn man sie braucht. Die Darstellung der Charaktere haben mir gefallen. Willow näher kennenzulernen, das hat die Autorin durch den Blick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt geschafft. Auf den ersten Blick hat der Roman den Anschein einer leichten Lektüre. Die Handlung fand ich so in Ordnung, denn es gibt auch noch die Prise Romantik neben dem Thema der Alzheimer-Erkrankung. Das Setting war wieder einmal top. Ich liebe diese Gegend, auch wenn sie mir persönlich nicht bekannt ist. Wieder sind auch die Nebencharaktere wie immer recht interessant und authentisch herübergebracht. Für Willow und Tom - ein Ende über den Anfang hinaus, oder ist es ein Anfang und kein Ende. Protagonisten, die ihre Prioritäten und Liebe neu ordnen.

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Die Handlung: Der Leser begleitet Willow, eine fleißige Frau mit starkem Charakter, in ihrem Alltag. Neben der Arbeit in einem Café leitet sie ihr eigenes Reinigungsunternehmen und kümmert sich sehr liebevoll um ihre an Alzheimer erkrankte Mutter. Ihr Leben nimmt eine Kehrtwende an, als sie Tom durch ihre Arbeit kennenlernt und sich mit ihm anfreundet. Besonders am Schreibstil der Autorin ist, dass sie den Leser ständig an den Gedanken von Willow teilhaben lässt. Die Geschehnisse erzählt Debbie Johnson aus der Sicht von Willow, die oft auch plötzlich von einem ihrer spontanen Gedanken unterbrochen wird. Ob das etwas für einen ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich war anfangs etwas genervt, da Willow teilweise sehr ins Kindliche abrutscht. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fand ich ihre fröhliche Art jedoch sehr erfrischend und konnte öfters auch mit ihr lachen. Etwas schade fand ich, dass die Geschichte kaum vorankam. Einen Wendepunkt gab es nicht und auch sonst dauert es eine Weile, bis etwas „besonderes“ passiert. Der Hauptteil des Buches beschäftigt sich mit dem Alltag von Willow, ohne, dass etwas spannendes passiert. Einerseits ist das teilweise auch langatmig zu lesen, aber anderseits war ich überrascht, welche Alltäglichkeit dadurch entsteht. Durch diese langsame Entwicklung entsteht eine Realität, die dem Roman tatsächlich guttut. Ich gebe aber zu: Wäre Willows Charakter nicht so unterhaltsam gewesen, dann hätte sich das Buch vermutlich sehr in die Länge gezogen. Ansonsten hatte ich beim Lesen sehr viel Spaß, die Gedanken und den Alltag von Willow kennenzulernen. Sie besitzt einen durch und durch ungewöhnlichen und interessanten Charakter! Mein Fazit: Dieser Roman schafft es gekonnt, negatives in positives zu verwandeln und mir so ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Anmerkung: Dies ist der vierte Band einer bisher vierteiligen Buchreihe, die unabhängig voneinander gelesen werden kann.

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Meine Meinung: Endlich ist der vierte Teil der Reihe um das so charmante und gemütliche Comfort Food Café erschienen und ich konnte es kaum mehr erwarten, Willow Longville, die sich rührend um ihre demente Mutter kümmert, in der Hauptrolle zu erleben. Es wird Frühling in Budbury und für mich war es eine Rückkehr in eine buchige Heimat. Was Debbie Johnson mit ihrer berührenden Reihe um dieses kleine Café am Ende der Welt geschaffen hat, ist eine einzigartige kleine Welt, in der Freundschaft, Mitgefühl, Kuchen und Kaffee zum täglichen Leben dazugehören und in der Schicksale, ganz grosse Gefühle und viele traurige, überraschende, überwältigende und zärtliche Momente aufeinanderprallen. Am liebsten würde ich regelmässig eine Tasse Kaffee mit den Bewohnern von Budbury trinken, ihren Geschichten lauschen und mit ihnen Geburtstage und Hochzeiten feiern. Die Mischung aus Wohlfühlbuch und den teilweise äusserst tragischen Einzelschicksalen hat es in sich. Bei mir sind auch beim Lesen dieses vierten Teils der Reihe ein paar Tränen gekullert und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Schreibstil und Handlung: Willow, diese bunte, mutige und so einfühlsame junge Frau, scheint in ihrem eigenen Leben nur die Nebenrolle zu spielen und tut dies voller Liebe zu ihrer Mutter, aber auch mit einer grossen Portion Selbstzweifel und Selbstmitleid. Vor lauter Aufopferung und Sturheit vergisst Willow nämlich zuweilen, dass sie nicht alles alleine schaffen muss, sondern auch die Hilfe ihrer Freunde in Budbury in Anspruch nehmen darf. Als ein Mensch aus ihrer Vergangenheit überraschend in Willows Leben tritt, sieht sie sich mit Gedanken und Gefühlen konfrontiert, die keinen Platz in ihrem Alltag zu haben scheinen und muss sich ganz neu orientieren und dabei aufpassen, dass auch ihre Mutter nicht die Orientierung verliert. Obwohl mir in diesem Band ein paar orthografische Schnitzer aufgefallen sind, hat dies meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Sprachlich schafft es Debbie Johnson nämlich erneut, eine ausgewogene Mischung aus Tiefgang, Romantik, Wohlfühlmomenten, Tragik und Humor zu kreieren. Sie beschreibt ihre Figuren dabei sehr liebevoll, verpasst ihnen allen eine spannende Hintergrundgeschichte und sorgt dabei für eine sehr positive Grundstimmung mit ein wenig Drama, was mir persönlich sehr gut gefällt. Meine Empfehlung: Von mir gibt es auch für diesen Band der Reihe eine klare Leseempfehlung und wer auf der Suche nach einer Reihe ist, mit der man sich rundum wohlfühlen kann, die aber dennoch viel Tiefgang hat, ist mit der Reihe um das Comfort Food Café sehr gut beraten.

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