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Ottessa Moshfegh

Mein Jahr der Ruhe und Entspannung

Roman

(7)
Taschenbuch
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»Um das ganz klarzumachen: Ottessa Moshfegh ist verdammt noch mal genial!« FAS

Unbefangen und mit bissiger Ironie erzählt Ottessa Moshfegh von einer Frau, die Winterschlaf hält, um ihrer aufgeputschten Scheinwelt zu entkommen. Der neue Roman von einer der wichtigsten neuen Stimmen der amerikanischen Literatur.


Übersetzt von Anke Caroline Burger
Originaltitel: Mein Jahr der Ruhe und Entspannung
Originalverlag: Liebeskind
Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-71945-7
Erschienen am  07. December 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Mein Jahr der Ruhe und Entspannung

Von: Alexandra (@readpackblog)

05.06.2022

Ihr kennt doch sicher diese bleierne Müdigkeit. Das Gefühl, wenn die Augen schon brennen und drücken, sich kaum noch offen halten lassen? Wenn man gähnen muss, bis es in den Ohren knackt und im Kopf rauscht?! Tiefe, bleischwere Müdigkeit. Obwohl diese oft mit einem leeren Akku verbildlicht wird, fühlt Müdigkeit sich für mich eher so an, als wäre es etwas, was mich überflutet und schwer auf mich legt. Genau so schwer hat sich auch die Stimmung in „Mein Jahr der Ruhe und Entspannung“ von Ottessa Moshfegh auf mich gelegt. Im Roman will die Protagonistin ein Jahr lang möglichst durchgehend schlafen. Das Leben tut ihr so weh, ist so verwirrend und anstrengend, dass sie es nicht mehr aushält, wach zu sein. Sie will endlich Ruhe in ihre Gedanken bringen, nicht mehr ständig um die immer gleichen Sorgen kreisen. Schließlich ist Schlaf doch Ruhe, schwereloses und (wenn man nicht wie ich wild träumt) gedankenloses Schweben. Sie fragt sich, ob ihr Leben überhaupt noch gelebt werden kann, einzig dieser erholsame Schwebezustand des Schlafs scheint ihr Rettung zu sein. Dabei geht es vor allem um Verlust: der Verlust der Eltern, der Beziehung, der Hoffnung ins eigene Leben und wichtiger Menschen. All diesen Themen kann und will sie sich nicht mehr stellen. Zumindest nicht sofort. Vielmehr hofft unsere ich-Erzählerin darauf, nach einem Jahr der Ruhe und Entspannung mit erfrischten Gedanken und neuem Mut aufzuwachen. Ob ihr das gelingt und ob es wirklich so leicht ist, so viel Zeit wie möglich im seligen Schlaf zu versinken, verfolgen wir im Verlauf dieser wirklich ungewöhnlichen Geschichte. Passend zum Thema ist übrigens auch der Aufbau des Romans sehr einlullend. Es werden ermüdend lang und ausführlich die Medikamente aufgezählt, die sie nimmt und die Tage ähneln sich natürlich sehr. Ich war mehr als ein Mal am Ende der Lektüre selbst so müde, wie die Protagonistin es gern sein möchte. Wirklich unangenehm war mir übrigens die ableistische Sprache. Es werden immer wieder ableistische Beleidigungen in den Text eingestreut. Das hätte in der Form nicht sein müssen. Und warum ist es der Autorin so wichtig zu betonen, wie wunderschön die Hauptfigur ist? Wäre ihr Schlaf weniger attraktiv, wenn sie übergewichtig und/oder nicht normschön wäre? In meinen Augen wäre es gerade verständlich, wenn Menschen erschöpft und „ermüdet“ vom Leben sind, die überall Abwertung und Diskriminierung erfahren.

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https://www.instagram.com/p/CRlSu0UrVxk/?utm_source=ig_web_copy_link

Von: Vicky

21.07.2021

Mein Jahr der Ruhe und Entspannung - Ottessa Moshfegh (übersetzt von Anke Caroline Burger). Diesen Roman hat man eine Weile wirklich überall gesehen, wohl nicht zuletzt weil das Thema so gut in die Zeit des Lockdowns gepasst hat und jetzt habe ich Moshfeghs Roman auch endlich gelesen. Nach einigen schlimmen Erfahrungen und dem Tod ihrer Eltern beschließt die Protagonistin ein Jahr lang eine Art Winterschlaf zu halten, um nach dieser Zeit ihr Leben in neuer Frische anzugehen. Dafür lässt sie sich eine Unmenge an unterschiedlichen Schlaftabletten verschreiben, um nur gelegentlich aufzustehen und sich etwas zu essen holen zu müssen. Ein paar Punkte haben mir besonders gut an dem Roman gefallen: 1. Die Protagonistin beschreibt und bewertet ihr Umfeld, meist nicht besonders freundlich, und die Darstellung von einer eher unsympathischen Frauenfigur als Protagonistin hat mir sehr gefallen. 2. Alles an dem Roman ist überzeichnet. Von der Therapeutin, die der Protagonistin ohne Ende Tabletten verschreibt und welche diese einnimmt wie Tic Tacs, bis zur Beschreibung der Kunstgalerie in der unsere Protagonistin gearbeitet hat. Vor allem die überspitzte Darstellung von moderner Kunst fand ich amüsant. 3. Moshfegh schafft es Depression nicht romantisierend darzustellen, sondern realistisch abzubilden welche Formen sie annehmen kann. Ich glaube nicht, dass das Buch jedem gefallen wird, denn es ist sehr ruhig, aber wer interessiert ist an einer Charakterstudie mit etwas dunklem Humor ist hier richtig.

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Vita

Ottessa Moshfegh wurde in Boston geboren und ist kroatisch-persischer Abstammung. Sie gilt als eine der spannendsten und provokantesten amerikanischen Schriftstellerinnen unserer Zeit und wurde in die Granta-Liste der zwanzig besten jungen Autor*innen aus den USA aufgenommen. Ihr Roman »Eileen« stand auf der Shortlist des Man Booker Prize, wurde mit dem PEN/Hemingway Award ausgezeichnet und 2023 fürs Kino verfilmt. Bei btb erschienen zuletzt die TikTok-Sensation »Mein Jahr der Ruhe und Entspannung«, »Heimweh nach einer anderen Welt« und »Der Tod in ihren Händen« im Taschenbuch. Ottessa Moshfegh lebt im Süden Kaliforniens.

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