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Louise Glück

Wilde Iris

Gedichte

(3)
Taschenbuch
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Ausgezeichnet mit Literaturnobelpreis 2020

Die 56 Gedichte in diesem Band besingen den unüberwindlichen Gegensatz zwischen dem ewigen Kreislauf der Natur und dem individuellen menschlichen Leben, die Diskrepanz zwischen dem Garten Eden und der Conditio humana. Louise Glück interessiert dabei nicht der Sündenfall. Mit ihrer klaren, scheinbar schlichten Sprache versetzt sie sich mal in eine Pflanze, mal in einen Gärtner, mal in Gott – und erkundet so die Essenz des menschlichen Seins.

Zweisprachige Ausgabe. Ins Deutsche übertragen von Ulrike Draesner.

»Die Natur spielt eine ganz große Rolle, besonders in diesem Buch ›Wilde Iris‹ - es ist immer noch mein Lieblingsbuch - und sie findet sehr eingängige Bilder.«

Ulla Hahn / WDR 5 (10. October 2020)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Ulrike Draesner
Originaltitel: Wild Iris
Originalverlag: Ecco Press bei HarperCollins
Taschenbuch, Klappenbroschur, 144 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-630-62144-9
Erschienen am  04. August 2008
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Wunderschöne Poesie

Von: Buchflora

31.01.2023

Louise Glück wurde 2020 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet - absolut verdient! Die Autorin versetzt sich in ihren Gedichten in verschiedene Rollen: in eine Pflanze, einen Gärtner oder einen Gott. Im Laufe des Buchs geht es um verschiedene Jahreszeiten und Zyklen des Wachstums, was ein melancholisches aber lebensnahes Gefühl hinterlässt.💐🌺 Das Buch ist schon etwas älter und wurde am 04.08.2008 veröffentlicht.

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Wunderschöne, tiefgründige Gedichte.

Von: Seitensüchtig

27.12.2020

Louise Glück, die dieses Jahr mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde, schreibt in ihrem Gedichtband „Wilde Iris“ wundervolle, tiefgründige Gedichte, in die ich beim Lesen regelrecht versunken bin. Die zweisprachige Gedichtssammlung ist in der 1 Person geschrieben und die Autorin versetzt sich darin mal in einen Gärtner, mal in eine Blume bzw. in die Natur und mal in Gott. Dabei ist ihre poetische Sprache einfach und klar, aber auch voller Imaginationen. Hier möchte ich auch nochmal die tolle Übersetzung loben! Ich lese Gedichte eigentlich am liebsten in der Originalsprache, aber diese Gedichtssammlung wurde unglaublich gut übersetzt und ich habe immer beide Sprachen gelesen. Die verschiedenen Jahreszeiten und Lebenszyklen dienen dabei als Kulisse für die melancholischen Themen: Leben und Tod. Sie handeln vom Leben und der Entscheidung zu Leben und trotz der sehr ernsten Thematik, steht die Natur und die Sprache der Blumen immer im Vordergrund - was ich sehr besonders und ausdrucksstark fand. Jede Blume hat ihren eigenen Charakter und die Blumen spiegeln die verschiedenen Emotionen der Menschen wieder. Ich kann diesen Gedichtband wirklich jedem empfehlen! Louise Glück schafft es in ihren Gedichten eine wunderbare Tiefe mit melancholischen Klängen zu schaffen und bezieht sich dabei immer auf die Magie der Natur. Jedes ihrer Wörter ist wohl überlegt und die Gedichte sind sehr kraftvoll, bewegend, intensiv und düster. Meiner Meinung nach eine wohlverdiente Nobelpreisträgerin! Jetzt bin ich sehr gespannt auf ihren anderen Gedichtband.

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Vita

Louise Glück veröffentlichte dreizehn Gedichtbände, zwei Essaysammlungen und ein Prosakurzstück. 2020 wurde sie mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Glück erhielt u. a. auch den Pulitzerpreis, den Bollingen Prize und den National Book Award. Sie lehrte an der Yale und der Stanford University. Louise Glück starb am 13. Oktober 2023 im Alter von 80 Jahren.

Zur Autorin

Ulrike Draesner, 1962 in München geboren, wurde für ihre Romane, Essays und Gedichte vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds (2021) für ihr Gesamtwerk, das multimediale Arbeiten und Übersetzungen einschließt. Die Jahre 2015 bis 2017 verbrachte Draesner in England. Nach verschiedenen internationalen Gastdozenturen und Poetikvorlesungen ist sie seit April 2018 Professorin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Draesner lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

www.draesner.de

Zur Übersetzerin

Pressestimmen

»›Wilde Iris‹ ist ein traumschöner Ausflug in die Natur, zum Ursprung auch aller Sprache.«

Britta Heidemann / Westdeutsche Allgemeine WAZ (01. December 2020)

»Melancholie ist die vorherrschende Stimmung ihrer Gedichte, die sie stets zu buchlangen Zyklen bündelt – doch liegt darin eine Bezauberung, die in der amerikanischen Lyrik ihresgleichen sucht.«

Jürgen Brôcan / Neue Zürcher Zeitung (09. October 2020)

»Hier wird kein beschaulicher Spaziergang durch Jahreszeiten, frühe Dunkelheiten, abnehmendes Licht und Dämmerungen unternommen, sondern die irdische Himmelskopie auf spannende Weise eingekreist.«

Dorothea von Törne / Die Welt (23. August 2008)

»Der ganze Schrecken und die ganze Herrlichkeit der Existenz finden sich in diesen Gedichten, die sich fernab des Trubels unserer Zeit abspielen.«

Anton Thuswaldner / Die Furche (05. March 2009)

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