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Es könnte so einfach sein

Roman

★ ★ ★ ★ ☆

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Eine Bestsellerautorin in der jungen Bundesrepublik. Eine Ehe voller Respekt und Humor. Und das Ringen um Anerkennung einer Frau in männderdominierten Zeiten.

»Liebe. Im Leben geht es um die Liebe zu dem Menschen, neben dem man aufwachen möchte. Beim Schreiben geht es darum, auch mal was anderes als ›Liebe‹ zu schreiben. Zahnpasta. Oder Bettdeckenzipfel. Oder Urvertrauen.«

Ein Sonntag im September 2005: Noch vier Wochen bis zur Wahl der ersten Kanzlerin für Deutschland, nur noch achtundzwanzig Tage für Bestseller-Autorin Vera Albach, um ihren Roman im Rekordtempo zu Ende zu schreiben. Nachdem sie in den 1960-ern mit Heftromanen begonnen und sich in einer Männerwelt durchgesetzt hat, soll dies ihr letztes Buch sein, sie hat es ihrem Mann Leo versprochen. Doch so einfach wie gedacht ist es nicht, das Loslassen. Vielleicht braucht es im echten Leben wie in jedem guten Buch eine kleine Überraschung vor dem großen Glück?

Eine Frau, die es wagt zu träumen, eine Ehe auf Augenhöhe – und eine jahrzehntelange Liebe, getragen von Respekt, Verständnis und einem lebensklugen Humor.

»Die Geschichte einer Frau, die ihr Ziel verfolgt, unbeirrt und unermüdlich. Gestützt von der Liebe eines Mannes, ebenso unbeirrt und unermüdlich. Glück und Erfolg bekommen in diesem bezaubernden Buch eine ganz neue Bedeutung.« GISA PAULY

Ausgabe:
Hardcover, mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 12,5x20,0cm
Erschienen am:
10.09.2025
ISBN:
978-3-570-10574-0
Auflage/Ausgabe:
Originalausgabe
Verlag:
C.Bertelsmann
Lieferstatus:
lieferbar
Anne Handorf

Anne Handorf

Anne Handorf ist das Pseudonym von Carla Grosch und Volker Jarck – beide in unterschiedlichen Rollen in der Buchbranche tätig. Ihr erster gemeinsamer Roman »Es könnte so einfach sein« entstand über 564 Kilometer Entfernung hinweg in schönstem Einvernehmen – und erzählt eine mögliche Geschichte über unser Land und...

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ZEHN FRAGEN AN ANNE HANDORF. Und ihre Antworten …

1

In eurem ersten gemeinsamen Roman geht es um eine ganz besondere Liebe und Ehe – und um eine erfolgreiche Schriftstellerin. Wie seid ihr auf den Stoff gekommen?

Wir arbeiten beide seit fast zwei Jahrzehnten in der Buchbranche (es schadet nicht, von Dingen zu erzählen, mit denen man sich ein bisschen auskennt)  – und schätzen sie für ihre Offenheit und Vielseitigkeit. Bei allem Wandel und aller Innovation gibt es dort Werte, die bleiben, gibt es Menschen, die unbeirrt gute Geschichten suchen, schreiben, vermitteln. Was die Liebe und Ehe betrifft: gerade weil es kein allgemeingültiges Rezept dafür gibt, reizt es sehr, davon zu schreiben. 

2

Was macht Veras und Leos Beziehung so besonders?

Vera verdient mehr Geld, weiß vor allem aber auch besser damit umzugehen. Sie liebt alles an Leo, was nicht mit Haushaltsplanung zu tun hat. Beide gehören zu einer Generation, in der Heiraten aus Liebe üblich wurde – es aber noch wenige Vorbilder für lange, glückliche Liebesehen gab. Die Beziehung der beiden macht sicherlich die gegenseitige Wertschätzung aus, gemischt mit der Fähigkeit, sich nicht allzu ernst zu nehmen. Sie führen eine für die damalige Zeit moderne Ehe, es gibt keine festgeschriebenen Rollen, Vera und Leo loten diese stets neu aus.

3

Welche Rolle spielen für euch die Rückblicke im Roman, die in den 1960-ern beginnen?

Wir wollten zeigen, welchen Weg und Umweg die Autorin Vera gegangen ist, auf wieviel Arbeit, Mühe, Enttäuschung fertige Bücher gründen – und dass eine Karriere nicht am Höhepunkt beginnt.