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Die Riesinnen

Roman

Spiegel Bestseller Hardcover Belletristik Platz 20

★ ★ ★ ★ ★

83 Bewertungen

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Lieblingsbuch der Unabhängigen 2026 | »Wüst, wild, bewegend und voller Poesie.« DORIS KNECHT

»›Die Riesinnen‹ saugen einen auf der ersten Seite ein, und am Ende dieses Drei-Generationen-Porträts großer Frauen wird man atemlos ausgespuckt. Wüst, wild, bewegend und voller Poesie.« DORIS KNECHT Ausgezeichnet als Lieblingsbuch der Unabhängigen 2026

»Mager ist sie, wie ein Kleiderhaken, zurechtgebogen zu Menschenform. Dünn und stark und langgestreckt: Keine ist größer als sie, im Dorf nicht, und auch nicht im nächsten. Dazu die Kupferwollehaare, die wütend nach dem Himmel greifen. Wer sie sieht, weiß, wer sie ist, man weiß es sofort, und sie hasst es, hasst es, hasst es. Vielleicht hätte sie es, an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, auch lieben können, aber das geht nicht, nicht hier.«

Wittenmoos, ein kleines Dorf im Schwarzwald, ist die Heimat dreier Frauen. Groß und dünn überragen sie alle anderen und wollen so gar nicht in die Dorfgemeinschaft passen. Und doch sind sie hier verwurzelt und müssen ihren eigenen Weg in den engen Grenzen des Dorfes finden. Liese, die still und unerbittlich die Metzgerei führt. Cora, ihre Tochter, die Wütende, die ausbrechen wird und lernen muss, dass Heimkehr keine Niederlage ist. Und Eva, Coras Tochter, die den Wald so sehr liebt und sich dessen erst bewusst werden muss.

In dunkler, satter, aber auch zarter Poesie erzählt Hannah Häffner mit stilistischer Präzision, feinem Humor und einer subtilen Beobachtungsgabe die Geschichte dreier Frauen, die sich von den 60-er Jahren bis in unsere Zeit spannt. Ein lange nachhallender Roman über die Sehnsucht nach Freiheit und Wurzeln, über Mütter und Töchter und über die Kraft der Natur.



• Auf der Shortlist für den Preis des unabhängigen Buchhandels 2026

• Nominiert für den Bayern 2-Publikumspreis 2026



»Hier schreibt zweifellos jemand, der Sprache liebt, auch ihre regionale Färbung.« Amonte Schröder-Jürss, ZEIT-Online

»Der zauberhafte Roman ›Die Riesinnen‹ von Hannah Häffner wird für Furore sorgen.« Peer Teuwsen, Neue Zürcher Zeitung

»Neue deutsche Heimatliteratur auf den Spuren Dörte Hansens.« Denis Scheck

„Dieser Roman ist wie ein stiller Moment auf einer Waldlichtung. Einatmen, ausatmen und alles, wirklich alles um sich herum vergessen.“ Mike Altwicker, WDR-Buchtipp

Ausgabe:
Hardcover, mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5x21,5cm
Erschienen am:
25.02.2026
ISBN:
978-3-328-60433-4
Auflage/Ausgabe:
Originalausgabe
Verlag:
Penguin
Lieferstatus:
lieferbar

Hannah Häffner

Hannah Häffner
Hannah Häffner wurde 1985 in Heidelberg geboren. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaften begann sie, als Werbetexterin zu arbeiten und sich parallel dazu verstärkt dem Schreiben zu widmen. Heute lebt sie mit ihrer Familie als freie Texterin und Schriftstellerin in der Nähe von Stuttgart. 

 

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10 Fragen an Hannah Häffner

1

Wie würden Sie Ihren Roman in wenigen Sätzen beschreiben

Drei Frauen, die fest miteinander verbunden sind und dabei erst lernen müssen, was sie füreinander bedeuten: Die Riesinnen erzählt aus dem Leben von Liese, Cora und Eva, die ihre Wurzeln im Schwarzwald haben und für sich herausfinden müssen, ob diese Wurzeln sie von Großem zurückhalten oder ihnen die Sicherheit geben, ihren eigenen Weg zu gehen. 

2

Wie ist die Geschichte entstanden?

Wie so oft bei mir war die Geschichte einfach plötzlich in meinem Kopf: Das Bild von drei Frauen, die in ihr Dorf nicht passen wollen, zu groß, zu sperrig sind sie, zu verwegen ihre Träume.

Dazu die Bilder von einem mächtigen, alten Wald, vermutlich daher rührend, dass ich als Kind sehr viel und gerne im Wald war, auch im Schwarzwald, wo wir Verwandtschaft hatten. Als Kinder haben wir ganze Tage im Wald verbracht – das hat wohl doch geprägt.

3

Welche Themen sind Ihnen in Ihrem Roman am wichtigsten?

In jedem Fall das Thema Heimat, aber auf eine moderne Weise: die Frage, ob man gehen oder bleiben soll. 

Die Liebe innerhalb der Familie, zu Müttern und Töchtern, und wie sie uns erdet.

Das Thema Wald natürlich – die Verletzlichkeit des Waldes, der eben nicht so immerwährend ist, wie er uns vorkommt.

Und auch emanzipatorische Themen – die Behauptung der Protagonistinnen in Umfeldern, in denen es ihnen nicht leicht gemacht wird.

 

Hannah Häffner »Die Riesinnen«

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