Rezensionen
Sie kennen das Buch bereits? Dann machen Sie den Anfang und verfassen Sie hier Ihre Leserstimme.
Zu Beginn von »Echos Kammern« gelangen wir mit Sophonisbe, einer nicht mehr ganz jungen Dichterin, die wirklich so heißt, nach New York. So tollkühn der Roman anhebt – schon am zweiten Tag befinden wir uns auf einem Empfang bei Beyoncé –, so unnachahmlich katapultiert er uns dorthin, wo die Aufgabe des modernen Dichters liegt: eine neue, ganz andere Sprache zu finden für die Gegenwart, das Glück, das Wesentliche … für alles. Es geht um das Leben in den Städten (in der Mitte des Buches kehren wir nach Berlin zurück, das gerade in Gefahr steht, ebenso vom Geld plattgewalzt zu werden wie New York), es geht aber auch um einen späten Liebeswahn, der jedoch, anders als in der Jugend, nicht in den Abgrund führt, sondern nur die letzte Hürde vor der Befreiung von den Zumutungen des Triebs ist, worauf man sich den Freuden des Alters hingeben kann.
Sie kennen das Buch bereits? Dann machen Sie den Anfang und verfassen Sie hier Ihre Leserstimme.
Du hast einen Titel zur Merkliste hinzugefügt.
Du hast einen Titel von deiner Merkliste entfernt.
Du wirst informiert, sobald ein neuer Titel des Autors erscheint.
Du wirst nicht mehr informiert, wenn ein neuer Titel des Autors erscheint.
Du wirst informiert, sobald der Titel erscheint.
Du wirst nicht mehr informiert, wenn der Titel erscheint.