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Wo die Toten sprechen

Roman

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Nach »Winterbergs letzte Reise« der neue große Roman des Kultschriftstellers.

Drei Freunde, ein alter Saab und die Stimmen der Toten: eine rasante, lakonisch-komische Friedhofsodyssee durch Mitteleuropa

Lorenzo, Caspar und Miss Detroit sind unterwegs im alten Saab. Drei Freunde, irgendwo zwischen Lebensmitte und Lebensmüdigkeit. Ihr Ziel: die Friedhöfe Mitteleuropas. Während sich Lorenzo durch Bücher frisst und versucht, eine Doktorarbeit über die toten europäischen Dichter zu schreiben, träumt Miss Detroit hinter dem Lenkrad davon, Friedhofsbotanikerin zu werden und durch die Blumen mit den Toten zu sprechen. Und der fast blinde Caspar denkt an seinen Vater im Böhmischen Paradies, dessen verstorbene Freunde noch immer durch seine Stammkneipe geistern. Mit jedem gefahrenen Kilometer rücken die drei näher aneinander und hören die Stimmen der Toten von Grab zu Grab deutlicher: Wovon sprechen sie, wenn man ihnen zuhört? Und wem hört man besser nicht zu? Als sie auf einem Berliner Friedhof plündernden Reichsbürgern zuvorkommen und die Knochen eines NS-Verbrechers entwenden, beginnt eine absurde Verfolgungsjagd entlang der Grenzen der europäischen Mitte.

Ausgabe:
Ungekürzte Lesung, Hörbuch Download, Hördauer: 4h 44min
Sprecher*innen:
Stefan Wilde
Erschienen am:
28.08.2026
ISBN:
978-3-8445-5855-5
Verlag:
der Hörverlag
Originalverlag:
Luchterhand
Lieferstatus:
lieferbar
Jaroslav Rudiš

Jaroslav Rudiš

Jaroslav Rudiš, geboren 1972, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramatiker. Er studierte Deutsch und Geschichte in Liberec, Zürich und Berlin und arbeitete u. a. als Lehrer und Journalist. Im Luchterhand Literaturverlag erschienen seine aus dem Tschechischen übersetzten Romane »Grand Hotel«, »Die Stille in...

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Männliches Autorenbild Fallback

Stefan Wilde

Stefan Wilde studierte am Franz-Schubert-Konservatorium sowie bei Willy Höller in Wien Schauspiel. Seitdem war er an vielen Theatern in Österreich und Deutschland engagiert, u. a. am Volkstheater Wien und am Landestheater Niederösterreich. 2015 begann eine für ihn prägende Auseinandersetzung mit Prof. Dr. Jurij A.

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