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Stefan Heym

Stefan-Heym-Werkausgabe, Autobiografisches, Gespräche, Reden, Essays, Publizistik

Hier findest du alle Bücher der Reihe "Stefan-Heym-Werkausgabe, Autobiografisches, Gespräche, Reden, Essays, Publizistik" von Stefan Heym in der richtigen Reihenfolge
Band 1

Atta Troll

Als zwanzigjähriger Student der Germanistik und Philosophie emigrierte Stefan Heym in die USA. In Chicago schloss er seine Studien ab. Das Thema seiner Abschlussarbeit war Heinrich Heines Versepos »Atta Troll. Ein Sommernachtstraum«. Der junge Stefan Heym nähert sich Heinrich Heine so sensibel wie hellsichtig. Und bringt die Tragik von Heines Leben, die auch die seines eigenen Lebens in unterschiedlichen politischen Systemen werden wird, auf den Punkt: »Heine war in der tragischen Situation eines intellektuellen Revolutionärs ohne Bewegung, die ihn tragen könnte. Und darum bekommt er die Schläge von rechts und gemäßigt links – nicht, weil er in der Mitte zwischen beiden, sondern weil er vor ihnen steht, Parteiungen voraus ist.«
Stefan Heyms visionäre Analyse von Heinrich Heines Versepos »Atta Troll«, bei C. Bertelsmann erstmals erschienen 1983, endlich wieder lieferbar als Teil der digitalen Werkausgabe.

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Band 2

Reden an den Feind

Als junger Mann vor den Nazis geflohen, kam Stefan Heym als Soldat der U.S. Army nach Deutschland zurück. Er gehörte zu den Ritchie Boys, einer Gruppe, die sich mit psychologischer Kriegsführung beschäftigte. Sie sollte die deutschen Soldaten dazu bewegen, sich zu ergeben und so ihr eigenes und das Leben vieler anderer zu retten. In diesem Band sind Originalmanuskripte aus jener Zeit versammelt: Hörstücke, Aufrufe, Stories, die noch einmal das Schicksal eines Volkes lebendig werden lassen, das am Ende des Krieges auf die Katastrophe zutrieb, die der Autor zu verhindern suchte, indem er zum Widerstand gegen das Regime aufrief.
Stefan Heyms Texte aus seiner Zeit bei der U.S. Army sind authentische Zeugnisse psychologischer Kriegsführung gegen das Nazi-Regime. Bei C.Bertelsmann erstmals 1986 erschienen, endlich wieder lieferbar in der digitalen Werkausgabe.

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Band 3

Nachruf

Stefan Heym (1913-2001) ist eine Jahrhundertfigur. Sein Leben war aufs Engste mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts verwoben: Er floh vor den Nationalsozialisten, wurde in die USA eingebürgert, unterstützte die amerikanischen Invasionstruppen bei der psychologischen Kriegsführung, übersiedelte 1953 in die DDR und leistete trotzdem Widerstand gegen die SED. »Nachruf« ist die mitreißende Lebenserzählung eines deutschen Juden und linken Utopisten und das bewegende Dokument eines der streitbarsten Schriftsteller der Nachkriegsliteratur.

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Band 4

Wege und Umwege − Einmischung

Der Doppelband »Wege und Umwege« und »Einmischung« enthält eine Auswahl aus dem umfangreichen publizistischen Werk Stefan Heyms: Essays und Porträts, Leitartikel und Berichte, Reportagen, Flugblätter, Aufrufe, Reden, Interviews und Autobiographisches aus sechs Jahrzehnten. Allesamt Äußerungen zu politischen Ereignissen und zur Geschichte ebenso wie zum Leben und Denken der Leute auf der Straße, die tagesbezogen entstanden, aber über den Tag hinaus ihre Frische bewahrt und sich dem Leser heute noch selbst erschließen.
Stefan Heyms scharfsichtige Publizistik, bei C. Bertelsmann als Doppelband erstmals 1998 erschienen, endlich wieder lieferbar als Teil der digitalen Werkausgabe.

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Band 5

Stalin verläßt den Raum

Neben den Romanen und Erzählungen des Schriftstellers Stefan Heym steht das umfangreiche publizistische Werk. Die Themen der Texte, Gespräche, Interviews spiegeln sein Leben: Emigration, Zeitung in New York, Reden an den Feind im zweiten Weltkrieg, die Auseinandersetzung mit der Diktatur in der DDR, Nachdenken über Demokratie und Sozialismus. Eine seiner klassischen Polemiken über den sowjetisch geprägten Dogmatismus gab diesem Auswahlband den Titel: »Stalin verlässt den Raum.« Heym hatte sich auf einem internationalen Kolloquium im Dezember 1964 Rederecht erkämpft und das überraschte Publikum mit seinen kritischen Thesen konfrontiert. Offene Worte, Zivilcourage – das war eine prägende Charaktereigenschaft des Autors.
Seit 1957 erstmalig wieder für die DDR zusammengestellte Publizistik. In hoher Auflage gedruckt sollte diese, zusammen mit Tausenden anderer Bücher aus DDR- Verlagen, auf einer Mülldeponie bei Leipzig vernichtet werden. Der Pfarrer Weskott aus Katlenburg rettete eine große Anzahl von Büchern und eröffnete eine Bücherscheune in der alten Ritterburg aus dem 12. Jahrhundert.
Stefan Heyms Publizistik ist Ermunterung zum aufrechten Gang, Aufforderung zur Zivilcourage und oft verblüffendes Vorausdenken. Sie hat ihre visionäre Strahlkraft bis heute erhalten. Bei Reclam Leipzig erstmals 1990 erschienen, endlich wieder lieferbar in der digitalen Werkausgabe.

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Band 6

Der Winter unsres Missvergnügens - Aus den Aufzeichnungen des OV Diversant

»OV Diversant« war der Deckname, unter dem die Stasi Stefan Heym in ihren Akten führte. Zum Zeitpunkt der Biermann-Ausbürgerung spitzte sich die innere Situation der DDR dramatisch zu, Stefan Heym verfasste in diesen Monaten Tagebuchaufzeichnungen, in denen er Politisches und Persönliches gleichermaßen festhielt. Aber auch die Stasi führte genau Protokoll über alle Bewegungen, Kontakte, Zusammenkünfte Stefan Heyms. Beides ist in diesem Buch enthalten. Es zeigt beklemmend die Mechanismen von Bespitzelung, Psychoterror und Einschüchterung, ist aber zugleich auch ein eindrucksvolles Beispiel für den Widerstand von DDR-Intellerktuellen – lange vor der Wende.
Ein beklemmendes, sehr persönliches Zeitbild der DDR nach der Biermann-Ausbürgerung, bei btb erstmals erschienen 1996, endlich wieder lieferbar als Teil der digitalen Werkausgabe.

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Band 7

Offene Worte in eigener Sache

Als Stefan Heym 2001 starb, verlor die deutsche Literatur einen Schriftsteller, dessen Leben wie kaum ein zweites die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts spiegelt, dessen kompromisslose Kritik an Selbstherrlichkeit, Unterdrückung und Zensur ihn zur ebenso geliebten wie gehassten Figur machte. Dass Heym seine Kunst niemals an eine Ideologie verriet, davon zeugen auch die Texte aus den letzten zwölf Jahren. Darunter die berühmte Rede, mit der Heym als Alterspräsident 1994 den Deutschen Bundestag eröffnete und die Parlamentarier zu Toleranz aufrief. »Offene Worte in eigener Sache« ist Bilanz und Summe eines Lebens in Widerspruch, Hoffnung, Würde und Nicht-Anpassung.
Stefan Heyms Publizistik aus den letzten 12 Jahren seines Lebens, bei C. Bertelsmann erstmals erschienen 2003, endlich wieder lieferbar als Teil der digitalen Werkausgabe.

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