Zum Hauptinhalt springen

Das Kind in dir muss Heimat finden

Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme

Spiegel Bestseller Paperback Sachbuch Platz 4

★ ★ ★ ★ ★

29 Rezensionen
Zweifache Auszeichnung als #BookTok Community Buch des Jahres 2023 und #BookTok Bestseller des Jahres 2023

Jeder Mensch sehnt sich danach, angenommen und geliebt zu werden. Im Idealfall entwickeln wir während unserer Kindheit das nötige Urvertrauen, das uns als Erwachsene durchs Leben trägt. Doch auch die erfahrenen Kränkungen prägen sich ein und bestimmen unbewusst unser gesamtes Beziehungsleben. Erfolgsautorin Stefanie Stahl hat einen neuen, wirksamen Ansatz zur Arbeit mit dem »inneren Kind« entwickelt: Wenn wir Freundschaft mit ihm schließen, bieten sich erstaunliche Möglichkeiten, Konflikte zu lösen, Beziehungen glücklicher zu gestalten und auf (fast) jedes Problem eine Antwort zu finden.

Entdecken Sie auch das Arbeitsbuch zu »Das Kind in dir muss Heimat finden« von Stefanie Stahl mit einem vertiefenden Übungsprogramm.

Ausgabe:
Paperback, Klappenbroschur, 288 Seiten, 13,5x21,5cm
Erschienen am:
16.11.2015
ISBN:
978-3-424-63107-4
Auflage/Ausgabe:
Originalausgabe
Verlag:
Kailash
Lieferstatus:
lieferbar
Stefanie Stahl

Stefanie Stahl

Stefanie Stahl, Diplom-Psychologin in freier Praxis in Trier und Buchautorin, ist Deutschlands bekannteste Psychotherapeutin. Sie hält regelmäßig Vorträge und Seminare zu ihren Spezialgebieten Beziehungen, Selbstwertgefühl und praxisnaher Psychologie. Mit ihrem Modell vom Sonnen- und Schattenkind hat sie eine...

Weitere Infos zu Stefanie Stahl

Weitere Titel von Stefanie Stahl

Schlagworte

Rezensionen

Rezensionen werden geladen...

Wir stellen nicht sicher, dass Rezensent*innen, welche unsere Produkte auf dieser Website bewerten, unsere Produkte auch tatsächlich gekauft/gelesen haben.

Pressestimmen

Pressestimmen werden geladen...

Videos

Wie wir negative Glaubenssätze überwinden und das Sonnenkind in uns befreien. Psychotherapeutin Stefanie Stahl im Gespräch:

1

Frau Stahl, Sie sind Psychotherapeutin, Buchautorin und gelten als ausgewiesene Expertin für das Thema Bindungsangst. Ihr Buch trägt den Titel „Das Kind in dir muss Heimat finden“. Was bedeutet der Titel – und gibt es einen Zusammenhang zwischen diesem neuen Thema und der Bindungsangst?

Der Titel weist daraufhin, dass wir alle unbewusste psychische Programme in uns tragen, die unsere Gefühle, Gedanken und Handlungen ganz wesentlich steuern. Diese psychischen Prägungen entstehen wesentlich, aber nicht ausschließlich, in den ersten Kindheitsjahren, weil sich in dieser Zeit unsere Gehirnstruktur noch sehr stark entwickelt. Die ersten Lebensjahre bestimmen über unser Selbstwertgefühl, das sozusagen das „Epizentrum“ unserer Psyche ist. Die Art und Weise, wie wir die Welt wahrnehmen, wie wir unsere Beziehungen gestalten, wovor wir Angst haben, wie wir mit unseren Ängsten umgehen usw. hängt von unserem Selbstwertgefühl ab. Das Selbstwertgefühl eines Menschen bestimmt dementsprechend auch, wie bindungsfähig er ist oder ob er unter Bindungsangst leidet.

2

Worin manifestiert sich ein labiles bzw. starkes Selbstwertgefühl?

Das Selbstwertgefühl manifestiert sich in sogenannten Glaubenssätzen. Dies sind einfache– und zumeist unbewusste – innere Überzeugungen, die wir in der Kindheit erworben haben und die für den Rest unseres Lebens darüber bestimmen, mit welcher Brille wir uns selbst und unsere Beziehungen wahrnehmen. Solche Glaubenssätze können zum Beispiel lauten: Ich genüge! Oder auch: Ich genüge nicht! Oder: Ich bin okay! Oder: Ich bin nicht okay! Letztlich – und das ist das Verblüffende – sind es diese schlichten Überzeugungen, die zu diversen Problemen in unseren Leben führen können. In meinem neuen Buch stelle ich eine einfache, aber sehr effektive, Übung vor, mit deren Hilfe die Leser ihre individuellen Glaubenssätze aufspüren und damit einhergehend verstehen können, zu welche konkreten Auswirkungen und Problemen diese in ihrem Leben führen. Im zweiten Teil der Übung lernen die Leser, wie sie ihre Glaubenssätze verändern und ihre Probleme lösen können. Diese Übung habe ich im Laufe meiner psychotherapeutischen Arbeit entwickelt und sie ist von ungeheurer Durchschlagkraft. Daher auch der Untertitel: Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme.

3

Wie haben wir uns unser „inneres Kind“ vorzustellen? Und was hat unser „inneres Kind“ mit unserem Selbstwertgefühl zu tun?

Das „innere Kind“ ist eine Metapher, die für jenen Anteil unserer Psyche steht, der stark von der Kindheit geprägt wurde. Synonym spricht man auch vom Kindheits-Ich. Das innere Kind trägt diese unbewussten Glaubenssätze in sich, die wiederum einen großen Anteil auf unser Gefühlsleben haben. Wenn ein Mensch zum Beispiel den Glaubenssatz: Ich genüge nicht! aufweist, dann wird er stärker unter Versagens- und Lebensängsten leiden als ein Mensch, dessen Glaubenssatz: Ich genüge! lautet. Die Angst zu versagen, führt wiederum zu sogenannten Selbstschutzstrategien. Hierzu zählen zum Beispiel Perfektionsstreben, Harmoniestreben und/oder Kontrollstreben. Das bedeutet, dass ein Mensch, dessen inneres Kind sich ungenügend fühlt, dieses Gefühl kompensiert, indem er möglichst allen Anforderungen perfekt genügt, indem er Konflikten aus dem Weg geht und indem er versucht, möglichst alles unter Kontrolle zu halten. Er könnte sein inneres Kind aber auch durch ein starkes Machtstreben und eine erhöhte Angriffsbereitschaft beschützen. Welche Selbstschutzstrategien ein Mensch (unbewusst) wählt, hängt von seinen Kindheitserfahrungen und von seinen Genen ab. Letztlich sind es unsere Selbstschutzstrategien, die uns die Probleme im Leben bereiten. Hierzu ein Beispiel: Wenn das innere Kind eines Menschen überzeugt ist: Ich bin nichts wert!, dann könnte dies dazu führen, dass dieser Mensch sich zum Selbstschutz häufig im zwischenmenschlichen Kontakt verstellt (Selbstschutz: Rollenspiel) und sich oft in seiner Wohnung verkriecht (Selbstschutz: Rückzug). Hierdurch fühlt er sich jedoch häufig einsam. Und dieses Gefühl der Einsamkeit ist dann sein eigentliches Problem.

Audio-Downloads: Meditationen zum Buch