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Ladina Bordoli

Das Haus des Schicksals

Roman

(9)
eBook epub
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Zwischen Mut und Misstrauen, Schicksal und Zuversicht – der dritte Band der Familiensaga um die Mandelli-Frauen

2015, Schweiz. Die dreiunddreißigjährige Eleonora hat das Bauunternehmen der Familie Mandelli fest in der Hand. Wie ihre Großmutter Aurora und ihre Mutter Rosalba hat auch sie eine Ausbildung zur Maurerin gemacht und das Familienunternehmen übernommen. Als die Baurichtlinien in der Schweiz massiv verschärft werden und die Konkurrenz mit skrupellosen Mitteln versucht, gegen die Mandellis vorzugehen, sieht Eleonora das Ende ihrer Firma gekommen. Immer wieder wird ihr, der Migrantentochter und Maurerfrau, mit Feindseligkeit und Misstrauen begegnet. Als sich Eleonora in den wohlhabenden Flurin verliebt, scheint sich das Schicksal endlich zu wenden. Bis Eleonora erkennt, dass die schlimmsten Anfeindungen aus den eigenen Reihen kommen.


Bearbeitet von Katja Bendels
eBook epub (epub), ca. 384 Seiten (Printausgabe)
ISBN: 978-3-641-26612-7
Erschienen am  09. November 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

"Die Welt gehört den Tapferen"

Von: Eva G. von Evas Lesezeit

05.08.2022

Prättigau in der Schweiz 2015: Eleonora, die Tochter von Rosalba, hat zum Jahresbeginn die Baufirma ihrer Mutter übernommen. Doch der Betrieb läuft schlecht, was nicht zuletzt daran liegt, dass durch eine Gesetzesänderung viele große Baufirmen auf den Markt drängen und den kleineren Betrieben durch günstigere Preise die Aufträge wegschnappen. Eleonare ist verzweifelt und kämpft für ihre Firma, doch nichts fruchtet. Erst das Kennenlernen von Flurin, der selbst Mitinhaber einer sehr großen Baufirma ist, lenkt sie etwas von ihrer Verzweiflung ab und schenkt ihr schöne Stunden... Ladina Bordoli schafft es, den Leser zu fesseln und mit in die Handlung zu ziehen. Die drei Protagonistinnen der Reihe sind sehr starke und mutige Frauen, die alle ihren Kampf gegen die Männerwelt und deren frauenfeindliche Meinungen ausfechten, dennoch verraten sie ihre Passion, das Maurerhandwerk niemals und finden ihren Weg. Die Kenntnisse der Autorin über da Bauhandwerk sind während dem Lesen immer wieder spürbar und machen die Trilogie authentischer. Auch die Anfeindungen der Schweizer gegenüber den Saisonarbeitern aus Italien und Protugal wirken nicht klischeehaft, sondern realistisch und dadurch berühren sie den Leser sehr. Ich bin begeistert von dieser Reihe um die Mandelli-Frauen und kann sie bedingungslos weiterempfehlen. Innerhalb kürzester Zeit habe ich alle drei Teile durchgelesen und bin gerade etwas traurig, dass es keinen vierten Teil mehr geben wird. Dennoch finde ich das Ende der Reihe sehr rund und gelungen.

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Ein stimmiger Abschluss der Mandelli-Saga

Von: Annette Traks

24.11.2021

Das Buch beginnt Silvester 2014: Eleonora und ihr Zwillingsbruder Andrea – die Enkel von Aurora und Kinder von Rosalba – sind schon 32 Jahre alt. Sie wohnen in der Nähe ihrer Eltern in der Schweiz, während die Großeltern mütterlicherseits nach wie vor in Italien leben. Auch Eleonora hat das Maurerhandwerk von der Pike auf gelernt und bis jetzt als Bauführerin in der elterlichen Firma gearbeitet. Doch der Jahreswechsel ist diesmal ein besonderer, denn Rosalba hat ihrer Tochter mit Jahresbeginn die Leitung des zum mittelständischen Betrieb herangewachsenen Bauunternehmens übertragen. Aber die Geschäfte laufen schlecht: Lukrative Aufträge bekommt meist die größere Konkurrenz – alteingesessene schweizerische Firmen. Den Mandellis hingegen begegnet man nach wie vor mit Vorbehalten oder sogar Feindseligkeit und versucht immer wieder, sie auszubooten. Aber auch in den eigenen Reihen sind Eleonora nicht alle wohlgesonnen, jemand spielt sogar ein falsches Spiel. Sie kämpft zäh um das Überleben der Firma, steht jedoch mehr als nur einmal am Rande der Existenz. Als sie Flurin kennenlernt, der einer angesehenen und wohlhabenden Schweizer Unternehmerfamilie entstammt, scheint sich das Blatt – auch privat – endlich zum Positiven zu wenden. Wie sehr sie sich irrt! Die schlimmste Zeit steht ihr erst noch bevor. Resümee: Die Mandelli-Saga beginnt im Jahr 1956 mit dem Band „Das Fundament der Hoffnung“. In ihm steht die damals 19-jährige Aurora im Mittelpunkt. Die Fortsetzung, „Das Bauwerk der Sehnsucht“, startet 1978 mit Auroras Tochter Rosalba als Protagonistin. Nun, ab 2014, steht die 3. Generation im Fokus, vor allem in Gestalt von Auroras Enkelin und Rosalbas Tochter Eleonora. Dieser (bislang) letzte Band endet mit dem Jahr 2019. Die Schicksale der 3 Protagonistinnen ähneln sich über die gut 6 Jahrzehnte: Sie gehen in ihrem Handwerk auf, haben aber zu kämpfen – gegen Vorurteile, weil sie als engagierte, couragierte und fähige Frauen in eine Männerdomäne eindringen; in Rosalbas und Eleonoras Fall zusätzlich noch, weil sie Migrantinnen sind. Außerdem sieht es für das Bauhandwerk generell nicht rosig aussieht, die Auftragslage ist mäßig, die Konkurrenz mächtig. Aber nicht nur beruflich, sondern auch privat weisen die Lebenswege von Aurora, Rosalba und Eleonora einige Parallelen auf. Am Schluss schließt sich der Kreis, denn Hilfe kommt für Rosalba letztlich von ihren Großeltern: Auroras Mann Lorenzo weist ihr den richtigen Weg. Doch bis sie ihn findet und mit Überzeugung geht, ist es ein harter Kampf. Verwunderlich finde ich, dass in diesem Band ihrem Patenonkel und sowohl beruflichem als auch privatem Wegbegleiter ihrer Mutter kaum Raum gegeben wird. Er wäre in einigen Belangen der noch recht unerfahrenen und zum Teil auch naiv agierenden Eleonora sicher eine Stütze gewesen – aber das hätte dem Buch vielleicht einiges an Dramatik genommen. Fazit: Es hat Spaß gemacht, die 3 Frauen der Familie Mandelli auf ihrem Lebensweg zu begleiten.

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Vita

Ladina Bordoli wurde 1984 in der Schweiz geboren. Seit ihrer Ausbildung zur Fachfrau für Unternehmensführung arbeitet sie im elterlichen Bauunternehmen und führt eine eigene Werbetechnik-Firma. Ihre Leidenschaft gilt jedoch dem Schreiben, dem sie sich überwiegend am Wochenende und an den Feiertagen widmet. Sie lebt im Prättigau, einem kleinen Tal in den Schweizer Alpen.

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