Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Latife Arab

Ein Leben zählt nichts – als Frau im arabischen Clan

Eine Insiderin erzählt

(3)
eBook epub
19,99 [D] inkl. MwSt.
19,99 [A] | CHF 26,00 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Sie stehen für Raub, Schutzgelderpressung, Drogengeschäfte und Menschenhandel, betrachten den deutschen Staat als Selbstbedienungsladen, vor Polizei und Justiz haben sie keinen Respekt. Vor Frauen erst recht nicht. Latife Arab wurde in einen der größten Clans Deutschlands hineingeboren. Bereits als Kind war sie in die kriminellen Machenschaften involviert, musste als Kurierin herhalten oder Falschaussagen machen. Es folgten knapp dreißig Jahre, in denen sie ihrer Familie und ihrem Mann wie eine Sklavin zu dienen hatte, missbraucht und gedemütigt wurde. Nach sechs gescheiterten Versuchen schaffte sie es, sich und ihre Kinder zu retten. Latife Arab ist die erste weibliche Stimme, die aus dem inneren Kreis eines Clans berichtet und Einblicke in ein skrupelloses Familien- und Wertesystem gewährt. Es ist die Geschichte eines steinigen Neuanfangs und die einer Emanzipation, die noch immer andauert – denn die Großfamilie lauert überall.


eBook epub (epub), ca. 256 Seiten (Printausgabe)
ISBN: 978-3-641-31621-1
Erschienen am  13. March 2024
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein Buch das einen wütend und sprachlos macht

Von: das_rezept_zum_buch

19.04.2024

Ein Leben zählt nichts - als Frau im arabischen Clan von #latifearab Latife Arab wird in den anatolischen Bergen im Süden der Türkei geboren. Mit 5 Jahren kommt sie mit ihrer Familie nach Deutschland und wächst als Mitglied eines der größten Clans in Deutschland auf. Schon als kleines Kind lernt sie den erzieherischen Unterschied zwischen Jungs und Mädchen kennen. Als eine von ganz wenigen Frauen ist es ihr gelungen sich aus diesem kriminellen Clan zu befreien. Seitdem lebt sie versteckt und unter ständiger Todesangst mit ihren Kindern und ihrem Partner. Latife Arab berichtet schonungslos und offen von ihrer Kindheit, die von Gewalt geprägt ist und wo sie bereits als kleines Mädchen in die kriminellen Machenschaften des organisierten Verbrechens gezwungen wird. Gehorsam und Prügel werden zu ihrem Alltag. Nach ihrer Zwangsverheiratung wird sie ebenfalls auf grausame Weise immer wieder daran erinnert wird, wer sie ist und wo ihr Platz ist. Wütend und sprachlos war ich als Latife berichtet, wie skrupellos sich Clans in Deutschland (und sicher auch in anderen Ländern) aufführen. Wie verachtend und abwertend sie auf Deutsche und das Land herunter schauen. Wie sie den Staat ausnehmen ohne, dass der viel dagegen tut, obwohl ihre Machenschaften und Vorgehensweisen bekannt sind. Danke an das @team.bloggerportalfür für das #rezensionsexemplar Passend zum Buch und zu den türkischen Wurzeln von Latife habe ich #kisir, Bulgursalat, zubereitet.

Lesen Sie weiter

Emotional sehr aufwühlend

Von: siralexfelixson

12.04.2024

Selten hat mich ein Buch so wütend gemacht, wie das Buch "Ein Leben zählt nichts - als Frau im arabischen Clan", welches unter dem Pseudonym Latife Arab von einer Insiderin geschrieben wurde. Die Autorin ist 1980 in einem kleinen Dorf in der Türkei geboren und kam mit ihrer Familie nach Deutschland als sie gerade fünf Jahre alt war. Nachdem sie mehrfach versucht hat sich von ihrer Familie abzuwenden, gelang es ihr, ihrer Familie im Alter von 28 Jahren endlich endgültig den Rücken zu kehren. Wütend gemacht hat mich dieses Buch aus verschiedenen Gründen und auf unterschiedlichen Ebenen. Mir war schon klar, dass es muslimische Frauen nicht einfach haben und dass sie quasi nur eine Ware sind, die man für mehr Ansehen und zur eigenen Bereicherung der Familie verkauft, doch es dann von jemanden erzählt zu bekommen, der das am eigenen Leib erlebt hat, ist nochmal etwas ganz anderes. Vor allem, wenn diese Erzählung die eigene Vorstellung noch übertrifft - im negativen Sinne. Die Frauen werden schlechter behandelt als Tiere und haben keinerlei Rechte. Was die Autorin erleiden musste ist nicht in Worte zu fassen und unentschuldbar. Da kann man auch nicht sagen, dass ist halt deren Religion, deren Kultur. Nein! Denn das verstößt gegen sämtliche Menschenrechte. Am meisten erschüttert hat mich jedoch, dass selbst die Frauen nicht zusammenzuhalten scheinen, sondern noch mit auf andere Frauen einprügeln. Auch Mütter gegenüber ihren Töchtern und die ganze Zeit fragte ich mich: Wie kann eine Mutter sich solch ein Leben für ihre Tochter wünschen? Wie kann eine Mutter nicht auf der Seite ihrer Tochter stehen, wenn diese vom Vater oder später ihrem Ehemann verprügelt und angespuckt wird? Wie kann eine Mutter das hinnehmen, geschweige denn aushalten? Haben muslimische Mütter kein Herz? Es fiel mir oft schwer diverse Verhaltensmuster nachzuvollziehen und zu verstehen. Auf der anderen Seite bin ich verdammt wütend wie diese Clans auf Deutschland und uns Deutsche sch...., wie sie den Staat ausnutzen, belügen und betrügen, um sich zu bereichern. Raub, Schutzgelderpressung, Drogenhandel und Menschenhandel sind an der Tagesordnung. Der deutsche Staat ist ein Selbstbedienungsladen und vor der Polizei und der Justiz haben sie keinen Respekt. Kinder werden in ihre kriminellen Machenschaften hineingezogen, als Kuriere missbraucht und zu Falschaussagen gezwungen. Sie untersagen ihren Kindern den Umgang mit uns Deutschen, weil wir unrein, ungläubig und verlogen sind - aber das Geld und die Hilfe von diesen ungläubigen und schmutzigen Deutschen, den Schweinefressern, das nimmt man gerne. ABER VORSICHT: Natürlich darf man nicht vergessen, dass bei Weitem nicht alle so sind und wir n i e m a l s alle Menschen über einen Kamm scheren dürfen. Aber wir dürfen auch nicht die Augen verschließen und sollten uns mehr für das Leben dieser Mitmenschen interessieren, denn der Austausch zwischen den Kulturen ist wichtig, auch um voneinander zu lernen. Auch der Staat ist hier deutlich in der Pflicht! In der Pflicht den kriminellen Machenschaften das Handwerk zu legen. In der Pflicht die Frauen und Kinder zu schützen und diese besser aufzuklären und jedwede Hilfe anzubieten, um diesem zerstörerischen Kreislauf zu entrinnen.

Lesen Sie weiter

Wir stellen nicht sicher, dass Rezensent*innen, welche unsere Produkte auf dieser Website bewerten, unsere Produkte auch tatsächlich gekauft/gelesen haben.

Alle anzeigen

Vita

Latife Arab

Latife Arab ist ein Pseudonym, das die Autorin schützen soll. 1980 in einem kleinen türkischen Dorf geboren, kam sie mit fünf Jahren nach Deutschland, wo sich ihre Familie zu einem der größten Clans in Deutschland entwickelte. Mit 28 Jahren kehrte sie der Familie den Rücken. Heute lebt sie mit ihren Kindern und ihrem deutschen Partner in der Nähe von Berlin.

Zur Autorin