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Bonnie Leben

Eine Bonnie kommt niemals allein

Meine Leben mit dissoziativer Identitätsstörung

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Mit 18 erhielt sie eine Erklärung für die Gedächtnislücken und Blackouts, für die Schwere in ihrem Leben, die endlich Licht ins Dunkel brachte: Bonnie hat eine Dissoziative Identitätsstörung, früher auch multiple Persönlichkeitsstörung genannt. Sie weiß seitdem: Sie ist Viele. Viele unterschiedliche Personen leben in ihrem Körper: eine komplexe Reaktion auf schwere Kindheits-Traumata, zugleich ein wichtiger Überlebensmechanismus und eine große Last. Wie lebt man sein Leben, wenn man sich den Körper und die Lebenszeit mit anderen teilen muss? Was für Probleme und Strategien ergeben sich im Alltag und wie geht man damit um? Die Geschichte der Bonnies zeigt ihre Stärke und Resilienz, beantwortet zahlreiche Fragen zu einer faszinierenden Lebensrealität und informiert fundiert über eine Diagnose, die für viele nur in vagen Umrissen existiert.


eBook epub (epub), ca. 256 Seiten (Printausgabe), 30 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-31907-6
Erschienen am  24. May 2024
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Absolute Leseempfehlung

Von: Madamebiscuit15

20.06.2024

Letzte Woche habe ich dieses beeindruckende Buch der Bonnies lesen dürfen und es begleitet mich gedanklich immer noch jeden Tag. Darin geht es um das Leben mit der Diagnose Dissoziative Identitätsstörung (DIS) und was es heißt „Viele“ zu sein.   „Unser Körper ist wie ein Auto, in dem mehrere Personen sitzen. Eine davon befindet sich am Steuer und kann lenken, in welche Richtung sich das Fahrzeug und somit auch alle anderen Personen begeben. Trotzdem ist sie nicht die Einzige, die zur Frontscheibe hinausschauen kann.“ S.16   20 unterschiedliche Personen erzählen hier ihre persönliche Geschichte, immer dann, wenn sie am Steuer sitzen. Dabei gibt es noch viel mehr von ihnen in demselben Körper, die sich allerdings nicht äußern können oder wollen und somit in der Innenwelt bleiben. Was ihnen genau passiert ist, berichten sie dabei nicht im Detail und das ist auch nicht notwendig. Es reicht völlig aus, zu wissen, dass „Damit eine DIS entstehen kann, […] über einen langen Zeitraum wiederholt Traumata stattfinden (müssen), die in der frühesten Kindheit beginnen.“ S.245   Die unterschiedlichen Personen berichten dabei sehr fundiert über die DIS und zeigen an den verschiedensten Situationen und Beispielen auf, wie tiefgreifend diese Störung wirkt. Jede*r hat ihren/seinen eigenen Charakter, Aussehen, Sprache und Vorlieben oder auch Abneigungen. Aber nicht nur im Verhalten unterscheiden sie sich, sondern tatsächlich verhält sich auch der Körper bei jeder Person anders. Eine für mich noch viel faszinierendere Vorstellung, die mich erst einmal fassungslos gemacht hat. Zeigt sie doch unumstößlich, wie tiefgreifend die DIS wirkt.   Ich habe diese Lebensgeschichten als großen Gewinn für mich gelesen und gleichzeitig haben sie mich sprachlos gemacht. Für die Bonnies habe ich immer wieder ein starkes Mitgefühl gespürt, war bestürzt, baff und gleichzeitig völlig erstaunt über die Stärke und den Mut der Bonnies.   Dieses Buch macht wütend, weil es Täter*innen gibt, die Kindern etwas so Unvorstellbares antuen, dass als letzter Schutz- und Überlebensmechanismus nur noch die DIS bleibt. Gleichzeitig zeugt es von einer unfassbaren Resilienz.   Ich bin dankbar es gelesen zu haben und für die gelungenen Erklärungen der Bonnies, die mir eine Vorstellung vermitteln konnten, was es bedeutet Viele zu sein. Wohlwissend, dass ich es niemals wirklich begreifen können werde.   Eine ganz große Leseempfehlung an alle, die mehr wissen möchten.

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Absolut bewegend!

Von: Denise

08.06.2024

Ich folge den Bonnies, seit dem mir ihre Reels zufällig über den Algorithmus in meinen Feed gespült wurden. Als sie ankündigten, dass sie ein Buch über ihre DIS (Dissoziative IdentitätsStruktur) war mir klar, dass ich es lesen muss. Ich kannte die DIS bisher aus fiktionalen Romanen oder durch aufgearbeitete Erinnerungen von Betroffenen. Noch nie hatte ich ein Buch in der Hand, dass von einer Viele-Person selbst geschrieben wurde. "Eine Bonnie kommt niemals allein" ist schon jetzt mein Lese-Highlight des Jahres. Die Bonnies schaffen es, ihren Weg von der Diagnose zu heute so gefühlvoll, so verständlich und so nah zu beschreiben, dass ich mich wie in einem Gespräch mit allen fühlte. Besonders hervorzuheben ist, dass sich die Autor*innen auf ihren Weg konzentrieren. Mit allen Widerständen, Hindernissen und Erfolgen. Die Täter*innen und die erlittenen Traumata werden nicht thematisiert, sondern nur benannt, wenn es nötig ist. Das fand ich nachvollziehbar und für mich machte dieser Fokus die Geschichte nahbarer und berührender. Das gesamte Buch strahlt Zuversicht und eine grundsätzliche Positivität aus. Die Bonnies benennen die Hindernisse, die Mauern und Grenzen, gegen die sie anlaufen mussten und immer noch müssen. Und das tun sie mit einer Stärke, die mich beeindruckt hat. Ich verneige mich vor allen Personen, die an dem Buch mitgeschrieben haben. Mein Verständnis für DIS ist gewachsen und ich bin sehr dankbar, dass sich die Bonnies dazu entschieden haben, ihr Leben aufzuschreiben.

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Vita

Die BONNIES, geb. 2000, leben unter dem Namen Bonnie Leben in Berlin und betreiben den erfolgreichen Instagram-Account diebonnies, auf dem sie mehr als 85 Tsd. Follower*innen über ihr Leben mit einer dissoziativen Identitätsstörung informieren. Mit Vorträgen und Seminaren, vor allem aber durch ihre Öffentlichkeitsarbeit über ihre Social Media Kanäle sowie in Form von Radio-, TV-Beiträgen und Beiträgen oder Interviews in Printmedien setzen sie sich für die Aufklärung zum Thema dissoziative Identitätsstörung und Trauma ein. Sie arbeiten zudem als Künstlerin und Kunsttherapeutin.

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