06. Nov. 2026
Martin Luther King und die Bürgerbewegung in der DDR
Michael Haspel liest aus seiner jüngsten Monografie „Wer nicht liebt, steht vor dem Nichts!“. Darin untersucht der Theologie-Professor Martin Luther Kings Spiritualität als Grundlage seines Kampfes gegen Rassismus und Ungerechtigkeit. Kings Wirken wurde von staatlicher und kirchlicher Seite auch in der DDR wahrgenommen. Michael Haspel geht der Frage nach, welche Bedeutung Kings Konzept des gewaltfreien Widerstands für die Friedensbewegung und schließlich die friedliche Revolution 1989 hatte. Die Lesung lädt dazu ein, King nicht nur als Ikone der gewaltfreien afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung, sondern auch als religiös motivierten Kämpfer für Menschenwürde und soziale Gerechtigkeit neu zu entdecken.
19:00 Uhr
Erfurt