Die Queen of Thriller ist zurück
Eine Achterbahnfahrt der Gefühle
Der neue Thriller von Romy Hausmann, Autorin des Weltbestsellers und NETFLIX-Hits LIEBES KIND – über das Verschwinden eines Kindes. Die gnadenlose Macht des Vergessens. Und die Abgründe von „True Crime“.
»Der Teufel hatte gewonnen. Seine Macht war grenzenlos. Meinen Körper würde er am Leben halten, gerade so. Wie eine Trophäe. Doch als ich zu mir kam, fand ich mich plötzlich wieder am Ufer des Sees …« Seit dem 7. September 2003 ist Julie Novak verschwunden. Die Familie ist daran zerbrochen. Nur ihr Vater Theo hört nicht auf, nach ihr zu suchen. Als sich Julies Verschwinden zum zwanzigsten Mal jährt, nimmt die Podcasterin Liv Kontakt zu Theo auf. Sie sei auf eine neue Spur gestoßen. Doch wenn er die Wahrheit erfahren will, muss er sich beeilen, bevor seine fortschreitende Demenz alles mit Dunkelheit überzieht. Wer zum Teufel hat ihm seine Tochter genommen? Warum hat Julies Ex-Freund Daniel das Schlafzimmer seiner verstorbenen Mutter so sorgfältig verschlossen? Und gibt es etwas Grausameres als die Ungewissheit über das Schicksal des eigenen Kindes?
»Es ist ein fesselnder Demenz-Thriller geworden.« bild.de »›Himmelerdenblau‹ lässt einen bis zum Ende rätseln […] Es gelingt Romy Hausmann, dass man zu den Charakteren Sympathie aufbaut - und doch für ihre Unschuld keine Hand ins Feuer legen würde.« Süddeutsche Zeitung »Du liebst Thriller? Dann kommst du an Romy Hausmann nicht vorbei.« Glamour »›Himmelerdenblau‹ ist so spannend, dass man es schon vor der Verfilmung gelesen haben sollte.« MDR-FS, Romy Gehrke »Spannung, lebensechte Charaktere und eine emotionale Achterbahnfahrt.« Westdeutsche Zeitung
International Emmy 2024 für die Netflix-Verfilmung von »Liebes Kind«
»Der Teufel hatte gewonnen. Seine Macht war grenzenlos. Meinen Körper würde er am Leben halten, gerade so. Wie eine Trophäe. Doch als ich zu mir kam, fand ich mich plötzlich wieder am Ufer des Sees …« Seit dem 7. September 2003 ist Julie Novak verschwunden. Die Familie ist daran zerbrochen. Nur ihr Vater Theo hört nicht auf, nach ihr zu suchen. Als sich Julies Verschwinden zum zwanzigsten Mal jährt, nimmt die Podcasterin Liv Kontakt zu Theo auf. Sie sei auf eine neue Spur gestoßen. Doch wenn er die Wahrheit erfahren will, muss er sich beeilen, bevor seine fortschreitende Demenz alles mit Dunkelheit überzieht. Wer zum Teufel hat ihm seine Tochter genommen? Warum hat Julies Ex-Freund Daniel das Schlafzimmer seiner verstorbenen Mutter so sorgfältig verschlossen? Und gibt es etwas Grausameres als die Ungewissheit über das Schicksal des eigenen Kindes? »Das ist Romy Hausmanns definitiv bester Thriller. Er knüpft genau da an, wo die Autorin mit ›Liebes Kind‹ aufgehört hat. Herzlichen Glückwunsch zu diesem sensationellen Roman.« US-Verlegerin Stephanie Bierwerth (Quercus) über »Himmelerdenblau« Internationaler Emmy Award 2024 für die Netflix-Verfilmung von »Liebes Kind«
Romy Hausmann: Thrillerautorin. Dr. Mark Benecke: Kriminalbiologe. Gemeinsam: True Crime vom Feinsten.
Zehn neue Fälle, die nur darauf warten, von euch seziert zu werden. Ab 1.8. überall, wo es Podcasts gibt.
Bei den Recherchen zu ihrem neuen Thriller „Himmelerdenblau“ ist Bestseller-Autorin Romy Hausmann auf echte Verbrechen gestoßen, die so komplex, unglaublich oder verstörend sind, dass sie sie nachhaltig beschäftigt haben. Höchste Zeit, mit Dr. Mark Benecke zu sprechen! Mit seinem geballten Fachwissen trennt der renommierte Kriminalbiologe und forensische Entomologe die Fakten von der Fiktion: Was ist wissenschaftlich belegbar, was reine Spekulation? Und: Ließen sich manche ungelösten Fälle noch aufklären?
Artikel
»Ich danke dir, dass du einen so bewegenden Text geschrieben hast, der mich sehr berührt.«
FELIX VON MANTEUFFEL über HIMMELERDENBLAU
Buchtrailer
Zehn Fragen an Romy Hausmann
1
Wie fühlt es sich an, wenn ein Roman von dir nicht nur erfolgreich für Netflix verfilmt wurde, sondern auch noch mit dem internationalen Emmy ausgezeichnet wurde?
Höchst surreal, ehrlich gesagt, weil man beim Schreiben ja nur die Geschichte vor sich sieht und nichts anderes von Bedeutung ist, als sie nach den eigenen Fähigkeiten bestmöglich zu Papier zu bringen. Dann entlässt man sie mit der Veröffentlichung in die Welt hinaus und hat ab diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Hand, wie die Dinge sich entwickeln. Ich denke in solchen Momenten, wie zum Beispiel auch bei der Verleihung der International Emmys, auch immer nur genau das: Krass, das war mal ein kleines Word-Dokument – und nun sind wir hier. Aber eigentlich soll es auch genau so sein: Man muss sich auf den Kern konzentrieren, auf die Geschichte, und sollte keine Erwartungen haben oder Zielsetzungen, die so utopisch sind wie eine Auszeichnung aus Amerika. Alles, was kommt, nehme ich staunend an, aber unterm Strich verändert es weder mein Schreiben noch mich als Person: Ich will einfach nur meine Geschichten erzählen und bin dankbar, wenn ich damit Menschen erreiche.
2
Nach deinen ersten Thrillern „Liebes Kind“, „Marta schläft“ und „Perfect Day“ hast du ein Sachbuch über das Phänomen „True Crime“ geschrieben, danach mit „Princess Standard“ einen Ausflug in die Poetry unternommen, vertont von Fortuna Ehrenfeld. Gibt es einen roten Faden in deinem Werk, eine Verbindung zwischen den Genres?
Ich musste mir die Frage selbst stellen: Darf man das? Kann ich solche Ausflüge bringen als Thriller-Autorin? Und warum erfassen mich solche Ideen überhaupt? Es hat eine Weile gedauert, bis mir die Antwort dazu gekommen ist, aber eigentlich ist sie höchst simpel: Der rote Faden in meinem Werk ist kein Genre – ich bin es. Meine Projekte bauen alle aufeinander auf. Durch meine ersten drei Thriller ist das Bedürfnis entstanden, zu hinterfragen, was ich da eigentlich tue, wenn ich mir Verbrechen ausdenke. So kam es zu meinem True Crime-Projekt, aus dem dann wiederum Poetry entstanden ist, weil ich nach einem Weg suchte, die Nachwirkungen der Konfrontation mit den wahren Geschichten zu verarbeiten. Und warum auch nicht? Der Anspruch an mein Schreiben ist es, immer authentisch zu sein. Das ist mir wichtiger, als in irgendeine Schublade zu passen. Darauf habe ich sowieso keine Lust. So wie ich mich als Mensch entwickele, entwickelt sich auch mein Schreiben. Beidem setze ich keine Grenzen, sondern beobachte, wohin es mich führt. Die Freiheit lasse ich mir nicht nehmen, denn genau dafür bin ich am Leben: um mich zu entwickeln, auf allen Ebenen.
3
Immer wieder wird gesagt, deine Thriller funktionieren „anders“. Was könnte damit gemeint sein?
Ich setze nicht auf Blut und Schockereffekte und ignoriere ein Stück weit die „Regeln“, nach denen ein Thriller für gewöhnlich funktioniert. Mich interessieren die Geschichten der Menschen, auch, wenn ich sie als Figuren nur erfunden habe. Deswegen müssen meine Leserinnen und Leser auch auf ein paar Leichen verzichten. Ich will Emotionen ansprechen, weniger die Angstlust bedienen. Und ich finde es auch wichtig, das zu tun: Zu zeigen, dass ein Thriller nicht nur Unterhaltung mit Gruselfaktor ist, sondern noch so viel mehr sein kann.
4
Dein neues Buch ist wieder ein Thriller. „Himmelerdenblau“ in einem Satz?
Es zerreißt dich (im besten Fall).
5
Was reizt dich so am Thema „True Crime“?
Mir und meinen Leser*innen bewusst zu machen, dass True Crime kein spannendes Genre ist, sondern ein wahres Verständnis dafür zu schaffen, dass wir hier über echte Menschen und echte Leben sprechen. Hier wird unmissverständlich klar, dass ein Leben sich innerhalb eines Wimpernschlags verändern kann, dass es vorbei sein kann. Wir haben nur dieses eine Leben und sollten es jeden Tag und in jeder Sekunde auch so behandeln.
6
Welche Berührungspunkte hast du mit dem Thema „Demenz“?
In meiner Familie gibt es keinen Fall von Demenz – noch nicht und glücklicherweise. Aber es gibt so viele Menschen, die als Erkrankte oder Angehörige davon betroffen sind. Die Zahlen sind heftig und die Prognose, wie sich diese Zahlen in der Zukunft entwickeln werden, sind beängstigend. Ich denke, das Thema zu bearbeiten, war mir so wichtig, weil ich das Gefühl habe, es wird nicht in dem Maße wahrgenommen, wie es wahrgenommen werden sollte. Die Krankheit – und vor allem die direkt oder indirekt davon Betroffenen – brauchen eine Stimme. Und das ist, was ich als meine Aufgabe begreife: Denen die Stimme zu geben, die ich durch meine Veröffentlichungen haben darf, die sie selbst nicht haben, und damit auch das Gefühl gesehen und verstanden zu werden und nicht allein zu sein.
7
Theos Perspektive zieht den Leser ja förmlich in eine ganze fremde Welt. Wie hast du dafür recherchiert?
Ich habe mich als Dauer-Kaffee-Gästin in einer Wohngruppe für Demenzerkrankte herumgetrieben, dort beobachtet und viele Gespräche geführt. Wenn man – so wie ich das in „Himmelerdenblau“ tue – in Ich-Perspektive direkt in den Kopf eines Erkrankten hineingeht, reicht die Google-Suchfunktion meines Erachtens nicht aus für die Recherche. Ich wollte ja nicht nur wiedergeben, sondern – so weit es mir möglich ist – verstehen. Nur wenn ich die Dinge annähernd selbst begreife, kann ich sie durch mein Schreiben auch an meine Leserschaft weitergeben.
8
Wo schreibst du eigentlich am liebsten?
Daran hat sich nichts geändert, seit „Liebes Kind“: Am liebsten sitze ich immer noch unbequem auf dem Fußboden, den Laptop auf den Knien und den Rücken gegen den Heizkörper gelehnt. Ich habe noch immer keinen Schreibtisch, das Höchste der Gefühle ist, dass ich am Küchentisch arbeite, oder im Sommer auf der Terrasse. Ich finde, Schreiben darf körperlich nicht zu bequem sein, das macht mich faul.
9
Hast du eine bevorzugte Tageszeit?
Morgens, so früh wie möglich. Im Laufe des Tages werde ich langsam im Kopf und auch ein bisschen doof.
10
Weißt du vor Schreibbeginn, wie die Geschichte sich entwickelt – oder verändert sie sich beim Schreiben?
Beides. Ich sehe von Anfang an viel voraus und weiß auch meistens, wie die Geschichte enden soll. Den Weg von der Ausgangssituation bis zum Ende hin lasse ich mir aber weitestgehend offen. Da führen mich die Figuren passend zu ihrem Charakter, ihren Vorlieben, Verletzungen und inneren Grenzen hindurch. Komplett nach „Fahrplan“ durchzuplotten und abzuarbeiten, ist nicht meins. Für mich ist jedes Buch eine Reise, auf die ich neugierig und staunend gehe, nur mit einem Rucksack mit dem Nötigsten bepackt. Das macht mir Spaß und reizt mich immer wieder aufs Neue. Ich denke mir immer, dass es ja nicht nur daran geht, dass ich für andere erzählen will. Ich verbringe mindestens ein Jahr mit einem Projekt und langweile mich schnell auch an mir selber ab. Ich habe das Recht, mir diese Reise so spannend und überraschend auch für mich selbst zu gestalten. Dennoch würde ich sagen, dass es keinen richtigen oder falschen Weg beim Schreiben gibt, oder dass mein Weg der bessere wäre. Jeder Autor und jede Autorin hat seinen eigenen, und das ist auch gut und wichtig so.
Hinter den Kulissen von Himmelerdenblau
Pressestimmen zu Himmelerdenblau
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Interview Romy Hausmann und Felix von Manteuffel
Buchtrailer "Himmelerdenblau" von Romy Hausmann
Der Song zum Buch
Mit »Himmelerdenblau« legen Romy Hausmann und Martin Bechler, partners in crime, eine tiefräumige, schwebende musikalische Eskorte vor, die die musikaffinen Lesenden begleitet und verzaubert.
Romy Hausmann, Jahrgang 1981, ist »eine der erfolgreichsten Thrillerautorinnen Deutschlands.« (The Sunday Times). Ihr Debütroman »Liebes Kind« landete auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Die gleichnamige Netflix-Verfilmung erhielt 2024 den International Emmy. Es folgten die SPIEGEL-Bestseller »Marta schläft«...
I’m typing on an old typewriter; my Princess Standard 300, from the sixties I’m depriving myself of escape. No adding, no changing, No back or forth. No shame, no doubts. »Ich bin Thrillerautorin, Sachbuchautorin, Podcasterin. Überlegte ich gerade ernsthaft, eine Gedichtsammlung zu veröffentlichen? Mein Herz derart offensichtlich auf den OP-Tisch zu knallen für eine öffentliche Sektion? Andererseits: Hatte ich mir nicht geschworen, mich nicht von meinen Zweifeln leiten zu lassen, sondern von meinem Herzen? Der Liebe immer ein bisschen mehr Raum zu geben als der Angst? Dass letzteres für mein Schreiben galt, war klar. Aber sollte es nicht auch für mein Leben gelten?« Gedichte ohne Weichzeichner von Romy Hausmann. Grandios vertont von Fortuna Ehrenfeld. CD mit 17 Stücken, Gesamtspielzeit: 40:43. Tourneestart Februar 2025, Stationen in Hamburg, Oslo, Stavanger, Berlin, London, Wien, Leipzig, Stuttgart, Köln, München u.v.m. »Hausmann umgeht sämtliche tradierten Klischees von Weiblichkeit. [...] Adieu, Poptristesse!« Aachener Zeitung »Eine Geschichte von Liebe und Verbrechen. Ein Kunstexperiment aus Lyrik, Musik und Film.« SWR Kultur »Hausmann erschafft ein dunkles Sonnensystem, das mit funkelnden Sternen übersät ist.« New York Times über »Liebes Kind«
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