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Hugo Hamilton

Palmen in Dublin

Roman

(4)
Hardcover
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Ein Wanderer zwischen den Sprachen: Der Icherzähler dieses Romans wuchs mit einer deutschen Mutter und einem irischen Vater auf, der das Englische verteufelte und von den Kindern verlangte, Gälisch zu sprechen. Inzwischen ist der Mann erwachsen, er kehrt mit seiner Frau und zwei kleinen Töchtern nach langer Zeit aus Berlin zurück und möchte in Dublin wieder heimisch werden. Doch Erinnerungen und Zweifel überwältigen ihn, und es fällt ihm schwer, Fuß zu fassen – anders als die Palmen in ihrer Straße, die hier gut gedeihen. Sie werden dem Icherzähler zum Sinnbild für seine eigene Wurzellosigkeit.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Henning Ahrens
Originaltitel: Tearful Traveller
Originalverlag: Fourth Estate
Hardcover mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-630-87301-5
Erschienen am  27. July 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Eine Geschichte in der ich nicht weiss, was sie genau mit mir gemacht hat

Von: katys_bookcave

14.02.2023

So ging es mir mit «Palmen in Dublin» von Hugo Hamilton. Ich kann es nicht sagen, woran es genau gelegen hat, aber irgendwie wurde ich aus dem Buch nicht schlau. Ich habe zwar jedes Wort verstanden, fand es war super geschrieben aber am Schluss sass ich mit einem grossen Fragezeichen vor dem Buch und habe mich gefragt, was ich hier eigentlich gerade gelesen habe. Aber mal der Reihe nach: Es geht in diesem Buch im einen Mann, der halb Ire und halb Deutscher ist (wie der Autor übrigens), aufgewachsen in einem Dubliner Haushalt in dem nur irisch Gälisch und Deutsch gesprochen wurde. Wann genau das Buch spielt habe ich irgendwie nicht so richtig mitbekommen, vermutlich zwischen 1960 und 1980. Deutschland war getrennt, die Mutter hat während dem 2. Weltkrieg in Deutschland gewohnt. Weshalb ich vermute, dass es in dieser Zeit abgespielt haben musste. Das Buch ist so aufgebaut, dass es mir beim Lesen so vorkam als ob der namenlose Protagonist mir seine Geschichte erzählt. Ohne Umschweife und ohne direkte Rede. Normalerweise hasse ich das, aber hier ging es erstaunlicherweise gut auf. Ich hatte keinerlei Probleme damit. Muss man auch zuerst Mal hinbekommen. Er erzählt als was er arbeitet, wie es mit seiner Familie steht und wie es ist es Dublin zu wohnen. Und irgendwie passieren immer wieder Sachen, in denen ich mich gefragt habe: Wie bist du da reingekommen? Es wurde in einem nüchternen Stil erzählt, dennoch war es bildhaft beschrieben. Mir fällt es wirklich schwer die passenden Worte dazu zu finden, weil irgendwie habe ich sowas noch nie gelesen. Gefühlt weiss ich alles über diesen namenlosen Mann aber irgendwie doch nichts. Ich weiss nicht, ob mir das Buch gefallen hat oder nicht, aber irgendwie hat es doch was mit gemacht. Nur weiss ich noch nicht genau was.

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Aufgewachsen mit drei Sprachen,,,

Von: Angela Busch

24.06.2021

Mein Leseeindruck: Ein Buch welches mich oft beim Lesen innehalten liess, zum Nachdenken angeregt hat und sicher keine leichte Kost ist für den *normalen* Leser*innen. Der Schreibstil ist leise, unauffällig, und doch sehr interessant verfasst und man begibt sich mit dem Autor auf eine lange autobiografische Reise in geheimste Gedanken, Lebensansichten , bis hin zu intimen Geständnissen. Der im Buch namenlose Ich-Erzähler wandelt immer wieder durch drei Sprachen im Rückblick durch sein Leben. Der gälische Dialekt vom irischen Vater erlernt, spielt eine wichtige Rolle, das Deutsch der Mutter ebenso. Die englische Umgangssprache, oft benutzt und nicht sehr gewertschätzt in der Familie, wird vom Protagonisten als Alltagssprache benutzt. Der Protagonist arbeitet im Keller eines Kulturinstituts und erforscht die gälische Sprache, leidet in dieser tristen, ermüdenden Umgebung, entwickelt Angststörungen , Müdigkeit und fühlt sich einfach unwohl. Er gibt diese Arbeit auf, möchte ein eigenes Buch schreiben, eröffnet mit seiner Frau ein Café in Berlin, lebt mit ihr und zwei Töchtern dort und kommt trotzdem nicht zur Ruhe. Er fühlt sich heimatlos, planlos und hat das Gefühl schwankend und ziellos durch das Leben zu wandeln . Das Thema des Buches wird durchgängig von einem Thema geprägt. Wie hängen Migration und Sprache zusammen? Was wird als Heimat , Bodenständigkeit erlebt? Wo habe ich meine Wurzeln? Der Autor versucht durch sein eigenes Schicksal eine Antwort darauf zu bekommen. Episoden seines Lebensalltags werden reflektiert , bewertet. Doch gelingt ihm das wirklich ? Eine Antwort kann und möchte ich nicht geben - ihr müsst sie Euch selbst erlesen mit Geduld und Bedacht - vielleicht auch mit einigen Lesepausen. Meine Bewertung: VIER **** Sterne für ein Buch, welches mich lange beschäftigt hat. Danke an den Autor und den Luchterhand Verlag für die Zusendung des gebundenen Rezensionsexemplar.

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Vita

Hugo Hamilton wurde 1953 als Sohn eines irischen Vaters und einer deutschen Mutter in Dublin geboren. Er arbeitete zunächst als Journalist, bevor er Kurzgeschichten und Romane veröffentlichte. Mit seinen Erinnerungsbänden »Gescheckte Menschen« und »Der Matrose im Schrank« erregte er großes Aufsehen, die Werke wurden in 20 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2007 erschien »Die redselige Insel«, ein irisches Reisetagebuch auf den Spuren Heinrich Bölls, und zuletzt 2020 der Roman »Palmen in Dublin«. Hugo Hamilton lebt in Dublin.

Zum Autor

Henning Ahrens, geb. 1964, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in der niedersächsischen Provinz. Für seinen Lyrikband "Lieblied was kommt" (1998) erhielt er einen der Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise beim Literarischen März 1999 sowie den Pro Litteris-Preis 1999 der Märkischen Kulturkonferenz und den Hebbel-Preis (2001). Er übersetzte u.a. J. C. Powys, Jonathan Safran Foer, Jonathan Coe und Hugo Hamilton. Zuletzt erschien sein Lyrikband "Kein Schlaf in Sicht" und der Roman "Tiertage".

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