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Christina Lamb

Unsere Körper sind euer Schlachtfeld

Frauen, Krieg und Gewalt

(9)
Hardcover
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»Ein Weckruf ... Die Geschichten dieser Frauen werden Sie zum Weinen bringen und dann wütend machen auf die Gleichgültigkeit der Welt.« Amal Clooney

Das erschütternde Schicksal von Frauen in Kriegsgebieten wird gern übersehen, die Aufmerksamkeit gilt meist den Kämpfern an der Front. Dabei wird immer häufiger sexuelle Gewalt gegen Frauen systematisch als Kriegswaffe eingesetzt. Christina Lamb von der »Sunday Times« ist eine von ganz wenigen Kriegskorrespondentinnen. Seit Jahren bereist sie Krisengebiete wie Irak, Syrien, Nigeria und Myanmar und spricht mit den Frauen, Überlebenden, Geflüchteten über ihre Erfahrungen in Kriegszeiten: von Jesidinnen, die von IS-Kämpfern versklavt wurden, bis zur Ärztin im Kongo, die täglich Vergewaltigungsopfer versorgt. Ihnen will sie endlich eine Stimme geben und damit zugleich auf einen Missstand aufmerksam machen: Vergewaltigungen, die zur Massenvernichtungswaffe geworden sind, gehören endlich international geahndet!


Originaltitel: Our Bodies, Their Battlefield: What War Does to Women
Originalverlag: William Collins
Hardcover mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 28 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-328-60072-5
Erschienen am  28. September 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Ein wichtiges, bedrückendes Buch

Von: Bibliokate

25.09.2022

(CN: Vergewaltigung, Krieg, Genozid, Zwangsehe, Gewalt Verstümmelung, Mord, Tod) Christina Lamb, britische Journalistin und Autorin, ist seit vielen Jahren in der Kriegsberichterstattung tätig. In diesem Buch das aufgrund des Titels schon schokierendes und verstörendes erahnen lässt erzählt sie die Geschichten von Frauen die Opfer von Vergewaltigung, Sexualisierter Gewalt und Folter in Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen wurden. Es kommen hier Frauen und Mädchen zu Wort die Sklavinnen des IS waren, von Boko Haram entführt und Zwangsverheiratet wurden, Trostfrauen aus Japan, überlebende des Massaker von Srebrenica, des Genozides in Ruanda und viele andere Frauen die schrecklichste Dinge durchmachen mussten. Dieses Buch ist unglaublich. Es ist unglaublich bedrückend, verstörend, macht unglaublich betroffen und ist unglaublich wichtig. Frauen auf der ganzen Welt werden immer wieder als legitimes Ziel von Gewalt angesehen und Opfer von Vergewaltigungen als Kriegshandlung und das mindeste das man tun kann ist ihnen zuzuhören und ihre Geschichten zu erzählen. Ich finde es immer wieder schockierend das über Themen wie dieses nicht viel mehr gesprochen wird. Meistens wird es nur aufgegriffen wenn einmal mehr Frauen von terroristischen Organisationen entführt werden, aktuell ein Krieg herrscht oder gerade etwas derartiges passiert ist. Es ist wichtig diesem Thema immer Aufmerksamkeit zu schenken und habe größten Respekt vor den Frauen die in diesem Buch interviewt wurden. Ich kann mir nicht einmal ansatzweise vorstellen was für eine Überwindung das sein muss diese Erfahrungen zu rekapitulieren und somit nocheinmal durchleben zu müssen. Allerdings kann nur so das Bewusstsein für dieses Thema geschaffen werden. Das könnte dazu beitragen das es nicht wie in Srebrenica, Ruanda und an anderen Orten wieder zu solchen furchtbaren Taten kommt oder zumindest die Welt nicht nocheinmal die Augen davor verschließen kann. #bringbackourgirls #endviolenceagainstwomenandgirls Vielen Dank an den @penguin_verlag und das @bloggerportal für dieses verstörende, Augen öffnende und ungemein wichtige Rezensionsexemplar

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dieses Buch ist sehr wichtig

Von: Suse

14.09.2021

Das erschütternde Schicksal von Frauen in Kriegsgebieten wird gern übersehen, die Aufmerksamkeit gilt meist den Kämpfern an der Front. Dabei wird immer häufiger sexuelle Gewalt gegen Frauen systematisch als Kriegswaffe eingesetzt. Christina Lamb von der »Sunday Times« ist eine von ganz wenigen Kriegskorrespondentinnen. Seit Jahren bereist sie Krisengebiete wie Irak, Syrien, Nigeria und Myanmar und spricht mit den Frauen, Überlebenden, Geflüchteten über ihre Erfahrungen in Kriegszeiten: von Jesidinnen, die von IS-Kämpfern versklavt wurden, bis zur Ärztin im Kongo, die täglich Vergewaltigungsopfer versorgt. Ihnen will sie endlich eine Stimme geben und damit zugleich auf einen Missstand aufmerksam machen: Vergewaltigungen, die zur Massenvernichtungswaffe geworden sind, gehören endlich international geahndet! Die Autorin: Christina Lamb, geboren 1965, britische Journalistin und Autorin, ist als Auslandskorrespondentin seit vielen Jahren in der Kriegsberichterstattung tätig. Lamb gewann viermal den Titel „Foreign Correspondent of the Year“. Sie ist die Co-Autorin von „Ich bin Malala“. Meine Meinung: Ich möchte erst mal vorneweg nehmen, das dieses Buch absolut nicht für jeden geeignet ist. Hier werden Gewaltszenen aufgezeigt, die enorm triggern können. Alle die ein Problem mit der Darstellung von Gewalt an Frauen ein Problem haben, Hände weg. Gleich am Anfang des Buches bekommen wir einen guten Blick was uns hier erwartet. Die Autorin ist schonungslos und das muss sie auch sein, denn die Realität ist es auch. Wir erfahren viele Schicksale von Frauen, die grauenvolles durchgemacht haben. Es wird nichts weggelassen oder beschönigt. Der Schreibstil ist dem Buch angemessen. Sehr respektvoll und voller Ehrfurcht für die Opfer. Die Autorin hat es sich zu Aufgabe gemacht die Schicksale der Frauen zu zeigen. Was ist mit Ihnen, denn wenn es um Berichterstattung geht, egal ob in Zeitungen oder Nachrichten, wird das Schicksal dieser oft vergessen. Das Buch ist wirklich harte Kost. Da ich selbst eine Frau bin, konnte ich die Angst, die Machtlosigkeit und Ohnmacht förmlich spüren. Ich kann es gar nicht so recht in Worte fassen, was das Buch mit mir gemacht hat. Es ist sehr wichtig und sollte von vielen gelesen werden. Doch wie schon erwähnt mit Vorsicht. Es soll aufklären und aufrütteln. Das hat es bei mir auf jeden Fall geschafft. Ein Buch was schlimmer ist, als alle Fiktion oder Unterhaltungslektüre die ich jemals gelesen haben. Denn es ist hier alles wahr. Ein Buch was die Welt auf die Schicksale Derjenigen aufmerksam macht, die sonst keine Stimme bekommen. Sehr wichtig und absolut zu empfehlen, wenn man sich mit dieser Thematik befassen möchte.

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Vita

Christina Lamb, geboren 1965, britische Journalistin und Autorin, ist als Auslandskorrespondentin seit vielen Jahren in der Kriegsberichterstattung tätig. Lamb gewann viermal den Titel „Foreign Correspondent of the Year“. Sie ist die Co-Autorin von „Ich bin Malala“.

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