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Miriam Stein

Die gereizte Frau

Was unsere Gesellschaft mit meinen Wechseljahren zu tun hat
„Die Periode ist politisch – ihr Ausbleiben auch“ Sheila de Liz

(1)
Paperback
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Die Periode ist politisch – ihr Ausbleiben aber auch. Als Miriam Stein von Hitzewallungen, Schlafstörungen und weiteren unangenehmen Vorboten der Menopause überrascht wird, erkundet sie die ihr von der patriarchalen Gesellschaft zugedachte Stellung neu. Leicht gereizt stellt sie fest: Die sogenannten Wechseljahre sind das letzte Tabu der Frauengesundheit. Bis zum heutigen Tag bestimmen Mythen und Fehlinformationen den Diskurs: Das Klimakterium erscheint als peinliche Hormonmangel-Krankheit. Der unfruchtbar – und somit unattraktiv – gewordenen Frau wird geraten, sich neu zu erfinden. Ganz so, als sei während der hormonellen Umstellung ihre gesamte "alte" Identität verloren gegangen.
Miriam Stein räumt mit alten Vorurteilen auf und holt das Thema aus dem gesellschaftlichen Abseits. In Die gereizte Frau verbindet sie unterhaltsam und klug persönliche Erfahrung mit feministischer Gesellschaftskritik. Ausgehend von häufigen klimakterischen Symptomen und den damit verbundenen misogynen Klischees und Behauptungen schreibt sie die Geschichte vom weiblichen Älterwerden neu. Eine wichtige Lektüre für jede Frau, die selbstbestimmt altern möchte.

»Die Menopause ist das letzte Tabu der Frauengesundheit - und dieses Buch der Versuch ihrer Entmystifizierung.«

Miriam Stein (02. June 2021)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 256 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-31648-9
Erschienen am  26. April 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Starkes und wichtiges Buch

Von: wortknaeuel

26.02.2023

Spinatwachtel, Schabracke oder Schreckschraube? Ich kann mich nicht entschieden, welches Schimpfwort für „gereizte Frauen“ aus Miriam Steins Buch ich am besten finde. Die Liste ist noch länger und macht klar, was von Frauen allgemein gehalten wird, die hormonell bedingt plötzlich unter gelegentlichem Kontrollverlust leiden – und dabei merken, wie wunderbar befreiend es sein kann, sich nicht mehr um die Meinung anderer zu scheren. In „Die gereizte Frau“ geht es weniger um Symptome, als eher um den gesellschaftlichen Umgang mit den Wechseljahren und wie Frauen damit umgehen, wie sie gesehen werden und sich selbst sehen, wenn das Älterwerden plötzlich und unerwartet spürbar wird. Es geht um Schönheitsideale, das Leben mit der Fruchtbarkeit und dem Ende derselben, Auswirkungen auf die Arbeitswelt und Wirtschaft, Lebenssinn, Neuorientierung und Umbrüche, laut sein und sich frei machen von gesellschaftlichen Konventionen. Miriam Stein interviewte Frauen, die sich auf unterschiedliche Weise damit auseinandersetzen, z.B. die Journalistin und Schriftstellerin Mirna Funk, die nicht nur ganz selbstbestimmt lebend ohne Mann eine Tochter bekam, sondern sich auch Eizellen einfrieren ließ, falls sie in einem Alter nochmal schwanger werden möchte, in dem das nicht mehr so ohne weiteres möglich ist. Die Autorin reiste extra zur Praxis von Dr. Sheila de Liz nach Wiesbaden, um sich von der Frauenärztin und Autorin des Bestsellers „Woman on Fire“ über die naturidentische Hormontherapie beraten zu lassen. In Berlin spricht sie mit Prof. Dr. Theda Borde, die mit einem Kollegen zusammen eine Studie zu den Wechseljahren unter deutschen Frauen sowie Immigrantinnen aus dem asiatischen und türkischen Kulturraum durchführte und auf soziokulturelle Einflüsse eingeht. Noch viele weitere interessante Frauen kommen in diesem Buch zu Wort. Für die Autorin ist der kulturelle Aspekt auch deshalb interessant, weil sie als in Deutschland aufgewachsenes Adoptivkind aus Südkorea mit dem Vorurteil „Asiatinnen haben keine Wechseljahresbeschwerden“ konfrontiert wird und dem auf den Grund gehen will. Denn sie hat durchaus Beschwerden. Ungeniert beschreibt sie auch die ekligen Details, die für sie selbst so verunsichernd sind, eben weil zu wenig darüber geredet wird. Zu lange schon leben Frauen mit dem Druck, das Altern und die damit verbundenen Nebenwirkungen für sich zu behalten und zu kaschieren. Dieses Buch liest sich unterhaltsam wie ein Magazin-Artikel: ein Mix aus Fakten und aktueller Studienlage, aber auch aus Porträts, persönlichen Erfahrungen und Meinungen, durchaus und zurecht emotional aufgeladen. Damit ist es eine tolle Ergänzung zu Aufklärungsbüchern und Ratgebern, denn es bietet zusätzliches Hintergrundwissen und jede Menge Denkanstöße. Vor allem aber macht es darauf aufmerksam, wie unwissend und unvorbereitet Frauen in die Wechseljahre schlittern – und warum das nicht einfach nur ein medizinisches Frauenproblemchen ist, sondern ein gesamtgesellschaftliches und politisches Thema!

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Vita

Miriam Yung Min Stein ist Journalistin und Buchautorin und lebt mit ihrer Familie in Berlin. Sie wurde 1977 in Südkorea geboren und wuchs in einer deutschen Familie als Adoptivkind auf. Sie hat mit Christoph Schlingensief und Rimini Protokoll Theater gemacht und ist eine profilierte deutsche Kulturjournalistin. Miriam Stein hielt sich immer für eine alte Seele im jungen Körper – aus heutiger Perspektive ein Zeugnis jugendlicher Verklärung.

Zur Autorin

Pressestimmen

»Für Frauen gelten in Sachen Älterwerden andere Regeln als für Männer.«

Miriam Stein (28. May 2021)

»schonungslos und selbstbewusst«

STERN (02. June 2022)

»In der Reizbarkeit kann auch ein Reiz liegen!«

GALORE (27. May 2022)

»Pflichtlektüre für alle Frauen, die selbstbestimmt durch die Wechseljahre gehen wollen.«

wunderweib.de (01. June 2022)

»Vorsicht: Manches, was Autorin Miriam Stein zum Thema Wechseljahre zu sagen hat, kann einen ganz schön in Wallung bringen.«

»Wechseljahrsbeschwerden machen Frauen tunlichst mit sich allein aus, weil sie sonst nicht mehr als sexy gelten. Die Autorin Miriam Stein findet das eine Frechheit.«

»Schlau und überraschend.«

Donna (06. July 2022)

»Sehr unterhaltsam und […] interessant aufgearbeitet.«

»Lesenswert!«

Gute Laune (03. August 2022)

Weitere Bücher der Autorin