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Donna Freitas

Einvernehmlich

Er war ihr Mentor, Professor und Priester – und überschritt jede Grenze

(3)
Paperback
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Er war ihr Mentor, Professor und Priester – und überschritt jede Grenze.

Donna Freitas ist jung, talentiert und scheint am Ziel ihrer Träume: Sie ist Doktorandin an einer renommierten Universität, ihr Betreuer, ein katholischer Priester, scheint der ideale Gesprächspartner für ihre Arbeit. In seinem Büro trinken sie Kaffee, führen lange Gespräche, diskutieren über Theorien. Er ruft sie immer häufiger an, schickt ihr Briefe und schließlich einen Artikel – einen Artikel, in dem es nicht um Wissenschaft geht, sondern der eine Liebeserklärung ist. Der Mann bombardiert sie mit Anrufen und Briefen, taucht unaufgefordert bei ihr auf, schreckt nicht einmal davor zurück, Freitas‘ krebskranke Mutter zu kontaktieren. Als sie sich schließlich an die Universitätsleitung wendet, bleibt die erhoffte Hilfe jedoch aus. Die wahre Geschichte einer jungen Frau, die zutiefst verunsichert ist, Scham und Schuldgefühle für etwas empfindet, an dem sie keine Schuld trägt – die 20 Jahre zurückliegenden Ereignisse verfolgen Donna Freitas bis heute.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Frauke Brodd
Originaltitel: Consent: A Memoir of Unwanted Attention
Originalverlag: Little, Brown
Paperback , Klappenbroschur, 368 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-77029-8
Erschienen am  15. March 2023
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Ein authentischer Erfahrungsbericht der unter die Haut geht

Von: Pepperlikesleeping/Nadinewiedmaier

14.05.2023

Hallo Ihr Lieben Donna Freitas @donnafreitas.writer Einvernehmlich 🌟🌟🌟🌟/5 All das was anfangs Einvernehmlich geschah, verschwimmt, Grenzen werden auf subtile Art überschritten. Erst undurchsichtig und dann mit aller Macht. Schleichend aber so unwiderbringlich manipulativ gestaltet von einem Priester, der das Machtverhältnis ausgenutzt hat. Inhalt: Als junge Dokterantin an einer renommierten Universität scheint Donna Freitas am Ziel ihrer Wünsche, doch durch Nachstellungen ihres Professors wird der akademische Traum zum Albtraum... In ihrer Danksagung schreibt sie dass sie uns dankt es zu verstehen. Ich danke Donna Freitas dafür, diese Geschichte geschrieben zu haben. Dieses Buch zeigt auf dass diese Art von psychischen Missbrauch genau so schwer trägt wie physischer Missbrauch, dass die Folgen genauso weitreichend sind. Und genau das schafft die Autorin auf eine Art, die unter die Haut geht, deren Leid, ihre Ambivalenz so greifbar werden lässt. Ihre Zweifel und innerliche Zerrissenheit werden uns deutlich vor Augen geführt. Ihren Mut sich zu öffnen, um Hilfe zu bitten, dabei auf Verständnis und Hilfe zu stoßen war für mich der Ausgleich in dieser harten Lektüre. Freundschaft, die trägt, Menschlichkeit, die einfach unfassbar tragend und wichtig sind. Aber was wenn die Universität nicht reagiert, genau das erfährt Donna, die sich wieder hilfslos und machtlos ja ausgeliefert zu sein, fühlt. Ich war einfach nur schockiert und auch wenn dieses Thema nicht für alle geeignet ist, empfinde ich es als ein Buch dass Mut macht sich zu öffnen, dass es aufzeigt, dass es lohnt für sich einzustehen, zu kämpfen unabhängig vom Ausgang. Danke @bloggerportal und den @btb_verlag für das Rezensionsexemplar Werbung/Rezensionsexemplar

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Wenn man auf den Täter angewiesen ist

Von: Marianne

01.05.2023

Donna wächst in einer behüteten katholischen Umgebung auf. Schon in der Schulzeit, zeichnet sie sich durch ihre Intelligenz aus. Die Tochter von Einwandern soll einmal ein besseres Leben haben, meinen ihre Eltern. Sie sind zwar zuerst nicht mit der Wahl ihres Studienfachs einverstanden, doch sie sind sehr stolz auf ihre intelligente Tochter. Voller Begeisterung ergreift sie die Chance ihren Doktor an einer renommierten Universität zu machen. Wie es ihre Gewohnheit ist, sucht sie oft nach dem Unterricht ihre Lehrer auf, um weiter mit ihnen zu diskutieren. Einer ihrer Professoren genießt das Zusammensein sehr. Der Priester lädt sie eines Abends zu einer Theatervorstellung ein. Ab diesem Zeitpunkt drängt er sich immer mehr in Donnas Leben ein. Er ruft täglich an, schreibt unzählige Briefe, und er beobachtet sie – in der Universität, auf dem Parkplatz und selbst durch die Fenster ihrer Wohnung. Donnas „nein“ ist zuerst zögerlich, denn ihre Karriere hängt vom Wohlwollen dieses Professors ab. Doch mit zunehmender Dringlichkeit seines Werbens, ist ihr das egal. Ihr „nein“ ist deutlich, doch nichts ändert sich. Schließlich leitet sie rechtliche Schritte ein, um Ruhe vor ihrem Stalker zu haben. In diesem Buch berichtet Donna ausführlich über ihre Erlebnisse. Sie erzählt kurz von ihrer Kindheit, um dann alle Schritte des erlebten Missbrauchs aufzuzeigen. Sie macht deutlich, wie harmlos die Freundschaft am Anfang war, und wie auch sie das Zusammensein genoss, bis ihr die erhöhte Aufmerksamkeit unheimlich wurde. Es scheint, dass dieses Buch ein Versuch ist, dieses traumatischen Erlebnis zu verarbeiten. Das ist gut, das Lesen fällt allerdings streckenweise schwer. So berichtet sie sehr eingehend über kleinste Erlebnisse, prüft dabei gedanklich ihre und seine Motive. Ihre große Enttäuschung wird deutlich. Nie hört sie eine Entschuldigung, weder vom Institut noch von ihrem Professor. Innerlich hat sie mit diesem ganzen Thema nicht abgeschlossen. Ihre Wut und ihr Hass sind beim Lesen deutlich zu spüren. Das legt den Schluss nahe, dass es vielleicht zu früh war darüber zu schreiben. Und doch ist dieses Buch lesenswert, da es die Gedanken und Gefühle einer gestalkten Frau aufzeigt. Besonders interessant sind Donnas Überlegungen über die Schwierigkeit etwas zu unternehmen, wenn ein Ungleichgewicht zwischen Täter und Opfer besteht, weil das Opfer auf den Täter angewiesen ist. Fazit: Ein lesenswertes Buch über das Erleben eines seelischen Missbrauchs durch einen katholischen Priester. An einigen Stellen zu ausführlich und mit recht vielen Wiederholungen, ist dieses Buch trotzdem gut geschrieben und aufschlussreich. Empfehlenswert!

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Vita

Donna Freitas, Jahrgang 1972, ist Wissenschaftlerin, Professorin und Schriftstellerin. Sie ist Autorin erfolgreicher Kinder- und Jugendbücher sowie des Romans »Die neun Leben der Rose Napolitano«. Ihre journalistischen Arbeiten erschienen u.a. in The New York Times, The Washington Post und The Boston Globe, zahlreiche Auftritte in Radio und Fernsehen, Vorträge an über 200 US-Colleges zum Thema sexuelle Gewalt. Freitas hat an verschiedenen renommierten US-Universitäten gelehrt und unterrichtet heute Creative Writing an der Fairleigh Dickinson University. Sie lebt in Brooklyn.

Zur Autorin

Weitere Bücher der Autorin