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Rezensionen zu
Lexicon

Max Barry

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Mein Highlight 2014. Es gibt wenig Bücher die mich sprachlos und nachdenklich zurück lassen, dieses Buch ist aber eines davon. Die Story beginnt gleich sehr spannend und mit einer guten Prise Humor. Man lernt in zwei unterschiedlichen Handlungssträngen jeweils die Geschichte von Emily und Wil kennen. Beide Handlungen fesseln auf ihre Art und führen schließlich auf dramatische Art zusammen. Die ganze Story ist sehr komplex und unglaublich gut durchdacht, alle Charaktere sind sehr facettenreich und interessant dargestellt. Das Buch hat einfach alles, Witz, Action, Magie, Drama, Liebe und Spannung. Allein mit der Macht der Worte konnte mich dieser Roman wirklich überzeugen. Das Buch ist jeden Cent wert.

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Die Macht der Worte

Von: BlueSunset

08.11.2014

Inhalt Das Buch ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt. Der eine handelt von Will Park und der andere von der Teenagerin Emily. Will Park wird von zwei mysteriösen Männern entführt. Ihm wird gesagt, er sei der Schlüssel um ein Artefakt sicherzustellen, welches eine Katastrophe auslösen kann. Emily ist Straßenkünstlerin. Eines Tages bekommt sie die Chance an einem Test teilzunehmen, der aussagt, ob sie für eine Akademie geeignet ist, die auf Manipulation von Menschen durch Worte spezialisiert ist. Diese Chance wird ihr Leben komplett verändern. Meine Meinung… „Lexicon“ entführt den Leser in eine Welt voller Psychologie. Durch die beiden Erzählstränge erhält der Leser verschiedene Sichtweisen auf das Gesamtgeschehen, welche das Buch sehr facettenreich gestalten. Der Handlungsstrang von Will ist sehr actionreich und stellt einen guten Kontrast zu dem Emily-Plot dar, welcher eher ruhig verläuft und viele Hintergründe aufdeckt. Da die Handlungen erst spät zusammengeführt werden, entsteht zusätzliche Spannung. Besonders die Unwissenheit von Will hat mich fortlaufend zum Weiterlesen motiviert, da man gemeinsam mit ihm die Zusammenhänge erkennt. Die Thematik wirkt sehr realitätsnah, gut recherchiert und passt ins Konzept. Fazit: Insgesamt ein sehr gelungenes Buch, was voller Überraschungen steckt, hier und da vielleicht mal etwas verwirrend ist und eine manchmal etwas beängstigende Realitätsnähe aufweist, dafür jedoch ein umso größeres Maß an Spannung auslöst, wenn alles aufgedeckt wird.

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Thriller der Extraklasse!

Von: Nane

07.11.2014

Mörderischer wie fesselnder kann Unterhaltung kaum sein. “Lexicon” ist ein Thriller der Extraklasse und das Großartigste, was ich bisher gelesen habe. Der Roman beschäftigt sich mit der Macht der Worte und was man mit ihnen bewirken kann. Dies wird durch fiktive Zeitungsartikel, Beiträgen und Meldungen von Webseiten und Protokollen deutlich gemacht, die passende Themen zu den Kapiteln enthalten. Die Geschichte besteht aus zwei Handlungssträngen. Zum einen wird sie aus Wils Sicht und zum anderen aus der Sicht eines jungen Mädchens erzählt. Welche Rolle das Mädchen spielt, klärt sich im Laufe der Geschichte auf. Alle Charaktere – auch die Nebenfiguren – sind sehr facettenreich und außergewöhnlich. Durch raffinierte Zeitsprünge und Ortswechsel bringt der Autor Leben in die Geschichte. Trotzdem behält man ohne Weiteres den Überblick. Er sorgt dennoch für eine große Portion Verwirrung und stellt unseren Verstand auf die Probe. Man benötigt Nerven wie Drahtseile. Die Story bietet vor allem: überraschende Wendungen, viel Action und Gefahr. Während man Wort für Wort, Seite für Seite immer tiefer in die Geschichte eintaucht, kommt man nicht mehr von dem Buch los. Deshalb Vorsicht: Es besteht Suchtgefahr! Fazit: So – und nicht anders – geht Spannung!

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Lexicon

Von: dorli aus Berlin

29.10.2014

Portland. Wil Parke wird am Flughafen von zwei Männern angegriffen und entführt. Der einfache Zimmermann glaubt an eine Verwechslung, wird jedoch schnell eines Besseren belehrt. Von Tom Eliot nach Broken Hill gebracht, soll Wil einem Feind das Handwerk legen, den er schon einmal besiegt hat – dummerweise kann Wil sich nicht daran erinnern… San Francisco. Die 16-jährige Emily Ruff ist eine Falschspielerin, die mit Kartentricks den Leuten das Geld aus der Tasche zieht. Sie versteht es hervorragend, Menschen zu täuschen und zu übertölpeln – ein Talent, das in der Akademie perfektioniert werden soll… Was für ein Buch! „Lexicon“ ist der erste Roman, den ich von Max Barry gelesen habe und ich bin begeistert. Es ist einfach brillant, was für eine Geschichte Max Barry hier kreiert hat. Das Buch ist raffiniert und grausam, die Handlung ist von Anfang bis Ende ausgeklügelt und wahnsinnig gut durchdacht – ein Thriller voller Überraschungen und Wendungen. Ohne lange Vorrede wird man direkt in das Geschehen geworfen. Es fällt von Anfang an leicht, den Überblick in dieser clever gestrickten Geschichte zu behalten - und das, obwohl Max Barry die Geschichte nicht chronologisch erzählt, sondern munter zwischen Zeiten und Orten hin und her springt. Schnell macht Barry den Leser zu seinem Spielball. Kaum glaubt man zu wissen, was vorgeht, dreht Barry die Handlung und man bekommt einen ganz neuen Blick auf die Figuren präsentiert, der alles in einem anderen Licht erscheinen lässt. Immer mehr Fragen prasseln auf den Leser ein und man grübelt laufend, wer denn hier eigentlich die Guten sind. Wem kann man glauben? Wer ist der Bösewicht? Die Akteure werden allesamt hervorragend charakterisiert. Den eigentlichen Mittelpunkt der Geschichte bildet Emily. Anfangs obdachlos, genießt sie in der Akademie alles, was ihr geboten wird. Mir gefallen ihre Neugierde und ihr selbstbewusstes Auftreten. Ihre starke Persönlichkeit, die sie im Verlauf der Handlung voll ausspielen muss, zeigt sich allein schon darin, dass sie lieber auf die ganzen Annehmlichkeiten verzichten und wieder auf der Straße leben würde, als sich von den Mitgliedern der Akademie verbiegen zu lassen. Emily erhält eine spezielle Ausbildung und lernt Beeinflussungstechniken, deren Wirkung einfach nur gruselig ist. Nach und nach erfährt man die wirklichen Hintergründe und Absichten der Akademie und wird immer tiefer hineingezogen in eine machtgierige Welt, in der eine unglaubliche Rücksichtslosigkeit an den Tag gelegt und einem deutlich vor Augen gehalten wird, was ein einziges Wort alles anrichten kann. Erst am Ende des Buches wird klar, wie die zahlreichen Handlungsfäden tatsächlich miteinander verschnürt und verflochten sind und wie eiskalt hier von Anfang an agiert wurde. Kleine Einschübe mit fiktiven Meldungen, Berichten und Protokollen unterstreichen das Geschehen und vermitteln dem Leser, wie durch geschickt eingesetzte Worte und Formulierungen sowie einseitiger Berichterstattung Menschen täglich aufs Neue manipuliert und in eine gewünschte Richtung gedrängt werden. Max Barry erzählt spannend und mitreißend, die Figuren sind vielschichtig, die Dialoge lebhaft, die Handlung ist tiefgründig und actionreich. Dazu ein fein eingewobener Humor, der die Geschichte ausgezeichnet abrundet. Ein grandioser Thriller.

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