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Rezensionen zu
Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen

Cornelia Franke

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Inhalt Jessica liebt Filme und verbringt auch viel Zeit im Kino. Als im Medienunterricht der Lehrer ein Projekt vorschlägt, bei dem die Gruppen Blogs für verschiedene Themen erstellen, ist klar, dass sie über Filme schreiben will. Zusammen mit ihrer besten Freundin Lisa stürzt sie sich aufgeregt ins Projekt. Dabei erfährt sie zufällig, dass auch ihre Mutter in Filmen mitgespielt hatte. Begeistert von der Nachricht will sie von ihrem Vater die ganze Geschichte hören, doch dieser reagiert abweisend und bremst sie immer weiter aus. Auch Marvin verhält sich ihr gegenüber immer seltsamer. Plötzlich wünscht sich Jessica das Drehbuch ihres Lebens zu kennen, denn irgendwas läuft scheinbar falsch. Meine Meinung Wer Filme mag, dürfte hier so einige Reverenzen und Verweise finden. Ich selbst kannte nicht alle Filme, doch so kann man sicherlich neue Dinge entdecken. Wir haben hier Jess, die sich jedes Jahr eine Kinojahreskarte wünscht. Mit dieser verbringt sie jeden Donnerstag im Kino, um sich den neusten Blockbuster anzusehen. Die Mitarbeiter kennen sie inzwischen sehr gut und auch ihre Freunde sind keine unbekannten Gesichter. Manche ihrer Mitschüler halten sie deshalb für einen Freak, doch das macht ihr nicht viel aus. Als für den Unterricht ein Blog zu einem beliebigen Thema erstellt werden soll, ist klar, dass sie über Filme schreiben will. Begeistert stürzt sie sich in die Arbeit, das auch einiges in ihrem Leben verändern soll. An ihrer Seite hat sie Lisa, ihre beste Freundin, und Tom, Lisas Freund und begeisterten Science-Fiction Fan. Zusammen graben sie sich durch die Welt der Filme. Manchmal mischt auch Marvin mit, der viel von Technik versteht und eindeutig Gefühle für Jess hat, die sie aber nicht wahrzunehmen scheint. Da Jess erfahren hat, dass ihre Mutter in Filmen mitspielte, versucht sie mit ihren Freunden alle Filme aufzutreiben. Zwar waren es zumeist kleine Rollen, doch Jess ist es egal, denn sie kann sich kaum an sie erinnern und glaubt sie durch ihre Rollen etwas kennen lernen zu können. Die Jagd nach den Filmen wird zu einer kleinen Schnitzeljagd, die sehr an den Gefühlen zehrt. Denn jeder Film rührt Jess und scheint die Beziehung zu ihrem Vater weiter zu zerrütten, will dieser doch vehement nichts sagen und sie weiter von ihrer Leidenschaft entfernen. Weshalb dieses Thema für den Vater Tabu ist, hängt mit schmerzhaften Erinnerungen zusammen. Cornelia Franke lässt dies sehr, sehr emotional wirken. Da ist viel Schmerz dahinter und irgendwann versteht man sein Schweigen. Dadurch hat er aber auch seine Tochter auf Abstand gehalten und auch diese Beziehung in Gefahr gebracht. Klar, er hat gelitten, doch dadurch auch Jess leiden lassen. Sie konnte nicht mit ihm reden, dadurch vergrub sie sich umso mehr in der Welt des Films. Wie bereits erwähnt, ist Marvin in Jess verliebt. Neben dem Schmerz der Vergangenheit gibt es daher auch das Glück der Gegenwart. Es ist süß dieser Liebesgeschichte zu folgen, die sich ja gerade erst entwickelt. Man merkt ihm sofort seine Gefühle an, doch die Blindheit von Jess lässt einen manchmal einfach verzweifeln. Daher sind die Kommentare von Lisa und Tom einfach nur der Hammer, schließlich sehen sie nur all zu gut was vor sich geht. Die Autorin schreibt über Familiengeheimnisse, über Freundschaft und Liebe, aber auch über die Schule und das ganz normale Leben. Natürlich gibt es die typischen Merkmale eines Jugendbuches. Es gibt die Zicke, die gerne im Mittelpunkt steht. Es gibt den Nerd, der an alles mögliche denkt und sich mit vielem auskennt. Vieles wäre leichter, wenn die Charaktere mehr miteinander reden würden, was allerdings selten der Fall ist. Cornelia Franke gelingt es daraus trotzdem ein ganz eigenes Paket zu schnüren, welches sowohl fesselnd als auch berührend ist. Sie zeigt uns anhand von Jesse und ihrer Filmleidenschaft, dass wir alle gerne mal der Realität entfliehen und unangenehmen Sachen aus dem Weg gehen. Sie zeigt, dass keine Familie perfekt ist, doch Kommunikation vieles vereinfachen kann. Und sie zeigt uns, dass in jedem von uns irgendwie ein Nerd steckt, denn sonst würde man die vielen Filmverweise wohl nicht verstehen können. Fazit Jeder von uns hat sich schon mal wie im falschen Film gefühlt, so geht es auch Jesse. Sie erfährt neue Sachen über ihre Mutter, sieht sich mit der Liebe konfrontiert und muss auch noch ein Schulprojekt schmeißen. Da wünscht man sich einfach mal die Rolle tauschen zu können. Gut und fesselnd geschrieben, bekommt man hier nicht nur viele Emotionen und Humor geboten, sondern auch ein Jugendbuch, das irgendwie sympathisch nerdig ist.

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Zum Buch: Die Gestaltung lässt erahnen, dass es sich um ein Mädchenbuch handelt, weil die Hauptfarbe Pink ist. Das knusprige Popcorn, was über das Cover fliegt, macht Appetit. In Verbindung mit dem Titel und der Eintrittskarte habe ich direkt an Kinofilme gedacht, wovon die Geschichte auch handelt. Es ist eine nette Darstellung des Buches, die mich allerdings im Buchhandel nicht ansprechen würde, um es zu kaufen. Erster Satz: "Jedes Mal, wenn ich vor der Glasfassade meines Stammkinos am Potsdamer Platz stehe, überkommt mich ein Kribbeln." Meine Meinung: "Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen" von Cornelia Franke habe ich im Rahmen einer Aktion erhalten. Der Klappentext hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Jess wohnt bei ihrem Vater, der mit seinem Job verheiratet und nur selten zu Hause ist. Ihre große Leidenschaft ist die Filmwelt und so verbringt sie die meiste Zeit im Kino - allein oder mit Freunden. Da kommt das neue Schulprojekt gerade richtig; die Schüler sollen einen Blog über ihr Lieblingsthema schreiben und so schreibt Jess, wie nicht anders erwartet, über Filme. Als dann plötzlich ein Geheimnis von ihr ans Licht kommt und ihr bester Freund Marvin Gefühle für sie hegt, gerät ihr Leben durcheinander ... Die Schriftstellerin Cornelia Franke hat einen lockeren Schreibstil, der sehr angenehm zu lesen war, und ich konnte einfach mal abschalten und genießen. Die Thematik rund um das Bloggen war einer der Punkte, die mich sehr an diese Story interessiert haben. Es wurde kurz erzählt, was bloggen ist und was es damit auf sich hat. Gut gefallen haben mir dabei die Kommentare der Leser unter den Blogpostings. Sie wirken realistisch, wenn auch etwas zu überzogen in einigen Situationen. Doch ich glaube, dass dies so gewollt war, um auszudrücken, was ein Kommentar beim Anderen auslösen kann. Die Charaktere waren mir etwas zu farblos und ich konnte ihr Handeln nicht immer nachvollziehen. Besonders Jess war sehr sprunghaft im Bezug zu ihren Gefühlen. Ein weiteres Thema war hier: Film, Schule und Familie. Aus jedem Bereich gab es etwas Dramatisches, was zu lösen oder zu durchleben war. Ich fand das nicht schlecht, aber auf 320 Seiten zu kurz mit zu vielen Baustellen geschrieben. Alles wurde nur kurz angeschnitten und für alles gab es perfekte rosarote Happy-Ends. Für mich etwas zu viel des Guten, was mich nach einiger Zeit langweilte. Das Filmflair dagegen hat mir richtig gut gefallen und die Lust selbst mal wieder ins Kino zu gehen geweckt. Ich hatte das Gefühl, Cornelia Franke liebt Filme und Kinobesuche, falls nicht, hat sie diese Atmosphäre sehr gut ins Buch eingebracht. Fazit: "Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen" von Cornelia Franke ist ein typischer Teenagerroman, der über Familie, Freundschaft, Schule und Liebe spricht. Filmliebhaber und Blogger werden sich hier wiederfinden. ~ flüssiger Schreibstil ~ langatmig ~ nette Story, dem der zündende Funken fehlt

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Nachdem Jess vor einigen Jahren ihre Mutter verloren hat, verbringt sie nahezu jede freie Minute im Kino oder zumindest mit Filmen. Dadurch fühlt sie sich irgendwie noch immer mit ihrer Mutter verbunden. Ihr Vater ist davon nicht besonders begeistert, wobei er aus den Gründen ein ziemliches Geheimnis macht, und versucht mehr oder weniger erfolglos, das ganze Filmzeug von seiner Tochter fernzuhalten. Oder es wenigstens einzudämmen. Dass ihm dabei ausgerechnet ein Schulprojekt weitere Steine in den Weg legt, damit hat wohl niemand gerechnet – denn jetzt hat Jess die begründete Möglichkeit, einen eigenen Blog zu starten und dort über Filme zu schreiben, Kritiken zu verfassen und sich einfach noch mehr in ihre Filmwelt fallen zu lassen. Dabei kommt es natürlich auch zu ausgiebigen Diskussionen in ihrer Clique, und vor allem Marvin, ihr bester Freund, legt plötzlich Seiten an den Tag, die Jess völlig überraschen und überfordern. Anscheinend läuft das Leben nicht nach Drehbuch, sondern nach ganz eigenen Regeln … Ein Blick aufs Cover verspricht dem Leser ein Buch mit Filmbezug und zuckersüßer Thematik. Durch das viele Rosa und die Popcorn-Applikationen freut man sich auf eine kinoreife Geschichte, die auch eine gehörige Dosis Liebe enthält. Leider kann "Wär mein Leben ein Film, würde ich eine andere Rolle verlangen" dieses Versprechen nur bedingt einhalten, denn obwohl sowohl Filme als auch die Liebe eine Rolle in der Story spielen, will nichts wirklich beim Leser hängen bleiben. Dafür werden noch ein paar weitere Themen wie das Bloggen, Freundschaft, Verlust und Geheimnisse angerissen, finden aber genauso wie die beiden Hauptthemen kaum genug Substanz. Cornelia Frankes Debüt zeigt verschiedene interessante Ansatzpunkte auf, doch es scheint, als hätte die Autorin selbst nicht so recht gewusst, in welche Richtung ihr Buch gehen soll. Einzig die Liebe zum Film kristallisiert sich sehr deutlich heraus, denn der Leser kann sich vor unterschwelligen und offensichtlichen Anspielungen kaum retten. Zeitweilig ist dies ziemlich anstrengend, weil man nicht immer wirklich folgen kann – gerade als jemand, der zwar gerne mal einen Film schaut, aber nicht so sehr in diesem Thema zu Hause ist. Ein wenig Auflockerung in das ganze Film-Wirrwarr bringen zum Glück die Charaktere, zumindest vereinzelt. Zwar bleiben auch sie größtenteils ohne Substanz und recht oberflächlich, können den Leser aber von Zeit zu Zeit durch schlagfertige Diskussionen und Wortwechsel durchaus auch mal zum Schmunzeln bringen. Dass die Liebesgeschichte zwischen Jess und Marvin im Buch eine zentrale Rolle spielen soll, kommt leider auch nur bedingt rüber. Vielmehr wirkt es so, als würde Cornelia Franke zwischen den vielen Filmanspielungen einfach noch eine andere Thematik unterbringen wollen, ebenso wie den Verlust der Mutter und das dunkle Geheimnis, das ihr Vater mit sich herumträgt. Das Finale in Sachen Liebe wirkt gehetzt und überstürzt, das Lüften des Geheimnisses ist an sich geschickt gelöst – insgesamt hätten die einzelnen Komponenten aber alle weitaus mehr Spiel- und Entfaltungsfreiraum verdient. Im Großen und Ganzen kann man "Wär mein Leben ein Film, würde ich eine andere Rolle verlangen" wohl als lockere Lektüre für die entsprechende Zielgruppe von 12 bis 14 Jahren ansehen. Die angerissenen Themen sind durchaus wichtig, kommen aber nicht so richtig zum Tragen. Einfache Sprache und ein flüssiger Schreibstil machen das Lesen angenehm, durch die fehlende Substanz der Geschichte allerdings auch etwas zäh und langweilig. Liebe Cornelia, beim nächsten Buch – und das wird es ganz sicher geben – bitte nicht so viele Themen mixen, sondern lieber auf zwei oder drei konzentrieren und diese dann richtig ausarbeiten und sich entfalten lassen. Fazit: Mit "Wär mein Leben ein Film, würde ich eine andere Rolle verlangen" legt Cornelia Franke ein leider eher durchschnittliches Debüt vor, in dem viele Themen angerissen, aber nicht vertieft werden. Der einzige erkennbare rote Faden ist tatsächlich die Liebe zum Film, wobei sich mancher Leser damit durchaus überlastet fühlen könnte. Ein bisschen Kummer, ein bisschen Liebe, ein bisschen Bloggen, ein bisschen Freundschaft und jede Menge Filmanspielungen – für Filmliebhaber, jüngere Jugendliche und als lockere Unterhaltung für zwischendurch. Wertung: Handlung: 3 / 5 Charaktere: 3.5 / 5 Lesespaß: 3 / 5 Preis/Leistung: 3 / 5

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Das Cover ist auf dem ersten Blick erst mal nur rosa. Es scheint ein rosanes Tuch zu sein, auf dem ganz viele Popcorns liegen. Der Titel selbst steht auf einer gestreiften Eintrittskarte mit einer Abrissecke. Ich finde das Cover passt perfekt zum Roman und dessen Inhalt. Es spricht mich an und bestimmt auch das jugendliche eher weibliche Publikum. Die Farben sind dafür gut gewählt. Die Protagonisten Jessica fungiert als Ich- Erzähler. Jeden Donnerstag gibt es für Jessica einen neuen Film im Kino. Sie selbst sieht sich als Nerd zusammen mit ihren Freunden Tom, Marvin und Lisa. Die vier sind anders, als ihre jeweiligen Klassenkameraden. Die vier Teenager lieben Filme. In der Schule bsuchen Lisa, Marvin und Jessica (Jess) einen Medienkurs. Ihre Aufgabe ist es, einen Blog zu betreiben. Dort stellen die drei fest, dass sie Hänseleien von der Schule im Internet eine ganz andere Dimension annehmen. Das Blogthema von Jess und Lisa wird natürlich der Film. Doch sie sind mit dem Thema nicht alleine, denn auch ihre größten Feinde Antonia und Michelle wählen das Filmthema. Jess ist ein Einzelkind. Sie vermisst ihre Mutter, die bei einem Unfall ums Leben kam. Ihr Vater arbeitet bis spät in die Nacht und hat kaum Zeit für seine 16 jährige Tochter. Es ist … ein Buch zum Mut machen für Außenseiter. ein Buch für Nerds. ein Buch in dem mal nicht der Klassenliebling die Hauptrolle hat. ein Buch in dem Verstand über Beliebtheit siegt. ein Buch über die Beziehung zwischen Vater und Tochter. Ich habe mich in den Situationen in der Klasse wieder gefunden und konnte mich sehr gut in Jessica hinein versetzen. Ich finde es ist eine Geschichte aus dem aktuellen Alltag von Jugendlichen, die begeistert. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung nicht nur für Jugendliche. Vielen Dank an die Random House GmbH für das Rezensionsexemplar.

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Jess ist sechzehn und hat auch die typischen Probleme eines Teenagers. Stress mit dem Vater, Zicken in der Schule und der beste Freund will auf einmal mehr als nur Freundschaft. Ihre Freizeit verbringt sie oft im Kino und ihre Leidenschaft sind auch Filme und alles was damit zusammenhängt. Ich fand Jess war zwar auf der einen Seite dieser typische Teenager mit all den Problemen, aber trotzdem noch ein Charakter in dem man sich hineinversetzen kann. Wer hat nicht zwischendurch den Drang einfach in Tagträume zu fliehen und ein Teil des letzten Filmes zu werden, den man gesehen hat? Jess fände ihr Leben definitiv leichter, wenn sie ein Teil der Filme wäre, die sie immer schaut. Sie ist unsicher, aber auch sehr stur und möchte mehr über ihre Mutter erfahren, die schon sehr früh verstorben ist. Dadurch wird der Streit mit ihrem Vater, der durch seine Arbeit kaum Zeit für sie hat, nur noch mehr angestachelt. Der Vater wirkte aber nicht desinteressiert am Leben seiner Tochter, sondern schon wie ein liebender Vater, der aber nicht so viel mit der Filmleidenschaft seiner Tochter anfangen kann. Die Geschichte zwischen Marvin und Jess fand ich sehr süß, aber auch etwas zu rosa. Die Sache zwischen den beiden ging mir etwas zu schnell. Auch wenn es die Filme, die zum Teil genannt wurden, nicht so gibt, konnte man sich schon vorstellen, welche Filme sie darstellen. Auch die ganzen Filmbezüge, wie die Schals von Harry Potter und die Zitate fand ich echt toll und haben das Buch zu etwas ganz besonderem gemacht. Ein Hit für jeden Filmfreak. Man kam sofort in die Geschichte hinein, da der Schreibstil sehr angenehm zum lesen ist. Aber ich muss zugeben, dass ich mich doch etwas zu alt für das Buch gefühlt habe. Ich finde dass es eher für eine jüngere Zielgruppe geschrieben wurde, ist aber dennoch süß für zwischendurch.

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Jess liebt die gemeinsamen Kinoabende mit ihren besten Freunden Lisa, Tom und Marvin über alles. Sie besitzt eine Jahreskarte und das allwöchentliche Filme schauen ist mittlerweile zum Pflichtprogramm geworden. Das Interesse für Filme teilt sie mit ihren Freunden, sodass es kaum ein anderes Thema für die Vier zu geben scheint. Ihr Vater reagiert darauf jedoch mehr und mehr gereizt und möchte ihr andere Hobbys ans Herz legen. Als Jess gemeinsam mit Lisa für ein Schulprojekt einen Blog über ihr Lieblingsthema führen soll, kommt es infolgedessen immer öfter zum Streit mit ihrem Vater. Und ihr bester Freund Marvin verhält sich ihr gegenüber immer merkwürdiger, da er mehr in ihr sieht als eine gute Freundin. Bevor ich mit dem Lesen dieses Romanes begann, befand ich mich mehrere Wochen in einer Leseflaute, die ich selbst nicht so richtig wahrhaben wollte. Nach mehreren mittelmäßigen Büchern, hatte ich wirklich etwas die Lust am Lesen verloren und befand mich diesbezüglich in einer Zwickmühle. Dieses Buch holte mich jedoch bereits nach wenigen Seiten da raus und half mir die Flaute zu überwinden, da ich die Story überaus spannend und interessant fand. Jess fühlt sich oftmals einsam, denn ihr Vater hat wenig Zeit für sie und verbringt oftmals den ganzen Tag im Büro. An ihre Mutter kann sie sich kaum erinnern, da sie frühzeitig verstarb und sämtliche Erinnerungsstücke an sie wurden vom Vater verbannt. Als er dann auch noch versucht, ihr die Leidenschaft für Filme madig zu machen, fühlt sich Jess immer unverstandener und verliert sich immer mehr in Tagträume. Von ihren Mitschülern wird sie ohnehin gemieden und als "Nerd" abgestempelt, was sie jedoch relativ gelassen sieht, denn sie hat ja ihre besten Freunde, die immer ein offenes Ohr für sie haben und ebenfalls begeisterte Filmseher sind. Ich mochte die Charaktere auf Anhieb und vor allem Lisa fand ich absolut herrlich mit ihrem trockenen Humor. Während Jess fast schon ein bisschen naiv rüberkam, war Lisa ihr da stets ein Stückchen voraus. Naja, und Marvin war so der typische Freund zum Pferde stehlen. Er besaß die Fähigkeit Jess jeden Kummer von den Augen abzulesen und half den Mädchen sehr bei der Erstellung des Blogs. Ursprünglich dachte ich ja, es ist so die typische Story über die ersten Erfahrungen in Sachen Verliebtsein, aber dieses Buch war soviel mehr, denn im Vordergrund stand stets die schwierige Beziehung zwischen Jess und ihrem Vater. Während Jess endlich ein bisschen mehr über ihre verstorbene Mutter wissen möchte, weicht dieser ihr immer wieder aus und kann ihre Leidenschaft fürs Kino absolut nicht nachvollziehen. Ich konnte Jessicas Verzweiflung sehr gut nachvollziehen und die Reaktionen ihres Vaters machten mich teilweise wirklich rasend. Da ich selber viel viel lieber Filme im Kino als im Fernsehen schaue, fand ich es bemerkenswert, wie die Autorin hier das Gefühl vermittelte, bevor der Film losgeht oder wie es sich anfühlt, wenn man nervige Personen unter den übrigen Zuschauern hat. Ich finde es fast schon ein bisschen schade, dass all dies in Zeiten, in denen Leute vermehrt Filme übers Internet schauen, verloren geht. So bedrückend die Geschichte oftmals auf mich wirkte, so bezaubernder fand ich hingegen den leichten und oftmals sehr humorvollen Schreibstil. Es ist leicht verständlich und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen, da ich ja auch unbedingt wissen wollte, warum der Vater sich so seltsam und distanziert verhielt. Die Auflösung kam am Ende und letztenendes konnte ich auch ihn ein Stück weit verstehen. Mein Fazit: Mich konnte die Autorin mit diesem Roman vollkommen bezaubern und schaffte es damit schnell, mich aus meiner Leseflaute zu holen. Ein tiefgründiger Roman, den ich euch wirklich nur ans Herz legen kann.

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Ich hatte bisher noch kein Buch der Autorin gelesen, deshalb war ich natürlich noch gespannter was mich wohl erwarten würde. Der Titel klang auf jeden Fall schon mal amüsant, gleichzeitig machte er mich aber auch neugieriger, als mich schließlich auch der Klappentext überzeugen konnte musste ich dieses Buch einfach lesen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig zu lesen. Ich habe dieses Buch in einem Rutsch ausgelesen. Erzählt wird die Story aus der Sicht von Jess. Das gefiel mir auf Anhieb, denn so konnte ich eine Verbindung zu ihr aufbauen. Sie wuchs mir ziemlich schnell ans Herz denn sie ist einfach sehr sympatisch, sie wirkte auf mich wie eine Tagträumerin. Denn sie liebt Filme und nutzt eben diese um den Alltagsproblemen für kurze Zeit zu entfliehen. Die Charaktere sind allesamt voller Leben gezeichnet. Was mir auch besonders gut gefallen hat, war die Vielschichtigkeit des Buches. Auf den ersten Blick vermutete ich einen locker leichten Jugendroman, doch weit gefehlt denn dieses Buch hat so viel mehr zu bieten. Die Handlung an sich ist sehr fesselnd. Und somit konnte mich dieses Buch echt überraschen, ich für meinen teil bin echt begeistert. Daher kann ich es euch nur ans Herz legen. Klare und uneingeschränkte Empfehlung! Fazit: Mit "Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen" ist der Autorin ein authentisches und vielschichtiges Jugendbuch gelungen welches mich bestens unterhalten konnte. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

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Ein gut geschriebener, mit Filmen und Serien bepackter Teenagerroman mit wichtigen Themen darunter, das ist „Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen“, geschrieben von Cornelia Frauke. Jess ist ein stolzer Nerd und Fan von allen möglichen Filmen. Wahrscheinlich kennt sich kaum einer wie sie mit Filmen aus! Da liegt es natürlich nahe, dass sie, als das neue Schulprojekt verkündet wird, sich sofort dafür entscheidet einen Blog zu machen, indem es um ihr Spezialgebiet geht: Film und Fernsehen. Es könnte ja sehr viel Spaß machen, gäbe es da nicht die ganzen Probleme neben bei. Aber welcher Teenager hat denn nicht bitte Stress mit seinem Leben und der Liebe? Das Dumme ist nur, dass die Liebe ausgerechnet von Jemanden kommt, den sie sehr gut kennt. Aber Marvin ist doch eigentlich ihr bester Freund! Und dann ist da noch der Rest ihres Lebens und langsam merkt Jess, dass nicht alles immer wie in den Filmen abläuft … Meine Meinung: ~ Sollte man mal lesen! Mich hat das Buch doch mehr als überrascht. Ich wusste zwar von Anfang an, dass darin Liebe vorkommen würde, ein Themengebiet, zu dem ich normalerweise großen Abstand wahre, aber ich dachte, ein Versuch wäre es wert. Und das war es, zu 100 %! Ich konnte mich wirklich ziemlich gut mit der Hauptperson identifizieren, tatsächlich glichen wir uns ungefähr wie ein grüner und ein roter Apfel. Viele Gemeinsamkeiten, aber die kleinen Unterschiede machen es dann aus. Aus diesem Grund konnte ich Jess‘ Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen und, auch dank eigener Erfahrung, bestätigen, dass hier weder über- noch untertrieben wird. Die Liebesgeschichte riss mich, obwohl ich von Anfang an diese kannte, dennoch mit und ich fand es eigentlich ziemlich süß. Was soll ich sagen außer: I SHIP IT!?! [Shipname „Jarvin“ XD] Interessant waren auch die ganzen Details. Da Jess ja so Kino- und Filmvernarrt ist, musste das natürlich durchkommen. Filmfreaks werden hier sicher etliche Anspielungen finden, unter anderem auf „PIEP“ [dafür gab’s bei mir ein Plus! xD], „PIEP“ oder „PIEP“, um nur ein paar nicht zu nennen, damit ich euch die Freude daran nicht versaue. Denn das ist eines der unterhaltbarsten Dinge zwischendurch: Anspielungen auf alle möglichen Filme zu suchen und auch, glücklicherweise, zu finden. Was mich letztendlich auch überrascht hat, ist, dass mich das Buch drei Mal, ich schwöre!, zum Weinen brachte. Keine Ahnung, wann mich das letzte Mal ein Buch solch starke Emotionen mir entlockte, aber ich glaube, das war „In meinem Himmel“ vor wahrscheinlich mehr als einem Jahr. Es wird wohl nicht bei jedem so sein, dass er weinen muss. Ich tippe darauf, dass die Ähnlichkeit zwischen Jess und mir größtenteils Schuld daran war, aber was soll’s. Cover: Ach ja… das liebliche, rosa oder auch pinke Cover. Sieht mega mädchenhaft aus (Randbemerkung: Charlie Fitzgerald möchte hierbei hinzufügen, dass sie diese typische Einteilung von Rosa-Mädchen, Blau-Jungs extrem und zutiefst hasst, aber für die Umgangssprache darauf zurückgreift!]… Wo war ich? Ach ja – Mädchenhaft. ABER, jetzt kommt das große ABER, die Geschichte dahinter ist nicht so Mädchenhaft, wie man denken mag. Tatsächlich bin ich der Meinung, dass selbst Jungen an dem Buch Gefallen finden können, auch wenn sie den Teil mit der Liebesgeschichte eventuell etwas kitschig finden (das ist kein Kitsch, sondern einfach nur etwas romantisch, ein wenig süß und niedlich!). Außerdem mag ich das Popcorn auf dem Cover sehr; Es sieht so lecker aus, dass man gleich Appetit darauf bekommt. Das Filmticket für den Buchtitel finde ich kreativ; eine schöne Idee. Und noch was: Das Cover sieht in Echt noch viel besser aus als auf dem Bild, wie ich finde. Fazit: Das Buch hat mich überzeugt, mich sogar zum Heulen gebracht. Ich konnte mitfühlen, die Geschichte vor meinem inneren Auge im Kopfkino ablaufen lassen und die Story selbst hat mich ebenfalls in den Bann gezogen.Empfehlen würde ich es Mädchen, aber auch Jungs ab zwölf Jahren, da es sehr leicht zu lesen und leicht verständlich geschrieben wurden ist. Fast hätte ich sogar ab zehn Jahren gesagt, aber besonders die Thematik am Ende des Buches benötigen doch noch etwas mehr Lebenserfahrung und Verständnis, die man vielleicht sogar erst noch später aufbringen kann. Das kommt, denke ich, auf die Person drauf an. Es werden wichtige Probleme aufgegriffen, unter anderem auch Mobbing. Und ich bin froh darüber und hoffe, dass man etwas aus diesem Buch mitnehmen kann, wenn einem dieses Thema noch nicht zu vertraut ist. Ein Kauf würde sich lohnen. PS.: Für alle, die das Buch gelesen haben: Ich habe dafür in Gedanken einen „Anti-Onia“-Club gegründet. Wer es liest, wird es verstehen und darf gerne, ebenfalls in Gedanken eintreten. PPS.: Mein erfundener Shipname „Jarvin“ darf gerne weiter verwendet werden😉 PPPS.: „moviesonmymind.de“ existiert mehr oder weniger wirklich. Cornelia Franke, die Autorin, hat sich diese Domain schon gesichert, aber noch keine Zeit gefunden, irgendetwas zu machen. Vielleicht kann man es mal im Auge behalten und in ein paar Jahren mal sehen, ob was draus geworden ist.

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